Puppy Linux auf einem USB Stick installieren

Diskutiere Puppy Linux auf einem USB Stick installieren im Installation & Basiskonfiguration Forum im Bereich Linux/Unix Allgemein; Hallo, kann mir jemand bitte helfen auf Linux umzusteigen? Bin ein XP-User mit gar keinen Linux kenntnissen, dass ich ändern möchte. Als anfang...

  1. Dizzt

    Dizzt Jungspund

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    Hallo,
    kann mir jemand bitte helfen auf Linux umzusteigen? Bin ein XP-User mit gar keinen Linux kenntnissen, dass ich ändern möchte. Als anfang dachte ich ein Linux auf einem USB Stick währe supi, dann kann ich meine Arbeit an meinem PC unter Windoof weiter machen und paralell mich in Linux etwas einarbeiten. Habe mir die Puppy Version runtergeladen und kann leider überhaupt nicht mit den Dateien anfangen. Habe Sie entpackt und folgendes erhalten:

    BOOT.CAT
    BOOT.MSG
    INITRD.GZ
    ISOLINUX.BIN
    ISOLINUX.CFG
    POP_214.SFS

    Meine fragen :
    1. Wie muss ich den USB Stick formatieren?
    2. Reicht es das ganze Zeugs dann draufzukopieren?
    3. Wenn das nicht reicht was muss ich dann noch machen?

    Habe einen 512MB Stick von SanDisk.

    Über Eure Hilfe währe ich sehr dankbar.

    MfG Alex
     
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  3. #2 cuddlytux, 08.03.2007
    cuddlytux

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    Woher hast du denn diese Distribution, ist da keine (kurze) Dokumentation dabei? Normal müsstes du mit dem windowskompatiblen tool deines Vertrauens (:devil:) erstmal den Bootsector mit einem Image beschreiben (siehe link).
    Allerdings ist diese Methode nicht besonders schnell, da sich die USB Flashspeicher meist nicht so schnell beschreiben und lesen lassen, besonders bei mehreren Dateihandels auf einmal.
    Mein Tipp:
    GNU/Linux verstehen: Gentoo
    GNU/Linux benutzen: Debian oder Derivate
    In der gewohnten Klickibuntiwelt bleiben: SuSE Linux

    Aber puppy sieht auch ganz interessant aus.

    Und denk daran: Versuche immer alles zu verstehen was du siehst (ja, das ist bei diesem System möglich ;) und überlese keine Fehlermeldungen (wie du es war scheinlich gewohnt bist), sondern lese und verstehe sie genau (!!), dann kannst du das Problem oft auch so schon beheben.
     
  4. Dizzt

    Dizzt Jungspund

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    Danke für Deine schnelle Antwort :-)
    Leider lebe ich in der Klickibuntiwelt unter WinXP, deshalb würde mich die Suse auch schon reizen. Meinst Du man koennte das Klicki mit dem benutzen und etwas verstehen unter der Suse lernen? Will ja kein Programierer werden nur ein Leecher :-), der erstmal unter Linux Software installieren und benutzen kann. Ich habe noch nie auch nur eine Linux Version gesehn.

    Gruß Alex
     
  5. #4 cuddlytux, 08.03.2007
    Zuletzt bearbeitet: 08.03.2007
    cuddlytux

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    Ja klar kannst du das auch. Du musst nur auch den enstprechenden Willen haben.
    Das Problem ist eben:
    Wenn Yast (DAS SuSE Administrationstool für alles) am Arbeiten ist, dann verstehst du meist nicht was es macht.
    Bei debian oder noch krasser bei Gentoo lernst du gleich die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und du kommst halt dann auch schneller und leichter selbst zurecht, wenn mal was nicht so geht wie du es willst.

