suche: mini-minimal system

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von OuI, 12.11.2006.

  1. OuI

    OuI Jungspund

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    bonjour

    ich möchte bewusst ein mini-minimal system, das absolut kleinste system testen, was mit einem modernen kernel lauffähig ist, und verstehen, was sich da abspielt, sagen wir um nur einen ganz simplen editor starten, und das ergebnis auf der startfloppy aufnehmen zu können, und somit anzufangen, mein minimal-System schritt für Schritt zu begreifen, und in einer textdatei festzuhalten, was ich beobachte.

    das war mit MS-DOS mit 6 dateien einwandfrei möglich.

    geht es mit Linux auch?

    was spielt sich beim start ab?

    salut
     
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  3. #2 gropiuskalle, 12.11.2006
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Müsste es nicht mit Linux from Scratch möglich sein, ein solches Minimalsystem zu gestalten?
     
  4. OuI

    OuI Jungspund

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    bonjour

    kenne ich noch nicht, aber dafür das http://www.volny.cz/basiclinux/ .
    es sind auch nur 2 disketten! und sie bilden ein wirklich komplettes mini-büro mit einer (simpelsten) Textverarbeitung, mit einem ascii-char-browser und zugleich commander, mit einer kompletten internetanbingung in der kommando-ebene schon, mit Xwindows, und in X-Windos einem taschenrechner in grafischer darstellung (sonderzeichen !) und ein präsentationsprogramm (Magic-Point), mit welchem man sogar zeichnen kann!

    nur funktionniert beim mir die DHCP-routine nicht, und ich komme nicht klar damit, sie so weit zu bringen, dass sie im laptop mit dem VIA Chipset funktioniert, weil man gar nicht versteht, was bei start alles passiert...

    im grunde genommen möchte ich nur Basic Linux "verkleinern" (kann man das überhaupt :?: :wink: und schritt für schritt die stelle finden, wo es klemmt), denn bis ich so weit komme, wo Basic Linux schon ist, obwohl es ein Zwerglein nur ist, muss ich wahrscheinlich ganze wochen kompilieren und kompilieren und skripts schreiben, oder?

    den ehrgeiz dazu habe ich nicht... ich möchte nur ein bischen eingreifen können! und die bücher, die man kaufen kann, erschlagen einen glatt mit information, und sind deshalb nicht zu gebrauchen :roll:

    ideal wäre ein buch "Basic linux für Dummies"... :wink:

    salut
     
  5. #4 schwedenmann, 12.11.2006
    schwedenmann

    schwedenmann Foren Gott

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    minimal Linux

    Hallo

    Was du meinst sind Disketten-Linux al

    MU
    TomsRootandBootDiskette
    und ähnliche


    mfg
    schwedenmann
     
  6. OuI

    OuI Jungspund

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    jain!

    ich möchte ein system mit ganz wenig drin, das im RAM läuft, aber mit Wine und lauter Windows-Anwendungen, die in Wine wirklich gut laufen (Firefox für Windows, Filezilla für Windows, Eve-Grafik-System, audacity etc etc ), also ein minimal-Linux für Window'ers mit free-Anwendungen, oder links-Sammlung, in der Startseite von Firefox, wo man sie in einer viertelstunde runterladen kann.

    ein Winux, wenn man will, damit Window'ers sich leichter mit vertraulichen Programmen und Methoden einfinden (in dem Pseudo C: von Wine findet man sich echt wie zu Hause!)

    aber zuerst muss man Linux verstehen, und ich verstehe nur Puppy-Linux ( http://puppyos.com ), und da gibt es nicht zu verstehen, nur klicken, und das läuft sofort und ziemlich vollautomatisch... also nebenbei lernen, nix da!

    und Puppy-Linux ist aussichtslos viel zu weit... mit 80 MB, ein Riese jetzt, wo ein Laie wie ich, nichts mehr nachvollziehen kann. deshalb dachte ich an den Inhalt von den 2 Disketten von Basic Linux !

    salut
     
  7. #6 theton, 12.11.2006
    Zuletzt bearbeitet: 12.11.2006
    theton

    theton Bitmuncher

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    Jeder Windows-User kann sich einfach ein Knoppix greifen und kann sich Linux damit in seiner Gänze anschauen. Mit einem Minimal-System wirst du schon allein wegen fehlender Hardware-Unterstützung (sind halt minimale Kernel) Probleme bekommen.
    Drücke den Windows-Usern also einfach ein Knoppix in die Hand, das können sie gefahrlos von CD starten und alles ausprobieren.
    Firefox für Windows u.ä. Programme, die auch nativ für Linux zur Verfügung stehen, mit Wine nutzen, ist übrigens das idiotischste was man machen kann.
     
  8. #7 Jabo, 12.11.2006
    Zuletzt bearbeitet: 12.11.2006
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    Hallo,

    ich finde der Vergleich hinkt irgendwie... denn schließlich war mit DOS bei voller Installation so einiges einwandfrei *nicht* möglich, was in halbwegs modernen Standard-Kernels steckt (sogar auch in alten Kerneln...)

    Das geht schon damit los, daß bei Linux Hardwaretreiber im Kernel bzw. Kernel-Modulen sind - und da ist schon das nächste: Monolithischer, aber modularer Kernel. ....
    DOS hat doch zunächst mal nur IO.SYS, MSDOS.SYS und COMMAND.COM als Befehlsinterpreter in den Speicher geladen und ein paar Umgebungsvariablen aus zwei Konfigurationsdateien gelesen - wobei dabei auch schon Speichermanagement und solche Dinge passiert sind, die man nicht mal sieht, wenn man glaubt, seine config.sys gelesen zu haben...

