Was wird in 3 Jahren sein???

shorty

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Jetzt mal ehrlich Leute! Wo sind wir in 3 Jahren! Ich mein so auf dem Level Linux&Windows and others...

Meint ihr, dass Linux von Windows gefressen wird??? Das wäre wahrscheinlich das Ende der Meinungsfreiheit und jeder Demokratie. Es würde bedeuten, dass viele Leute damit abgesegnet werden, und Entwickler Kolchosen wird es nie wieder geben!

...ODER

...ach was weiss ich!

shorty :frage:
 

devilz

Pro*phet
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Also so wie es im moment läuft, denke ich mal das es bald so ne mischung aus Linux & Windows geben wird (so ala lindows).

Windows wird wohl mit seiner .NET Strategie davon ziehen und Linux sich als Desktop OS durchsetzen.

So langsam kommt Linux ja wieder ....

Vorgestern hatte doch tatsächlich ein "NEULING" den Wunsch nach Linux :)
*lol*
Der UmStieg war egal ... hauptsache schnell und stabil !


Greetz
 

rup

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Wenn sich Linux in den naechsten 3 Jahren auch so schnell entwickelt wie in den Jahren davor, was hat Windows dann noch fuer eine Chance? Auf dem Desktop happert eigentlich nur noch bei Multimedia und Spielen. Im Serverbereich ist Linux eh ueberlegen.
Vieleicht gibt es in 3 Jahren M$ Office und IE fuer Linux, aber wer will das schon? ;)
Wenn ich sehe wiviel die Grossen (IBM, SUN, HP Siemens ...) in Linux investieren wird vieleicht in 3 Jahren auf jedem 2. Grossrechner Linux ausgeliefert.
Was gibt es besseres als ein plattformunabhaengiges OS (vom Palm ueber PC, PowerPC, Sparc, Mac, PlayStation, bis zur S/390), das ist mitunter einer der groessten Vorteile von Linux.

Gruss Rupert
 

shorty

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...the fastest way of life!

ja, die unendliche erweiterbarkeit von linux! Dagegen kann Microsoft praktisch überhaupt nicht mehr mithalten! Denn wieviele Entwickler hat Microsoft??? Und wieviel hat NUR ZUM BEISPIEL die KDE Entwicklungsgruppe??? es ist kein Vergleich mehr! Damit Microsoft dass ausgleichen kann müssen deren viel besser designt werden! Es läuft ja schon bei der Regierung Linux Rechner und auf den Desktops WinXP! Eine Mischart!

Wir werden sehen....


shorty :bounce:
 

Andre

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ich denke mal...

die rollen sind eigentlich schon vergeben....
MS ist und bleibt wohl auch DAS! Desktop OS....die Leute wollen eben einschallten und loslegen...
ausserdem hat MS eben da schon nen kaum einholbaren vorsprung ?(
Aber Linux wird wohl immer mehr in kleine Sparten hineinwachsen...und natürlich auch im Server bereich immer stärker wachsen! Besonders wo Die Gewinnspannen immer geringer werden...
 

devilz

Pro*phet
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>... MS ist und bleibt DAS! OS ? ...
Das glaube ich nicht !
Schon alleine das WinXP um einiges mehr kostet als Linux spielt ne Rolle. Auch das Office Packet kostet ja fast nen vermögen !
Mit diesen Kriterien kann man die Kunden schon an Linux binden.

Und glaube mir, den meisten ists egal ob die mit Linux oder Windows arbeiten ... hauptsache es läuft.

Und da ich denen nun Linux anbieten nehmen das auch viele dankend an ! :)

Greetz !
 

Andre

Foren Gott
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nimm nur mal...die pc`s die "fertig" gekauft werden...die haben alle MS...
....das zieht seine kreise.....fast immer ist das erste OS was einer kennen lernt MS..
und wenn sie sich daran gewönt haben dann.........
:]
 

mapiox

Tripel-As
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wie, man kann sich an Windows gewöhnen :D

Ich glaube das sich Linux auch auf dem Desktop durchsetzen wird. SuSE ist ja mittlerweile einfacher zu installieren als Windows. Zumindest brauch ich keine 10 verschiedene Treiber-CDs für die Hardware. :]
Die Windowmanager sind ebenfalls einfach zu bedienen.
Unschlagbar ist die Anzahl der Programme, die bei so einer Ditribution beiligen. Wenn man diese alle für Windows kaufen müsste....
Der einzige Aufwand ist halt ein klein wenig Einarbeitung, aber bei der Anzahl von manpages und tuts ist das wohl kein Problem
 

devilz

Pro*phet
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Da muß ich Mapiox voll zustimmen.
Schon allein das was am System dabei ist macht die User neugierig.
Und viele Hersteller packen sogar gar KEIN Windows mehr zum PC :)
 

rup

Haudegen
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> MS ist und bleibt wohl auch DAS! Desktop OS....die Leute wollen eben einschallten und loslegen.

