Linuxuser = Minderheit
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Thema: Linuxuser = Minderheit

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Routinier Avatar von B-52
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    Linuxuser = Minderheit

    Beim Durchlesen der heutigen Tageszeitung (Bernerzeitung) war ich erstaunt:

    79% benutzen Windows
    21% benutzen Mac

    ähem... und wo sind die Tuxen? - Logischerweise irgendwo in den 21%

    Bin ich mit meinem Debian und meinem Ubuntu wirklich so in der Minderheit? Das verstehe ich nun wirklich nicht. Praktisch jede Linuxdistribution gibt's G r a t i s im Netz und nur wenige nutzen es.

    Dass ich nicht Normal bin habe ich gewusst, aber ist es wirklich so schlimm...?

    Gruss B-52
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    | Debian Jessie | selten Windows 8.1 | root - mit grosser Macht kommt grosse Verantwortung |




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  3. #2
    Foren Gott Avatar von schwedenmann
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    Hallo

    Gibts auch anderer Statistiken, da liegt dan Linux bei rund 4%

    Hängt davon ab wie ud wa da erhoben wird.
    Wennman die mit einem PC erworbenen OS rechnet dann liegen MAc und Linux weit unetr 10% !, der Rest verteilt sich auf XP, win7 und Vista

    Linux auf dem Desktop ist nun mal eine Insellösung udn wird es auf absehbare zeit bleiben, Gründe dafür gibts diverse.

    mfg
    schwedenamnn

    mfg
    schwedenamnn
    lieber ein OS mit X als mit oweh

  4. #3
    Routinier Avatar von B-52
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    Zitat Zitat von schwedenmann Beitrag anzeigen
    Linux auf dem Desktop ist nun mal eine Insellösung udn wird es auf absehbare zeit bleiben, Gründe dafür gibts diverse.
    Ach ja? Interessant. Und die wären?
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  5. #4
    Foren Gott Avatar von schwedenmann
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    Hallo

    Ach ja? Interessant. Und die wären?

    1. Die Linuxvielaflt (Sicherheitsmäßig sehr gut, gibt wohl kaum 100 user hier im Forum, die dieselben dateien, libs, Versionen installiert ahben, bei Win ahst du wohl 9=5 Übereinstimmung und damit 90% Angriffsfläche für hacks)
    2. Mangeldende Hardware Unterstützung, klar hat ncihts mit dem OS zu tun, aber was nüützt dem OttoBNormalo wenn er nciht einfach irgendeine Peripherie kaufen kann (Drucker, Scanner, Soundkarte, was weiß ich alles noch. Für Win gibts faktisch für alles Treiber, für Linux eben nicht
    3. Wat der Buur nit kennt, frit er nit , ist sinngemäß auf auf win + Limnux zu übertragen
    4. Was eben mehr verbreitet ist, wird auch gekauft, win hat eben einen Bekanntheiotsbonus für Otto Normalverbraucher

    mfg
    schwedenmann


    P.S.
    z.B. ich glaube ich bin der Einzige Haushalt eine Gymnasiasten, der Linux zu hause einsetzt, alle anderen Schülerhaushalte, incl. Lehrer udn Schule habe Win!
    Schüler 1350 Win Linux 1 Schüler , das ist ungefähr der verbreitete Linuxprozentsatz würde ich tippen.
    lieber ein OS mit X als mit oweh

  6. #5
    Tripel-As
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    Da steht ganz dick "Arbeiten Sie mit Windows oder Mac?" wo steht da was von "Mit welchem Betriebssystem arbeiten Sie?"?