    Meine kleine Abneigung gegen SuSE kommt daher:
    Ich war selbst früher ein User wie du und habe mir dann SuSE gekauft (keine Angst, SuSE muss man nicht kaufen, aber damals hat diese Distribution noch nicht Novell gehört sondern der netten deutschen Firma Software und Systementwicklung...).
    SuSE hat mir ganz gut gefallen aber ich bin halt immerwieder "rückfällig" geworden, weil mir manches einfach zu lange gedauert hat und ich auf windows halt immer wusste wie und wo und wie am schnellsten und besten.
    Ein Jahr später (immernoch Windowsuser) habe ich mir dann mal Debian installiert und irgendwie hat es mir von vorne bis hinten gefallen. Ich habe gleich von fast 0 an alles zu verstehen gelernt und es hat mir viel mehr Spaß gemacht.
    Auf gentoo bin ich später gestoßen. Als ich das gesehen habe, ist mir klar geworden, dass dieses System wohl am besten für den lernenden Einstieg ist, da man wirklich (fast) alles von Hand macht. Aber immoment bin ich frischfröhlicher Debianuser, einfach weil ich etwas faul bin und schon (meiner Meinung nach) genug zum täglichen Nutzen über mein System weiß.

    Lad dir doch einfach mal ein oder zwei CD images oder eine DVD runter (opensuse.org) und leg los.

    P.S.: Hast du noch ne freie Partition? Wenn nein, benutzt du ein FAT oder NTFS Dateisystem?

    P.P.S.: Was sind den überhaupt deine Beweggründe GNU/Linux einzusetzen und was willst du damit machen?
     
  6. #5 Floh1111, 08.03.2007
    Zuletzt bearbeitet: 08.03.2007
    Floh1111

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    Wie schon so haeufig kann ich die Methode nach der ich vorgegenage bin nur empfehlen:

    Schau dir zuerst mal Knoppix an.
    Knoppix ist eine Debian basierte Distribution die ganz einfach von CD/DVD startet und genauso aussieht wie ein normales Standartlinux.
    (Wenn ich mal dazu komme "Normal" im bezug auf Linux zu definieren... :D )

    Wenn du dann kurz gecheckt hast das mit Knoppix alles so weit funktioniert...

    richtest du dir mit Suse ein sog. Dualboot-System ein.
    Das heist du installierts Suse-Linux 10.2 neben Windows auf eine Festplatte und kannst dann bei jedem Boot entscheiden welches Betriebssystem du startest.
    Jetzt denkst du vieleicht "Windows und Linux auf einer Pladde haeee???" ja das geht problemlos. Ich hab das ein Jahr lang so mit Suse und Win98SE gemacht.
    Vor dem Installieren natuerlich immer ein Bachup machen ;)

    Wenn du dann wirklich vollkommen interessiert daran bist wie Linux funktioniert wirst du nicht drumherum kommen dir eine Distribution zu installieren bei der du alles von Grund auf machen musst.
    Bei mir kam dieser Schritt nach einem Jahr Suse.
    Ich wechselte dann zu Gentoo.
    Man kann auch dank der Guten Dokumentation sofort mit gentoo anfangen.
    Dann verbann amber erstmal deine Maus denn dann machst du wirklich alles von grund auf.
    Nicht empfehlen kann ich Gentoo fuer Leute die wirklich absolut keine Ahnung haben und auch sonst nicht sehr! PC interessiert sind.
    Gentoo erfordert einiges an entscheidungskraft und selbststaendiger Arbeit.
    Und natuerlich Zeit. Dafuer ist es umso schoener nachher mit anzusehen was man alles geschafft und gelernt hat.

    Im nachhinein hab ich in der Wikipedia noch ein bischen nach Linux geschnueffelt und fand die Eintreage dort fuer Neulinge sehr informativ.

    Wikipedia Linux allgemein


    Wikipedia Suse Linux

    Wikipedia Ubuntu

    Wobei ich mir bei Ubuntu immer noch unsicher bin. Ich habe es selbst nicht getestet hoere aber immer wieder das man doch noch einiges "selber" machen muss. Ansonsten soll es mit das Anwenderfreundlichste System sein (neben Suse)

    Wikipedia Debian

    Wikipadia Gentoo Linux

    Unbedingt lesen. Dann wird sicherlich einiges Klarer.

    Jetzt komme ich natuerlich noch zu Puppy Linux:

    Puppy Linux ist finde ich so ein Fall fuer sich.
    Ich finde Puppy hat nicht so das "Linuxfeeling" was aber nicht heist man koennte es nicht benutzen!
    Ich selber nutze Puppy wenn ich mal wieder zu sehr rumgespielt habe weil es einfach und schnell ist.
    Ausserdem kann man damit seine Sessions "Speicher".

