umstieg auf debian ja oder nein?

Dieses Thema im Forum "Debian/Ubuntu/Knoppix" wurde erstellt von 001, 16.02.2004.

  1. 001

    001 Routinier

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    will von suse auf debian wechseln
    kann ich den schrit als anfänger wagen?
    bekanter meinte das es recht schlecht zu intallieren ist
    und wie viel speicher müste ich bereit stellen
    reichen 25 gigs für ne komplette installation?
     
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  3. hehejo

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    Hi, also 15 Gig, langen EWIG!
    Ich kann dir ja mal kurz meine Geschichte erzählen.
    Linux wollte ich immer schon mal austesten.
    Meine ersten Versuche waren natürlich SuSE. Ich hab mich auch nicht davon abbringen lassen, dass ich nebenbei 4x Windows geschrottet habe.. (Sorry Pa!) :-)
    SuSE war zwar schön easy, aber es war mir viel zu windowslike! Dieses YaST ist ja fast wie die Systemeinstellungen. Ich wollte echt wissen WO ich was ändern muss (und wenn das Fragen über Fragen bedeutet)!
    Als mein Kumpel mir dann mal das "apt-get install ..." gezeigt hat, war ich Feuer und Flamme! Das wollte ich auch haben. So einfach und schön installieren..

    Ich finde Debian nicht so schwer. Gut ich hab auch einige Hilfen gebraucht (v.a. im Bezug auf ISDN - aber das wär bei anderen Distis auch gewesen..)
    Wie ich inzwischen mitbekommen hab, lässt sich das apt auch bei anderen Distris anwenden.
    Bestimmt hilft dir auch das www.debianforum.de weiter!

    Gruß, Johannes
     
  4. #3 Tux-Forever, 16.02.2004
    Tux-Forever

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    naja also ich würd mich als anfänger nicht gleich auf debian stürtzen
    habs auch versucht als ich mehr erfahrung hatte
    aber wenn du es dir zutraust versuch es :)
    debian is schon geil :)
     
  5. 001

    001 Routinier

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    k werd mich mal drauf umschauen
    danke erstmal dafür :D

    und naja zutraun... ich weiß nochnicht so recht
    was ich mir zutrauen kann und was ich lieber lassen solte
    deswegen giebts auch den topic hier :)
     
  6. #5 qmasterrr, 16.02.2004
    qmasterrr

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    also slackware ist auch nicht zu verachten ist debian schwerer?
     
  7. #6 NaRF, 16.02.2004
    Zuletzt bearbeitet: 16.02.2004
    NaRF

    NaRF Hatifschnacke

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    du solltest auf jeden fall basisbefehle bzw. programme wie "ls, cp, mv, rm, mkdir, vim ..." beherrschen.

    am besten sicherst du bevor du mit dem installieren anfängst noch deine /etc/X11/XF86Config-4 (die konfigurationsdatei für den xserver). könnte nämlich für nen anfänger nen bisschen schwierig werden die neu zu generieren (ansonsten ist mein geheimtipp: xf86cft -textmode :) )

    warum willst du eigentlich von suse auf debian wechseln ?

    ich persönlich rate dir vom umstieg zu einem so "frühem zeitpunkt" ;) ab. suse ist für den anfang imho um ein vielfaches besser geeignet als debian&co. da kannst du dir alles erstmal in ruhe aneignen und dir nen schönes system aufbauen. wenn du dann neue herausforderungen suchst kannst du dich ja immer noch an nem "hardcorelinux" messen. die laufen dir ja schließlich nicht weg ;)

    glaub nicht, dass es nur besser werden kann. einige der probleme die du im moment hast (z.b. das mit "tar") werden sich auch durch die migration zu debian nicht lösen. wahrscheinlich kommt sogar noch ne ganze menge neuer probleme auf dich zu.

    naja, tu das was du für richtig hälst....
     
