grub Problem bei Dual-Boot System

trunksen

trunksen

Doppel-As
Hi!

Also, ich habe mein Haupt-OS openSuse 10.3 /dev/sda1 unter / eingehängt.
Jetzt wollte ich ein neues Betriebssystem auf einer neuen Partition installieren (auf /dev/sda7 eingehängt unter /backtrack). Der kernel ist unter der selben Partition installiert.
Unter openSuse sieht man die Partition und die Systemdateien auch, nur beim starten kann man das OS nicht auswählen. Ich habe im Internet ein bisschen was durchgelesen zu grub.
Allerdings hatte ich unter /boot keinen grub Ordner, noch eine menu.lst noch sonst irgendwas. Ich habe alle Ordner und Dateien ( /boot/grub , /grub usw.) einfach manuell angelegt und dann via Yast => Konfig. des Bootloaders das neue System als chain hinzugefügt (er hat in die menu.lst auch geschrieben).
Allerdings gibt er mir immer einen error, wegen stage1 und stage2 Dateien. Wenn ich die beiden Dateien in den entsprechenden Ordnern als text Dateien anlege, gibt er mir zurück, das sie "invalid" sind.

Ich weiß jetzt wirklich nicht mehr weiter. Warum hatte ich diese Dateien/ Ordner zuvor nicht?
Ich habe mithilfe des Assistenten openSuse 10.3 standartmäßig installiert, da wird doch grub installiert oder? (P.S.: ich hatte vorher nur die Datei /etc/grub.conf in der folgendes steht:
Code:
setup --stage2=/boot/grub/stage2 (hd0,5)
quit

Bitte um Hilfe, wie ich mein Dual-Boot System zum laufen bekomme!

mfg trunksen
 
Zuletzt bearbeitet:
T

Tom211

Jungspund
Hast Du dir mal die Einstellung in Yast System/Einstellung des Bootloaders angesehen? In der Abschnittsverwaltung siehst du die installierten Betriebssysteme und in Bootloader-Installation (Reiter) kannst du Grub konfigurieren. Interessant ist hier der Speicherort des Bootloaders und rechts unten der Button Weitere. Unter diesem Button verbergen sich Werkzeuge, mit denen Grub sich praktisch selbst korrekt einstellt. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, durchsucht er alle Platten und schlägt zu bootende System für das Menü vor.
 
trunksen

trunksen

Doppel-As
Hi!

Erst einmal danke für die Antwort!

Das hab ich natürlich schon gemacht. Aber unter "Andere" => Konfigurationsdateien bearbeiten, war die einzige Datei die bereits vorhanden war die /etc/grub.conf, alle anderen habe ich wie bereits gesagt manuell angelegt!
Also dürfte er bisher von dieser Konfigurationsdatei aus gestartet haben.
In der /etc/grub steht momentan:

Code:
setup --stage2=/boot/grub/stage2 (hd0,6) (hd0,5)
quit

Wenn ich auf: "Neue Konfiguration vorschlagen" gehe, dann ist mein zweites OS nicht dabei!

Ich habe es jetzt schon geschafft, das ich Backtrack als "chain" hinzufüge, allerdings kann ich nicht auswählen das "Diese Partition bei Bootauswahl aktivieren" . Wenn ich es anhacke, und dann auf ok drücke, kommt zwar keine Error-Meldung, allerdings speichert er diese Einstellung nicht!
Weiß jemand, wie ich dieses OS aktivieren kann?

mfg trunksen

edit: Achja, was vielleicht noch wichtig ist, ist dass als ich Backtrack das erste mal bei Yast-Bootloaderkonfig. hinzugefügt habe, eine Meldung kam, dass er den Bootloader-Bootsektor auf eine Diskette schreiben will.
Ich bin dann einfach auf "Ok" gegangen und dann kam folgende Fehlermeldung:

Code:
    GNU GRUB  version 0.97  (640K lower / 3072K upper memory)

 [ Minimal BASH-like line editing is supported.  For the first word, TAB
   lists possible command completions.  Anywhere else TAB lists the possible
   completions of a device/filename. ]
grub> setup --stage2=/boot/grub/stage2 (hd0) (hd0,5)
 Checking if "/boot/grub/stage1" exists... no
 Checking if "/grub/stage1" exists... yes
 Checking if "/grub/stage2" exists... yes
 Checking if "/grub/e2fs_stage1_5" exists... no
 Running "install --stage2=/boot/grub/stage2 /grub/stage1 (hd0) /grub/stage2 p /grub/menu.lst "... failed

Error 6: Mismatched or corrupt version of stage1/stage2
grub> quit
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gast1

Ich verstehe das Problem und vor allem dieses Gefrickel mit chainloading nicht.

Die /boot/grub/menu.lst von openSUSE um den entsprechenden Eintrag für das zweite Linux-OS erweitern und fertig.

Wenn die SuSE mit den defaults eingerichtet wurde, dann hast Du Grub als Bootloader und auch 100%ig bei Deiner SuSI eine /boot/grub/menu.lst, alles andere wäre durch "Eigenbau" umgebogen.