    Wie du Puppy nun auf deinen Stick bekommst dazu gibt es sicherlich was im netzt wenn nicht sogar direkt auf der Puppy homepage

    MFG
    Floh1111
     
  7. #6 cuddlytux, 08.03.2007
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  8. #7 gropiuskalle, 09.03.2007
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    How OT can you get?

    *Zähneknirsch*

    Langsam reichts mit solchen Äußerungen.
     
  9. #8 StyleWarZ, 09.03.2007
    StyleWarZ

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    Ich frag mich gerade warum man einen solchen Aufwand betreiben will um nur in der Gegend herum zu leechen. Dafür braucht man jetzt echt kein Linux.

    Das mit dem klickibunti Suse hab ich auch mal überlesen...

    PS: Linux auf nem USB Stick ist als Anfänger nicht ganz einfach zu verstehen da man nicht weiss wie Linux aufgebaut ist. Wenn du es einfach willst guck mal Flashlinux an.
     
  10. Dizzt

    Dizzt Jungspund

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    Jeder spricht über Linux und viele findens toll. Da ich keine Ahnung habe über Linux wollte ich mir mal selber ein Bild davon machen.
    Zu Cuddlytux :
    Also sollte ich mir erst mal ne Linux CD Version basteln und damit etwas arbeiten? Aber einstellungen oder dran rumbasteln kann man dann schlecht oder?(wegen dem Speicherplatz). Ein 2.Rechner, denk ich mal, ist da doch die bessere wahl. Reicht ein P3 mit 600 MHz? Da sind noch 256 ram drin glaub ich. Fehlt nur noch ne Platte.

    Zu Floh1111:
    Danke für die Links, werde mich mal da etwas einlesen :-)

    Zu Kropiuskalle:
    Was ist an der Äußerung schlimm? Wenn Suse so änlich aufgebaut ist wie Windows dann klickt man doch auch nur Symbole an die was machen was man nicht genau versteht oder nachvollziehen kann. Ich denke Cuddlytux hat recht, obwohl es mir sehr schwer fallen wird mich von der Klickwelt zu verabschieden :-)

    Zu StyleWarz:
    Mit leechen meinte ich: da bei Linux ja alle User irgendwie mit helfen Software zu schreiben oder zu entwickeln und ich eben dieses nicht kann, bin ich doch schon jemand der auf Leute angewiesen ist die sich die Mühe machen Linux zu verbessern. Warum ich umsteigen will? Gute Frage ......
    Habe schon so viel von Linux gehört jetzt will ich mal sehn ob es wirklich so gut ist :-)

    DANKE FÜR EURE HILFE
    Gruß Alex
     
  11. #10 cuddlytux, 09.03.2007
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    @gropiuskalle und StyleWarZ: Ich möchte hier keine SuSE-Nutzer beleidigen. Ich habe selbst auch keine Probleme SuSE zu benutzen. Aber es kommt halt auch immer darauf an, wie man SuSE benutzt. Es kann halt leicht dazu führen, dass man, wenn man von einem Microsoft-System kommt, in seiner klick-und-der-Computer-macht-das-Welt bleibt, wie es mir damals passiert ist. Und dann in SuSE den Weg da raus zu finden und zu lernen auch mit anderen Distributionen ohne so ein mächtiges allumfassendes Tool wie yast zurecht zu kommen, ist nicht so einfach wie bei anderen Distributionen. Richtig eingestiegen in die Konsolenwelt bin ich übrigens mit SuSE bei einem Praktikum ;)

    Warum fühlen sich so viele Leute hier in dem Board so schnell beleidigt (nicht nur ihr)? Ihr könnt auch gerne sagen debian ist ein System für Faule oder ähnliches. Das ist alles Ansichts- und Erfahrungssache.

