festplatte mounten

Dieses Thema im Forum "RedHat,Fedora & CentOS" wurde erstellt von claudine1983, 10.06.2004.

  1. #1 claudine1983, 10.06.2004
    claudine1983

    claudine1983 Grünschnabel

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    hallo,

    ich hab linux neu installiert. hab also noch nicht so den richtigen durchblick!
    habe 2 festplatten. auf der einen is linux und windows, auf der anderen daten
    die daten-platte hat der erkannt als hdb
    nun will ich auf den inhalt der daten-platte zugreifen. so wie ich es verstehe, muss ich dieses erst mounten. hab ich so versucht:
    mount -t ext3 /dev/hdb /mnt

    da kommt folgende fehlermledung:
    [root@localhost dev]# mount -t ext3 /dev/hdb /mnt
    mount: Falscher Dateisystemtyp, ungültige Optionen, der
    »Superblock« von /dev/hdb ist beschädigt oder es sind
    zu viele Dateisysteme eingehängt

    welchen type muss ich bei mount eingeben, damit er die platte mounten kann. oder ist die platte schon gemountet? is ja ni wie bei windos, wo dann im explorer ein eigener laufwerksbuchstabe für die festplatte erstellt wurde, oder? ich hab bis jetzt aber noch nix brauchbares gefunden, was mir erklärend weiterhilft

    danke,
    liebe grueße,
    claudi
    ?( ?(
     
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  3. Andre

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    hi,
    wenn du auf der konsole "mount" eingibst, wird dir angezeigt, welche Platten gemountet sind.

    Um eine Platte zu mounten must du das richtige Dateisystem angeben...
    Bei deiner Datenplatte wird das kaum ext3 sein...damit kommt win ja nicht klar...
    ggf mal mit iso9660 oder vfat probieren.

    Weiterführendes kannst du in userem Howto unter:
    http://wiki.unixboard.de/index.php/Mount_(Faq)
    nachlesen.

    Viele Grüße
    Andre
     
  4. #3 MatriX0001, 10.06.2004
    MatriX0001

    MatriX0001 Linux Newbie

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    Dateisystem

    Welches Dateisystem ist es denn?
    Funktioniert es nicht auch einfach wenn du mal unter mnt ein eigenes Verzeichniss für den Datenträger erstellst mit
    mkdir /mnt/hdd

    und dann

    mount /dev/hdb /mnt/hdd

    eingibst?
    Sollte automatisch erkennen was es ist.
    oder ist es hdb1 / 2 / 3 / 4 ???

    Probiers mal.
     
  5. #4 schwedenmann, 10.06.2004
    schwedenmann

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    mounten

    Hallo


    nimm doch einfach

    mount /dev/hdb /mnt

    wenn das nicht klappt, hat der kernel keine Unterstützung des Dateisystems von hdb.

    Welches Dateisystem hat denn hdb, deine datenplatte ?

    MfG
    Schwedenmann
     
  6. Andre

    Andre Foren Gott
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    das mit dem automatischen feststellen des Dateisystems funktioniert aber nur, wenn es nicht als Modul gebaut wurde :-)
     
  7. #6 claudine1983, 10.06.2004
    claudine1983

    claudine1983 Grünschnabel

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    wenn das weiterhilft, kommt bei dem folgende ausgabe:
    Code:
    /dev/hda3 on / type ext2 (rw)
    none on /proc type proc (rw)
    none on /sys type sysfs (rw)
    none on /dev/pts type devpts (rw,gid=5,mode=620)
    usbdevfs on /proc/bus/usb type usbdevfs (rw)
    /dev/hda2 on /boot type ext2 (rw)
    none on /dev/shm type tmpfs (rw)
    sunrpc on /var/lib/nfs/rpc_pipefs type rpc_pipefs (rw)
     
    geht nicht, folgende meldung:
    Code:
    mount: Sie müssen den Dateisystemtyp angeben 
    beim mount-befehl vomm der fehler wie oben. wenns am kernel liegt, wa muss ich da machen, dass ich sie einbinden kann??
    ich nehme mal an, dass die daten-platte ntfs hat. mit type vfat gehts auch ni, schon probiert.

    in dem hardware-manager wird mir die platte als hdb angezeigt mit der vollen größe und auch was es fuer eine is (IBM). als TYP zeigt er an-> Freier Platz. er erkennt meiner meinung nach auch, wie groß sie is(Größe: 29315; Start: 1; Ende:59560) und dass ein teil belegt ist, oder?

    was muss ich nu machen? :frage:
     
  8. niLs

    niLs òle òle

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    Hallo claudine1983,

    in deinem Kernel kannst du angeben, welche Dateisysteme er automatisch erkennen und unterstützen soll. Dort müsste dann warscheinlich noch NTFS aktiviert werden.