  7. #6
    Foren Gott Avatar von schwedenmann
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    Hallo

    wo steht da was von "Mit welchem Betriebssystem arbeiten Sie?"?
    Du willst doch jetzt mnciht ernsthaft behaupten, das ein nenensweerter Prozentsatz der Mac user Linux anstatt ein MacOS einsetzt ?
    Dasgleiche dürfte doch wohl für winuser zutreffen

    Es kommt nur darauf an, wo und wen du befragst und wieviele Leute, wenn du das in eienr wrrbeagentur oder in einem designerbüro machst sollte das hinhauen, ev. ist da auch der Anteil der Mac noch höher.

    mfg
    schwedenmann
    lieber ein OS mit X als mit oweh

  8. #7
    Tripel-As
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    Zitat Zitat von schwedenmann Beitrag anzeigen
    Hallo



    Du willst doch jetzt mnciht ernsthaft behaupten, das ein nenensweerter Prozentsatz der Mac user Linux anstatt ein MacOS einsetzt ?
    Dasgleiche dürfte doch wohl für winuser zutreffen

    Es kommt nur darauf an, wo und wen du befragst und wieviele Leute, wenn du das in eienr wrrbeagentur oder in einem designerbüro machst sollte das hinhauen, ev. ist da auch der Anteil der Mac noch höher.

    mfg
    schwedenmann
    aehm nein, das war ein denkanstoss daran dass die vermeintliche umfrage nur Win und Macuser betraf und nicht danach gefragt wurde welches Betriebssystem man benutzt, sondern ob Man oder Windows benutzt

  9. #8
    Tripel-As Avatar von amöbe
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    Also bei kurzem Googeln finde ich einen Desktop-Marktanteil von ca. 1%. Ich gehe nach der Formulierung aber auch davon aus, dass es bei der Online-Umfrage genau zwei Optionen zum anklicken gab. Ich habe erst 1x jemanden getroffen, der Linux benutzt und nicht sowieso irgendwie im IT-Sektor tätig ist o.ä.

  10. #9
    Eala Frya Fresena! Avatar von glako
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    Zitat Zitat von amöbe Beitrag anzeigen
    Ich habe erst 1x jemanden getroffen, der Linux benutzt und nicht sowieso irgendwie im IT-Sektor tätig ist o.ä.
    Dann sind es nu 2.
    Greetz
    Glako

  11. #10
    Tripel-As Avatar von amöbe
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    Ich meinte eig mehr im RL

  12. #11
    Der da... Avatar von bitmuncher
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    Gründe dafür, dass Linux sich nicht auf dem Desktop durchsetzt, gibt es einige:

    - inkonsistentes Look&Feel durch zig verschiedene Grafikbibliotheken, die nicht miteinander abgestimmt sind
    - zu grosse Vielfalt der Distributoren, die den normalen User verwirrt
    - häufige Probleme bei der Einrichtung von Hardware und oft schon bei der Installation
    - Instabilitäten durch schlechtes Kernel-Design
    - häufige Probleme mit heutigen Standard-Funktionalitäten wie 3D-Grafik oder ACPI
    - veraltete Sicherheitsfeatures, moderne Features wie RBAC müssen umständlich nachgerüstet werden
    - fehlende Funktionalitäten in Programmen, die heutzutage Standard sind (Twitter- und Facebook-Clients, Vorschau-Funktionalitäten u.a.)
    - unstrukturierte Entwicklung
    - keine Möglichkeit zur Reklamation, wenn etwas nicht funktioniert
    - schlechte Performance der "grossen Desktops" KDE und Gnome
    - ständige Sicherheitsprobleme selbst im Kernel (klar, da nimmt sich Windows auch nicht viel, aber das punktet dafür in den anderen Punkten)

    Das sind einige der Punkte, warum sich Linux nicht auf Desktops durchsetzt. Demgegenüber stehen Punkte, die dafür sorgen, dass es sich im Server- und Embedded-Umfeld sehr wohl durchgesetzt hat. Ich denke solange sich nicht endlich mal eine projektübergreifende Organisation bildet und jeder Knilch seine eigene Distro auf den Markt wirft, hat Linux keine Chance auf dem Desktop-Markt. Anstatt einzelne Projekte zu finanzieren, sollte eine Dachorganisation finanziert werden, die eine engere Zusammenarbeit mit Hardware-Herstellern aufbaut und die eine Abstimmung zwischen den ganzen OSS-Projekten vornimmt, so dass mehr Konsistenz in's System kommt. Diese kann dann auch entscheiden welche Projekte finanzielle Unterstützung benötigen und die Mittel gerecht verteilen. Solange diese zentrale Organisation nicht aufgebaut wird, wird Linux wohl ein Server- und Embedded-System bleiben.

