Einführung in GNU Octave

Diskutiere Einführung in GNU Octave im Anwendungen Forum im Bereich Linux/Unix Allgemein; Servus! Ich suche vergeblich eine gute Einführung in GNU Octave (http://www.octave.org). Die meisten, die ich gefunden habe befassen sich nur...

  1. #1 MagiC_Creator, 22.01.2005
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    Servus!

    Ich suche vergeblich eine gute Einführung in GNU Octave (http://www.octave.org). Die meisten, die ich gefunden habe befassen sich nur mit Matrizen etc., was ich bräuchte wäre aber z.B. eine quadratische Gleichung nach einer bestimmten Variable aufzulösen.

    In Maple ganz einfach:

    > fn := (x1 - x2)^2 + (y1 - 4*x2)^2 = 8;
    > solve(fn, x2);

    So in der Art ;), hoffe ihr versteht was ich meine :).

    thx & cya
     
  2. Xanti

    Xanti Mouse Organist

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    Tja, mit Octave wirst Du solche Aufgaben nicht lösen können. Octave ist eher mit Matlab verwandt und zur Lösung von numerischen Aufgaben gedacht. Du brauchst ein Algebra-System, z.B. mupad.

    Gruss, Phorus
     
  3. #3 MagiC_Creator, 23.01.2005
    MagiC_Creator

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    hm... ok danke :) mupad gefällt mir nicht so, da es nicht free is, bzw diese speicherbegrenzung hat... muss ich mich wohl oder übel nach was andrem umsehn ;)

    cya
     
  4. Xanti

    Xanti Mouse Organist

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  5. #5 MagiC_Creator, 26.01.2005
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    ah, vielen dank, muss ich wohl übersehen haben :)

    cya
     
  6. salang

    salang Grünschnabel

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    Hallo, wir zwei Studentinnen, müssen einen Vortrag über die Dartsellung der Kugelflächenfunktionen mit Hilfe von Octave vortragen.
    Wir müssen die Funktion polyfit(x,y,n) aufrufen. x und y müssen zwei Vektoren der selben länge sein, oder? n ist der grad. Wir müssen für y aber eine direkte zeile in einer matrix ansprechen. Wie lautet denn so ein Aufruf, damit wir eine bestimmte Zeile in einer Matrix ansprechen können?

    Danke!
     
  7. #7 schorsch312, 11.12.2006
    schorsch312

    schorsch312 Routinier

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    @xanti: Kannst du bitte nochaml den link posten, da der ins Leere führt und ich an einer kostenlosen Lizenz Interesse habe.
    Gruß, Georg
     
  8. #8 Xanti, 11.12.2006
    Zuletzt bearbeitet: 11.12.2006
    Xanti

    Xanti Mouse Organist

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    @salang:
    polyfit bestimmt das Polynom p vom Grad n, welches die Fehlerquadratsumme minimiert:

    Code:
    sum_(i=1:n) ((p(x(i))-y(i))^2)
    
    (mehr dazu unter help polyfit)

    Damit ist offensichtlich, dass x und y dieselbe Dimension haben müssen.

    Auf die n-te Zeile einer Matrix A greift man mittels A(n,:) zu.

    Gruss, Xanti

    edit: @schorsch312
    Der Link ist fast 2 Jahre alt. Wahrscheinlich haben sie ihr Lizenzsystem auch mittlerweile umgestellt. Ich bin da nicht auf dem Laufenden, da ich mupad nicht nutze.
     
  9. #9 pinky, 11.12.2006
    Zuletzt bearbeitet: 11.12.2006
    pinky

    pinky König

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    Bevor du dich mit proprietärer Software rumquälst... ich glaube Maxima ist das was du suchst:

    Code:
    $ maxima
    Maxima 5.10.0 http://maxima.sourceforge.net
    Using Lisp GNU Common Lisp (GCL) GCL 2.6.7 (aka GCL)
    Distributed under the GNU Public License. See the file COPYING.
    Dedicated to the memory of William Schelter.
    This is a development version of Maxima. The function bug_report()
    provides bug reporting information.
    (%i1) f(x1,x2,y1) := (x1 - x2)^2 + (y1 - 4*x2)^2 = 8;
                                              2              2
    (%o1)           f(x1, x2, y1) := (x1 - x2)  + (y1 - 4 x2)  = 8
    (%i2) solve(f(x1,x2,y1),x2);
                           2                  2
                  sqrt(- y1  + 8 x1 y1 - 16 x1  + 136) - 4 y1 - x1
    (%o2) [x2 = - ------------------------------------------------, 
                                         17
                                           2                  2
                                  sqrt(- y1  + 8 x1 y1 - 16 x1  + 136) + 4 y1 + x1
                             x2 = ------------------------------------------------]
                                                         17
    (%i3)
    

    EDIT: :O sehe erst jetzt, dass der Thread schon ziemlich alt ist,.... naja, vielleicht interessierts ja trotzdem jemand... :O
     
  10. salang

    salang Grünschnabel

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    Hi,

    danke schon mal für die Antwort! Ich hab es jetzt auch mal soweit gemacht, wie ich es verstanden habe(von Professor). Er sagte, wir sollen für x den linspace im Bereich von -1 und 1 und für y eine Zeile der Matrix und einen Grad übergeben.
    Soweit so gut, wir haben das als Ergebnis bekommen:
    r = polyfit(linspace(-1,1,2*16),p(3,:),6)
    r =

    0.00000
    -0.00000
    -0.00000
    -0.00000
    1.50000
    -0.00000
    -0.50000

    Jetzt sollen wir aber polyderiv aufrufen. Bei polyderiv soll ja ein Vektor übergeben werden und die Funktion gibt die Koeffizienten zurück. Oder?
    Octave bringt mir aber folgende Meldung:
    polyderiv(r)
    error: product: nonconformant arguments (op1 is 6x1, op2 is 1x6)
    error: evaluating binary operator `.*' near line 91, column 20
    error: evaluating assignment expression near line 91, column 5
    error: called from `polyderiv' in file `/opt/octave/share/octave/2.1.50/site/m/octave-forge/FIXES/polyderiv.m'

    Wir sind beide Anfängerinnen im Bereich Octave, daher wissen wir noch nicht sonderlich gut darüber Bescheid.

    Grüße
     
  11. rikola

    rikola Foren Gott

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    Vielleicht muss das Argument von polyderiv ein Zeilenvektor sein. Dann waere
    polyderiv(r') eine Loesung, d.h., Ihr ruft polyderiv mit der Transponierten von r auf.
     
  12. Xanti

    Xanti Mouse Organist

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    Ich denke, dass ricola recht hat. Andererseits hat mein octave (GNU Octave, version 2.1.69) kein Problem damit, dass der Vektor eventuell falsch ausgerichtet ist:

    Code:
    octave:16> x=linspace(-1,1);
    octave:17> approx=polyfit(x, x.^2, 2)
    approx =
    
       1.0000e-00
       1.3375e-17
       3.8570e-17
    
    octave:18> polyderiv(approx)
    ans =
    
       2.0000e+00   1.3375e-17
    
    Gruss, Xanti
     
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