    Um NTFS im Kernel zu aktiviren, gehst du in die make menuconfig deines Kernels

    => File Systems
    => <*> NTFS file system support (read only)
    => [*] NTFS write support (DANGEROUS)

    speicherst die Konfiguration und kompilierst deinen Kernel neu!

    Danach solltest du den Rechner neustarten und schwubs sollte er auch NTFS beim mounten erkennen.
     
  9. #8 claudine1983, 10.06.2004
    claudine1983

    claudine1983 Grünschnabel

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    ähm, ich weiß gar ni wie ich in den kernel reinkomme. sorry, aber ich bin so doof!
    kannst du mir das etwas näher erlären mit dem einstellen und kompilieren?
     
  10. niLs

    niLs òle òle

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    Bin leider zur Zeit auf der Arbeit und habe nicht sehr viel Zeit für erklärungen, möchte dir aber gerne mal ein "Kernel-Install-Howto" mitgeben. Vielleicht hilft dir das ja schon. (Leider noch vom 2.4.25)

    Den aktuellen (oder auch ältere) Linux Kernel bekommt stets frisch von http://www.kernel.org . Dies ist der offizielle Linux Kernel, ohne distributionseigene Patches, wie sie etwa Suse extensiv verwendet. Für die meisten Zwecke verwendet man am besten den "latest stable" Kernel, also den aktuellsten stabilen Kernel. Jeder Kernel hat hier eine Zeile, zuerst kommt der stabile Kernel, dann einen Patch auf die neueste Pre Version zum nächsten stabilen Kernel. Schließlich folgt noch die "latest beta", diese Versionen tragen eine ungerade Versionsnummer (2.5). Dies sind Entwicklungskernel, die auch wirklich nur von solchen oder interessierten verwendet werden sollten. Für ein Produktionssystem sind sie nicht geeignet. Rechts sieht man verschiedene Links, F für den kompletten Download eines Kernels, V für einen Patch der bestehende Kernel Sourcen auf den neuesten Stand bringt. Ich verwende F, denn ein das Patchen eines durch die Distribution mit diversen Gimmicks stark veränderten Kernels kann eine riskante Sache sein. Tipp: Vor allem wenn man auf einem entfernten PC arbeitet sind die Quellen mit dem kleinen Programm wget schnell heruntergeladen. Man muss allerdings die aktuelle Version und den Pfad kennen, der sich allerdings normalerweise nicht ändert. So schnell geht's: wget http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.4/linux-2.4.25.tar.gz Die Kernel Quellen bekommt man als tar.gz. Üblicherweise speichert man sie nach /usr/src. Dort sollte man überprüfen ob bereits ein Verzeichnis mit Namen "linux" besteht. Wenn ja, sollte es verschoben werden, etwa mit

    mv linux linux-2.4.10

    oder ähnlich. Dann kann man den Kernel entpacken.

    tar -xzvf linux-2.4.25.tar.gz

    Der Dateiname muss natürlich für neuere Versionen angepasst werden. Die Kernel Quellen landen im Verzeichnis /usr/src/linux. Dort hinein sollte man nun wechseln. Nun geht es ans Konfigurieren des Kernels. Die Kernel Konfiguration liegt in der Datei .config, und kann mit einer bestehenden .config überschrieben werden. Vorsicht, dieses Verfahren kann zwar eine Vereinfachung darstellen, nützt aber wenig, wenn man einen Großteil der Kernel Optionen nicht kennt. Besonders bei größeren Versionssprüngen ändert sich schonmal der Name einer Option oder sie wird durch ein neues Feature ersetzt, deshalb schützt diese Methode nicht vor dem gewissenhaften Überprüfen der Kernel Optionen. Zum Einstellen der Parameter gibt es einige Möglichkeiten.

    make xconfig

    öffnet ein Fenster mit Buttons durch das man sich durchklicken kann und die gewünschten Optionen verändern kann. Für diese Methode benötigt man X11. Da man das auf Servern etc. oft nicht zur Verfügung hat, gibt es das gleiche Menü auch in einer Textausführung für die Konsole:

    make menuconfig

    Schließlich gibt es noch die älteste Methode, die einfach alle Fragen durch geht und Antworten verlangt.