  8. 001

    001 Routinier

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    das sich meine probleme dadurich nicht von alleine lösen weiß schon
    allerdings hab ich schon so meine gründe warum ich überhaupt zu linux gewechselt habe
    und es immerwieder versucht habe
    und ich denke das für meine späteren vorhaben mit linux
    debian doch besser wäre
    ich habe relativ anspruchsfolle ziele mit linux
    das ich dies jetzt noch lange noch nicht erreichen kann ist klar
    aber halt als forsorge für die zukunft
    auserdem was die CB leute auf ihre suse cd an paketen drauf gepatscht hat is echt armselig
    hätten liebe knoppix drauf tuhn sollen...
    ich bin jetzt seit einigen tagen fast ausschlieslich downloads und installationen beschäftigt
    weil mir einfach viele programme fehlen und dann will man natürlich
    auch mal n par neue testen die man noch nicht kent
    deswegen ist so oder so ein umstieg nötig
    hauptsache keine halben sachen
    auserdem will mich n bekanter unbedingt auf das nächste chaos camp mitschlepen
    ok könte ne nützliche erfahrung sein aber nicht wen ich dann am schlus
    mit geschroteten lappi wieder gehe
    und was wäre da besser als die stabielste distri am markt (sagt man debian doch immer nach oder?)
    ok hilft zwar nicht viel aber imerhin...
     
  9. #8 qmasterrr, 17.02.2004
    qmasterrr

    qmasterrr Foren Gott

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    also ich weiß nicht was ihr jetzt immer habt mit anfänger distris das ist doch quatsch oder hat nochniemand je dreckt mit zb. Debian angefangen?

    Und überhaupt nen Gutes Buch zur Passenden Distrie kann viel helfen, am besten eins mit nachschlage werk.
    Und wenn wechseln willst versuch es doch einfach du kannst es ja auch erstmal paralel installien und was hast du für dinge damit for die die ich denke??
     
  10. #9 LinuxSchwedy, 17.02.2004
    LinuxSchwedy

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    Ich habe schon oft gelesen, dass man gerade die beiden Slackware und Debian entweder liebt oder hasst. ;)

    Ich liebe Slackware. :sly:

    Was aber nicht gleich heißt, dass ich Debian hasse. ;)

    Jeder muss halt testen und sich entscheiden. :]
     
  11. #10 qmasterrr, 17.02.2004
    qmasterrr

    qmasterrr Foren Gott

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    Ich hab erst so um neujahr mit Linux richtig angefangen und habe daher nur Slackware >getestet<

    @001
    ich empfehle dir Slackware 9.1 und mal was zum lesen selflinux.org
     
  12. tig

    tig Tripel-As

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    ich hab gleich mit debian reingehauen :D
    seitdem kann ich nur noch sagen, dass ich apt liebe^^. :bounce: :D
    installieren und so ein kram ist zwar schwer, aber hinkriegen tust du das glaub ich :rolleyes:
    ich hab mir zu anfang ein buch gekauft http://www.amazon.de/exec/obidos/AS...583/sr=1-15/ref=sr_1_3_15/028-4393629-1357301
    das würd ich dir empfehlen, es ist sehr. ich glaub es gibt mittlerweile auch ne neuere ausgabe.
    es gibt ein kostenloses:
    http://www.openoffice.de/linux/buch/

    also ich würd sagen, dass mit debian anfangen kannst :D :))
     
  13. 001

    001 Routinier

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    nebenbei laufenlassen kann ichs nicht hab 100 gigs zur verfügung
    hab die in 2 50 gb partitonen geteilt bei der install von suse
    buchmäsig lesen tuh ich zurzeit erstmal die linuxfibel...
    mal schaun was ich mir danach gebe :D
    ich werde wohl folgendes tuhn:
    mit n buch zu debian kaufen
    dazu noch debian und redhat über ebay
    damit ich die partiton noch retten kann fals ich die debian installation total verhunze :sly:
    spätestens nächsten monat werde ich wohl an ner neue distri hocken...
    eine frage hab ich aber noch:
    vertragen sich debian und win xp auf einer platte überhaupt?
    und thx nochmal für die antworten @all :D
     
  14. #13 LinuxSchwedy, 17.02.2004
    LinuxSchwedy

    LinuxSchwedy ehem. Mod

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    Wenn du jedem System eine eigene Partition göhnst, vertragen sich mittlerweile alle Linuxsysteme mit Windows auf einer Platte. ;)
     
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  16. #14 armin@debian, 17.02.2004
    Zuletzt bearbeitet: 17.02.2004
    armin@debian

    armin@debian Grünschnabel

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    Erstmal ein allg. Hallo an alle hier im Unix-Board! Dies hier ist ganz offiziell mein
    #1. Post hier!

