Red Hat Linux 8 oder Fedora 7 für Samba Fileserver im Unternehmen

Dieses Thema im Forum "RedHat,Fedora & CentOS" wurde erstellt von pc-nico, 02.07.2007.

  1. #1 pc-nico, 02.07.2007
    pc-nico

    pc-nico Tripel-As

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    Hallo,

    ich muss einen neuen Fileserver aufsetzen... Es greifen etwa 20 User auf den Server zu. An dem Server hängt ein 900 GB Storage Box. Als Fileserver wird Samba zum Einsatz kommen. Die Benutzer werden mittels Winbind aus einer Windows Domain importiert.

    Nun stehe ich vor der Frage Red Hat Linux 8 (nicht RHEL) oder das aktuelle Fedora 7 dafür zu verwenden?

    Habe gelesen, das die Fedore Core Pakete wohl nicht für solche Anforderungen verwendet werden sollen....

    Auch die Frage ob Fedora 7 inzwischen von Hause aus mit ReiserFS klar kommt?
    (Dieses ist für die 900 GB Box zwingend erforderlich...)

    freue mich über eure Meinungen.
     
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  3. hex

    hex Lebende Foren Legende
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    Wie wäre es mit CentOS? Bin irgendwie von der Distribution begeistert. Lies sich schnell und sauber installieren und läuft bisher ohne Mucken.
    http://www.centos.org/

    gruß hex
     
  4. #3 pc-nico, 02.07.2007
    pc-nico

    pc-nico Tripel-As

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    ok, habe ich bisher noch gar keine erfahrungen... werd es mir aber mal anschauen... danke
     
  5. #4 blue-dev, 02.07.2007
    blue-dev

    blue-dev stranger with blue eyes

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    Verbessert mich wenn ich falsch liege aber für die normale Redhat Distribution gibt es doch keinen Support mehr oder?
    Ich empfehle auch in jedem Fall CentOS, falls nur Fedora und RH zur verfügung stehen würde ich zu Fedora greifen.
     
  6. dmaphy

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    für Red Hat Linux 8 gibt es in der Tat keinen Support mehr, von daher würde ich persönlich mich wohl für Fedora 7 entscheiden. - Wobei ich CentOS nicht kenne, und dazu nichts sagen kann.
     
  7. #6 hoernchen, 02.07.2007
    hoernchen

    hoernchen UBERgarstiges nagetier

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    Man sollte sich bei Fedora nur immer bewusst sein daß es das Versuchskaninchen für die Enterprise-Version von Redhat ist und daher nicht geeignet wenn es um Stabilität o.ä. geht. Da greift man besser zu CentOS.
     
  8. #7 intelinsider, 02.07.2007
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    Da man Server im Intranet nunmal nicht laufend aendert, empfiehlt sich definitiv CentOS 5 das komplett Binaerkompatibel zu RHEL 5 ist. ReiserFS wird von Haus aus 'nicht' unterstuetzt ist aber nachtraeglich moeglich ihm das beizubringen. RHL8 kann von Haus auch 'kein' ReiserFS und ist fuer deine Zwecke absolut ueberaltet von daher 'nicht' zu empfehlen. Fedora 7 kann Problemlos mit ReiserFS um ist aber mehr fuer Desktops ausgelegt die Updatephasen laufen relativ schnell aus, sodass der Support eingestellt wird spaetestens bei Fedora 9 ist v7 wohl ueberholt.
    Und Ja man mischt keine Pakete unterschiedlicher Distributionen kann unschoene Probleme mit Abhaengigkeiten ausloesen daher sollte man wissen was man installiert. Greift dein Server nicht per NFS auf die "900GB Box" zu? und dazu ist ReiserFS doch nicht sonderlich von interesse soweit ich entsinne...
    Mit CentOS hast du einen FileServer der genauso arbeitet wie RHEL und wird dazu lange mit Patches und Updates versorgt.


    regards ii
     
  9. hex

    hex Lebende Foren Legende
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    CentOS scheint wohl echt die beste Lösung zu sein. Was für eine Storage ist das denn überhaupt? Braucht die wirklich ReiserFS? Bin kein Fan davon ehrlich gesagt. ;)
     