Warum soll das Linux nicht auch koennen? Es muessen halt die Desktop-Anwendungen noch etwas reifen (Browser, Office und Multimedia) und dann hat M$ eine ernste Konkurenz.
 

Dr_Ompaa

Hobbyphilosoph
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Meiner Meinung nach ist es nur eine Frage der zeit bis auf allen Computern ein kleiner Tux kleben wird. Microsoft hat ja Linux kaum was entgegenzustellen, außer das die meißten Programme darauf laufen (und natürlich die undurchschaubaren Lizenzbestimmungen und katastrophalen Preise :D).
Mit der Zeit werden sich Soft- und Hardwarehersteller mal am Riemen reißen und ihre Produkte auch linuxkompatibel anbieten.:D
Die letzten Jahre sprechen ja für sich!!!!!! :)
Aber es sollte vermieden werden, dass sich Linux aufspaltet (wie Unix ;()
Dafür sollten sich meiner Meinung nach alle Distributionen, wenigstens ein bisschen, an Standards halten.
[ALIGN=center]:dafuer:[/ALIGN]
Außerdem sollte die Verwaltungsstruktur der Kernelpatches, etc nochmal überarbeitet werden, ich mein Linus kann ja auch net alles machen ;)
Doch ich bin fest davon überzeugt, dass Linux es schaffen wird!
8)
Denn LINUX RULEZ :))
 
Zuletzt bearbeitet:

posiputt

zwar!
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tut mir leid, ich wuehl ja so gerne im keller rum. also jetzt, fast zwei mal drei jahre nach dem letzten beitrag hat sich die euphorie wohl etwas gelegt ;) das geht wohl alles doch nicht so fix wie man sich das haette wuenschen koennen.
was linux im desktopbereich immernoch fehlt ist halt die beruehmte killerapp.
windows xp hat sich trotz aller macken stabil im markt festgesetzt. sogar so stabil, dass es sogar vista noch konkurrenz macht ;)
und ich denke, wenn einer das (vermeintliche) rennen um den desktop macht, dann ist das erstmal apple mit dem "it simply works"-image.
vermutlich wurden damals (wie heute) von den leuten hier auch die marktmechanismen unterschaetzt, die solche entwicklungen bestimmen.
 

gropiuskalle

terra incognita
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Was sich allerdings auch geändert zu haben scheint, ist die Einstellung der Community zum Stichwort "Marktanteil". Ich glaube, gerade den richtigen Freaks ist es heute nicht mehr so wichtig, wie verbreitet Linux im Vergleich zu Win ist. Die Tatsache, dass Linux mittlerweile einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat, macht da vielleicht einfach etwas lockerer...
 

chb

Steirer
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Wenn man die ersten Threads so liest, dann hat sich fast 6 Jahre nach den Prognose hier eigentlich nicht viel geändert. Linux versucht immer noch auf dem Desktop Fuß zu fassen, Windows hat praktisch Apple in der Hand, durch den Umstieg auf die "Wintel" Plattform. Irgendwie sehe ich langsam schwarz, daß Linux als Desktop OS weiterkommt.

Am Server hat Linux jetzt wohl Unix ganz ersetzt, da geht viel mehr weiter, will ich mal sagen.

OK man liest sich in den nächsten 6 Jahren :o).
 

Donnar

Jungspund
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[...] Irgendwie sehe ich langsam schwarz, daß Linux als Desktop OS weiterkommt. [...]

Hallo,

sehe ich nicht so, in den letzten drei Jahren hat sich viel getan. Vielleicht 'mal als Beispiel die Serverlogs von meiner privaten Webseite, die übrigens nichts mit Linux, Programmieren, etc. zu tun hat:

18,8% Linux sind doch schonmal nicht schlecht, oder ?

Donnar
 

Gollum

NuB
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Ich glaube auch das es noch einiges braucht bis Linux es auf richtig auf den Desktop schafft, es bleibt bisher halt immer noch nen Bastler OS, auch wenn sich da bereits einiges getan hat, aber sobald ein User beim Einstecken seines WLAN Sticks, irgendwelche kryptischen dmesg Meldungen sieht, und anschließend beim "installieren" des Treibers von irgendwelchen fehlenden headern genervt wird, ist er schneller zurück bei Windows als man schauen kann.

