yaboot fehlfunktion unter gentoo ppc64 auf apple g5

Dieses Thema im Forum "Installation & Basiskonfiguration" wurde erstellt von records, 12.07.2007.

  1. #1 records, 12.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 12.07.2007
    records

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    Hallo Community! :)
    Ich bin momentan dabei auf einem Apple G5 (Dualprozessorsystem) eine neue Gentoo-Installation durchzuführen - alles nach Handbuch. Hat bis zur Bootloaderkonfiguration auch geklappt.
    Allerdings gibt der Mac beim Hochfahren andere Meldungen aus, als er sollte.

    Zuerst erscheint der Auswahlbildschirm zwischen Linux, CD-Rom und so weiter (Überschrift: First stage Bootstrap).

    Wenn ich dann Linux ausgewählt habe erscheint folgende Meldung:
    Code:
    Welcome to yaboot version 1.3.13
    Enter "help" or get some basic usage information
    boot:
    
    Wenn ich jetzt Enter drücke erscheint auf einem weißen Screen folgende Meldung:
    Code:
    done
    found display     : /pci@o,f0000000/ATY, SimoneParent@10/ATY, Simone_B@1, opening ... _
    
    Danach geschieht nichts mehr, außer dass die Lüfter nach einigen Minuten sehr sehr laut werden. Auf irgendwelche Tasten reagiert der Recher auch nicht mehr.

    Ich habe normal yaboot mit emerge yaboot-static emerged, anschließend manuell konfiguriert (da yabootconfig ja beim G5 nicht geht) und schließlich mkofboot -v ausgeführt.

    Meine yaboot.conf sieht wie folgt aus:
    Code:
    boot=/dev/sda2
    ofboot=hd:2
    device=hd:
    delay=5
    defaultos=Linux
    timeout=30
    install=/usr/lib/yaboot/yaboot
    magicboot=/usr/lib/yaboot/ofboot
    image=/boot/kernel-2.6.20-gentoo-r5
            label=Linux
            root=/dev/sda4
            partition=4
            read-only
    enablecdboot
    enableofboot
    
    Meine fstab ist folgende:
    Code:
    /dev/sda4     /                   ext3       noatime                      01
    /dev/sda5     /home            ext3       noatime                      02
    /dev/sda6     /storage         ext3       noatime                      02
    /dev/sda7     /usr               ext3       noatime                      02
    /dev/sda8     /var               ext3       noatime                      02
    /dev/sda9     /var/log          ext3       noatime                      02
    /dev/sda10    /var/cache     ext3       noatime                      02
    /dev/sda3     none              swap     sw                             00
    proc             /proc             proc      nodev,nosuid,noexec     00
    shm             /dev/shm        tmpfs     nodev,nosuid,noexec     00
    /dev/cdrom   /mnt/cdrom     auto       noauto,user,ro             00
    /devfd0        /mnt/floppy     auto       noauto,user                00
    
    Außerdem bring mac-fdisk /dev/sda -l folgende Aussage (nur das relevante und Ausschnittweise):
    Code:
    /dev/sda
                #                       type  name            (size)   system
    /dev/sda1   Apple_partition_map  Apple          (31,5k)  Partition map
    /dev/sda2        Apple_Bootstrap  Bootstrap   (800,0k)  NewWorld bootlock
    /dev/sda3      Apple_UNIX_SVR2  swap            (1,0G)  Linux swap
    /dev/sda4      Apple_UNIX_SVR2  root          (20,0GB)  Linux nativ
    
    .... usw... hier folgen jetzt noch sda5 bis sda10.
    
    Weiß vielleicht irgendjemand, was ich falsch gemacht habe und kann mir bei meinem Problem helfen?
    Vielen Dank im Vorraus an alle Antworten! :)

    Viele Grüße
    records
     
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  3. MTS

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    Hi!

    Macht es einen Unterschied, wenn du anstatt <Enter>
    direkt das Label eingibst,
    also Linux<Enter> ?