  10. #9 pc-nico, 02.07.2007
    pc-nico

    pc-nico Tripel-As

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    Danke für die (ausführlichen) Antworten... Aufgrund der schnellen Versionssprünge bei Fedora hatte ich damit auch bedenken.
    Die Box ist über einen SCSI Raid Controller angebunden und (wird über /dev/cciss/cXdXpX) direkt in das Dateisystem hinein gemountet.
    Ext3 ist für eine so große Box ungeeignet, da das System ja alle X Tage überprüft wird. Wenn der Server mehrere Monate nicht gebootet wurde, dauert dieser Check mehrere Stunden, in denen er nicht arbeiten kann.
    CentOS Reiser beibringen? Ich denke du meinst damit, den Kernel Patchen???

    Werde morgen mal eine CentOS Testmaschine aufsetzen, der Download müsste dann auch Fertig sein ;-)
     
  11. #10 intelinsider, 02.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 02.07.2007
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    Was liegt denn an Filegroeszen auf deinem Server? Sind einzelne Daten groeszer als 2gb und mehr? oder belaeuft sich das alles weit dadrunter, dann waer vielleicht XFS fuer deine "900gb Box" eine Loesung. Ansonsten gibt es das "CentOS Plus - Repositorie" was sich in den .repo Files die im Pfad '/etc/yum.repos.d/' liegen editieren und einfach "enable = 1" setzen. Und ab dann kann man ReiserFS implementieren dazu gibt es den CentOS+ Kernel inkl Module, da CentOS nunmal auf RHEL aufsetzt sind selbst kompilierte Kernel nicht unbedingt von Vorteil ( ein kleiner Ueberblick des Repos ). Und auch falls von interesse ein Dateisystembenchmark.


    regards ii
     
  12. #11 marcellus, 02.07.2007
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    Ich versteh noch immer nicht wieso ext3 ausscheidet, der filesystemcheck ist eine sicherheitsmaßnahme, dass auf der platte nix hin wird, du kannst ihn trotzdem mit "tune2fs -i 0 /dev/..." ausschalten, wenn dich der filesystemcheck so stört.

    Im vergleich zu reiserfs, bei dem einzelne files überschrieben werden können bei einem apprupten abschalten, ist ext3 wirklich eine freude. Und hier red ich gar nicht vom tree rebuild.

    Ich weis, dass du von radhat vs fedora geredet hast, aber was genau spricht gegen debian, die stabilität spricht doch eindeutig für sich und das einrichten sollte auch nicht so arg schwer sein.
     
  13. #12 intelinsider, 02.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 02.07.2007
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    Wenn er kein ext moechte werden wir das wohl akzeptieren muessen, und "appruptes abschalten" halte ich an einem Server fuer unmoeglich immerhin stuetzen ausreichend Bleigel Akkumulatoren das System bei Stromausfall, und faehrt es bei bedarf herunter damit dem vorgebeugt ist. Wir reden schon lange nicht mehr von "Fedora oder Red Hat" sondern von 'CentOS'.


    regards ii
     
  14. #13 marcellus, 02.07.2007
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    marcellus Kaiser

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    debian?
     
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  16. #14 allesmueller, 02.07.2007
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    hmm, vllt solltest du centos und gfs verwenden
    haben wir in der Firma bis 1,5TByte FS im Einsatz bis dato ohne Problem
    und ja, gfs kann man auch ohne cluster einsetzen :)
    fsck, wenn er denn mal sein musz geht aber nur offline, ist aber auch recht flott.

    have fun,
    allesmueller
     
  17. #15 pc-nico, 03.07.2007
    pc-nico

    pc-nico Tripel-As

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    ich muss ehrlich sagen, mir ist es eigentlich egal welches Dateisystem auf der Box läuft, solange es läuft.

    Ich mach den Job hier noch nicht lange und habe wenig Erfahrungen mit so großen Partitionen. Unserer alter Systemadmin hat mir nur gesagt, das ich für
    so große Partitionen ReiserFS verwenden soll, weil bei einem Reboot der Check der Partition sonst mehrere Stunden dauert.

    €intelinsider
    kannst du mir deine Beschreibung zum Einbauen von ReiserFS noch etwas ausführlicher erläutern. Versteh da fast nur Bahnhof ^^
     
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