Laptop ohne Netzwerk, ohne CD Laufwerk und ohne Floppy-Laufwerk

Dieses Thema im Forum "Installation & Basiskonfiguration" wurde erstellt von Tobias-Ben, 26.07.2006.

  1. #1 Tobias-Ben, 26.07.2006
    Tobias-Ben

    Tobias-Ben Grünschnabel

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    Hi,
    hab mich dazu verleiten lassen in Malaysia ein guenstiges Notebook (IBM Thinkpad 240: Celeron 400Mhz, 128 MB Ram, 10GB) zu kaufen.. und nun sitz ich hier mit diesem schoenen kleinen Notebook und kann nichts damit anfangen da mein PCMCIA CD Laufwerk von Sony nicht erkannt wird (hatte darauf gehoft).

    Wie im Titel schon erwaehnt hat das Notebook weder Netzwerk noch CD noch Floppy.. und jetzt ist die Frage wie ich ein neues Betriebssystem auf das Teil bekomme (hab ueberall im Netz schon nach loesungen gesucht aber nix gefunden deswegen hab ich mich hier ganz neu angemeldet und hoffe ihr koennt mir hier weiterhelfen).
    Eine Moeglichkeit an die ich gedacht habe ist das wenn ich die Festplatte ausbaue (ganz einfach) und ueber so ein Externes Gehaeuse (hab ich) als USB Speicher an nen anderen PC haenge ich Linux auf die Platte kopiere.. wieder einbaue und dann von der Festplatte installiere oder evt. einfach ne Live Linux-CD auf die Festplatte kopieren. Aber im Internet hab ich immer gelesen man braechte trotzdem nen Floppy (waren aber immer auch auf aeltere linux versionen bezogen deswegen weiss ich nicht wieviel sich da geaendert hat)

    Erschwaerend kommt noch hinzu das ich ein relativer bis absoluter Linux Beginner bin :headup: und hoffe nur dass es eine recht simple loesung gibt.. mein Heimrechner war schon keine Schlacht mehr sondern schon eher ein Krieg :D
     
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  3. brahma

    brahma Netzpirat

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    Kann das Teil von USB booten? Haste eine PCMCIA-Lan-Karte und kannst vlt. darüber booten?

    Gibts irgendeine Möglichkeit ein CD-Rom anzuschliessen ausser PCMCIA oder USB? Oft haben Notebooks einen Extra-Anschluss für ein externes Diskettenlaufwerk über das man auch booten kann, zumindest bei mir so.

    Also irgendwie muss da ja was drauf zu kriegen sein, ob nun Linux, Unix oder Win, irgendein Weg muss ja da sein.
     
  4. #3 DonEcki, 26.07.2006
    DonEcki

    DonEcki Mitglied

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    Wenn du nen USB Stick hast, müsste das auch klappen.
    Einfach nen disk image draufpacken und dann davon booten(Wenn du von USB booten kannst).
    Sobald dann dein WLAN USB Stick oder deine PCMCIA Netzwerkkarte läuft, kannst du dann ja den Rest nachinstallieren.
     
  5. theton

    theton Bitmuncher

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    Das Problem hatten wir erst kuerzlich hier. Externes CD-Laufwerk (am Besten USB, wenn das Ding davon booten kann) irgendwo ausleihen und damit installieren. Und sonst einfach mal einen Blick in die Boardsuche werfen. Wir hatten erst vor kurzem einen Fall eines alten Laptops, der 'nen Linux bekommen sollte.
     
  6. #5 Goodspeed, 27.07.2006
    Goodspeed

    Goodspeed Foren Gott
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    Naja ... eigentlich sollte der Ansatz mit dem "Ausbauen der HDD" schon klappen.
    Entweder auf dem "Hilfs-PC" ist es direkt möglich, auf die USB-Platte zu installieren, oder Du installierst erst auf ne normale HD partitionierst die USB-HD, kopierst Die Daten rüber, chrootes in das "neue" Betriebssystem auf der USB-HD und schreibst dann Grub in den MBR der USB-HD.
    Eventuell musst Du erst noch die /boot/grub/device.map anpassen ... bin ich mir aber nicht ganz sicher ...
     
  7. #6 Tobias-Ben, 27.07.2006
    Tobias-Ben

    Tobias-Ben Grünschnabel

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    Hi,
    also erstmal vielen dank fuer die vielen Antworten (und die schnelle)!

    Der Laptop hat zwar einen USB Anschluss kann aber darueber nicht Booten.. (also steht nicht im Bios darueber und wird auch nicht erkannt..). Eine andere Moeglichkeit eine CD Laufwerk einzubauen gibt es def. nicht da es sich um ein wirklich sehr sehr kompaktes Sub Notebook handelt.

    Werde morgen probieren die Festplatte auszubauen und von einem anderem Rechner ins USB Laufwerk zu installieren.. oder falls ich noch einen Leere Festplatte finde erst Linux auf dieser Installieren und dann diese Installation auf die USB Festplatte die spaeter wieder in den Laptop kommt kopieren.

    Bevor ich morgen wild darauf loslege wuerde ich gerne nochmal fragen welches Linux Ihr fuer den Laptop (Pentium Celeron 400Mhz, 64-128MB Ram, 10GB, USB Anschluss) empfehlen wuerdet. Besonders mit dem Blick darauf das ich auch eine PCMCIA-Lan/W-Lan Karte spaeter benutzen will.

