Gigabit PCI Ethernet Card welche unter Kernel 3.16 läuft?

Diskutiere Gigabit PCI Ethernet Card welche unter Kernel 3.16 läuft? im Debian/Ubuntu/Knoppix Forum im Bereich Linux Distributionen; Hallo zusammen Bezüglich diesem Problem habe ich nun eine neue PCI Gigabit Ethernet Card gekauft, jedoch zeigt mit lspci REIN GAR NIX an!! ->...

  1. jmar83

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    Hallo zusammen

    Bezüglich diesem Problem habe ich nun eine neue PCI Gigabit Ethernet Card gekauft, jedoch zeigt mit lspci REIN GAR NIX an!! -> https://www.unixboard.de/threads/br...se-probleme-mit-poe-switch.58305/#post-381272

    Die Karte, welche ich verwenden wollte, heisst "Logilink PC0012 Gigabit Ethernet PCI Adapter" und hat, soviel ich weiss, den Realtek 8169SC Chipsatz drauf.

    Weder Kernel 3.2.x (original wheezy) noch 3.16.x (wheezy-backports) bringt die Karte zum laufen. Lächerlich, das Ganze. Ich meine diese Karte kam nicht erst gestern oder so raus.

    Und bei jeder Installation komplizierte Treiber-Kompilierungen zu machen - ne, definitiv nicht, da kann ich problemlos drauf verzichten!

    Meine Frage daher: Weiss jemand eine PCI-Netzwerkkarte (NICHT PCI-E, Preis egal..), welche mit den Linux-Kerneln 3.2.x oder 3.16.x von Wheezy (oder wheezy-backports) läuft?

    Ich habe es mir bei Linux mittelerweilen zur Gewohntheit gemacht, die Hardware der Software anzupassen bei Treiberproblemen - nicht umgekehrt. Dies kostet zwar mehr, doch Zeit ist ja bekanntlich auch Geld! ;)

    Irgendwie fasst man in 7 von 10 Fällen in die Sc****se, wenn man für Linux neue Hardware kauft - dies ist meine übliche Erfahrung...

    Ein paar Sachen zur Auswahl hat's hier: http://www.toppreise.ch/index.php?k3=120&manu=&o=pa
    (Die ersten Paar mit GBit-Unterstützung haben allen diesen Realtek-Schrott drauf..)
     
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  3. jmar83

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  4. jmar83

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    Noch was: Die Karten muss dem "neusten" PCI-Standard entsprechen, also mit 2 Einbuchtungen am Anschluss. (Passt dann auch in einen PCI-X-Slot..)
     
  5. #4 schwedenmann, 03.02.2017
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    Oh man , es gibt genug Intel (bzw. Dell, HP -OEM) PCI und PCI-E Single, Dual und Quattro NIcs in der Bucht, teilweise schon für 5€ incl. Versand für PCI-E, PCI für rund 10-14€. Die laufen garantiert. Bei Realtek kan es sein, das du a. eine aktuellen Kernel brauchst, oder b. eben die entsprechende firmware.

    mfg
    schwedenmann

    P.S.
    Wen ich die onboard-nic ersetzen müßte, würde ich nur zu Intel greifen, nichts anderes.
     
  6. jmar83

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    Vielen Dank für Deine Antwort. Mal schauen.

    Wenn ich aber in einem CH-Shop auf Rechnung bestellen kann, dann wird es einfacher eine Rückgabe zu "erzwingen" da man noch nicht bezahlt hat. (Nach CH-Recht gibt eigentlich kein Recht darauf, online bestellte Ware (ohne Hardwaredefekt) nach x Tagen wieder zurückzugeben... da aber auf der Verpackung explizit "Linux" (na ja, welches? ;)) steht, poche ich in diesem Fall drauf)
     
  7. jmar83

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    Ja, ich will die onboard-NIC ersetzen, da bisher ALLE PCIE-Netzwerkgeräte in Kombination mit Kernel 3.16.x (onboard Broadcom BC5715 UND Sunix PCIE-Karte mit Marvell-Chip) grausige Abstürze in dieser Art verursachen:
    https://www.unixboard.de/threads/br...se-probleme-mit-poe-switch.58305/#post-381272

    (Die Marvell PCIE-Karte läuft nur mit Kernel 3.1.6.x...)

