Spiegel Online hakt auf Linux rum

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  1. #1 Meister Lampe, 21.03.2005
    Meister Lampe

    Meister Lampe Doppel-As

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    Spiegel Online hackt auf Linux rum

    In der Netzwelt ist ein neuer Artikel eingestellt worden, der Linux als vollkommen ungeeignet für einfache User als Umsteiger darstellt. Er ist der Anfang einer ganzen Artikel-Reihe, morgen soll dargestellt werden, wie die User in Heerscharen wieder zu Windows zurückkehren.

    Dass es viele Steine im Weg des Umstiegs gibt, mag niemand bestreiten, was mich persönlich verärgert, ist eher, dass der Autor quasi Linux für die fehlenden Treiber verantwortlich macht. In Teilaspekten würde ich ihm sonst sogar zusstimmen. Auch meiner Meinung nach wird Linux dank der asiatischen Märkte immer wichtiger werden und der Desktop bald einfach unterstützt. Aber ich finde, dass man die durchaus vorhandenen Probleme beim Umstieg (der ja häufig dank etwas verzerrter Berichte null Probleme suggeriert) auch auf den wirklichen Verursacher zurückführen sollte, nämlich die Hardware-Hersteller und die durchaus existenten Knebelverträge von Microsoft. Gleichzeitig stellt der Artikel dar, dass ein Umstieg auch keinerlei Veränderung am Nutzungsverhalten beinhalten sollte. Dem stehe ich ebenso skeptisch gegenüber. Aber seht selbst:

    Spiegel Artikel
     
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  3. #2 Havoc][, 21.03.2005
    Havoc][

    Havoc][ Debian && Gentoo'ler

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    Schön. Ein Grund mehr diese Zeitschrift nicht zu abonieren.

    Havoc][
     
  4. devilz

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    Ich muß ganz ehrlich sagen, ich hab den ersten Satz (ersten 2 Sätze) gelesen und wieder zugemacht.

    Nix gegen "Windows-ähnlich", aber das schreit förmlich nach Nixblicker-Author !
    Wenn man sich das auf der Zunge zergehen lässt, klingt das eher nach einem Bild-Zeitung-Niveau !
     
  5. #4 daniel.h, 21.03.2005
    daniel.h

    daniel.h IT-ler

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    Meiner Meinung nach ist der Artikel nicht Linuxfeindlich. Er zeigt eben, dass es unter Linux ANDERS funktioniert. Ob es jetzt schwerer ist liegt im Auge des Betrachters. Was ich allerdings schlecht finde ist, dass Linux über einen Kamm geschoren wird, es gibt sicher benutzerfreundliche Linuxdistributionen und so weit ich weiß, muss man für SuSE auch kein Geld mehr bezahlen (als privat Anwender). Und der Schluss kommentar ist lächerlich, wer die ersten Hürden geschafft hat und mit linux zurecht kommt, warum soll er dann wieder zum monopolisten zurück?
     
  6. devilz

    devilz Pro*phet
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    Linux funktioniert nicht unbedingt anders - aber ein Anwender sollte schon Wissen was er tut! und nicht einfach klicken und hoffen das irgendwas passiert womit er was machen kann ....

    Siehe auch
    Und dazu der Author :
    Dazu fällt mir echt nix ein ... verwöhnte Bildchen Klicker dürfen sie ja sein, aber ich fahr auch kein Auto ohne Führerschein !
     
  7. #6 monarch, 21.03.2005
    monarch

    monarch Schattenparker

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    Blabla. Das sieht mir eher danach aus, dass nem Journalisten langweilig war. Dass sich so ein Zeitungsmann nicht überall einarbeiten kann ist ja klar.
    Was ich daran nicht verstehe: Es gibt ne ganze Reihe von Betriebssystemen, jeder kann doch benutzen was er will.
    Bin mal gespannt was da morgen verzapft wird ...
     
  8. #7 MrFenix, 21.03.2005
    MrFenix

    MrFenix Executor

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    selten so einen schlechten Artikel gelesen...
    Die Schwachstellen sind zwar wirklich vorhanden, aber das ganze auf so eine primitive Art auszudrücken ist lächerlich. Selbst Computer Bild wäre da sachlicher geblieben.
     
  9. #8 Edward Nigma, 21.03.2005
    Edward Nigma

    Edward Nigma Back again!

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    Genau Klaus Lüber, lernen ist das Zauberwort!

    Na ich will mal ein frisch installiertes Windows ohne Treiber der Harwarehersteller sehen. Wieviel Hardware läuft dann von Anfang an? Oh auf aktueller Hardware lässt sich Windows XP nicht installieren weil diverse Treiber für Raidkontroller und SATA fehlen? Installationsprobleme hatte ich schon vor 3 Jahren mit einem Abit Mainboard weil die Fetplatten im Raid 0 laufen sollten. Ohne Treiberdiskette hätte ich es nie geschafft Windows zu installieren. Wo wäre Windows ohne die großzügige Unterstützung der Hardwarehersteller?
    Wenn Linux diese Unterstützung genießen könnte, sähe es ganz anders aus auf dem Markt der Betriebssysteme.
     
