Linux auf altem Notebook

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von Ahnenforscher, 31.08.2007.

  1. #1 Ahnenforscher, 31.08.2007
    Ahnenforscher

    Ahnenforscher Jungspund

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    Hallo,

    ich habe hier ein altes Panasonic Notebook (Panasonic CF-41) mit einem Pentium I 120 MHz und 32 MB RAM, einer 4 GB HDD, einem CD-ROM-Laufwerk das nur gepresste CDs lesen kann und einem Diskettenlaufwerk.

    Ich würde auf diesem Notebook gerne Linux installieren und es als gelegentlichen Webserver (Apache) mit MySQL nutzen. Das Problem ist außerdem, dass das Notebook eine LAN-Karte nur per PCMCIA hat, das OS müsste dies also unterstützen.

    Da ich noch relativ neu im Bereich Linux bin (komme eher aus der Windows Welt (sowohl Server als auch Client)) und nur wenig Erfahrung mit Linux habe (eigentlich nur SUSE und Ubuntu als Desktopbetriebssysteme), würde ich gerne von euch wissen, welches OS ihr mir empfehlen könntet, das meine Anforderungen / Wünsche erfüllt.

    Gruß,
    Ahnenforscher
     
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  3. #2 Dark-Alien, 31.08.2007
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    Dark-Alien Mitglied

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    hm mandriva wäre da nicht schlecht
     
  4. #3 schwedenmann, 31.08.2007
    schwedenmann

    schwedenmann Foren Gott

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    Hallo


    meinst du das jetzt Ernst, oder ist das ein verspäteter Aprilscherz, siehe deine Hardwareangaben PI 120Mhz, 32 MB RAM !

    Wenn würde ich den auf jeden fall nciht dafpr verwenden.

    mfg
    schwedenmann
     
  5. #4 Ahnenforscher, 31.08.2007
    Ahnenforscher

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    naja wie ich bereits sagte ein gelegentlicher Webserver, der auch entsprechend nur "leichte" Seiten bekommt. Mir ist schon klar, dass der Rechner von der Leistung nicht viel bringen wird.
     
  6. Marvin

    Marvin User

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    Ich würde irgentein Linux ohne X-Server nehmen sonst kannste da echt nichts machen...
     
  7. Gast1

    Gast1 Guest

    Ich würde mir dieses "Anwendungsprofil" für den Rechner überlegen.

    http://www.linuxforen.de/forums/showpost.php?p=504694&postcount=8

    Mal ernsthaft.

    Diese olle Kiste als Webserver mit Datenbank?

    Greetz,

    RM

    P.S.
    Der war fast noch witziger als das Ausgangsposting. :D
     
  8. #7 DeeDee0815, 31.08.2007
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    DeeDee0815 Doppel-As

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    Wie bereits von Ahnenforscher gesagt, geht es um einen gelegentlichen Webserver. Also kein Gerät im Produktiveinsatz. Ein Debian-System, selbstredend ohne grafische Oberfläche, mit Apache2, MySQL und PHP ist sicherlich noch möglich: Schnell ist das sicher nicht gerade: Selbst einfachere PHP-Anwendungen bzw. Webseiten werden nicht besonders schnell ausgeliefert. Es geht aber letztenends auch nur um ein Testsystem. Die einzige Hürde ist, ob Debian mit der PCMCIA-Netzwerkkarte zurechtkommt.

    MfG
    DeeDee0815
     
  9. #8 Always-Godlike, 31.08.2007
    Always-Godlike

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    hab auf meinem laptop (366mhz, 96mb ram) debian laufen, sogar mit fluxbox!^^ gimp läuft auch prima. läuft bei mir local als Webserver (oder wurde mal dazu genutzt) und der iss eigentlich schnell. Der läuft im Serverbetrieb aber ohne X

    Ich denke, jedes System, dass mehr server-basiert ist, sollte dadrauf gut laufen, hab grad Debian genommen, weil das ja eher ne Version hinterhängt (ist auch gut so) und es auch sehr viel unterstützt. (also alte Hardware und so weiter). Kannst natürlich auch jede andere nehmen, nur besser keine Desktop-Systeme wie openSuSE oder *Ubuntu. Die laufen auf dem alten Ding nicht wirklich effektiv.