    Ein Mainboard-Defekt (PCIE-Controller-Chip oder so) ist es nicht, da andere PCIE-Geräte wie Grafikkarten sonst keine Probleme machen.

    Ich denke dass es irgendwas mit Interrupts (IRQ) oder Energiespar-Geschichten sein muss, aber leider kann ich da nicht ganz durchblicken (und will es auch nicht unbedingt ;)), habe ja die HW und Treiber nicht selbst entwickelt.
     
  8. jmar83

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    Habe mir mal die auf Rechung bestellt: http://www.pc-ostschweiz.ch/product-2a12152653.htm?parnr=12833201

    Wenn sie nicht geht: Einfach drauf pochen die Karte zurückgeben zu dürfen, und Druck machen mit dem Argument dass man ja noch nicht bezahlt hat. Manchmal muss man hart sein, habe schon x Mal Hardware "für nix" gekauft wegen schrottigen oder nicht vorhandenen Linux-Treibern. Und anschliessend bei ricardo.ch wieder mit 80% Verlust verkauft...:(

    (Letztendlich sind aber meist eh die Chip-Hersteller "schuld", da die keine Details zum Innenleben Ihrer Komponenten für die Linux-Entwickler veröffentlichen - somit ist es aber nicht mehr als recht, wenn man sich mit deren Sachen nicht zufrieden gibt und sein Geld zurück will - vor allem dann, wenn noch was von "Linux" auf der Verpackung steht!!)
     
  9. #8 Goodspeed, 05.02.2017
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    Ist es Dir schon mal in den Sinn gekommen, dass es nicht am Linux liegt, sondern das die Kiste einfach tot ist?
     
  10. #9 jmar83, 05.02.2017
    Zuletzt bearbeitet: 05.02.2017
    jmar83

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    Tot? Warum denn dies?? Oder tot im Sinne von "obsolet" und inkompatibel zu aktueller HW?

    Wenn ich andere Hardware in den Slot tu, wird diese oft problemlos erkannt.

    Das letzte Mal habe ich eine Multiport-RS232-Karte mit selbst kompilierten Treibern in den gleichen Slot gesteckt, hat soweit geklappt, und im oberen PCI-Slot ist eine Sun-konforme* USB 2.0-PCI-Erweiterungskarte welche auch geht - mit Maus und Tastatur dran.

    * Oft geht auch nicht Sun-konforme Hardware bei Linux. Solaris für SPARC unterstützt leider nicht allzuviel Hardware...

    Der "Open Boot Prompt"-self-Test läuft ebenfalls ohne Probleme durch, und Solaris 10 macht auch keine Probleme, von daher...?

    Und das Problem tritt wie gesagt nur bei Kernel 3.16 auf, dass der onboard Broadcom BC5715-Chip (intern PCI-E, 2 Ethernet-Ports) unter hoher Last diese hässlichen Abstürze verursacht. Auf beiden Ports. Keine Probleme beim Kernel 3.2 - da kann ich eine ganze Linux-Distri herunterladen mit x GB, und nie gibt's solche Probleme.

    Bei Linux auf Sun-Maschinen hatte ich schon sooooooo oft das Gefühl die Hardware sei defekt, dabei war's letztendlich nur ein schlecht programmierter Treiber oder so.

    Oder ist der Hardware-Defekt dermassen "subtil", dass es nur so (unter Kernel 3.16) zu Problemen kommt? Du bringst mich ein wenig in Verwirrung ehrlich gesagt!!


    Es könnte natürlich auch sein, dass die beiden Sachen Hardware-mässig zueinander nicht kompatibel sind. Ich habe aber jetzt nicht geschaut, ob das PCI-Gerät (die besagte Netzwerkkarte) im OBP aufgelistet wird. Wurde am Samstag an den Shop zurückgesendet...

    Nachtrag: Manchmal habe die alten Slots einen Wackelkontakt, dann muss man die Karten ein wenig hin- und herbewegen. Aber das kann ja überall passieren.

