'Failed to open device' nach Kompilieren von neuem Kernel

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von z00k, 18.07.2008.

  1. #1 z00k, 18.07.2008
    Zuletzt bearbeitet: 18.07.2008
    z00k

    z00k I love my slack! Do u?

    Dabei seit:
    24.01.2005
    Beiträge:
    302
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    earth.getLocation("z00k");
    Howdy

    Versuche grade nen neuen Kernel auf das Gentoo Linux von nen Freund zu packen. Bin normal vorgegangen wie ich es unter meinem Slack mache...
    Also kernel konfigurieren (2.6.24-gentoo-r8), kompilieren und zusammen mit config und System.map nach /boot geschoben.

    Hab den neuen Kernel dann als neuen Punkt in seine grub.conf gepackt (ich selber nutze lilo, daher sind meine Grub Kenntnisse eher beschraenkt):

    Code:
    title=2.6.24
    root (hd0,0)
    kernel /boot/vmlinuz root=/dev/hda6
    Beim Booten wird die Rootpartition auch zuerst gefunden (gemerkt durch aendern des Wertes von root= zu beliebig), doch wenig spaeter steigt der Bootvorgang aus mit:

    Code:
     * Checking root filesystem...
    Failed to open the device '/dev/sda6'
    Danach gibts die bekannte Moeglichkeit das System per Control-D zu rebooten.
    Doch woher kommt die Information mit '/dev/sda6' ?

    Ich muss dazu sagen, dass der vorherige Kernel wohl irgendwie die SCSI emulation nutzt und somit die alte Rootpartition nach dem Bootvorgang unter /dev/sda6 war.

    Muss ich zusaetzlich noch was aendern, ausser der root=/dev/hda6 option in der grub.conf ?
    Habe das Problem natuerlich schon versucht zu googlen und habe ein paar Hinweise gefunden, dass es evtl mit 'udev' und 'devfs' zusammenhaengt?

    Kann mir jemand helfen? :D


    gReetZ
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Kategorie an. Dort findest du bestimmt etwas.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Aqualung, 18.07.2008
    Aqualung

    Aqualung Routinier

    Dabei seit:
    12.02.2008
    Beiträge:
    404
    Zustimmungen:
    0
    Poste mal

    Code:
    fdisk -l
    falls hda6 Deine root-Part. ist muss in die grub.conf

    Code:

    Code:
    title=2.6.24
    root (hd0,[B][COLOR="Red"]5[/COLOR][/B])
    kernel /boot/vmlinuz root=/dev/hda6
    
     
  4. z00k

    z00k I love my slack! Do u?

    Dabei seit:
    24.01.2005
    Beiträge:
    302
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    earth.getLocation("z00k");
    Howdy,

    Nope, die Option 'root' muss auf (0,0) stehen, da er sonst direkt nach dem Bestaetigen mit 'File not found' aussteigt.

    Die Ausgabe von fdisk -l :
    Code:
       Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
    /dev/sda1               1          12       96358+  83  Linux
    /dev/sda2   *          13        1970    15727635    7  HPFS/NTFS
    /dev/sda3            1971        3276    10490445    c  W95 FAT32 (LBA)
    /dev/sda4            3277        7296    32290650    5  Extended
    /dev/sda5            3277        3399      987966   82  Linux swap / Solaris
    /dev/sda6            3400        7296    31302621   83  Linux
    Die Ausgabe von /etc/fstab:

    Code:
    /dev/sda5	 none            swap            sw              0 0
    /dev/sda6	 /	 reiserfs	 defaults		 0 1
    /dev/sda1	 /boot	 reiserfs	 defaults		 1 2
    /dev/sdb1	 /mnt/share	 auto	 defaults		 1 2
    none        /proc     proc    defaults          0 0
    none        /dev/shm  tmpfs   defaults          0 0
    Hier mal der Teil aus der grub.conf, welcher den alten Kernel bootet:
    Code:
    title=Gentoo Linux (2.6.24-gentoo-r3)
    root (hd0,0)
    kernel /boot/vmlinuz-2.6.24-gentoo-r3
    Das Seltsame ist ja jetzt, dass wenn ich einen neuen Eintrag in die grub.conf packe, mit der gleichen Syntax wie oben aber mit neuem Kernel:
    Code:
    title=2.6.24
    root (hd0,0)
    kernel /boot/vmlinuz
    bleibt der Bootvorgang nach einiger Zeit (nach initialisieren von einiegr Hardware) mit der Meldung stehen:
    Code:
    VFS: Cannot ope root device "<NULL>" or unknown-block(8,6)
    Please append a correct "root=" boot option; here are the available partitions:
    0300   58605120 hda driver:  ide-disk
    0301        96358 hda1
    0302   15727635 hda2
    0303   10490445 hda3
    0304                1 hda4
    0305       987966 hda5
    0306   31302621 hda6
    
    1600   8229056 hdc driver: ide-cdrom
    Ich bin verwirrt ?( Wenn ich dem grub Eintrag nun wirklich die geforderte root=/dev/hda6 Option gebe, steigt er beim Booten wie im ersten Posting beschrieben aus.

