Full-Backup vom System

Diskutiere Full-Backup vom System im Laufwerke / Speichermedien Forum im Bereich Hardware; Moin, ich wollte ein Vollbackup der Festplatte machen, jedoch weis ich nicht genau wie. Habe schon realtiv viel recherchiert, jedoch habe ich...

  1. #1 knumskull, 10.04.2007
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    Moin,

    ich wollte ein Vollbackup der Festplatte machen, jedoch weis ich nicht genau wie. Habe schon realtiv viel recherchiert, jedoch habe ich keine wirklich Lösung gefunden.

    Folgendermaßen ist mein system aufgebaut.

    /boot als ext2 - sda Partition1
    Rest ist dann über LVM organisiert.

    VolumeGroups
    - VG1 physical
    -- sda Partition2
    - VG 1 logical
    -- Volume00 - /
    -- Volume01 - swap
    - VG2 physical
    -- sdb Partition 1
    - VG2 logical
    -- Volume00 - /tmp
    -- Volume01 - /raid
    - VG3 physical
    -- sdc Partition1
    - VG3 logical
    -- Volume00 - /home


    Wie mache ich von dem Ganzen System ein Backup, wenn z.b. sda ausfällt ... also ich brauch am Ende eine 1:1 Kopie der Platte sda mit den LVM-Informationen. Bin für jeden Tipp dankbar.

    MfG Steffen
     
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  3. #2 dizzgo, 10.04.2007
    Zuletzt bearbeitet: 10.04.2007
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  4. #3 knumskull, 11.04.2007
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    kann ich das erstellte Image mit irgendeinem Programm einsehen?

    Gruß
    Steffen
     
  5. brahma

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  6. #5 Keruskerfürst, 11.04.2007
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    Daraus folgt: dd ist für ein Backup weniger geeignet.
    Besser wäre z.B.: tar. Diese Datei kann man dann auch noch zusätzlich komprimieren mit (p)bzip2 oder rar.
     
  7. #6 knumskull, 11.04.2007
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    das wiederspricht sich aber meinem eigentlichem Problem. dd war schon die richtige Wahl.

    Also wenn die Platte gecrasht is, kann ich das Image einfach auf ne neue spielen und es sollte alles wie vorher funktionieren oder?
     
  8. #7 Keruskerfürst, 11.04.2007
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    1. dd von einer Festplatte dauert sehr lange.
    2. Es werden auch die nicht belegten Sektoren kopiert.
    3. Ich benutze cp -ar, um die komplette Distribution zu sichern. Zurückspielen ist auch kein Problem. Der MBR wird dabei natürlich nicht gesichert.
     
  9. brahma

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    Also dd ist sehr praktisch wenn man eine 1:1 Kopie der Platte haben will (man beachte das beide die gleiche Grösse haben sollten). So kann man z.B. regelmässig die aktuelle Platte "clonen" (ja, es dauert etwas), den Clone in die Ecke legen und bei defekt einbauen ;)

    Für alles andere bietet sich cp und tar mehr an :D
     
  10. #9 knumskull, 11.04.2007
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    backup von den Daten wird ja immer gemacht, aber es ist für den ernstfall, wenn HDD defekt und eine neue rein muss, dann sollte das System so schnell wie möglich wieder laufen.

    Danke für die Hilfe.
     
  11. brahma

    brahma Netzpirat

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    Ja, also entweder du machst dann wirklich immer 1:1 kopieen per dd, was aber wie schon erwähnt lange dauert immer (40 GB 1-1.5h bei mir) oder du machst das 1x und sycronisierst die daten anschliessend per rsync, dann haste zum einen einen genauen clone der original-platte, und zum anderen immer schnell die daten aktualisiert.

    Je nachdem was dir lieber ist, einfacher, aber auf dauer sicher zeitintensiver ist ein regelmässiges backup/festplatten clonen per dd.
     
  12. #11 Keruskerfürst, 11.04.2007
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    Wenn die Daten wirklich so wichtig sind, dann würde ich gleich ein Raidsystem verwenden.
     
  13. #12 Fallout, 11.04.2007
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    Hi,

    ich denke auch, daß grundsätzlich dd (einmalig) und rsync (inkrementell) für solche Angelegenheiten die einfachsten und kostenlose Lösungen sind.

    Da Du alles außer /boot mit LVM verwaltest, könntest Du Dir ggf. auch mal die snapshot-Funktion von lvcreate ansehen. Damit kannst Du praktisch im laufenden Betrieb ein Abbild Deines LV erstellen und dieses dann auf einen anderen Datenträger/Backuprechner o. ä. sichern.

    Hier hat sich jemand auch schon damit befaßt und bietet ein Skript an (Die Seite habe ich auch eben erst gefunden und habe dazu keiner Erfahrungsberichte. Aber auf den ersten Blick sieht es seriös und ggf. brauchbar aus).

    Gruß Daniel
     
  14. #13 knumskull, 11.04.2007
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    @Keruskerfürst

    Die Daten sind nicht wichtig, nur wenn defekt, muss das System schnell wieder da sein.
    Wie würde denn so ein Backup mit cp ... aussehen? und welche Vorarbeiten müsste man leisten, damit das System wieder funktioniert. Speziell in anbetracht, der unterschiedlichen Partitionsgrößen, LVM etc

    @Fallout
    diese und etwaige andere Seiten habe ich mir schon angeschaut. Bin um ehrlich zu sein, nicht wirklich richtig klar gekommen mit der ganzen sache :) ... aber so richtig hat mir die Snapshotfunktion auch nicht zugesagt.
     
  15. #14 Keruskerfürst, 11.04.2007
    Keruskerfürst

    Keruskerfürst Kaiser

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    Die Partitionsgrößen des "Zielsystems" muß gleich oder größer sein als die Daten, die sich auf dem Quellsystem befinden.
    Syntax: cp -ar oder rsync -ar. Kopiert auch /dev/ usw.
    Kann allerdings nur durchgeführt werden, wenn das Quellsystem nicht läuft. (Den anderen Fall habe ich noch nicht ausprobiert).
     
  16. worker

    worker König

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    Servus,

    möchte gerne meinen "Senf" dazugeben, da ich bereits so eine "Aktion" gerade hinter mich gebracht habe ;-) ...

    Also ich bin kein "Experte" was Dateisysteme angeht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass bei cp bestimmte "Bereiche" des Systems nicht kopiert werden (können ?).

    Ich hatte mein OS (ca. 20GB) auf eine neue Platte (500 GB mit LVM) mit dd "geklont". Das ging "recht schnell" - naja ca. 30 Min (SATA Platte).

    DD ist mir einfach "sicherer", da wirklich _alles_ mitkopiert wird.

    Der zugriff darauf ist dann ganz easy - mittels mount eingebunden, kann man halt auf alle Bereiche zugreifen.

    Würde mich wirklich interessieren, ob cp wirklich _alles_ kopiert (auch /proc, etc. ? - klar, nicht aus dem laufenden System heraus ...) ?

    Grüße
    Worker
     
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