    Und eine Marvell-PCI-E-Netzwerkkarte macht ebenfalls Probleme unter Kernel 3.16 (gar keine Unterstützung bei 3.2), während eine Sun-XVR300-Grafikkarte im gleichen Slot problemlos geht.

    Deshalb will ich es mal mit einer GBIt-PCI statt PCI-E-Karte versuchen und Kernel 3.16. (PCI hat ja einen Durchsatz von 1064MBit/s, wenn ich mich nicht irre, somit ist es kein "Flaschenhals")

    Das Zeugs ist einfach total strange manchmal, bin ich mir aber gewohnt als Informatiker. Deshalb mache ich beruflich lieber SW-Entwicklung als Systemtechnik, da weiss ich dass immer ich zu 100% selbst am Problem "schuld" bin, und ich es auch immer (irgendwie) lösen kann. :))
     
  11. jmar83

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  12. #11 jmar83, 06.02.2017
    Zuletzt bearbeitet: 06.02.2017
    jmar83

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    http://www.mikrocontroller.net/topic/251482
    http://serverfault.com/questions/19...rking-driver-problems-galore-where-do-i-start
    https://serversupportforum.de/forum...miert-ab-bug-soft-lockup-cpu-1-stuck-26s.html

    Also der Kernel-Parameter "pcie_aspm=off" bringt bei mir nichts, TSO ausschalten hat ebenfalls keine Wirkung, des Weiteren MTU=1492 auch nicht.

    Habe nur mal "transmit queue 0 timed out" (Meldung u.A. bei Broadcom ("tg3") sowie Marvell ("sky2")) bei Google eingegeben, dann kommen auch Resultate im Zusammenhang mit Intel-Karten... na dann weiss ich zumindest dass ich mir mit der neu bestellten Intel-Karte evtl. auch keine Hoffnungen machen muss. Man wird es dann sehen.

    https://www.google.ch/?gfe_rd=cr&ei=ud-XWNnZIanC8gfp8YaIBQ#q="transmit+queue+0+timed+out"&lr=lang_de&tbs=lr:lang_1de&start=10
     
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  14. jmar83

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    Das hier sieht zumindest aber schon mal gut aus: https://www.google.ch/?gfe_rd=cr&ei=KwKYWKejDKnC8gfp8YaIBQ#q="transmit+queue+0+timed+out"+"PRO/1000GT"

    "Keine Ergebnisse für "transmit queue 0 timed out" "PRO/1000GT" gefunden"

    (PRO/1000GT = neu bestellte PCI-Netzwerkkarte...)

    Aber möglicherweise bin ich dann der erste der dieses Problem, zumindest laut Google, hat (würde mich keinesfalls verwundern ganz ehrlich gesagt!!) - dass man bei Google nichts darüber findet, muss noch lange nicht heissen dass es nicht existiert...:oldman
     
  15. jmar83

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    @schwedenmann: Vielen Dank für Deinen Tipp!!!!! Scheint zu funktionieren, keine komischen Probleme mehr mit der "Intel PRO/1000GT" PCI-Netzwerkkarte unter dem wheezy-backports-Kernel 3.16.x!! :)

    Zum testen habe ich bisher immer das aktuelle Debian-Image mit "wget" heruntergeladen, mit allen anderen Karten (onboard pci-e broadcom bcm5715, treiber "tg3", marvell, treiber "sky2" -> http://www.sunix.com.tw/product/lan1400.html) habe ich es NIE bis 100% geschafft, ständig diese hässlichen Abstürze...

    @Goodspeed:
    Ob das Problem mit dem PCI-E-Bus zusammenhängt (da bisher immer mit solchen Netzwerkkarte aufgetreten), kann ich nicht beurteilen. Wenn dann wird es bestenfalls ein SW-Problem sein, denn andere Karten (als Netzwerkkarten) machen im PCI-E-Bus keinen Stress unter Kernel 3.16.x. (Unter Kernel 3.2.x gibt's überhaupt keine Probleme, mit gar nix. Unter Solaris 10.x ebenfalls nicht..)
     
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