Wechsel von openSUSE zu Fedora

Dieses Thema im Forum "RedHat,Fedora & CentOS" wurde erstellt von derwunner, 22.01.2013.

  1. #1 derwunner, 22.01.2013
    derwunner

    derwunner Doppel-As

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    Hallo Leute,
    ich möchte von openSUSE (12.1) zu Fedora wechseln und dabei meine /home partition beibehalten. KDE als Desktopoberfläche möchte ich auch beibahalten. Also im Prinzip soll nur die /root und /swap Partition formatiert werden. Die Logins sollen auch beibehalten werden.
    Jetzt ist nun die Frage, wie mache ich das richtig? Bzw. welche Datei muss ich bei der Installation von Fedora angeben, die die Benutzer samt Passwörter beinhaltet?

    Es mag villeicht etwas seltsam klingen mein Anliegen, aber ich möchte alles richtig machen und vorallem auch dazu lernen. Ich habe auch ein Backup gezogen von meiner /home Partition. Einen Datenverlust gibt es also nicht. Ich frage mich nur, im Falle dass es etwas schief laufen sollte, ob ich ins Fedora einfach die /home Partition mit dem Backup ersetzen kann.

    Meine Entscheidung steht fest, denn ich brauche die aktuellste Software und ich möchte auch die Möglichkeit haben die Original Sourcen von Desktopoberfläche und Kernel verwenden zu können. Außerdem gefiel mir auch an Fedora die beachtlich kurze Bootzeit. Mein System läuft im Dual-Boot mit einem Windows 7 (normales BIOS, kein UEFI).


    MFG derwunner
     
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  3. #2 tgruene, 23.01.2013
    tgruene

    tgruene Routinier

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    Deine Frage klingt nicht seltsam, sondern voellig nachvollziehbar. Um nur die Nutzer zu uebernehmen, muesstest Du die Dateien
    Code:
     /etc/passwd /etc/shadow /etc/group /etc/gshadow
    sichern und nach der Installation wieder aufspielen.
    Ich wuerde das gesamte System sichern und auch nachschauen, ob unter /var/mail etwas liegt (haengt davon ab, was Du mit Deinen Emails machst, bzw. was fuer ein System das ist).
    Es ist bestimmt einfacher, alle Partitionen ausser /home zu formatieren und neu aufzuspielen, sonst riskierst Du alte Dateien, die das System durcheinanderbringen koennten, wenn Du die Distribution wechselst.
     
  4. #3 redtiger, 23.01.2013
    redtiger

    redtiger Doppel-As

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    Hallo

    Ich hatte auch mal mein System neu gemacht und die Home Partition beibehalten. Ich hatte dann das Problem, dass gewisse Einstellungen (hauptsächlich Darstellung des Desktops) probleme gemacht haben, da im Home ja auch die Userspezifische Einstellungen der verschiedenen Programme abgelegt sind. Ich musste dann die Daten kopieren und in ein sauberes Home schmeissen, da das sonst unbrauchbar war.
    Dies nur so als kleine Vorwarnung, es könnte ev. passieren.

    Gruss
     
  5. #4 bitmuncher, 23.01.2013
    bitmuncher

    bitmuncher Der Stillgelegte

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    Wenn er das macht, zerschiesst er sich die Rechte seines gesamten Systems. Bei SuSE verwenden die System-Benutzer nicht unbedingt die gleichen UIDs wie bei Fedora.

    Daher...
    1. Backup machen
    2. neues System installieren ohne dabei die Home-Partition zu formatieren
    3. Benutzer im neuen System anlegen und diesem die alten Homes zuordnen
    4. mittels 'chown' sicherstellen, dass der neue Benutzer wieder Eigentümer des alten Homes ist.

    Sollte es Probleme mit Desktop-Darstellungen o.ä. geben, dann die entsprechenden Konfigurationsordner und -dateien im Home-Verzeichnis des Users löschen und X neu starten, damit die Configs neu generiert werden.
     
  6. #5 tgruene, 23.01.2013
    tgruene

    tgruene Routinier

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    Stimmt, an die nicht-home-IDs habe ich nicht gedacht. Danke fuer die Korrektur!
     
  7. #6 derwunner, 26.01.2013
    derwunner

    derwunner Doppel-As

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    Sorry meiner verspäteten Antwort. Das ganze hatte etwas gedauert, weil ich erst ein paar Paritionen verkleinern musste wegen Windows. Ihr wisst schon, die Speicherhungrigen Spiele ;-)
    Also, Fedora läuft soweit. Das einzige was er nicht übernommen hatte, war mein KDE Login Screen. Fedora hatte auch bei der Installation gemerkt, dass es einen gleichnamigen lokalen Benutzer gibt und ob ich die Dateien den jetzigen Nutzer zuweisen möchte. Also konnte ich mir das chown schonmal sparen. Irgendwas mit selinux hatte es auch noch gemacht.
    Fedora rockt :-)
     
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