linux router --> manche sites gehen nicht

Diskutiere linux router --> manche sites gehen nicht im Internet, lokale Netzwerke und Wireless Lan Forum im Bereich Netzwerke & Serverdienste; hi... Ich gehe über einen Linux-Router (SuSE 7.3) ins Inet. Jetzt hab ich das Problem, das ich manche pages (z.b. gmx.de) gar nicht aufrufen...

  1. #1 megamimi, 13.01.2003
    megamimi

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    Ich gehe über einen Linux-Router (SuSE 7.3) ins Inet. Jetzt hab ich das Problem, das ich manche pages (z.b. gmx.de) gar nicht aufrufen kann. Mein Mozilla lädt stundenlang, ohne das die site erscheint. Man kann auch keine emails mit mozilla über bestimmte server (mail.gmx.net) verschicken, emfangen von mails von pop.gmx.net geht aber. An dem Paketfilter liegts nicht, den hab ich noch nicht aktiviert. Die default-route ist auch gesetzt.

    An was kann es liegen? Was muss ich tun, damit alles pages korrekt angezeigt werden?

    dank, mimi

    PS: MSSClamping ist aktiviert und die MTU/MRU ist 1492.
     
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  3. devilz

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    Hmmm mit welchen Clients connectest du ?

    setz die MTU mal auf 1500 und teste nochmal !


    Grade bei GMX weiß ich, das diese Seite nicht gehen wenn die MTU am Router und Client nicht übereinstimmt !
     
  4. #3 megamimi, 13.01.2003
    megamimi

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    mir ist gerade noch was eingefallen: der pppd meldet beim connecten

    im Forum von adsl4linux.de wurde mir gesagt das sei vollkommen ok und richtig so. Kann es sein, das es daran liegt?

    cu mimi

    PS: Ich connecte (noch) mit Win2k
     
  5. #4 megamimi, 13.01.2003
    megamimi

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    hab die mtu auf 1500 umgestellt. Auf gmx.de komme ich jetzt ohne probleme, nur mails über mail.gmx.net verschicken geht nicht!

    cu mimi
     
  6. devilz

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    was für eine fehlermeldung bekommst du denn ?

    (welcher email client ?)

    einfach mal mit telnet am email account anmelden und schauen was er sagt *g*
    vielleicht ists auch nen passwort problem ?
     
  7. #6 megamimi, 14.01.2003
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    Der mozilla mail client meldet, das er die mail nicht verschicken konnte, weil keine Verbindung zum SMTP-Server "mail.gmx.net" aufgebaut werden konnte. Das passwd stimmt , es sei denn man muss seit neuestem bei gmx ein anderes passwd zum Senden von mails eingeben.

    Über telnet meldet er
    Ich werde mal einen anderen mail client versuchen und dann berichten, ob das was gebracht hat.

    cu mimi
     
  8. devilz

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    Ok mach das mal ... es schaut aber nicht nach nem Router Problem aus :)
     
  9. #8 megamimi, 14.01.2003
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    mit Eudora 5.2 geht alles völlig fehlerfrei!
    Ich würde halt schon lieber den mozilla client benutzen, aber wenns nicht geht...dann halt nicht. Oder hast du eine spontane idee wie man das fixen könnte?

    Wenn nicht, schonmal vielen Dank für die Hilfe.

    cu mimi
     
  10. #9 megamimi, 15.01.2003
    megamimi

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    Ich hab das Problem gelöst. Mozilla hatte als Benutzername megamimi@gmx.de und als Benutzername zum aubrufen nur megamimi ohne @gmx.de verwendet....tztztz. Jedenfalls geht jetzt alles perfekt...:D

    cu mimi
     
  11. devilz

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    Na dann geht ja alles :)))
     
  12. #11 megamimi, 16.01.2003
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    Jup. Jetzt muss ich nur noch warten bis es die Linux-Treiber für meine WLAN- Karte gibt und schon kann ich mit meinem SuSE ins große weite Inet:D

    cu mimi
     
  13. g_eXx

    g_eXx gentoo-user

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    Mal ne Frage wo hast du die MTU auf 1500 eingestellt und reicht es nicht eigendlich wenn der Router die MTU auf 1500 hat?:rolleyes:
     
  14. #13 megamimi, 16.01.2003
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    Die MTU der clients hab ich gar nicht verändert, sondern nur die vom Router von 1492 auf 1500 gestellt.

