SATA RAID Controller 3Ware / LSI / Adaptec

Dieses Thema im Forum "Laufwerke / Speichermedien" wurde erstellt von Hobbystern, 17.09.2010.

  1. #1 Hobbystern, 17.09.2010
    Hobbystern

    Hobbystern Wahl-Debianer

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    Hallo Gemeinde,

    nachdem ich vor einigen Jahren den "echten HW Raids" den Rücken gekehrt habe - da sie ja achso umständlich waren, wenn sie mal ausfielen und sie Samstags Abends tauschen musste

    [ abschweif (woher neu - wenn alles zu einer unchristlichen Zeit zu hat) - und Server fallen IMHO immer zu unchristlichen Zeiten aus :-) ]

    und zu mdadm gewechselt bin, sehr zufrieden war - die Virtualisierung kam, ich einen VMWare Server auf ein mdadm raid 5 als datenlaufwerk gesetzt habe und nunmehr alles super langsam wird

    [ da virtuelle hdd auf virtuellem raid nicht unbedingt die Wahl der Wahlen ist... ]

    möchte ich gerne zurück in "Mamas Schoß" und ggf. wieder auf ein HWRaid umsteigen.

    Ich habe folgende Konfig in meinem "Virtualisierungs-Server mit Samba" :

    3 x SATA II 500GB an einem (!) HP Controller (emuliertes Raid deaktiviert)
    2 x SATA II 200GB an ebenfalls einem (!) Controller OnBoard

    Die 3 oben sind ein RAID5 Datenverbund mit mdadm (um die HDD der VMs und Daten von Samba fürs Netzwerk zu stellen) auf jeweils der ZWEITEN Partition der HDD,

    jede HDD der 3 stellt jeweils 30GB zur Verfügung, daraus wurde ein RAID1 hergestellt - für das booten des Systems sowie statische Systemdateien.

    Die beiden restlichen Laufwerke laufen als RAID1-Backup-Laufwerk.

    Ich habe mich nicht getäuscht und das Perfomrnace Probelm in der letzten Zeit wirklich MDADM zu verdanken (oder der Controller-Vergabe) - siehe hdparm Werte hier :

    *Alle Werte sind bei geringer Last erstellt worden* (Nachts)

    RAID 1 - md0
    Code:
    ubuserver:/freigabe# hdparm -tT /dev/md0
    
    /dev/md0:
     Timing cached reads:   2298 MB in  2.00 seconds = 1149.52 MB/sec
     Timing buffered disk reads:  224 MB in  3.00 seconds =  74.61 MB/sec
    ubuserver:/freigabe# hdparm -tT /dev/md1
    
    RAID 5 - md1

    Code:
    ubuserver:/freigabe# hdparm -tT /dev/md1
    
    /dev/md1:
     Timing cached reads:   2152 MB in  2.00 seconds = 1076.12 MB/sec
     Timing buffered disk reads:  142 MB in  3.03 seconds =  46.89 MB/sec
    
    Das geht ja gar nicht.

    Als Vergleich - ein simples externes USB Laufwerk (ebenfalls Backup) für unter 100€ und ohne den ganzen mdadm Klimmbimms.

    Code:
    /dev/sde:
     Timing cached reads:   2238 MB in  2.00 seconds = 1119.93 MB/sec
     Timing buffered disk reads:   92 MB in  3.02 seconds =  30.51 MB/sec
    
    Oder hier - ein Mitglied des RAID5 / RAID1 Verbundes mal direkt angesprochen :

    Code:
    ubuserver:/freigabe# hdparm -tT /dev/sdb
    
    /dev/sdb:
     Timing cached reads:   2284 MB in  2.00 seconds = 1142.41 MB/sec
     Timing buffered disk reads:  234 MB in  3.00 seconds =  77.95 MB/sec
    
    Das soll also heißen - am besten ich löse den RAID5 Verbund auf und mache ein großes RAID1 daraus - um das aktuelle Problem zu lösen :headup:

    Auf mittlere Sicht wäre es sicher das beste in einen vernümnftigen 3Ware Controller zu investieren - welcher mein RAID 5 hosten kann.

    Gibt es eigentlich mittlerweile - schnelle - sichere - Lösungen für eine externe Anbindung, mein Server dort ist ein HP G3 mit "bedingtem Platz" und genügend Stauwärme.

    Das System selber ist ein DEBIAN Lenny, Kernel 2.6.26-2 mit 3,2 Ghz und 4 GB RAM.

    Er muss SAMBA und NAGIOS hosten (also eigentlich wenig) und vorallem den aktuellen VMWARE Server 1.x - dieser wiederum lässt ein Windows XP mit SQL Server 2005 Express laufen...

    Das die Idee den SQL Server in einer VM (virt. HDD) wiederum auf einer virt. MDADM HDD laufen zu lassen nicht die Beste ist - weiss ich und daher schreibe ich ja hier :-)


    Ich würde gerne Eure Meinung hören....

    Welchen Controller, lieber einen mit 6/8 Anschlüssen oder zwei kleine 2x2LP - Steckplätze sind - wie immer bei den kleinen HP G Serien begrenzt vorhanden.

    Vielleicht ist es auch am besten nicht mehr zu werkerln sondern besser direkt den Server zu ersetzen - ich würde mein System sowieso gerne auf eine Redundanz umstellen, so habe ich es mit Erfolg bei meinem Asterisk-Server (der aber auch weniger schreibt und daher locker verdoppelt werden kann - da weniger synchronisierungs-jobs)

    LG Stefan
     
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