Und mit irgendeinem Bootloader wirst Du Deine SuSI schliesslich hochfahren müssen.

Klappt hier wunderbar seit Jahren, sei es mit verschiedenen openSUSE-Versionen und/oder weiteren Linuxdistributionen.

Aktuell bei mir:

Code:
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title openSUSE 10.2 - 2.6.18.8-0.9
    root (hd0,4)
    kernel /boot/vmlinuz-2.6.18.8-0.9-default root=/dev/hda5 vga=0x317 resume=/dev/hda8 splash=verbose showopts elevator=
    initrd /boot/initrd-2.6.18.8-0.9-default
Das ist die SUSI

Code:
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Arch Linux (/dev/hda6)###
title Arch Linux
    kernel (hd0,5)/boot/vmlinuz26 root=/dev/sda6 vga=773 ro resume=/dev/sda8
    initrd (hd0,5)/boot/kernel26.img
und das ist das "BastelARCH".

Keine Fummelei an irgendwelchen Grubinstallation o.ä. einfach nur die menu.lst erweitert und fertig war die Laube.

Ein Grub reicht schließlich.
 
trunksen

trunksen

Doppel-As
Hi!

Genau das war/ist ja das Problem: Bei mir gab es die menu.lst vorher NICHT....gleich wenig wie den Ordner /boot/grub......frag mich nicht wieso, aber es gab lediglich /etc/grub.conf....sonst nichts -.-" . Ich musste die menu.lst usw. manuell anlegen, weil sie bei mir nicht vorhanden war, keine Ahnung warum, den grub wird ja wohl installiert sein müssen, wie sollte ich sonst starten?

mfg trunksen
 
trunksen

trunksen

Doppel-As
Ok....also hier die Ausgaben:


grep -i Type /etc/sysconfig/bootloader:

Code:
## Type:        yesno
## Type:        integer(0:)
## Type:        list(grub,lilo,none)
# Type of bootloader in use.
LOADER_TYPE="grub"
## Type:        list(floppy,mbr,root,boot,custom,none)

grep -i location /etc/sysconfig/bootloader:

Code:
# Location of boot loader.
LOADER_LOCATION=""

cat /etc/sysconfig/bootloader:

Code:
## Path:        System/Bootloader
## Description: Bootloader configuration
## Type:        yesno
## Default:     no
#
# Should the boot cycle detection be used to
# avoid unconditional reboot cycles of not
# supervised system.
#
CYCLE_DETECTION="no"

## Type:        integer(0:)
## Default:     1
#
# The number of the entry in grub's menu.lst
# which should be used on the next reboot cycle.
# Note that the first entry has the number 0.
#
CYCLE_NEXT_ENTRY="1"
## Path:        System/Bootloader
## Description: Bootloader configuration
## Type:        list(grub,lilo,none)
## Default:     grub
#
# Type of bootloader in use.
# For making the change effect run bootloader configuration tool
# and configure newly selected bootloader
#
#
LOADER_TYPE="grub"


## Path:        System/Bootloader
## Description: Bootloader configuration
## Type:        list(floppy,mbr,root,boot,custom,none)
## Default:     mbr
#
# Location of boot loader.
# For making the change effect run bootloader configuration tool
#
#
LOADER_LOCATION=""

fdisk -l:

Code:
Platte /dev/sda: 100.0 GByte, 100030242816 Byte
255 heads, 63 sectors/track, 12161 cylinders
Units = Zylinder of 16065 * 512 = 8225280 bytes
Disk identifier: 0x5473db37

   Gerät  boot.     Anfang        Ende     Blöcke   Id  System
/dev/sda1   *           1        7833    62918541   83  Linux
/dev/sda2            7834       12161    34764660    f  W95 Erw. (LBA)
/dev/sda5            7834        8095     2104483+  82  Linux Swap / Solaris
/dev/sda6            8096        8101       48163+  83  Linux
/dev/sda7            8102        9001     7229218+  83  Linux

cat /etc/fstab:

Code:
/dev/disk/by-id/scsi-SATA_TOSHIBA_MK1032G_46I31637T-part1 /                    ext3       acl,user_xattr        1 1
/dev/disk/by-id/scsi-SATA_TOSHIBA_MK1032G_46I31637T-part5 swap                 swap       defaults              0 0
proc                 /proc                proc       defaults              0 0
sysfs                /sys                 sysfs      noauto                0 0
debugfs              /sys/kernel/debug    debugfs    noauto                0 0
usbfs                /proc/bus/usb        usbfs      noauto                0 0
devpts               /dev/pts             devpts     mode=0620,gid=5       0 0
none                 /proc/bus/usb        usbfs      devgid=46,devmode=664 0 0

/dev/disk/by-id/scsi-SATA_TOSHIBA_MK1032G_46I31637T-part7 /backtrack           ext3       acl,user_xattr        1 2
/dev/disk/by-id/scsi-SATA_TOSHIBA_MK1032G_46I31637T-part6 /boot                ext3       acl,user_xattr        1 2

cat /boot/grub/menu.lst:

Code:
# Modified by YaST2. Last modification on Mon May 12 15:03:03 CEST 2008
default 0
timeout 8
gfxmenu (hd0,0)/boot/message
##YaST - activate

###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title openSUSE 10.3 - 2.6.22.17-0.1
    root (hd0,0)
    kernel /boot/vmlinuz-2.6.22.17-0.1-default root=/dev/disk/by-id/scsi-SATA_TOSHIBA_MK1032G_46I31637T-part1 vga=0x317 resume=/dev/sda5 splash=silent showopts
    initrd /boot/initrd-2.6.22.17-0.1-default

###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: failsafe###
title Failsafe -- openSUSE 10.3 - 2.6.22.17-0.1
    root (hd0,0)
    kernel /boot/vmlinuz-2.6.22.17-0.1-default root=/dev/disk/by-id/scsi-SATA_TOSHIBA_MK1032G_46I31637T-part1 vga=normal showopts ide=nodma apm=off acpi=off noresume nosmp noapic maxcpus=0 edd=off 3
    initrd /boot/initrd-2.6.22.17-0.1-default

###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux-2.6.22.17-0.1-debug###
title Debug -- openSUSE 10.3 - 2.6.22.17-0.1
    root (hd0,0)
    kernel /boot/vmlinuz-2.6.22.17-0.1-debug root=/dev/disk/by-id/scsi-SATA_TOSHIBA_MK1032G_46I31637T-part1 vga=0x317 resume=/dev/sda5 splash=silent showopts
    initrd /boot/initrd-2.6.22.17-0.1-debug

###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux-2.6.22.17-0.1-bigsmp###
title openSUSE 10.3 - 2.6.22.17-0.1
    root (hd0,0)
    kernel /boot/vmlinuz-2.6.22.17-0.1-bigsmp root=/dev/disk/by-id/scsi-SATA_TOSHIBA_MK1032G_46I31637T-part1 vga=0x317 resume=/dev/sda5 splash=silent showopts
    initrd /boot/initrd-2.6.22.17-0.1-bigsmp

###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: failsafe-2.6.22.17-0.1-bigsmp###
title Failsafe -- openSUSE 10.3 - 2.6.22.17-0.1
    root (hd0,0)
    kernel /boot/vmlinuz-2.6.22.17-0.1-bigsmp root=/dev/disk/by-id/scsi-SATA_TOSHIBA_MK1032G_46I31637T-part1 vga=normal showopts ide=nodma apm=off acpi=off noresume nosmp noapic maxcpus=0 edd=off 3
    initrd /boot/initrd-2.6.22.17-0.1-bigsmp

cat /boot/grub/device.map:

Code:
(hd0)   /dev/sda

mfg trunksen
 
G

Gast1

*Ehm*

Bei mir gab es die menu.lst vorher NICHT....gleich wenig wie den Ordner /boot/grub.....

Und woher kommen die dann auf einmal?

Sicher nicht von der Zahnfee (und schnell mal selbst von Hand geschrieben hast Du die sicher nicht).

Naja, egal.

0. Wozu brauchst Du kernel-debug und kernel-bigsmp auf der openSUSE?

Weg damit, Platzverschwendung.

1. Wo liegen Kernel/initrd von Backtrack? Auch auf der /boot-Partition?

Und wurde diese von Backtrack angelegt?

Hast Du den Mountpunkt für sda6 selbst auch /boot gesetzt? (Wenn ja, dann ist auch klar, wieso auf einmal menu.lst und Co "verschwunden" sind)

Wie heissen die Dateien unter Backtrack?

Greetz,

RM
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
trunksen

trunksen

Doppel-As
Hi!

Also ja die Partition /boot hab ich beim installieren von Backtrack selbst angelegt Bin laut dieser: http://www.offensive-security.com/documentation/backtrack-hd-install.pdf Anleitung vorgegangen (Nur das Problem war, dass diese Anleitung davon ausgeht das es die erste Linux-Partition ist, wodurch ich die Partitionen anderst einhängen musste. Wo der Kernel von Backtrack liegt, weiß ich leider nicht, kann ich das irgendwie nachsehen?

mfg trunksen
 
G

Gast1

Also ja die Partition /boot hab ich beim installieren von Backtrack selbst angelegt

Und nun rate mal, was passiert, wenn man das als "/boot" unter openSUSE einhängt.

Na?

Genau, was vorher unter /boot auf der openSUSE-Partition war ist schwuppdiwupp "verschwunden".

Also gib dem Ding unter openSUSE _unbedingt_ einen anderen Mountpunkt als /boot!

Wo der Kernel von Backtrack liegt, weiß ich leider nicht, kann ich das irgendwie nachsehen?

Ja.

(Und auf das "wie" solltest Du eigentlich selbst kommen.)

Greetz,

RM
 

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