    Ich hab mich jetzt mal fix registriert weil jemand von Suse auf Debain umsteigen will. Hey, der Mann muss gefördert werden ;-))

    Also, wie meine Einleitung schon erahnen lässt bin ich mit meinem Debian System vollkommen glücklich. Ich will dir hier mal in aller Kürze die wahren Stärken des Debian GNU/Linux Systems aufzählen und wie du es von Anfang an richtig machen kannst ;-)

    Erstmal Vorteile ^^:

    APT nimmt dir alle Arbeit ab. Du wirst nie wieder den Source eines Programms brauchen da die Debian-Maintainer sich um die Wartung und Integration der Programme in das Debian-System kümmern. Deine Freunde sind:
    apt-cache (RTFM, RTFM, kann man bei diesem Super-Tool nicht oft und laut genug rufen ;-))
    apt-get
    aptitude (Front-End für apt-get)

    Das System versucht sich an JEDEM Standart (http://www.linuxbase.org/, http://www.pathname.com/fhs/) der für ein Linux-System publiziert wird zu orientieren .
    Linux leidet ja an dem Ruf, dass man sich als Entwickler nicht auf gültige Standarts verlassen kann, Weil so Ditributoren wie Suse/Mandrake/RetHat regelmäßig ihr eigenes Süppchen kochen.
    Nicht so Debian! Das Debian-Projekt versucht, abgesehen vom APT-System, dem hervoragenden Bug-Tracking System und von der System-V Initialisation das System so allg. wie möglich zu halten.

    Debain ist mit die einzige (oder die einzige ??) "Free"-Distribution die an sich selbst ne ziemlich hoche Qualitäts-Latte lägt. Dafür sorgt die Debian-Policy an die sich JEDER Debian-Maintainer halten muss. Darin wird mit unter auch nochmal nachdrücklich beschrieben, wie das Debain-System auszusehen hat und wie man Programme (z.B. MTAs, HTTP-Server, SMTP-Server) in das System integrieren muss. Dadurch wird gewärleistet, dass das Debain-System sehr homogen gestaltet ist was sich in einer hohen Stabilität und Flexibilität niederschlägt. Du sagts ja selbst das du mit Linux noch was vor hast: Debain ist deine Wahl!

    Bei anderen Distributoren muss man manchmal 3 Releases warten bis ein Bug mal gefixt wird. Warum sind denn wohl Suse/RetHat/Mandrake schon bald beim 10ten Release und Debian erst beim dritten ;-)))? Das Debian-System (insbesondere Sid/Sarge) Entwickeln sich STÄNDIG weiter! Auf einen Bug wird i.d.R. innherhalb von Tagen reagiert. Darum muss man aber nicht gleich ein neues Release raus bringen *g*.

    Du verfügts bei Debian über das größte Sofwareangebot überhaupt weil die Maintainer auf der ganzen Welt verstreut sind und das System halt nicht erst seit Gestern existiert.
    Man kann fast sagen, jedes Porgramm was mal für das GNU-System entwickelt wurde ist zu 99% in Debian enthalten. Also alles nur ein "apt-get" weit entfernt.

    Das Debian System ist super dokumentiert. Neben ein paar Büchern die in Verlagen erscheinen, Mailinglisten, Foren (wie hier *g*), IRC-Channels, dem UseNet arbeiten auch die Debian-Maintainer an hervoragenden Dokus für ihr System. Zu finden ist das ganze hier: http://www.debian.org/doc/
    Ich hab mir z.B. letztens die deutsche Ausgabe der Debain-Referenz als PDF vom Copy-Shop meines Vertrauns ausdrucken und binden lassen. Ok, der Spaß hat 20 EUR gekostet, aber ich hab noch nie ein besseres Buch zu Debain gelesen! Gleiches geht natürlich auch mit dem schon erwähnten Debian Anwender Handbuch (welches sogar in Woody integriert ist).


