Suche Programm zum Umstellen von Unicode-Zeichensätzen

Dieses Thema im Forum "Anwendungen" wurde erstellt von Pascal42, 07.12.2007.

  1. #1 Pascal42, 07.12.2007
    Pascal42

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    Hallo,

    Ich suche ein Programm (Plugin für OpenOffice oder sowas würde zur Not auch gehen), mit dem ich vom lateinischen Zeichensatz auf einen griechischen umschalten kann. Es sollte dabei ebenfalls möglich sein, diakritische Zeichen (Akzente, Spiritus/Kraseis, Iota subscripta etc.), und davon mehrere auf bzw. unter oder neben einen Buchstaben mit nicht benötigten Tasten wie ä, ö und ü zu setzen. Weiß da jemand irgendwas? Ich studiere Griechisch und es wäre sehr hilfreich, die Zeichen ohne Suchen in der Unicode-Tabelle eingeben zu können.

    Danke schonmal im Voraus. :)
     
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  3. Jabo

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    Hallo,

    laut Profil hast du ne SuSE, aber ich weiß nicht ob KDE oder was.. Im Control-Center kannst du verschiedene Sprachen aktivieren (Zeichensätze müssen natürlich auch installiert werden) und hast dann in der Kontroll-Leiste ein Fahnensymbol mit der gerade aktiven Sprache. Damit solltest du im Freiflug umschalten können.

    Damit änderst du die Tastaturbelegung - die mußt du natürlich dann kennen.

    Nützt dir sowas?
     
  4. #3 Pascal42, 07.12.2007
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    Jippie! Es geht, und zwar mit der Variante "polytonic". πολὺν χάριν.
     
  5. #4 Jabo, 07.12.2007
    Zuletzt bearbeitet: 07.12.2007
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    どう致しまして
    (falls das überhupt mit dem Tip zu tun hatte... was hast du gemacht?)
     
  6. #5 Pascal42, 07.12.2007
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    Hab im KDE-Kontrollzentrum unter Sprachen Griechisch mit der Variante "polytonic" als Zweitbelegung genommen. Seitdem habe ich in der Kontrolleiste ein Menü, mit dem ich die Tastaturbelegung verändern kann :) . Hmm, muß mal ausprobieren, ob Althebräisch damit auch geht :D .
     
  7. Jabo

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    Du würdest dich mit meiner Schwester verstehen, glaube ich.

    Ich kapiere Grundzüge deiser Quadratschrift, aber das, nicht die Sprache. Ab hier sollest du Komillitonen konsultieren...
     
  8. #7 Pascal42, 08.12.2007
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    Naja, Hebräisch hab ich ja auch "bloß" als AG an der Schule gemacht (geht übrigens, aber mit komischer Tastenbelegung, konnte bisher auch keine Vokale finden, dafür aber alle möglichen Akzente ^^).
     
  9. #8 Jabo, 08.12.2007
    Zuletzt bearbeitet: 08.12.2007
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    Ich dachte Hebräisch *hat* eigentlich gar keine Vokale, besonders altes nicht und die Andeutung mit Punkten / diakritische Zeichen kam später... ansonsten ist es eigentlich ja eine Segmentalschrift, also eine, die nur Teile des bezeichneten Lautes wirklich bezeichnet. In dem Fall die Konsonanten, die Vokale muß man beim lesen kennen. Meinst du diese Zusatzzeichen evtl. mit "Akzenten"?

    Für die Vokalisierung durch Zusatzzeichen gab es regional unterschiedliche Varianten (ab dem 5-8 Jahrh. n.Chr. entstanden). Es könnte sein, daß dein Zeichensatz die einfach weg läßt. "Korrektes" Hebräisch wäre es dann ja immer noch.