    Man kann wohl auch so booten:
    boot: hd:4,/boot/kernel-2.6.20-gentoo-r5 root=/dev/sda4 ro
     
  4. #3 records, 12.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 12.07.2007
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    hey
    nein, es macht keinerleih unterschied - ganz einfach, weil ich, wenn ich in dem menü mit dem boot-prompt angekommen bin, ja eh schon ausgewählt habe, dass ich linux booten möchte... das ist wie bei jeder distri, ich kann jetzt bloß noch bootparameter und sowas mit angeben.
    viele grüße
    records

    edit: ich verstehe deine letzte zeile nicht: warum hd:4? und wo soll ich das eingeben? hinter den "boot"-prompt?
     
  5. MTS

    MTS Kaiser

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    Die Zeile habe ich aus einem yaboot Tutorial ...
    du kommst ja offensichtlich zum "boot:" Prompt von yaboot.
    Dahinter kann man dann direkt eine Partition und Kernelimage wie angegeben starten.
    Ob die Parameter jetzt alle genau so stimmen, kann ich dir nicht sagen, da ich selbst yaboot nicht verwende...

    Mit dieser Zeile solltest du experimentieren, vielleicht findest du eine funktionierende Anweisung, die du dann in die yaboot config schreiben kannst.
     
  6. #5 records, 13.07.2007
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    hallo
    danke erstmal für die antworten

    ich habe ausprobiert, was du vorgeschlagen hast. das problem ist bloß, dass er in jedemfall versucht den kernel von hd:2 zu nehmen (der aber auf der 4 liegt, da die 2 ja die bootstrap partition ist).

    daher habe ich es mit ofboot=hd:4 versucht in der yaboot.config.... allerdings kommt er dann nicht einmal mehr zum "boot:"-promt :(

    stimmen denn meine yaboot.config und meine fstab so, oder habe ich da noch irgendetwas falsch gemacht? ?(

    viele grüße
    records
     
  7. #6 MTS, 13.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 13.07.2007
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  9. #7 records, 13.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 13.07.2007
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    hallo

    naja, aber ich denke mal nicht, dass da partitionsnummern oder so falsch sind. denn ich habe ja meine fstab im ersten post reinkopiert. da geht doch mit der patitionierung und so alles ok, oder?

    mir fällt da auf, dass ich in meinem kernel sehr viel zeug weggelassen habe (da das nur nen server werden soll). kann es sein, dass ich z.b. nichts desto trotz grafikkartenunterstützung und sowas mit kompiliert haben muss (hab ich nämlich rausgelassen)? oder anders gefragt: was brauch ich dringender weise, damit das system funktioniert?

    viele grüße
    records

    EDIT: was meinst du mit "ein ppc kernel"?? ich habe einfach wie es in der anleitung steht "emerge gentoo-sources" ausgeführt und dann mit make menuconfig meinen kernel gebaut und kompiliert. gibt es da spezielle ppc- (bzw. ppc64)-sourcen?
     
  10. #8 MTS, 14.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 14.07.2007
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    Och ... ich selbst hab keinen Mac o.ä. und habe deshalb auch keine Erfahrung damit.
    Allerdings bieten meine Distributionen für einen PPC immer spezielle Kernel an.
    Hier ist die Gentoo Anleitung, die du evtl. schon kennst
    http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-ppc.xml?part=1&chap=7

    Es sind spezielle Schritte nötig, um einen ppc kernel zu bauen, zB das
    make pmac32_defconfig
    Da du ja ganz klar Probleme beim booten hast, würde ich zunächst einen möglichst "allgemeinen" Kernel installieren, damit du auf jeden Fall ausschliessen kannst, das es eben an diesem liegt.
    Evtl. greifst du direkt auf das genkernel Skript zurück.
    Erst wenn alles läufst, solltest du deine Konfiguration optimieren!

    Deine fstab ist in Ordnung, aber mich interessiert der Openfirmware Name für
    /dev/sda ... dazu sollst du ofpath /dev/sda eingeben.
    Denn evtl. ist ja device = hd: nur für /dev/hda ausgelegt.


    http://www.ppckernel.org/
     
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