    Halte Dich an das Posting von Floh1111
    entweder eine Livelinux on CD, wie knoppix oder kanotix (dann kannst du allerdings nur bedingt an dem System herumspielen und alles läuft etwas langsamer, weil du erstmal alles von CD laden musst, allerdings musst du nichts an deiner Festplatte verändern)
    oder
    Du installierst eine Linux-Distribution (z.B.: SuSE) auf deinem Rechner, indem du deine Windows-Partition mit yast verkleinerst und SuSE in den enstandenen Platz installierst, dann kannst du, wie Floh1111 bereits sagte, beim starten wählen, welches System du starten möchtest.
    oder
    Du nimmst den zweiten Rechner. Allerdings halte ich bei dem SuSE nicht für so geeignet, da dort die Hardwareanforderungen erfahrungsgemäß schon etwas höher sind (damit es Spaß macht ;)
     
  12. #11 Custombrush, 09.03.2007
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    Ein schneller Rechner ist schon von Vorteil :) Die aktuellen Linux Versionen hängen teilweise in der Optik schon XP ab.
    Ich würde mir Live CD iso files runterladen mit verschiedenen Verionen um erstmal den Unterschied der Desktopmenager KDE und Gnome zu vergleichen.
     
  13. Dizzt

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    So lade mir jetzt Gentoo runter live cd installer 2006 689,3mb hoffe es ist die richtige version. Habe lange mit mir gerungen :-) (ca.2 Stunden bei Ebay) ob ich mir nen Rechner zusammen Bau oder nicht. Mein entschluss: das Lapi muss dran glauben. Ich hoffe nur, dass ich alles hinbekomme, zumindest dass Ebay wieder läuft sonst gibts ärger mit der Familie :-)

    Gruß Alex

    PS: Laptop 900PIII, 256Ram, 32MB Grafik ..... reicht der zum üben?
     
  14. #13 Floh1111, 09.03.2007
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    Na da haste dir ja was vorgenommen...
    Hoffe du liest dir das Handbuch gruendlich durch. Dann kannste fast nichts falsch machen.

    MFG
    Floh1111
     
  15. Dizzt

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    hihi ich als dau ..... denke mal 2 wochen dann schmeiss ich alles hin :-)
    Nein ich hoffe es klappt und mit Eurer guten Unterstützung die ich bis jetzt bekommen habe, was ich absolut toll finde, hoffe ich das hinzubekommen.
    Die Live CD ist die zum installieren oder von CD zu Starten? Wenn die nur von CD zu starten ist, dann bräuchte ich noch nen Link bitte von einem Iso image von Gentoo. Was für nen Desktop würdet Ihr empfehlen KDE oder kann man den Browser auch auf der Kommandozeile starten???
    PS: Ich hoffe ich habe keine Fachausdrücke dureinandergebracht, hab heute bischen gelesen :-)

    Gruß Alex
     
  16. #15 Floh1111, 09.03.2007
    Zuletzt bearbeitet: 10.03.2007
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    Mhh hoffe du bringst da nichts durcheinander.

    Ich empfehle fuer den ultimativen Einstieg die minimale installcd mit der auch die Im Handbuch beschriebene Installation Durchgefuehrt wird.

    Lad dir das Immage runter, brenn es, und boote davon.

    Nachdem du diese Grundinstallation dann erfolgreich gemeistert hast, steht dir ein minimales Gentoo zur verfuegung.
    Es beinhaltet den neuesten Kernel und die neueste Portageversion.
    Waerend des Installierens kannst du mit "alt + f1..." in eine 2. Konsole schwitchen in der du dir das Handbuch mit dem Konsolenbrowser "Links" anschauen kannst.

    Stehst du nachher vor der Use-Flag frage uebersih bitte nicht diesen Link

    Zum selberkompilieren des Kernels wozu ich definitiv rate gibt es auch noch eine Seite auf der alle Kerneloptionen erklaert sind. Die finde ich aber gerade nicht... helft mir mal auf die Spruenge!

    //EDIT: Gefunden Kernel manuell kompilieren

    Fuer alles weitere hilft dir das Handbuch so ausfuerlich wie wohl kein anderes.
    Ich empfehle uebrigens den 1. Teil auszudrucken da das browsen in der Konsole nicht gerade eine Freunde ist...

    Ach und:
    Ich hoffe du bist dir bewusst, dass du JEDES einzelne paket emergen musst, solange es nicht als abhaengigkeit bei einem Programm dabei ist.
    Glaub also nicht, dass nach der einfachen Installation gleich X11 server und KDE zur verfuegung stehen.
    Die wollen naemlich auch ersmal installiert und eingerichtet werden.

