Ubuntu-studio oder Jacklab?

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von Duddits83, 13.01.2008.

  1. #1 Duddits83, 13.01.2008
    Duddits83

    Duddits83 Grünschnabel

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    Hallo zusammen.
    Ich bin neu hier und auch neu in der Linuxwelt.
    Eins vor weg.Ich war immer Windows Nutzer aber bei so viel Infos, Hilfestellungen und verschiedene Distributionen wie bei Linux muss ich mich Fragen warum ich nicht früher gewechselt habe.
    Naja jetzt zu meiner Frage:

    Ich komponier Musik am Computer und möchte es auch in Linux machen.
    Bin am überlegen welche Distribution am besten wäre.Hab an Jacklab und Ubuntu-Studio gedacht.Was würdet ihr mir als Neuling empfehlen?
    Hab schon oft gegoogelt aber keinen passenden Beitrag gefunden. Probiert habe ich beide kurz auf meinen Rechner und in Sachen Musik keinen Unterschied gemerkt.
    Hoff das ist für euch keine nervige Frage! Bin ja neu und unerfahren:)

    Schonmal Danke für eure Antworten
    Gruss
     
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  3. #2 gropiuskalle, 13.01.2008
    Zuletzt bearbeitet: 13.01.2008
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Ich würde einem Neuling empfehlen, sich erstmal überhaupt nicht an die Musik heranzuwagen, denn das ist echt nicht so ganz einfach. Man muss offen zugeben, dass Linux per default (und das betrifft auch Distris wie Ubuntu Studio oder JAD) keine einfache Maschine zum bearbeiten von Audiokisten ist. Die Linux-Audio-Scene ist sehr vital, aber es kostet wirklich erhebliche Mühe, Kernel, JACK, Soundkarten etc. so einzurichten, dass eine Audioworkstation entsteht, mit der man auch arbeiten kann. Der Komfort, wie man ihn unter Win oder Mac kennt, lässt sich derzeit keinesfalls erreichen (wohl aber die Professionalität).

    Ich schlage Dir vor, erstmal Linux als solches kennenzulernen, denn nach dem Umstieg wirst Du ohnehin mehr als genug zu lernen haben, um Dich auf dem System zurechtzufinden (ich hoffe, dass klingt nicht abschreckend). Immerhin gibt es einige Musikbearbeitungsproggies und Sequenzer, die man auch unter default-Linuxen verwenden kann (z.B. Hydrogen, ein sehr netter Drumsequenzer), aber eine vollwertige Arbeitsumgebung erreichst Du so natürlich nicht.

    Davon abgesehen würde ich als Distri JAD / openSUSE nahelegen. Ubuntu Studio ist in Sachen Audio noch nicht ganz so weit, wie ich finde.
     
  4. #3 Duddits83, 13.01.2008
    Duddits83

    Duddits83 Grünschnabel

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    Ja da hast wahrscheinlich Recht.
    Na dann installier ich mir jetzt erstmal JAD und erkunde Linux und warte bis sich in Zukunft vielleicht in Sachen Musikbearbeitung noch was tut. Hab ja gehört das sich da ständig was ändert.

    Komm mit Linux aber schon gut zurecht( hätte ich nicht gedacht).Ich finde wenn man sich Zeit nimmt und in Foren oder Webseiten sucht ist Linux auch für Umsteiger kein Problem.Und wenn ich in Windows mit Fehlermeldungen zurecht komme sollte Linux nach ner Zeit auch kein Problem mehr sein.

    Aber welche Distr. ich nehme ist doch eigentlich egal? oder sind diese Grundauf verschieden. Würde vielleicht , wenn sich in Sachen Musik was tut und ein neues Distr. herauskommt, wechseln.
     
  5. #4 gropiuskalle, 13.01.2008
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Ja, eigentlich schon. Was SuSE bzw. JAD in Sachen Audiobearbeitung etwas von anderen Distributionen abhebt, ist die ziemlich große Auswahl an entsprechenden Anwendungen in den build-services - wirklich jedes halbwegs ernstzunehmende Projekt wird sehr schnell auf SuSE portiert. Zudem steht Dir mit YaST ein sehr komfortables Konfigurationstool zur Verfügung, welches bezüglich der Systemanpassung die nötige Übersicht wahrt.

    Trotzdem: grundsätzlich geht das, was auf SuSE geht, natürlich auch auf anderen Distris, zumal JAD und Ubuntu Studio nicht die einzigen Multimediadistros sind (recht interessant finde ich z.B. das auf Debian basierende »64 Studio«, hab's aber noch nicht getestet). Durch Jacklab sind lediglich einfach sehr viele Voraussetzungen für die Einrichtung eines Audio-Linux gegeben, d.h. Du musst nicht laufend Kernel patchen oder irgendwelche Anwendungen kompilieren.

    Ich persönlich ziehe openSUSE gegenüber JAD vor, weil ich es gerne bleeding edge habe, d.h. Wert darauf lege, dass Anwendungen und System möglichst aktuell sind (JAD basiert noch auf SuSE 10.2, welche allerdings auch eine sehr gute SuSE-Version ist).

    Aber wie gesagt: installiere Dir erstmal das, was Dir sympatisch erscheint, mit welcher Distri Du Dein Studio aufziehst, sollte sich besser dann entscheiden, wenn Du souverän unter Linux unterwegs bist und Dein neues System gut kennst.

    Das stimmt!
     
  6. marekb

    marekb Doppel-As

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    Bin ich aber auch mal gespannt ob Linux mal in großen Studios angewandt werden wird und die ganze Hardware unterstützt wird. Es gibt da noch eine relativ unbekannte Distri nennt sich Musix. kannste ja mal reinschauen ob du zurechtkommst. Ist ne Live CD.
     
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