Natürlich gibt es Leute die wollen sich mit Ihrem System auseinandersetzen, die wollen verstehen wie es läuft, tweaken an allen möglichen Stellen, der Großteil der Anwender will das aber nicht, er will surfen, Pornos ziehen und mit seiner WebCam irgendwelche Leute belästigen.

Der Vorteil den die großen Unternehmen wie MS und Apple immernoch haben, auch wenn das viele nicht einsehen wollen, ist das Sie professionelles Softwaredesign betreiben, dazu gehört nun mal die usage der Software in den Vordergrund zu stellen, erst dann kommt technische Realisierbarkeit, Performance etc... das ganze dann noch hierarchisch gut gegliedert.

Linux wird halt in erster Linie von Geeks entwickelt, die von den Programmierskills/Softwarearchitekturdesing den Win/Appleproggern sicher das ebenbürtig sind, aber nen OS ist halt nicht nur ne bloße Ansammlung cool gecodeter Software sondern soll nen Zweck erfüllen. Es gibt zwar bereits vermehrt Ansätze, bei denen Großunternehmen (wieder) versuchen die Entwicklung voranzutreiben, jedoch glaube ich persönlich das sich Linux erst vollends auf dem großen Markt durchsetzten kann sobald es halt wirklich marktwirtschaftlich orientiert, von einem Unternehmen getrieben wird.
 

kotzkroete

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In drei Jahren wird es sicherlich aehnlich sein wie heute.
Wars denn VOR drei Jahren sehr viel anders als heute?
 

gropiuskalle

terra incognita
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Gollum schrieb:
[...] jedoch glaube ich persönlich das sich Linux erst vollends auf dem großen Markt durchsetzten kann sobald es halt wirklich marktwirtschaftlich orientiert, von einem Unternehmen getrieben wird.

Lasset uns beten, dass es nie so weit kommen wird... bislang orientiert sich die Linux-Community summa summarum ja ganz bewusst nicht an "markwirtschaftlichen" Parametern, und ich finde das auch ganz gut so. Das sorgt in meinen Augen dafür, dass Linux für den Anwender flexibel bleibt (und aus Flexibilität leitet sich nun mal Komplexität ab). Natürlich habe ich nichts gegen usabillity, aber je mehr Ansprüchen die Entwickler gerecht werden müssen, desto mehr engt man die Freiheit eines Betriebssystems ein.

Vor einigen Tagen las ich in einem thread, in dessen weiterem Verlauf es unter anderem auch um diese Frage ging, den Hinweis, dass die Linux-Community eben kein Wirtschaftsunternehmen sei, sondern eine Gemeinschaft "ähnlich gesinnter", die versuchen, ihre Vorstellungen von einem OS durchzusetzen. Ich finde, das trifft es sehr gut.
 

ralze

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Ich glaube und hoffe, dass vor allem auch große Softwareschmieden ihre closed source Programme auch für Linux anbieten werden. Das ist ein wichtiger Schritt, der zur Zeit vollzogen wird, aber wohl noch einige Jahre dauern wird. Für mich persönlich (so wie für viele Bekannte und Kollegen, die noch Mac OS X und Windows benutzen) sind folgende Programme ganz wichtig:

-Adobe Suite (Quasi-Standard im Gestalterischen Bereich. v.a. Photoshop, Illustrator, Indesign)

-div. CAD Software: AutoCAD, ArchiCAD, Rhino, Cinema4D usw.

Es gibt natürlich interessante Open Source projekte wie GIMP und Blender, aber das ist offensichtlich einfach nicht das selbe. Diese Projekte verfolgen interessante Strategien und Konzepte, aber eben andere als bestehende proprietäre Lösungen...

Lichtblicke:
- Photoshop CS2 : läuft bei mir unter WINE so gut wie einwandfrei
- Maya gibt es seit einiger Zeit auf für Linux

Ich bin absoluter Open Source und Free Software Fan. Aber damit Linux auf dem kommerziellen Markt erfolgreich sein soll, dann muss es auch kommerziell sein können? *anstachel* Oder verstehe ich da was falsch ;) damit meine ich nur, dass Linux attraktiv für die entwicklung von proprietären Programmen sein muss, ohne sich selbst zu verraten. Auch wenn das nicht gern gesehen wird. auch von mir nicht. wenn ich die Wahl hab entscheide ich mich immer für die Freie Variante
 

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