    BTW: wie willst du da eigentlich Linux draufkriegen, wenn das Ding nur "gepresste" CD's, also gekaufte Original-CD's liest? Das erweist sich en bissl schwierig, außer du kaufst dir Linux. Und Linux auf Disketten ist auch ned grad schön^^
     
  10. #9 marcellus, 31.08.2007
    marcellus

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  11. #10 bitmuncher, 01.09.2007
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    Da mein erster Linux-Rechner, auf dem ich eine GUI verwendet habe (damals fvwm) ein 486er war, kann ich nicht nachvollziehen, warum hier alle klarmachen wollen, daß die Kiste nichtmal einen Webserver und eine Datenbank verkraften kann. Solange der Rechner eine Art Entwicklungsserver für einen einzelnen Web-Entwickler werden soll, sehe ich da kein Problem drin, wenn nicht gerade große Datenbanken verwendet werden. Wichtig ist, daß der Rechner von vornherein ein schlankes System bekommt, das moeglichst wenig RAM frisst. DamnSmallLinux oder Debian eignen sich da hervorragend, wobei ich da auch nochmal optimieren würde (auf alle nicht absolut notwendigen Kernel-Modul verzichten u.ä.). Weiterhin sollte der Apache nur die Module geladen bekommen, die notwendig sind. Bei der Datenbank ist darauf zu achten, daß die Buffergrößen für den verwendeten Tabellentyp moeglichst runter geschraubt werden. Die Default-Werte der meisten Distributoren dürften auf der Kiste zum ständigen Auslagern führen.

    Daher:

    1. minimales System installieren
    2. Webserver einrichten
    3. Datenbank einrichten
    4. Webserver starten und nachsehen, was dann noch an RAM zur Verfügung steht
    5. Buffergrößen der Datenbank anpassen, so daß der RAM (abzüglich der maximalen Dateigröße, die der Webserver ausliefern muß + Größe der größten Index-Datei der verwendeten Datenbanken) gefüllt ist

    Und auf jeden Fall ausreichend Swap-Speicher einplanen. Bei so wenig RAM würde ich fast schon zur 3fachen RAM-Größe oder mehr raten. Auf eine GUI sollte auch verzichtet werden, damit die Serversoftware genug RAM zur Verfügung hat.
     
  12. #11 Custombrush, 01.09.2007
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    Also schneller als Disketten oder CD inst. ist auf jeden Fall Netinstall.
     
  13. #12 Ahnenforscher, 01.09.2007
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    Hallo Leute,

    also erst mal vielen Dank für eure Antworten.

    Ich sehe die ganze Sache genau so wie DeeDee0815, Always-Godlike und bitmuncher. Das System soll ein kleines, schlankes Linux-OS haben (Debian finde ich gut), selbstverständlich ohne grafische Oberfläche und einen Apache2-Webserver und MySQL als Datenbank. Am Besten noch einen kleinen FTP-Daemon, damit man ab und zu Daten auf den Server schieben kann (für den Webserver). Der Server bekommt von 1 max. 3 Usern gleichzeitig Anfragen, die a) selten kommen sowie b) keine großen Skripte ausführen möchten.

    Ich denke, dass eine Disketteninstallation von Debian (über das Internet) am sinnvollsten wäre. Dabei habe ich jetzt folgende 3 Probleme:

    1. Hier kann man sich offenbar Debian Diskettenimages im .img-Format herunterladen. Wie kann ich die auf eine Diskette packen? Welches Programm usw.

    2. Wird dieses von Diskette bootende Debian-Minimal-Installationssystem die PCMCIA-Netzwerkkarte erkennen? Es ist eine Xircom CreditCard Ethernet+ Modem 28.8 (also LAN und Modem). IP-Adresse könnte per DHCP bezogen werden.

    3. Wenn die PCMCIA-Karte erkannt wurde und der Zugriff ins lokale Netz steht, besteht noch keine direkte Verbindung ins Internet. Diese ist nur über einen Proxyserver (HTTP, HTTPS, FTP und SOCKSv5) möglich. Kann die Installtion von Debian die benötigten Daten aus dem Internet auch über einen Proxy herunterladen?

    Würde mich freuen, wenn ihr mir bei der Beantwortung der Fragen helfen könntet.

    Gruß,
    Ahnenforscher
     
  14. #13 Always-Godlike, 01.09.2007
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    Also DHCP und Proxy sind bei Internetinstallationen kein Problem (zumindest bei openSuSE nicht, denke bei Debian und anderen ist es genauso). Du wirst da während der Installation nach den notwendigen Daten gefragt. Wie es allerdings mit der PMCIA Karte aussieht weiß ich nicht. Da könnte es evtl. Probleme geben.
     
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  16. #14 Ahnenforscher, 01.09.2007
    Ahnenforscher

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    Okay danke für die Info, damit wäre schon mal die Frage mit DHCP und Proxy geklärt. Mit der PCMCIA-Karte muss ichs wahrscheinlich einfach nur ausprobieren.

    Was ist mit den Disketten? Wie bekomme ich aus den Images fertige Disketten?

    Gruß,
    Ahnenforscher
     
  17. Gast1

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