    make config

    Das kann allerdings nicht gerade als benutzerfreundlich bezeichnet werden, deshalb sollte man eine der beiden oberen Methoden wählen. Falls menuconfig nicht startet, liegt es meistens daran dass die nötige Bibliothek libncurses5 fehlt. Sie muss dann, je nach Distribution verschieden, nachinstalliert werden. Im Menü bietet fast jede Option eine Hilfe Schaltfläche an, die oft auch nützliche Ratschläge bietet: "If you are not sure, say Y". An diese Tipps lohnt es sich oft sich zu halten, es sei denn man weiß es wirklich besser. Hat man alle Optionen wie gewünscht konfiguriert schließt man den Dialog und bestätigt die Frage ob gespeichert werden solle. Nun kann der Kernel kompiliert ("gebacken") werden. Das geschieht alles mit der Zeile

    make dep clean modules modules_install bzImage

    Dies kompiliert den Kernel, die Kernel Module und installiert die Module auch gleich passend. Den Kernel sollte man von Hand installieren. Er liegt nach einer solchen Kompilierung in arch/i386/boot/bzImage. Dieses Kernel Image sollte man an einen passenderen Ort, wie etwa /boot schieben.

    cp arch/i386/boot/bzImage /boot/vmlinuz-2.4.25-neu

    Dann muss der Kernel in den Bootmanager eingebunden werden. Auf keinen Fall sollte man den bestehenden Kernel durch den neuen ersetzen. Möglicherweise haben Sie etwas wichtiges vergessen, was sich erst beim Booten oder beim Arbeiten mit dem Kernel herausstellt. Dann ist es sehr unpraktisch erst die Bootdiskette heraussuchen zu müssen und durch den kleinen Diskettenkernel auf Features verzichten zu müssen, an die man sich bei der Arbeit gewohnt hat. Wenn Sie noch nicht gut mit der Textkonsole umgehen können, kann es ein Problem darstellen dass beim Rettungssystem der passende Grafiktreiber nicht beiliegt. Deshalb sollte man mindestens die letzte funktionierende Konfiguration beibehalten, eigentlich spricht ja auch nichts dagegen eine längere Liste mit diversen Kernel Versionen bereitzuhalten. Der Bootmanager LILO wird in der Konfigurationsdatei /etc/lilo.conf konfiguriert. Ein minimaler Eintrag sieht so aus:

    image=/boot/vmlinuz-2.4.25-neu
    label=Linux-2.4.25

    Man muss darauf achten dass das Label keine Leerzeichen enthält und eindeutig ist. Nun sollte ein Aufruf von "lilo" als root eine ähnliche Ausgabe erzeugen:

    ....
    Added Linux-2.4.25
    ....

    Nun kann das System neugestartet werden, und der Kernel in LILO zum booten ausgewählt werden, je nach Konfiguration über einen Eingabeprompt oder ein Menü.
     
  11. #10 claudine1983, 10.06.2004
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    ich werde das alles ausprobieren niLs. das dauert aber wohl eine zeit. aber ich danke dir auf jedenfall schon mal jetzt fuer deine mühe und geduld mit einem anfänger.
    ich meld mich, wenn ich was neues hab!!

    also ein großes danke erstmal....
    claudi
     
  12. #11 schwedenmann, 10.06.2004
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    mouten

    Hallo


    Welche Distri hast du ?

    Wenn du Debian hast, geht das kompilieren und installieren sehr einfach mit kernel-package.

    Wenn du ntfs Support in den Kernel kompiliert hast, mußt du noch die ntfsprogs installieren.

    Mfg
    Schwedenmann
     
  13. #12 claudine1983, 10.06.2004
    claudine1983

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    na ich habe fedora core 2 -> deswegen poste ich auch hier in dem forum!
    und ich weiß ja eben nicht WIE ich was in den kernel kompilieren kann.
    ich muss mich da erstmal in alles reinlesen
    wenn mir das jemand kurz und buendig niederschreibt bin ich sehr dankbar.
     
  14. niLs

    niLs òle òle

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    Eine Anleitung zum kompilieren habe ich dir doch eben gegeben, musst du halt nur umsetzen :)

    @schwedenmann: Desshalb postete ich ja ein Allgemeines Howto zur installation eines Kernels :P
     
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  16. thorus

    thorus GNU-Freiheitskämpfer

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    Jede Festplatte (in x86) hat eine Partitionstabelle. Du kannst daher mehrere Partitionen drauftun.
    Wenn du /dev/hdb angibst, dann möchstest du die ganze (!) Festplatte mounten, was aber nicht moeglich ist, da ja in den ersten Sektoren Bootsektor und Paritionstabelle liegen und daher kein Filesystem erkannt werden kann.
    Du musst dahinter die Nummer der Partition anhaengen.
    Mit fdisk -l /dev/hdb bekommst du eine Liste aller Partitionen auf deiner 2. Festplatte.
    Sollte dann z.B. bei der 1. Partition so aussehen:
    Code:
    mount -t ext3 /dev/hdb1 /mnt
     
  17. niLs

    niLs òle òle

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    Stimmt, dies sollte man auch beachten :)
     
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