    Ok, Ok, bei all den Vorteilen die für das System sprechen muss es ja auch Nachteile geben. Ja, die gibt es auch!!!
    Debain ist sowas wie Slackware nur mit der Paketverwaltung: Ein vollkomen naktes Unix was hohe Ansprüche an den Admin stellt. Abgesehen von den update-* Wartungstools und den dpkg Konfig-Scripts gibt es nichts was dir die Arbeit als Admin abnimmt!
    Aber mal ehrlich: Was ist ein gute Unix-System? Etwa eins was jeder Depp administrieren kann oder eins was sehr gut läuft, super gewartet wird und gut dokumentiert ist. Ausserdem kommt immer noch die moralische Seite dazu. Ich hab schon von vielen Leuten gehört, die mit Debain vor allem wegen dem "Social-Contract" angefangen haben. Also davon abgesehn, dass es qualitativ sehr hochwertig ist hat man auch ein "gutes Gefühl" bei der Arbeit ;-))

    Ich mein, Suse erstickt doch fast an seinem Yast!
    Und ausserdem:
    Wenn das System einmal läuft dann läuft es! Ich hohle mir doch kein Unix auf die Platte um mich darüber zu freuen, wie schnell und bunt alles eingerichtet wurde sondern um mir mein System der wahl zusammenzustellen damit ich lange und produktiv ohne lästige Neustarts und noch vieeellll schlimmer Neuinstallationen arbeiten kann.
    Ein einmal aufgesetztes Debain-System muss, sofern der Admin mehr oder weniger weis was er tut (also mit apt umgehen kann) NIE WIEDER neuinstalliert werden!

    So, das wars eigentlich zu den Nachteilen. Reichlich wenig oder ^^? Aber na ja, daran scheitern viele. Ich will ehrlich sein.
    Wenn du mit Debian arbeiten willst musst du das haben/können:
    "Gute" Englischkenntnisse (um mans/howtos, debian-Readme-Datein, das internat. Bug-Tracking-System zu verstehen)
    Blindschreiben -> du musst viel in der Bash tippen
    Die Bash beherrschen
    Einen Consolen-Editor (vi) beherrschen
    Grundlegende Unix-Wartungskommandos beherrschen
    APT in seinem vollen Umfang beherrschen
    Shell-Scripten können/verstehen (um falls notwendig die Init-Scripte, dpkg-Wartungsscripte und Config-Scripte verstehen/anpassen zu können)

    Das sind so grob umrissen die Admin-Anforderungen die an einem Desktop-User unter Debian gestellt werden (meine Erfahrung nach 1 1/2 Jahren).
    Die Belohnung ist ein System was einen für den Rest des Computerdaseins begleiten wird. Wenns sein muss auch auf andere Architekturen. Es gibt ja schließlich mehr als nur Intel-Rechner.


    Damit du nicht den selben Fehler machst wie ich und mit "Woody" anfängst (einfach mal zu alt für den Desktop-User, nur für Server gut) solltest du dir gleich Sarge installieren ("testing" Release). Sarge ist das nächste Stable-Release und könnte theoretisch jeder Zeit released werden. "Unreleased" bedeutet ja nur, dass es davon kein CDs gibt ;-)

    Also wenn du Debain verwenden möchtest (hoffe ich doch mal ;-) dann solltest du dich mit dem Debain-Installer beschäftigen. Der läd dir Sarge aus dem Netz und soll sogar ein bisschen HW-Erkennung betreiben. Das hab ich aber noch nicht selber ausprobiert. Ich hab mir halt dummerweise stable installiert und muss jetzt mal als 56Kler zusehen, wie ich sarge draufbekomme *g*.

    Ok, ich hoff mal das hat sich irgendjemand bis zum Schluss durchgelesen. Rechtschreibfehler könnt ihr behalten ;-)

    Gruß, Armin
     
  17. 001

    001 Routinier

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    syberia
    umfangreich aber interesant muss ich sagen
    ansonst hast du (in sagen wir 10 minuten) ne pn im postfach :)
    :respekt:
     
Thema:

umstieg auf debian ja oder nein?

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