Festplatte für Windows-Rechner freigeben

Mikey

Jungspund
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Hallo Leute,

ich finde keine Lösung für die Freigabe einer eigenständigen Festplatte (im Moment NTFS) die ich im Netzwerk freigeben möchte. Windows soll darauf zugreifen können, und heute morgen hat das mit FAT32 auch noch funktioniert, allerdings nur lesbar. Seit dem Wechsel auf NTFS hab ich keine Berechtigung mehr.

Die Freigaben für CDRom und Homeverzeichnis laufen aber.

Nachdem ich echt viel nachgelesen habe, geht das anscheinend auch nicht??? Das kommt mir irgendwie spanisch vor, aber es heißt überall dass FAT keine Berechtigung kennt (also nur root zugreifen darf?) und man für NTFS die Sicherheit bei Windows 7 reduzieren muss.

Gibt's den kein Dateisystem, das beide verkraften, oder von Linux wenigstens sinnvoll (und einfach!) freigegeben werden kann? Ich möchte ja nicht mal mit Linux was darauf speichern, es soll ein reines Netzlaufwerk für die Windows-Rechner sein.

System: Debian Linux 6.0
mit Samba konfiguriert

Bisher gemacht:
Festplatte IDE 80GB NTFS durch Samba freigegeben
Jedem Windows-Rechner einen anderen Login gegeben (user0, user1... etc. mit Passwort)
Die Benutzer an Samba mitgeteilt
Die Benutzer in die Gruppe mikey gesetzt
smb.config folgendes eingetragen:
<<
[data]
path = /media/ntfs
comment =
browseable = yes
writeable = yes
valid users = user0, user1, user2, @mikey
create mask = 777
directory mask = 777
read only = no
>>

Die Homeverzeichnisse und CDRom hab ich testweise auch freigegeben, hat auch funktioniert. Und die Benutzerordner (In Windows angezeigt mit z.B. "user0 / Freigabe") kann ich öffnen und auch beschreiben. Die Festplatte lässt mich aber nicht zugreifen (Ich sehe sie aber!!).
 

MTS

Kaiser
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Hi,

schau dir mal

http://wiki.samba.org/index.php/Windows7

an ... Ich weiss nicht, ob es genau der richtige Registry Fix ist.
Ich weiss aber, dass wir bei uns im Firmennetzwerk ebenfalls Probleme mit neuen Sicherheitsrichtlinien seitens Windows haben und unsere Samba shares nur mit einem
Reg Patch laufen ...

Grüße,

mts
 

Mikey

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Habs probiert, nützt aber leider nichts. Verbindung habe ich ja eigentlich auch, nur die Berechtigung fehlt anscheinend, und die auch nur für die NTFS-Platte....
 

Mikey

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So, jetzt hab ich das Ganze mit ext4 formatiert, sehe alles, kann drauf zugreifen und speichern bzw. löschen. Ist das jetzt gut? Oder kann das sein dass mir gesicherte Dateien kaputt gehen? Jemand Erfahrung mit Dateifraß?
 

tgruene

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Erfahrung bzgl. Windows nicht, dennoch halte ich das fuer unwahrscheinlich: die Schreib- und Lesevorgaenge laufen ja ueber den Server, d.h., der Windows-Rechner bittet den Linux-Server, die Datei xyz auf die Platte zu schreiben, und Linux kann sicher mit ext4 umgehen. Das ist sicher auch einer der Gruende, weswegen Du mit ntfs Probleme hattest.
 

Mikey

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Klingt logisch, aber dann bleibt die Frage, ob ich die Dateien auch genau so wiederbekomme, wie ich sie an Linux abgedrückt habe.

Was mir aber eigentlich nicht in den Kopf geht, ist, wieso dann so viele User (habe die Foren durchkämmt) Probleme mit ihren Festplatten haben. Wieso sagt keiner "Formatiere ext4, dann geht's!"? Es gibt sehr sehr komplizierte Anleitungen für NTFS und FAT, aber die einfachste Lösung wird ignoriert. Ich habe schon von mehreren (wie auch der Moderator MTS s.o.) gehört, dass Firmenserver sehr oft mit Linux betrieben werden, die Clients aber Windows haben. Dort werden doch sicher auch mal Festplatten freigegeben. Welches Dateiformat wird denn dann für die benutzt?
 

tgruene

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Es gibt oft "Fachleute", die einaeugig durch die Welt laufen, und Menschen, die noch nie Kontakt zu Betriebssystemen ausser Windows hatten, haben sich wahrscheinlich auch nicht mit skalierbaren Loesungen, fuer die Firmen wie SUN etc standen oder stehen (zfs, xfs, ...), auseinandergesetzt. Versuch mal so einen post und zaehl dann die Kommentare "was ist denn ext4"...
Vielleicht gibt es allerdings auch echte Probleme, die wiederum ich nicht kenne oder in meiner Vermutung nicht beruecksichtigt habe. Vielleicht meldet sich ja noch jemand mit tatsaechlichen Erfahrungen zu Wort.
 

Mikey

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Wenn ich dich richtig verstanden habe, denke ich zu klein :) Damit hast du wohl Recht, denn die Problematik für RICHTIGE Server ist mir natürlich nicht bekannt. Vielleicht gehe ich das Ganze ja auch falsch an. Wenn ich ehrlich bin, habe ich auch nur eine kleine Anleitung für einen eigenen Homeserver gefunden und wollte das mal nachmachen, aus reinem Interesse und sozusagen als Hobby. Ob das Ganze nachher funktioniert oder nicht ist dann doch eher unbedeutend für die weitere internationale Digitalwelt.... Der Dateiaustausch und die Festplattenfreigabe ist aber ziemlich ungenau beschrieben, und als unbedarfter Windows-Nutzer hapert es dann doch etwas bei der intuitiven Nutzung von Linux. Die ist nämlich gleich Null :)
Aber weitere Nachforschungen haben ergeben: Ich bin mir fast sicher dass du Recht hast, und Samba das Ganze regelt. Wer das Gegenteil behauptet, kann sich melden. Ich richte meine Sicherung jetzt guten Gewissens ein!
 

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