    Und ob es noch wichtige Tips gibt die ich schon bei der Installation beachten muss.. also besonde Installations arten usw. und bitte nicht vergessen das ich doch ein Anfaenger bin :headup: und deshalb bitte etwas mehr ins detail gehen.

    Wieder vielen Dank im Vorraus!
     
  8. brahma

    brahma Netzpirat

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    Also ich nutze Debian auf meinem Laptop, weil ich auch nur ein Diskettenlaufwerk darin habe, und Debian wie ich finde die einfachste Art hat Software aus dem Netz zu installieren. Als Anfänger würde ich dir da zu Ubuntu raten, reicht einfach zu nutzen und basiert auf Debian, aber SuSE ginge auch wenn ich das richtig im Kopf habe.
     
  9. rygar

    rygar Routinier
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    Wenn ich Dir einen kleinen Tip geben darf ... Vergiss das mit dem USB Laufwerk

    Du müsstest hinterher das Notebook mit einer Diskette oder CD Booten (was ja nicht geht) oder alle Pfade nach der Installation schon auf dem PC anpassen.

    Eine USB Platte wird bei der Installation nicht als Laufwerk hda erkannt, was aber auf dem Notebook wohl der Fall wäre.

    Gib lieber 5-6 Euro aus und hol Dir sowas : http://shopping.cnet.de/preisvergle...c-adapter-hdd-ide-2-5-3-5-p_2289952-0014.html

    Damit kannst Du deine Platte ganz normal als erste Festplatte an deinem IDE Kontroller am PC anschließen und installieren.

    Platte in das Notebook und es sollte booten.

    Viel Glück!
     
  10. #9 SidVicious, 27.07.2006
    SidVicious

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    Hi, ich hab mit meinem Laptop (Thinkpad 770, 233mhz,96mb am, 4 gig HD) mit Damn Small Linux ganz gute Erfahrungen gemacht. Ich hab's noch nicht hinbekommen mit wlan, aber das ist jedenfalls prinzipiell auch über eine grafische benutzeroberfläche möglich.
     
  11. #10 theton, 28.07.2006
    Zuletzt bearbeitet: 28.07.2006
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    Es ging hier um das Booten des Installationsmediums von einem USB-Laufwerk und nicht um die Installation auf ein solches. *anmerk* Bei der von dir empfohlenen Methode duerfte es nachher ziemliche Probleme mit den vom Installer eingerichteten Modulen geben. Die komplette Hardware muesste also per Hand eingerichtet werden, wozu man sehr gut wissen sollte, was in der Kiste drin ist, welche Module fuer diese Hardware benoetigt werden und welche Parameter man diesen evtl. mit auf den Weg geben muss. Selbiges gilt dann auch fuer die X-Konfiguration, die ja auch meist von den Installern schon erstellt wird. Evtl. bootet die Kiste garnicht, da wahrscheinlich das Modul fuer den IDE-Kontroller in der initrd nicht drin sein wird (die wird nunmal von vielen Distros per Default genutzt und vom Installer erstellt) und viele weitere Probleme werden sicherlich auch nicht lange auf sich warten lassen.
    Linux auf einem anderen Rechner installieren, als dem, auf dem es nachher laufen soll, ist immer mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Ist aber bei jedem mir bekannten OS so.
     
  12. roBSch

    roBSch Mitglied

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    das ding mit gentoo wäre doch ne gute wahl
     
  13. #12 Goodspeed, 28.07.2006
    Goodspeed

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    Außer Grub und der fstab fällt mir spontan nix ein, wo es noch klemmen sollten ... und selbst falls GRUB beim Booten rumspeckert, dass er aufgrund der geänderten HD-Reihenfolge seinen weiteren Boot-Code nicht finden (/boot/grub ...), so kann man das immernoch manuell an der Stelle mitgeben ...

    Hmmm ... seh ich nicht ganz so eng. Ich dachte bis jetzt immer, er baut in die initrd alle Module des betreffenden Kernel ... im anderen Fall, würde es mich stark wundern, dass in meiner initrd Module sind, die nicht im geringsten was mit meiner HW zu tun haben ...
    Und für das "Finden" neuer oder anderes Hardware gibt es ja Tools ala discover ...
     
  14. theton

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    Nun, bei mir ist nur ein ext3- und ein jbd-Modul drin. Weiss ja nicht welche Distro du nutzt, aber wenn die alle Module in die initrd packt, ist das ganz schoene RAM-Verschwendung, das waeren dann bei mir z.B. 1392 Module:
    Code:
    theton@admin:/lib/modules/2.6.16-1.2108_FC4 [05:32] [0.22] [120] [7.1M]
    $ find . -name *.ko | wc -l
    1392
    
     
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  16. #14 Goodspeed, 28.07.2006
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    Stimmt, alle müssen nicht sein ... kommt halt darauf an, wie Deine mkinitrd.conf aussieht?
    Debian-Default ist MODULES=most, was in meinen Augen auch Sinn macht.
    Ich glaub auch nicht, dass 4-10MB "RAM-Verschwendung" sind, zumal die RAM-Disk meines Wissens nach, nach dem Booten es aus dem Speicher gekickt wird.
    Mit anderen Worten ... es ist schon möglich trotz Initrd die Hardware ohne Probleme zu tauschen ...
     
  17. theton

    theton Bitmuncher

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    Nun, meine Erfahrungen sind dort anders. Als das Netzteil von unserem Entwicklungsserver im Eimer war, hatte ich knapp 3h Arbeit bis alles auf einem neuen Rechner wieder einigermassen lief.
     
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