    Es könnte aber sein, daß es für Linux irgend eine Eingabemethode gibt, die solche Varianten kennt und je nach Silbe das entsprechende Zeichen ausgibt. Japanisch mache ich mit sowas, du tippst eine Silbe und wählst mit der Space-Taste aus, was dir an Hiragana, Katakana oder Kanji angeboten wird. Mit "Enter" wird das Zeichen eingefügt. Das funktioniert anwendungsübergreifend, d.h. ich kann das in Kmail, in Kedit oder in einer OpenOffice-Tabelle machen und dabei im Freiflug umschalten zur "normalen" Belegung. Praktisch z.B. für Vokabeltabellen.

    Für "scim", das ich dafür verwende (das KDE-Applett heißt - oh, Wunder! - skim) sehe ich gerade gibt es wohl auch hebräische Tabellen. Danach würde ich mal suchen.

    Aber ich kann echt kein Hebräisch, ich habe ein sehr interessantes Buch über die Entwicklung der Schrift in diversen Kulturen und wie was wann warum auf einander eingewirkt hat (soweit man das weiß bzw. sich denken könnte).
     

    Anhänge:

  10. #9 Pascal42, 08.12.2007
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    Es stimmt schon, daß das Hebräische ursprünglich keine Zeichen für Vokale hatte. Der Text des Alten Testaments wurde jedoch später vokalisiert, und so liegt er uns heute vor. Wenn man heutzutage Althebräisch lernt, lernt man also die Vokale mit, sonst wäre es fast unmöglich, das auszusprechen, und vor allem unterscheiden sich viele Verbformen einzig und allein durch die Vokalisation. Von den Vokalen unabhängig sind die Akzente, Betonungs- und Trennzeichen im Text (die aber natürlich auch später eingefügt wurden). Das mit scim probier ich mal, vielen Dank! PS: Da wir gerade dabei sind, du kennst nicht zufällig ein Programm, mit dem man ägyptische Hieroglyphen schreiben kann? Die sind zwar noch nicht in Unicode drin, aber es könnte ein Programm geben, mit dem man die dann als Bilder exportieren kann.
     
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  12. Jabo

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    Hallo,

    interessanter Thread, das :)

    Nein, leider nicht. Ich hab nur eben das gelesen:
    Scheint ja wirklich noch mal extra kompliziert zu sein mit den Zeichenpositionen. Eine einfache Zeichentabelle ist da nicht genug bzw. sie müßte einen Eintrag für jede mögliche Kombination haben. Das wird ja Unicode dann irgend wann erledigen.

    Mir fiele jetzt auch nichts anderes ein als zur Uni zu laufen und bei den Ägyptologen zu fragen, was die dazu wissen. In dem Buch, das ich vorhin erwähnt habe (von Harald Haarmann) sehen die sogar bei sorfältiger Betrachtung irgendwie gemalt aus..

    Studierst du sowas? Ich hab mal Japanologie studiert, aber nicht zu ende leider... Trotzdem hat mich das dann natürlich interessiert, wie sowas unter Linux geht, deshalb hab ich mich überhaupt damit beschäftigt.

    Neulich habe ich gerade ein interessantes Buch über apokryphe Schriften gekauft (hehe und auch gelesen :D) - das geht natürlich auch mit der Geschichte der Kanonisierung der Bibel einher - was hinein kam und was nicht und warum und wann im Osten und im Westen. Spannende Thematik.
     
  13. #11 Pascal42, 08.12.2007
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    Jap, ich studiere Griechisch und Ägyptologie. :D Für Windows gab es glaub ich mal vier "Glyph"-Zeichensätze mit ein paar tausend Zeichen, sortiert nach Gruppen. Die mußte man aber per Hand in einem Malprogramm positionieren... -.-
    Oh ja, sehr spannend. Man kann dabei aber auch schon um einige Zeit früher ansetzen: Unser Hebräischlehrer hat im Unterricht auch immer sehr viel Textkritik durchgenommen. Es ist einfach unglaublich, wie man da den Archetyp einer Erzählung aus "kontaminierten" Texten rekonstruieren kann.
     
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