Radeon Treiber optimieren?

Dieses Thema im Forum "Grafik / Video" wurde erstellt von @->-, 06.05.2011.

  1. @->-

    @->- Guest

    Hallo, ich habe mir mal eine neue Grafikkarte zugelegt. Bis jetzt hatte ich immer eine Nvidia, dieses mal ist es jedoch eine Ati. Ich habe nun unter verschiedenen Distributionen den OpenSource radeon Treiber getestet und den fglrx.

    Ich bin der meinung das der radeon Treiber besser läuft, vor allem zuverlässiger. Er ist zwar etwas langsamer aber das ist nicht so schlimm. Die Unterschiede scheinen aber je nach Distribution sehr groß zu sein.

    Ich möchte nun meine Einstellungen optimieren und habe auch schon in einigen Anleitungen nachgelesen bin jetzt aber verwirrt. Ich finde immer wieder diverse Vorschläge wie z.B hier: https://wiki.archlinux.org/index.php/Ati#Performance_tuning. Kann mir einer von euch sagen was das ganze wirklich für einen Nutzen hat? Wie sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Beschleunigungsarchitekturen wie EXA/XAA usw. und welche sollte man bevorzugen? Ist KMS an oder aus besser?

    Über allgemeine Vorschläge würde ich mich freuen da ich wie gesagt gerne mein System weiter optimieren möchte und alleine nicht mehr weiter komme :)

    Meine Grafikkarte ist eine HD5770 (ATI Technologies Inc Juniper [Radeon HD 5700 Series])
    System: OpenSuse 11.4, Arch

    Grüße
     
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  3. #2 marcellus, 06.05.2011
    marcellus

    marcellus Kaiser

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    Es hängt natürlich davon ab was du machen willst, der performance unterschied zwischen dem catalyst und den open source treibern ist schon recht hoch http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&item=amd_mesa_mai2011&num=1

    Bei dem Wiki eintrag würd ich mir eher sorgen machen wie aktuell das ganze ist

    Mit vsync sieht das bild aber netter aus.

    Wie du dem benchmark schon entnehmen kannst bist du mit gallium3d schon besser dran, zusätzlich hast du damit http://www.x.org/wiki/RadeonFeature mehrere extensions, die dir die videowiedergabe einiges schneller machen. Ich bin mir allerdings nicht sicher wies jetzt gerade mit vdpau aussieht auf radeon karten.

    Die sicheren features sind per default aufgedreht, aber lass dich nicht davon abhalten die manpage durchzustöbern, vielleicht findest du ja noch was nettes.
     
  4. @->-

    @->- Guest

    Jetzt ist es so weit, nun bin ich komplett verwirrt :) gehört dieses Gallium3D zum radeon Treiber dazu, oder muss man das extra irgendwie aktivieren? Bei Arch steht ja auch beim Paket xf86-video-ati "Mesa DRI + Gallium3D r300 drivers for AMD/ATI Radeon". Ich habe aber auch leider jetzt keine weiteren Infos zu Gallium3D gefunden. http://www.archlinux.org/packages/extra/x86_64/ati-dri/.

    Ich finde es schrecklich das man sich von hundert Ecken die Informationen zusammensuchen muss und dann immer noch nicht alles gefunden hat. Aber schon einmal danke für die Antwort :)
     
  5. #4 marcellus, 06.05.2011
    marcellus

    marcellus Kaiser

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    Du hast eine opengl implementierung namens mesa, alles was opengl kann wird auf deinem System von mesa gemacht.

    Die idee mehrfach geschriebenen code zusammenzufassen ist ja ansich nicht neu, aber bei mesa ist das ganze erst richtig in schwung gekommen nachdem vmware das ziel verfolgt 3d beschleunigung in ihre vms zu bringen. Zu diesem Zweck wurde gallium3d entwickelt, du kannst dir das so vorstellen wie eine plattform (und grafikkarten) unabhängige Schicht zwischen deiner Hardware und den Programmen, die drauf was malen wollen.

    Das ganze ist natürlich sehr nett, weil damit die treiber einfacher werden und du einen wesentlich schnelleren softwarerasterizer hast und noch paar andere Sachen, die den Umfang hier aber vermutlich sprengen.

    Um zu testen, ob du bereits Gallium3d verwendest mach:

    Code:
    $ glxinfo  | grep 'OpenGL renderer string:'
    Wo das in Arch linux abgelegt ist kann ich dir nicht sagen, ich bin mit einer anderen Distribution unterwegs. Aber dein opengl backend ist ein Teil von mesa.
     
  6. @->-

    @->- Guest

    Ok, danke.

    Also meine Karte nutzt noch kein gallium weil der Juniper Chip noch nicht aktiviert ist. Habe jetzt gesehen das es unter Ubuntu mit den Treibern aus https://launchpad.net/~xorg-edgers/+archive/ppa gehen sollte. Werde ich wohl mal antesten. Vielleicht habe ich ja Glück :) Mensch ist das undurchsichtig :)

    Klappen muss das ja mit gallium weil sonst hätte phoronix das ja nicht mit der hd 5770 testen können :)

    Grüße
     
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  8. #6 marcellus, 06.05.2011
    marcellus

    marcellus Kaiser

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    Klappen muss es schon, aber wenn du vorhast ein händisches mesa update durchzuführen sollte ich dich an der stelle wohl etwas bremsen.

    Eine frische mesa version braucht eine frische xorg version und wenn du xorg händisch updatest brauchst du zumindest einen abi kompatiblen video treiber und einen abi kompatiblen input treiber. Also musst du dir die auch nachkompilieren. Natürlich brauchst du noch das passende drm modul und Kernel mode settings im Kernel und die firmware images zur radeon karte bei der Hand.

    Langer Rede kurzer Sinn, wenn du kein repository damit findest lass lieber die finger davon, du hast da eine ganze Menge an Abhängigkeiten zu berücksichtigen.

    Wenn du auf die Grafikleistung angewiesen wärst würdest du vermutlich ohnehin fglrx verwenden. Wenn du echt vor hast das alles händisch zu kompilieren dauerts vermutlich eine weile bis du deinen X server wieder verwenden kannst. Aber danach kennt man sich mit X doch deutlich besser aus :D
     
  9. @->-

    @->- Guest

    So, ich habe jetzt mal verschiedene Kombinationen getestet. Unter Arch ist die performance am besten. Das liegt aber denke ich daran das einfach der Treiber am neusten ist. Unter Ubuntu ist der vorinstallierte radeon auch mit gallium3d, von der performance her auch brauchbar. Ich denke mal das in Zukunft sich da noch einiges ändern wird.

    Gerade kämpfe ich noch etwas mit dem Stromsparen. dynpm in der /sys/class/drm/card0/device/power_method scheint unter Ubuntu keine Wirkung zu haben...

    Grüße
     
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