    MFG
    Floh1111
     
  17. #16 cuddlytux, 09.03.2007
    cuddlytux

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    Sowas in der Art wirst du sicher erstmal als Grundreferenz für die Kommandozeile brauchen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Unix-Kommandos

    Dann brauchst du auch keinen Datei-Browser mehr.
    Ich weiß nicht inwieweit das Gentoo Handbuch darauf eingeht.
    Die LiveCD-installer benutzt Du zum Installieren. Bei gentoo ist alles echte Handarbeit.
    Aber bei deiner Lesebereitschaft, die du bis jetzt an den Tag gelegt hast, dürfte das ja kein Problem sein.

    Für einen Browser brauchst du erstmal kein ganzes Desktop-Environment sondern nur einen X-Server und damits einigermaßen komfortabel ist einen Windowmanager. Für Mehruser-Desktopsystem mit verschieden motivierten Usern empfielt sich dann doch ein Desktop-Environment mit einem Displaymanager, wie xdm, kdm oder gdm.
    :oldman Wenn du soweit bist mit der gentoo-installation, les was über die fettgeschriebenen Begriff.
    Aber jetzt solltest du dich erstmal auf das System konzentrieren und hoffentlich viel mitnehmen.

    Wenn du dann Fragen zur Wahl deiner graphischen Oberfläche hast kannst du dich ja dann nochmal hier im Board melden oder bei mir per PM.

    Soviel vorweg zu den zwei größten Desktop-Environments:
    GNOME: Humane Simplizität pur. Lässt sich eher mit Darwin vergleichen.
    KDE: Komfortable, möglichst umfassend angelegte Umgebung. Lässt sich eher mit Windows vergleichen.
     
  18. Dizzt

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    was ist emergen?
    kde war die grafische Oberfläche und was ist x11?
    Gruß Alex
     
  19. #18 Floh1111, 09.03.2007
    Zuletzt bearbeitet: 09.03.2007
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    elgoog <-- mein persoehnlicher Favorit fuer alle offenen Frage und erste Anlaufstelle!

    Guck dir einfach diese Seite noch mal genauer an. Besonders das linke Menue so in etwa die mitleren Eintraege.

    MFG
    Floh1111
     
  20. #19 gropiuskalle, 09.03.2007
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    Ich finde es einfach unerträglich, dass Distris überhaupt in irgendeine Ecke geschoben werden müssen - solche Urteile sind (gerade weil sie auf persönliche Erfahrungen basieren) einfach nicht dafür geeignet, einem Einsteiger gegenüber als objektive Wahrheiten verbraten zu werden, nicht nur, weil sie nicht verallgemeinerbar sind, sondern auch, weil sie zu solchen Missverständnissen führen:

    Und dann sitzt man vor der SuSE, sucht nach XP-Entsprechungen und ist dann genauso hilflos wie ich, wenn ich an einer Windows-Kiste sitze (das ist wirklich so; trotz der vermeintlichen Ähnlichkeit bekomme ich bei meinen gelegentlich MS-Exkursionen nur sehr wenig gebacken...). Wieso ausgerechnet SuSE nun besonders dazu verleiten soll, nicht auch die Konsole zu nutzen, verstehe ich nicht - in jedem Fall wird man dies dann gezwungenermaßen ohnehin machen, wenn man mit der GUI an die Grenzen des Machbaren stößt, und bei allem, was darunter liegt ist es schlicht Geschmackssache, ob man die grafische Schnittstelle nutzt oder ein Terminal und bietet keine Grundlage für Mutmaßungen, ob man nun gerade besonders toll am Lernen ist. Was YaST an Konfigurationsarbeit mit der Konsole ersetzt, ist ohnehin soviel nun auch wieder nicht - es ist Gold Wert beim Einrichten, ansonsten benötige ich es vielleicht einmal im Monat, YaST saugt also durchaus nicht sämtliche Möglichkeiten zum Verständnis des eigenen Systems aus... Wie auch immer, ich finde es einfach völlig daneben, einzelne Systeme mit griffigen Schlagwörtern umschreiben zu müssen, wenn man einem Einsteiger Linux nahebringt - Gentoo & die Debians als 'korrekte' Linuxdistris mit Lernwert, SuSE als Risiko, im Schädel im Grunde trotzdem bei Windows zu bleiben, das ist einfach Grütze.

