HP Dat Tape Red Hat 8

Paule

Grünschnabel
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Hallo, kann mir mal jemand in wenigen Schritten erklären wie
ich unter Red Hat einen HP-Dat Streamer an einem Adaptec Controller ans Laufen bekomme, das Gerät ist nicht in der /etc/fstab eingetragen obwohl die Hardwareerkennung gelaufen ist. Muss ich das von Hand mounten und wie kann ich schauen ob das Device am SCSI Bus erkannt wird. DANKE !!
Gruss Paule
(gibt es für sowas auch ne ordentliche Doku, Die Red Hat Manuals sind ja wohl eher dürftig..)
 

Paule

Grünschnabel
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geb mir die Antwort selbst ...

Hab die Antwort im Netz gefunden, jetzt mache ich mit der nächsten Frage einen neuen Thread auf ;)
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2.18 Wie kann ich auf meinen Streamer zugreifen?

Häufig wird gefragt, wie denn ein Streamerband gemounted werden kann.
Die Antwort ist recht einfach: gar nicht (zumindest nicht unter
Linux).
Ein Streamer ist unter Linux ein sogenanntes Character-Device, d.h. es
gibt darauf kein Dateisystem, das man mounten könnte. Zum Schreiben
auf und zum Lesen vom Band verwendet man entsprechende Programme, z.B.
tar und cpio. Für diese Programme ist ein Streamer eine Blackbox, d.h.
dass z.B. tar nicht weiß, an welche Stelle auf dem Band gerade
geschrieben wird und tar kann das Band auch nicht vor- oder
zurückspulen. Für Bandoperationen (vor- oder zurückspulen, löschen,
Suchen einer bestimmten Bandstelle, etc.) gibt es das Programm mt
(magnetic tape). Für mt ist das Band wiederum eine Blackbox: mt kennt
nicht die Daten auf dem Band, es kennt aber z.B. die Position des
Bandes. Tar und mt ergänzen sich daher.
Bei beiden Programmen muss man das zum Streamer gehörende Device
angeben. Wie das Device heißt, hängt von der Art des Streamers ab. Der
erste SCSI-Streamer im System heißt /dev/st0, ein QIC-80- oder
Travan-Floppystreamer wird über /dev/ftape angesprochen und einer der
bisher noch recht seltenen ATAPI-Streamer heißt z.B. /dev/hdb, d.h. er
erhält die Bezeichnung, die eine Festplatte an gleicher Stelle
erhalten würde. Bei den Device-Bezeichnungen muss noch eine wichtige
Unterscheidung getroffen werden: die bisherigen Beispiele sind
sogenannte rewinding devices, d.h. nach dem Ende jeder Schreib- oder
Leseoperation wird das Band automatisch an den Anfang zurückgespult,
so dass ein weiterer Schreibvorgang die vorhandenen Daten
überschreiben würde. Möchte man, dass das Band nach dem Ende eines
Schreib- oder Lesevorgangs an der Stelle stehen bleibt, an der es
zuletzt war, muss als Device das entsprechende nonrewinding device
angegeben werden, also z.B. /dev/nst0 oder /dev/nftape.
Wie bekommt man jetzt die Daten aufs Band? Dazu ein Beispiel mit einem
SCSI-Streamer:
* Zurückspulen des Bandes, falls noch nicht erfolgt:
bash> mt -f /dev/st0 rewind
* Sichern des Verzeichnisses /etc auf den Streamer:
bash> cd /; tar -cvf /dev/st0 etc/
Da als Device /dev/st0 angegeben ist, wird das Band anschließend
automatisch zurückgespult.
* Vergleich der geschriebenen Daten:
bash> tar -dvf /dev/st0

Die Option -dv bei tar bewirkt, dass die jeweils gerade überprüfte
Datei auf dem Bildschirm ausgegeben wird. Falls eine Abweichung
zwischen Band und Platte festgestellt wird, gibt tar eine
entsprechende Meldung aus.
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