Nichtbenötigte CPU-Takte spenden

Dieses Thema im Forum "Anwendungen" wurde erstellt von Programmer78, 09.03.2016.

  1. #1 Programmer78, 09.03.2016
    Programmer78

    Programmer78 Foren As

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    Hallo,

    ich bin auf das Paket distributed-net gestoßen, wo man einer amerikanischen Organisation/Inc ;-) *hust seine nichtbenötigten CPU-Takte "verschenken" kann (zu einem guten Zweck wie es heisst).

    Soetwas könnte ich auch privat gebrauchen (ClusterPC oder sowas ;), gibt es ähnliches auch für das lokale Netzwerk? Wie funktioniert die Technik? Wenn Berechnungen über fremde CPU-Leistungen über Internet/Lan geteilt werden, kann die Berechnung doch nicht schneller werden? Kann mir das jemand erklären?

    Könnte man auch über LAN fremdes RAM teilen? Gerade bei RAM müssten Berechnungen ja auch ausgebremst werden, wenn alles über LAN gelesen werden muss?

    Gruß

    Programmer
     
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  3. marce

    marce Kaiser

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    kurz gesagt: gehen tut alles. Shared Memory und Konsorten aber nicht mit Consumer-Hardware (solange Du nicht Krücken wie memcache und Konsorten meinst).

    Für's andere - Stichwort verteiltes Rechnen. Wenn sich Aufgaben aufsplitten und parallelisieren lassen kann man sie auch auf mehrere Compute-Nodes verteilen.
    Mehr Infos für den Einstieg findest Du bei Wikipedia oder in entsprechenden Vorlesungsscripten, dort ist das recht gut beschrieben - hier von 0 anzufangen ist nicht so recht Sinn und Zweck der Veranstaltung hier.

    So rein privat für den eigenen Einsatz (wenn man nicht bei den großen mitmachen will) eignet sich das eigentlich nur für's Filme rendern oder für reine Experimente ohne echten Mehrwert jenseits des Wissensgewinns.
     
  4. T-One

    T-One Routinier

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    Um es ganz simpel zu sagen: Hierbei werden größere Probleme in kleinere Probleme aufgeteilt und jeweils einem Computer zugewiesen.
    An dem zugewiesenen Problem wird dann bis zur Fertigstellung gearbeitet, da findet bis auf einen Status-Austausch kein weiterer Input statt, somit sind Netzwerklatenzen eigentlich recht egal. Hier laufen also nur dafür ausgelegte Programme, du kannst z.b. kein TuxRacer verteilt spielen, wäre auch sinnlos, da wie von dir schon erwähnt die Latenzen viel zu hoch sind um da sinnvoll mit umgehen zu können.

    Ich habe vor Jahren mal einen 14 Node Rocks Cluster zur Materialforschung administriert und darüber viel über verteiltes Rechnen gelernt, auch wenn das mehr in die Richtung HPC geht.

    http://www.rocksclusters.org/

    Da findest du unter Docs, Wiki und FAQ sicherlich alle Infos die du brauchst. Mit günstigen Intel NUCs kannst du dir so ein System auch nach Hause holen, Sinn und Zweck ist halt so ne Frage....

    Ein anderes Projekt, welches voll auf Volunteer-Computing ausgerichtet ist ist Boinc

    http://boinc.berkeley.edu/wiki/User_manual
     
  5. #4 schwedenmann, 10.03.2016
    schwedenmann

    schwedenmann Foren Gott

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    Hallo

    Wenn du mal mit cluster im Homelan spielen willst, probier das Programm Video::VD-Rip aus, das hat ne Clusterfunktion, ansonsten rippt man mit dem Perlprogramm DVD nach avi auf dem lokalen PC.

    mfg
    schwedenmann
     
  6. #5 Programmer78, 20.03.2016
    Programmer78

    Programmer78 Foren As

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    Danke für eure Interessanten Antworten! Werde da mal weiter recherchieren.
     
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