  10. #9 bananenman, 21.03.2005
    bananenman

    bananenman Routinier

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    ach - schlecht recherchiert, alles nur vom "hören-sagen" - schlichtweg nicht ernst zu nehmen.

    allerdings steckt auch ein stück wahrheit drinn: mal unabhängig davon wer "schuld" ist, ist es für normaluser ein riesenproblem umzudenken und neues zu lernen. die meisten wollen nur einen brief schreiben oder surfen - die haben genausowenig interesse daran irgendwelche geräte von hand mounten zu müssen wie es sie interessiert ob sie auf einem dynamischen datenträger arbeiten. den normaluser interessiert auch nicht ob er als dateisystem nfts, reiserfs oder fat16 benutzt - hauptsache das "funzt". kein normaluser richtet sich unter windows einen eigenen benutzer ein - die allermeisten wissen nicht mal wie das geht - es ist für sie völlig uninteressant und sie fühlen sich durch das "problem der mehrbenutzerfähigkeit" eines betriebssystems eher belästigt: dann muss man sich ja ständig ummelden ... .

    das problem an sich ist also ein anderes: der normaluser braucht eine idiotensichere praktikable lösung für die er nicht nachdenken muss. ich behaupte: die mehrheit der user kämen mit einer fernseh-set-top-box klasse aus: da kannst du nichts falsch machen, kannst texte schreiben, im internet surfen und musst dir keine gedanken um irgendwas machen. der normaluser ist nunmal in erster linie ein dau.

    und der author dieses artikels ist offentsichtlich auch einer. also: nicht aufregen 8)

    mfg

    bananenman
     
  11. wikki

    wikki Miezekatze

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    Ja ich finds auch relativ interessant...
    der Artikel ist sicher nicht negativ gegenüber Linux, eher offen, teilweise stimmts halt einfach auch dass man sich etwas intensiver damit beschäftigen muss...
    Man liest halt recht viel in Manuals :D

    *schwingt seine Gentoo flagge*
     
  12. etuli

    etuli Betrunken

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    Stimme obgroup da voll zu. Der Artikel ist keinesfalls Linuxfeindlich. Der Artikel entspricht vollends der Realitaet. Und das nichtmal ungeschoent.

    Du musst offensichtlich auch nicht wissen, warum dein Auto faehrt, um es zu fahren. Warum muss das bei Computern anders sein? Das Ding ist einfach, dass die Millionen $ die MS fuer Usability raushaut in der Linuxwelt belaechelt werden, weil dort solch Leute die hier grade weinen, meinen, dass Linux nicht zu kompliziert ist, um dem uninteressierten nur-Nutzer wie sein Auto zur Verfuegung zu stehen.

    Also folgt: a) Die Linux-Community erkennt endlich - was auch teilweise der Fall ist - das Linux nicht fuer den Alltagsidioten gemacht ist, oder b) die Linuxcommunity meint weiter linux sei nicht zu kompliziert, muss dann aber solch Kritik verkraften koennen, was hier ja offensichtlich nicht der Fall ist, was aber in meinen Augen nur eine Ausnahme ist. Jeder der etwas Ahnung hat und aus diesem elitaeren kindlichen Alter raus ist, wird schnell merken, dass in der Welt dadraussen sich einiges andersherum dreht.

    mfg
     
  13. #12 daniel.h, 21.03.2005
    daniel.h

    daniel.h IT-ler

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    Ja, denn der Vorteil unter Linux, der Anwender macht etwas, es geht schief, dann kann er (mit Hilfe von Logs) ganz tief ins system gehen und schauen was genau denn schief lief. Unter Windows geht das eben nicht so gut, da kommt nur eine (unverständliche) Fehlermeldung.
     
  14. devilz

    devilz Pro*phet
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    @etuli
    Sicher muß ich wissen wie mein Auto funktioniert (wenigstens grob) damit ich es fahren kann.
    Und OHNE Ahnung setzt sich keiner ans Steuer.
    Wenn was kaputt geht oder ein "Lämpchen in der Amatur blinkt" guckst du doch auch im Hanbdbuch nach ?
     
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  16. etuli

    etuli Betrunken

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    Frag mal eine Frau, warum ihr Auto faehrt und was die ganzen bunten Laempchen bedeuten. Offensichtlich koennen Frauen i.A. aber auch Autofahren. ^^
     
  17. #15 Edward Nigma, 21.03.2005
    Edward Nigma

    Edward Nigma Back again!

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    100% zustimm.
    Jeder schaut ins Handbuch wenn er sich neue Eletrogeräte wie Fernseher oder DVD-Player kauft aber bei einem Betriebssystem das wesentlich komplexer ist erwarten die Benutzer das alles von selbst läuft und womöglich noch die Dummheit des Benutzers berücksichtigt. Ich setze bei allem was man macht einfach eine gewisse Lernbereitschaft voraus. Keiner hat das Wissen mit nem Goldenen Löffel zum Frühstück gegessen und weiß gleich wo der Hase lang läuft.
     
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