Computer der Columbia gefunden

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Computer der Columbia gefunden
Ist "in ganz gutem Zustand" sagt die NASA | Aufnahmen eines US-Militärteleskops vom zweiten Tag der Mission deuten auf Kollision der Columbia mit Weltraummüll hin | Russischer Raumfrachter schiebt ISS in höhere Umlaufbahn

Einer der Computer der Raumfähre ist inzwischen gefunden worden und wird zurzeit im Johnson Space Center untersucht. Es sehe so aus, als sei der "allgemeinen Zwecken" dienende Computer "in ganz gutem Zustand".

Ein Trümmerstück vom linken Flügel wurde bereits vor mehreren Tagen rund 300 Kilometer von Fort Worth in Texas gefunden, aber erst jetzt identifiziert. Danach gehörte das rund 70 mal 65 Zentimeter große Trümmerteil zur Vorderkante des mit den Kacheln des Hitzeschildes bedeckten Flügels.

Es handle sich um einen wichtigen Fund, der bei der Aufklärung der Katastrophe helfen könnte, teilte der stellvertretende Chef der Weltraumbehörde, Michael Kostelnik, mit.
Bordcomputer nun unter Verdacht

Die Theorien der NASA
Die NASA verfolgt bei ihren Untersuchungen verschiedene Theorien, darunter die Möglichkeit, dass die "Columbia" von Weltraummüll getroffen wurde. Die Vermutungen gehen immer noch davon aus, dass eine Beschädigung des linken Flügels das Auseinanderbrechen des Shuttles verursachte.

Gestern, Montag, präsentierte NASA-Chef Sean O'Keefe im US-Fernsehen ein Bild, das ein Armeeteleskop am zweiten Tag der 16-tägigen Shuttlemission aufnahm.

Dort sei etwas zu erkennen, das mit der Fähre zusammengestoßen sein könnte. "Das ist eine von vielen Theorien", sagte O'Keefe. "Wir schließen nichts aus." Bei dem Objekt könne es sich um Weltraummüll handeln.

Polizist verhaftet
In Texas wurd ein Polizist unter dem Verdacht festgenommen, Trümmer der verunglückten Raumfähre gestohlen zu haben. Wie US-Medien berichteten, soll der Beamte eine Hitzekachel und andere Teile beiseite geschafft haben, als er selbst in der Region von Nacogdoches zur Trümmersuche eingesetzt war..
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An Bord der ISS
Keiner fühle sich in der Station rund 400 Kilometer über der Erde "gestrandet", sagte Astronaut Don Pettit. "Wir könnten leicht länger als ein Jahr bleiben, ohne zu vereinsamen oder uns zu langweilen."

Die drei Männer an Bord der ISS - neben Bowersox und Pettit der Kosmonaut Nikolai Budarin - sollten ursprünglich im März gegen eine neue Crew ausgewechselt werden und mit einem Shuttle zur Erde zurückkehren. Die Besatzung kann allerdings jederzeit mit der russischen "Sojus"-Raumkapsel, die für den Notfall an der Station angedockt ist, zur Erde zurückkehren.

Zur Zeit ist ein russischer "Progress"-Raumfrachter an der ISS angedockt und hob am Dienstag die Station in eine höhere Erdumlaufbahn. Die maximale Flughöhe über der Erde liegt bei 406 Kilometern. Bedingt durch die Anziehungskraft sinkt die Station täglich um 150 bis 200 Meter ab.

futurezone.orf.at
 
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