Arch: Kernel broken nach update

karloff

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Moin,
nach dem letzten Update bootet mein Arch nicht mehr.
Code:
ERROR: Unable to find root device '/dev/sda3'.
You are being dropped to a recovery shell
Type 'exit' to try and continue booting
Can't access tty: job control turned off
[rootfs /]#_
Das besonders tolle ist, das er auch keine Keyboardpresses mehr registriert.
Recovery Kernel hat genau das selbe Problem.
Das Dateisystem ist okay, hab ich schon überprüft.

Steh da gerade leider auf dem Schlauch, gibts irgendwo nen generic Kernel oder sowas um die Kiste wieder zum Laufen zu bekommen?

Oder hat Jemand ne Idee was ich machen könnte?
 
L

Lord_x

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Kannst du mal deine "/etc/fstab" zeigen? Also die des kaputten Arch Linux Systems.
Boote irgendeine LiceCD/Bootstick und mounte dort dein "/dev/sda3".
 

marcellus

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Wenn er zugriff auf die /etc/fstab hätte bräuchte er kein root device mehr zum mounten.

Du hast nicht zufällig ein update auf udev-181 gemacht und devtmpfs nicht im kernel aktiviert?

Hast du ein initrd image mit einer busy box?
 
L

Lord_x

Gast
Wenn er zugriff auf die /etc/fstab hätte bräuchte er kein root device mehr zum mounten.
Es geht darum zu schauen, wie beim boot sda3 eingebunden wird oder ob das die richtige Partition ist...
Ansonsten kann er immer noch "chrooten" und einen anderen Kernel ect. installieren.
 

karloff

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Passt alles soweit mit fstab und co.
sda3 hab ich grub mit auf den weg gegeben, vorher war das uuid (fix versuch)
Wenn er die fstab liest hätte er den kernel bzw. init ja schon gestartet, verreckt ja vorher.
Pacman hat sich bis jetzt immer um den kernel gekümmert bis gestern hat er das auch immer ganz gut hinbekommen...
Daher weiß ich nicht ob ich busybox im init hab bzw. devtmpfs im kernel

Code:
core/udev 181-2 (base) [Installiert]
Könnte es damit zusammenhängen?


Hab mal geschaut finde nix wie ich die kernel erstellung nochmal von hand anwerfe.
Zur not könnte selbst nen kernel basteln, aber genau darauf hab ich keine lust...
 

marcellus

Kaiser
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Ich hab das verdreht, das udev update, dass devtmpfs braucht war 177.

Du kannst mit einer livecd booten und dann dort ein chroot machen, aber die frage ist eher was du dann dort machst. Die Fehlermeldung, dass er das rootfilesystem nicht erkennt kann echt viel sein.
 

karloff

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Hab ich gestern auch noch gemacht, also liveCd und chroot, hat wunderbar geklappt, allerdings war das "was jetzt" auch die Frage die ich mir dann gestellt hab.

Kann ich Pacman nicht sagen das er mir nochmal ein kernel / intifs backen soll?
Wenn ich mich recht entsinne, gab das nen command dafür, aber ich find es nicht, in der pacman manpage finde ich dazu nix.
Vielleicht würde das weitergehende Infos liefern was genau falsch gelaufen ist, da vor dem Systemupdate alles glatt lief, hat er warscheinlich beim kernel bzw. initfs erstellen verkackt.
Werde wenn ich zuhause bin noch mal meine Logs durchsuchen, vielleicht hat er irgendwo gelogt ob was beim kernel bauen schief gegangen ist.
 

doc

Kaffeetrinker
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einfach den kernel nochmal installieren, dann wird die init neugebaut

per hand gehts natürlich auch mkinit.... vergessen wie genau :P
 

karloff

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Wunderbar läuft wieder.

Code:
mkinitcpio -k /boot/vmlinuz-linux -c /etc/mkinitcpio.conf -g /boot/initramfs-linux.img -v
Hat folgendes ausgespuckt
Code:
==> ERROR: Hook 'udev' can not be found.
Also doch udev, packet neu installiert und dann gings wieder.
Bleiben nur zwei Fragen, wie konnte das passieren ...
Und warum zum Teufel bricht mkinitcpio bei nem Error nicht ab oder fragt zumindest den User, so ist das echt bullshit...

Jedenfalls danke für die Hilfe =)
 

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