Debian, Softwarespiegel / Softwareraid DFS

Dieses Thema im Forum "Debian/Ubuntu/Knoppix" wurde erstellt von XXXXXXXXX, 04.08.2009.

  1. #1 XXXXXXXXX, 04.08.2009
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    Hallo zusammen,

    ich suche beim Debian System eine Möglichkeit eine Ordnerstruktur live auf andere System zu spiegeln. Bei Windows Server 2003R2 nennt sich das DFS mit Replikation:

    Als Beispiel:
    Freigegebender Ordner test auf Server 1, automatische Replikat auf Server2 und der Zugriff erfolgt über einen gespeicherten Domänenpfad. Ich denke NFS wäre eine Wahl, jedich hab ich dort noch keine Möglichkeit gefunden, die Daten auf mehreren Servern zu verteilen.

    Sowas möglich?

    Grüße

    igfas
     
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  3. #2 bitmuncher, 05.08.2009
    Zuletzt bearbeitet: 05.08.2009
    bitmuncher

    bitmuncher Der Stillgelegte

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    Was du suchst ist vermutlich ein "Clustered Filesystem". Einige davon findest du unter http://www.yolinux.com/TUTORIALS/LinuxClustersAndFileSystems.html Coda und GFS sind relativ weit verbreitet. Wenn auf den Zielsystemen ein Read-Only-Zugriff reicht, koennte auch OpenAFS einen Blick wert sein. Zur Freigabe kannst du dann Samba oder NFS nutzen, je nach Client-System.
     
  4. #3 XXXXXXXXX, 05.08.2009
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    Morgen bitmuncher,

    erstmal Danke, das was ich suche wäre dann GlusterFS

    ich hack mal kurz ein, wenn andere User über den Beitrag stolpern:

    Ein weit verbreiteter Irrtum ist die Annahme, ein Cluster-Dateisystem alleine könnte Daten global zur Verfügung stellen. Das ist so nicht richtig. Angenommen man stattet Rechner A und B mit GFS aus. Dadurch kann A nicht die Daten von B sehen und auch nicht anders herum. Warum? Es ist zwingend nötig, dass alle GFS-Rechner auf ein und denselben Storage zugreifen. Wenn A auf den lokalen Storage (also dessen Festplatte) zugreifen möchte, muss A seine Festplatte vorher mit einer Technik in das Netzwerk exportieren, damit B diesen Storage sehen kann. Genau das stellt GFS nicht zur Verfügung, sondern dieses so genannte Storage Area Network muss gekauft oder selbst gebaut werden (siehe Einleitung bzgl. der Möglichkeiten).

    Ein weiterer Irrtum ist, man könnte durch ein Cluster-Dateisystem eine Redundanz der Daten erreichen. Auch das ist nicht seine Aufgabe. Das Storage Area Network selbst muss redundant sein, um die Verfügbarkeit der Daten zu gewährleisten. Das Cluster-Dateisystem "kennt" lediglich Mechanismen, um bei Problemen von A oder B selbständig für eine nahtlose Wiedereingliederung zu sorgen und eventuell noch nicht in das Storage Area Network übertragene Daten zu übertragen.

    Jetzt gibts aber das Filesystem GlusterFS:

    GlusterFS ist ein verteiltes Dateisystem, das Speicherelemente von mehreren Servern als einheitliches Dateisystem präsentiert. Die verschiedenen Server, auch Cluster-Nodes (engl. node: Knoten) genannt, bilden eine Client-Server-Architektur über TCP/IP. Als Besonderheit können NAS-Systeme über Infiniband direkt in den Cluster eingebunden werden, auch eine redundante Anbindung von Speichermedien über TCP/IP, Infiniband Verbs oder InfiniBand SDP (Socket Direct Protocol) ist möglich.

    Grüße

    igfas
     
  5. #4 bitmuncher, 05.08.2009
    bitmuncher

    bitmuncher Der Stillgelegte

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    Wer hat denn diese Behauptungen aufgestellt bzw. wo sind denn diese Irrtuemer verbreitet?

    Du suchst ein Dateisystem, das in Echtzeit auf andere Server gespiegelt werden kann bzw. auf mehrere Server verteilt werden kann und genau dafuer sind Cluster-Dateisysteme da. Was anderes hab ich auch nicht behauptet.
     
  6. #5 XXXXXXXXX, 06.08.2009
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    XXXXXXXXX GESPERRT!

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    Hi butmuncher,

    ich habs so aus dem Wiki dazu gepostet ... ich dachte für den zukünfitgen Leser wäre das interessant... also kein Angriff / Kritik an deinem Beitrag.

    Hoffe das du mich da nicht missverstanden hast...

    Grüße

    igfas
     
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Debian, Softwarespiegel / Softwareraid DFS

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