    Sorry, dass ich das nochmal aufwärmen musste, aber wie gesagt: mir reicht es langsam, dass derlei Vergleiche gerade den N00bs gegenüber immer so unglaublich pauschal und vor allen Dingen wertend ausfallen müssen. Was glaubst Du denn, wie sich ein SuSE-user bei solchen Aussagen fühlt? Ich geb's zu: beleidigt.
     
  21. #20 Wolfgang, 09.03.2007
    Wolfgang

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    Hallo
    Dazu sag ich nun auch einmal ein paaar Worte.
    Wir alle sollten uns im Klaren sein, dass jede hier geäußerte Meinung selbstverständlich subjektiv ist!
    Niemand hat die absolute Wahrheit gepachtet.
    Jeder, der hier fragt, muss immer nach eigenem Ermessen urteilen.
    Eine beantwortete Frage (auch die eines Newbies) ist niemals ein Garant für irgend eine Superweisheit, der man blind glauben darf.
    Dieses Quentchen Eigenverantwortlichkeit - nebst eigener Entscheidungsgewalt - muss sich auch ein Windows-User selbst annehmen.

    Ich weiß, Windows-User sind es gewohnt vermittelt zu bekommen, alles wird gut, wir machen das für Euch (was so nie richtig stimmt).

    Gleichnis:
    Du gehst zu einem VW-Autohändler und fragst nach dem idealen Auto.
    Was wird der dir antworten?
    Oder ebenfalls einen Autofahrer, der jahrelang einen Opel gefahren hat.

    Mercedesfahrer sind reich, VW-Fahrer dumm, Opelfahrer wissen nicht was wirklich gut ist, Fahrer japanischer Fahrzeuge haben keinen Sinn für Qualität...
    Das ließe sich subjektiv beliebig fortsetzen.

    Jetzt meine persönliche (subjektive) Meinung.
    Ob Suse oder gentoo oder Debian:

    Alles egal.
    Keiner ist deshalb besser oder wissendurstiger oder kompetenter.
    Oftmals ist es eine Sache der Gewohnheit und des Zieles.

    Ich habe mit Debian angefangen, viel später mal kurz Suse probiert und das schnell wieder sein lassen.
    Der Grund war nicht, dass ich nicht Suse-User sein wollte, sondern einfach die Einstellung, dass es für mich sinnvoller ist ein System perfekt zu können, als auf vielen Hochzeiten nur halb zu tanzen, und Kleinigkeiten die einen Newbie nicht interessieren.
    Letztendlich kann man mit Suse genauso umgehen, wie mit vielen anderen Distributionen auch.
    Das setzt aber vorraus, das man sich wirklich mit den Möglichkeiten auseinandersetzt.
    Dazu zählt nunmal, mehr zu beherrschen als nur das Klicki bunti Konfigurieren.
    Ein grub bleibt ein grub, ein mount-Befehl ein mount-Befehl, die bash die bash usw.
    Manpage lesen auch...
    Ob ein Neueinsteiger mit Suse oder Ubuntu oder... anfängt ist nicht entscheident.
    Wie weit er gehen will, hängt von seinem Wissensdurst ab.
    Ich habe nie ein *buntu gehabt, mit Slackware (Boa das ist ja hardcore) keine Probleme gehabt und bin dann doch bei Debian geblieben, weil ich keinen Bock auf ewiges compilieren hatte (gentoo).
    Suse war, wie fedora auch, aus Gründen - die kein Newbie wirklich interessiert - keine Option für mich.
    Wer einmal einen Webserver (ohne GUI) betreut hat, wird schnell die minimalen Unterschiede feststellen.
    Da ist bei allen Distributionen Grundkenntnis erforderlich.
    Ich bestreite nicht, dass es Unterschiede gibt, aber dann ist es auch eine Sache der Gewohnheit und ganz anderer Argumente warum man wechselt.

    So, nun genug gelabert.
    Kommt einfach mal runter und versucht nicht Distributionen und deren Benutzer gegeneinander auszuspielen.

    <ENDE WORT ZUM SONNTAG> *lol*
    Gruß Wolfgang
     
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