    cu mimi
     
  15. #14 Pascal-Hahn, 24.06.2003
    Pascal-Hahn

    Pascal-Hahn Eroberer

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    gib einfach in der Konsole ein:

    ifconfig eth0 mtu 1500 (aber als root)

    und dann gehts schon ;)
     
  16. #15 Paradiser, 18.11.2003
    Paradiser

    Paradiser Druckmacher

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    nochmal aufgewärt den thread :D
    gibt es ne möglichkeit den optimalsten mtu raus zufinden? z.zt hab ich mtu 1492
    ich hab immer etwa 10kb weniger dlspeed als das max. , und keine idee was des sein kann. Laut kgrellm fliesen etwa 180kb durch die leitung was auch stimmen würde mit 1500er dsl aber der dl manager zeigt nur was um 170 an
    (ja die server sind schnell genug) ich nutze rpppoe.
     
  17. devilz

    devilz Pro*phet

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    "Ein Ethernet Paket darf maximal 1518 Bytes gross sein. Davon sind 18 Byte der Ethernetheader und 1500 Byte Nutzdaten. Deshalb ist im Normalfall die MTU auf 1500 eingestellt.
    Für pppoe kommen aber noch 8 Byte dazu die ebenfalls mit in's Paket müssen. (2 Byte ppp, 6 Byte pppoe). Bleiben also noch 1492 für unsere MTU. An dieser Stelle machen die meisten schon Schluss. 1492 funktioniert und Feierabend. Aber eigentlich wird es hier erst interessant.
    Wenn wir eine MTU von 1492 Byte einstellen, muss unser ADSL Modem 1518 Byte an den DSLAM schicken und das wiederum benutzt das ATM Protokoll. ATM packt alle Daten in 53 Byte grosse Pakete. (Die Pakete müssen exakt 53 Byte gross sein.) Jedes ATM-Paket kann 48 Byte Nutzdaten transportieren nur das letzte eines ATM Streams schafft nur 40.
    Für unsere 1518 Bytes braucht das ADSL Modem also 32 ATM Pakete, die dann 31 * 48 + 40 Bytes an Nutzdaten transportieren können. Das sind 1528 Byte. Da wir aber maximal 1518 Bytes verschicken können, und die ATM Pakete ein fixe Größe von haben, werden die restlichen 10Byte einfach aufgefüllt (Padding Bytes), d.h. auf Deutsch, mit jeder 1492 grossen Transfer Unit muss das ADSL Modem 10Byte an heisser Luft mit auf die Leitung packen.
    Da wir die 10Byte nicht mit Nutzdaten auffüllen können müssen wir, wenn wir den ATM-Stream optimal bepacken wollen, 1 ATM Paket streichen und nachsehen was für unsere MTU übrig bleibt. Also 30 * 48 + 40 - 18 - 8 = 1454.
    Eine Gegenrechnung
    1. 32*53Byte ATM mit 1492 Byte Nutzdaten.
    TDSL macht 96 * 1024 Byte/sec, also (96 * 1024) / (32 * 53) ATM-Streams/sec * 1492Byte = 86480 Bytes/sec
    2. 31*53Byte ATM mit 1454 Byte Nutzdaten.
    (96 * 1024) / (31 * 53) ATM-Streams/sec * 1454Byte = 86996 Bytes/sec
    Ergebis ist also.
    MTU 1492 funktioniert aber 1454 ist optimal.

    Die MTU kann man in einer der Dateien in /etc/ppp/peers/ umstellen. Die Standarddatei einer PPPoE? Verbindung ist /etc/ppp/peers/dsl-provider. Dort gibt es eine Zeile "mtu *****" (so ziemlich am Ende der Datei), die im Normalfall eine MTU von 1492 enthält. Dies kann man ändern (mit beliebigem Texteditor bearbeiten) und somit die MTU optimal einstellen."

    aus www.debianforum.de

    weitere Info Seiten zu MTU :
    http://gschwarz.de/mtu-wert.htm
     
  18. #17 BeoWulf, 08.12.2003
    BeoWulf

    BeoWulf Doppel-As

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    meines bescheiden wissens nach, hat der verlust damit zu tun das zb in den fehlenden 10kb, informationen über geschwindigkeit,verbindingsdaten usw. enthalten sind, so ne art handshake-verfahren in denen ausgehandelt wird wie schnell ... halt die daten über die art des zugangs ...
    sollte aber mit hilfe einer optimalen mtu einstellung ein klein wenig zu glätten sein. ich hab bei mir im router (netgear 614) als mtu 1472 und mit dem wert bin ich bis jetzt recht gut gefahren.
     
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