    Jemand ne Idee?

    gReetZ
     
  5. #4 schwedenmann, 21.07.2008
    schwedenmann

    schwedenmann Foren Gott

    Dabei seit:
    18.11.2003
    Beiträge:
    2.635
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Wegberg
    grub

    Hallo

    Du hast doch eine separate /boot und ein /, wenn ich das richtig sehe.

    Dann müßte es aber heißen

    root (hd0,0)
    kernel (hd0,0)/vmlinuzblablablab root=/dev/sda6

    mfg
    schwedenmann
     
  6. z00k

    z00k I love my slack! Do u?

    Dabei seit:
    24.01.2005
    Beiträge:
    302
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    earth.getLocation("z00k");
    Howdy,

    Danke erstmal fuer die Hilfe.

    Mit folgendem Eintrag:
    Code:
    root (hd0,0)
    kernel (hd0,0)/vmlinuz root=/dev/sda6
    kommt dieses Ergebnis:
    Code:
    VFS: Cannot open root device "sda6" or unknown-block(0,0)
    Please append a correct "root=" boot option; here are the available partitions:
    0300   58605120 hda driver:  ide-disk
    0301        96358 hda1
    0302   15727635 hda2
    0303   10490445 hda3
    0304                1 hda4
    0305       987966 hda5
    0306   31302621 hda6
    
    1600   8229056 hdc driver: ide-cdrom
    Als naechsten logischen Schritt hab ich aus
    Code:
    root=/dev/sda6
    ein
    Code:
    root=/dev/hda6
    gemacht.

    Resultat: Er kommt beim Booten schon wesentlich weiter (wie im Ersten Post beschrieben), steigt dann aber nach einiger Zeit trotzdem aus mit:
    Code:
     * Checking root filesystem...
    Failed to open the device '/dev/sda6'
    Woher kommt die '/dev/sda6' Information? Die muesste ja irgendwo hardcoded drinstehen, weil in der grub.conf hatte ich es ja zuletzt in '/dev/hda6' geaendert.


    Weitere Ideen? :D

    gReetZ
     
  7. Anzeige

    Vielleicht findest du HIER Antworten.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  8. #6 Bâshgob, 21.07.2008
    Bâshgob

    Bâshgob freies Radikal

    Dabei seit:
    29.07.2004
    Beiträge:
    2.334
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hannover
    Ins blaue geraten: Das richtige Filesystem hast du mit einkompiliert?
     
  9. z00k

    z00k I love my slack! Do u?

    Dabei seit:
    24.01.2005
    Beiträge:
    302
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    earth.getLocation("z00k");
    yep, isn ReiserFS. Ist mit einkompiliert.


    gReetZ
     
Thema:

'Failed to open device' nach Kompilieren von neuem Kernel

Die Seite wird geladen...

'Failed to open device' nach Kompilieren von neuem Kernel - Ähnliche Themen

  1. 'Failed to load the NVIDIA kernel module'

    'Failed to load the NVIDIA kernel module': Hi, habe nun vor kurzem SuSe Linux 10.1 installiert. Jetzt wollte ich für meine geForce 6800 GT den nVidia Treiber installieren. über Yast...
  2. LinuxDistribution: Bunsenlabs (Debian 8.2 mit Openbox)

    LinuxDistribution: Bunsenlabs (Debian 8.2 mit Openbox): Für alle die eine superschnelle minimalistische Distribution suchen, die auch auf schwachen Rechnern läuft, ich bin fündig geworden. Bin gestern...
  3. Was mache ich falsch? Tiniywm und Mate Install unter OpenBSD

    Was mache ich falsch? Tiniywm und Mate Install unter OpenBSD: Hallo, # make tiny make: don't know how to make tiny Stop in /root/Downloads/tiny/tinywm-1.3 # make tinywm cc -O2 -pipe -o tinywm tinywm.c...
  4. LEDE: Fork von OpenWRT gestartet

    LEDE: Fork von OpenWRT gestartet: Unter dem Namen LEDE haben einzelne OpenWRT-Entwickler ein neues Projekt gestartet. Ziel des neuen Projektes ist es, eine gemeinschaftszentrierte...
  5. Eine Million Euro für Open-Source-Projekte

    Eine Million Euro für Open-Source-Projekte: Die Internet Foundation Austria will auch 2016 wieder zahlreiche Projekte mit bis zu 50.000 Euro sowie wissenschaftliche Abschlussarbeiten mit bis...