    Bei Linux (Linux = Kernel, nicht Distribution) geschieht schon wenn der Kernel bootet allerhand Zeug, das DOS gar nicht kennt. Das fängt damit an, daß du einen Bootloader hast, über den du dem Kernel schon vor dem Start Parameter geben kannst (weil er eben bereits Treiber enthält), so wie "acpi=off" - und da geht's dann mit deinem Chipsatz los.

    Was du als "Winux" beschriebst, ich glaube da bist du mit einer ordentlichen Distribution, die eine vernünftige Doku mit bringt, besser bedient als mit so einem Minimal-Linux (wobei so wie du's dir wünschst, passiert da auch schon eine Menge beim Start, was du so gar nicht nachvollziehen kannst... und dann mit all den Anwendungen, die du möchtest und das auf nicht mehr als 2 Floppies... nicht so realistisch, oder?)

    Aber mal im Ernst, du tippst unter DOS "C:" ein und drückst <Enter>. Hast du verstanden, daß du gar nicht die Festplatte ansprichst, sondern bereits eine Partitiion darauf? Das C: nicht die erste Festplatte, sondern die erste Partition auf einer DOS-Platte ist? "Wine" ist meiner Meinung nach ein denkbar schlechter Ansatz, um sich Linux zu nähern, schon alleine wegen Pseudo-C: ... da wäre so ein Einführngskurs anhand von "mulinux", wie Schwedenmann das vorschlägt, vielleicht wirklich besser. Ganz wenig Linux, aber wirklich nur das. Und darauf aufbauen. Die Unterschiede siehst du halt gerade nur, wenn du dich auf sie einläßt.

    Hey, du bekommst doch auch keine 2-Disketten-Version von Windows XP, um die Unterschiede zu DOS 5.0 zu verstehen... und mit DOS-Disketten kommst du wiederum XP nicht wirklich nahe....

    Zum "lerning by clicking" schließe ich mich theton und der Empfehlung von Knoppix an, wobei mulinux noch auf der wackeligsten 386er-Gurke starten sollte.
     
  9. OuI

    OuI Jungspund

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    bonjour jabo

    mulinux kenne ich. wird meines wissens nicht mehr gewartet (oder hat der ital. erschaffer wieder angefangen oder ein nachfolger gefunden?). ist bei mir, im gegensatz zu basic-linux, nie gestartet! war zickig (vielleicht, weil ich immer komische PC's hatte.. zuerst nur IBM's und später nur solche mit komischen intel-chip-sätze wie i810 etc.)

    basic-linux funktioniert. aber deswegen versteht man immer noch nicht wie linux arbeitet! man hat eben nur einen gut funktionierenden zwerg vor den augen und bräuchte fast eine grosse lupe! :wink:

    kennst du vielleicht eine stelle, wo das, was beim hochfahren von linux passiert, auch die speziellen linux-begriffe, bei bedarf, beschrieben ist?

    gibt es ein wiki, wo man eine "medizin für umsteiger-dummies" niederschreiben könnte?

    denn in linux sind die anwender, wenn es nicht läuft, sofort überfordert!

    salut
     
  10. theton

    theton Bitmuncher

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  11. #10 schwedenmann, 12.11.2006
    schwedenmann

    schwedenmann Foren Gott

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  12. #11 root1992, 12.11.2006
    root1992

    root1992 von IT-Lehrern besessen

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    Da gibt es doch das eine kleine:
    tomy's linux oder so sollte auf einer Diskette Platz haben.
     
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  14. OuI

    OuI Jungspund

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    bonjour schwedenmann

    dieser Artikel ist ganz einfach eine Wucht! :brav:

    danke :oldman

    salut

    OuI
     
  15. #13 Jabo, 12.11.2006
    Zuletzt bearbeitet: 12.11.2006
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    Vorteile, Nachteile

    ... hi, das ist er zwar, aber ich verstehe nicht so gnaz, *was* du dir aneignen möchtest....
    • ein minimales Linux-System
      • allerhand Dinge sind rduziert / angepaßt
        • Funktioniert, das Wissen ist aber nur eingeschränkt übertragbar.
          (Es werden Voraussetzungen gemacht, die überall sonst anders sind.)
    • größere Distribution
      • bieten das Wissen, Funktionalität und Doku
        • Du kannst dich "voranarbeiten" wie mit Mini-Distrie
          • Wissen ist aber übertragbarer
          • Doku ist ausführlicher
          • weiter verbreitet
            • mehr Feedback / Kmmunikation bei Fragen
    Kurz gesagt: Ich versteh vielleicht, welchen Vorteil du dir von der Mini-Version versprichst, aber ich sehe deren Nachteil gegenüber einer "vollwertigen" Distro nicht. Anders herum schon...

    Außerdem äußerst du Anforderungen, die etwas weiter als eine Disketteninstallation gehen (irre ich mich da?)
    • "Wine" soll laufen
      • Anwendungen sollen native Win-Applikationen sein,
        die es aber für Linux gibt ("Firefox" ....)
    • Multimadia soll gehen
      • Audacity
    und das alles von 1 oder 2 Disketten.

    *Was* möchtest du? Ein Grund-Linux zum Linux lernen? Oder die "eierlegende Wollmilchsau", die auf einem 486er startet, Windows XP aus dem Felde schlägt und ohne Einarbeitung den Umstieg von letzerem nach Linux erleichtert?
     
Thema:

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