    Denken ist manchmal so, als würde man Wissen auskotzen.
    Erfahrung macht manchmal blinder als 2 ausgestochene Augen.


  13. #12
    Tripel-As
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    Zitat Zitat von bitmuncher Beitrag anzeigen
    Gründe dafür, dass Linux sich nicht auf dem Desktop durchsetzt, gibt es einige:

    - inkonsistentes Look&Feel durch zig verschiedene Grafikbibliotheken, die nicht miteinander abgestimmt sind
    - zu grosse Vielfalt der Distributoren, die den normalen User verwirrt
    - häufige Probleme bei der Einrichtung von Hardware und oft schon bei der Installation
    - Instabilitäten durch schlechtes Kernel-Design
    - häufige Probleme mit heutigen Standard-Funktionalitäten wie 3D-Grafik oder ACPI
    - veraltete Sicherheitsfeatures, moderne Features wie RBAC müssen umständlich nachgerüstet werden
    - fehlende Funktionalitäten in Programmen, die heutzutage Standard sind (Twitter- und Facebook-Clients, Vorschau-Funktionalitäten u.a.)
    - unstrukturierte Entwicklung
    - keine Möglichkeit zur Reklamation, wenn etwas nicht funktioniert
    - schlechte Performance der "grossen Desktops" KDE und Gnome
    - ständige Sicherheitsprobleme selbst im Kernel (klar, da nimmt sich Windows auch nicht viel, aber das punktet dafür in den anderen Punkten)

    Das sind einige der Punkte, warum sich Linux nicht auf Desktops durchsetzt. Demgegenüber stehen Punkte, die dafür sorgen, dass es sich im Server- und Embedded-Umfeld sehr wohl durchgesetzt hat. Ich denke solange sich nicht endlich mal eine projektübergreifende Organisation bildet und jeder Knilch seine eigene Distro auf den Markt wirft, hat Linux keine Chance auf dem Desktop-Markt. Anstatt einzelne Projekte zu finanzieren, sollte eine Dachorganisation finanziert werden, die eine engere Zusammenarbeit mit Hardware-Herstellern aufbaut und die eine Abstimmung zwischen den ganzen OSS-Projekten vornimmt, so dass mehr Konsistenz in's System kommt. Diese kann dann auch entscheiden welche Projekte finanzielle Unterstützung benötigen und die Mittel gerecht verteilen. Solange diese zentrale Organisation nicht aufgebaut wird, wird Linux wohl ein Server- und Embedded-System bleiben.
    Hast du vielleicht einen LInk bezueglich des schlechten kernel designs, oder kannst selber etwas darueber erzaehlen? Das letzte mal als ich mich intensiv mit dem Kernelaufbau beschaeftigt hab war noch die 2.4er reihe aktuell, und damals war das noch alles sehr chaotisch..

  14. #13
    Der da... Avatar von bitmuncher
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    Monolithische Kernel gelten allgemein als veraltet. Der Trend geht zu Microkernels und dafür gibt es Gründe. Der wichtigste ist, dass Treiber bei einem Microkernel nur über klar definierte Schnittstellen mit diesem kommunizieren können. Das verhindert, dass die Treiber direkt in den Kernel-Space eingreifen und so z.B. Rechteverwaltung oder Speichermanagement umgehen können. Ausserdem sorgen sie dafür, dass nicht alle möglichen Subsysteme direkt vom Kernel mitgeführt werden müssen nur um entsprechende Schnittstellen für Treiber zur Verfügung stellen zu können. Wozu muss ein WLAN-Subsystem geladen werden, wenn ich es nicht nutze? Dadurch eröffnen sich Möglichkeiten für Sicherheitslücken und unter diesen leidet der Linux-Kernel mehr und mehr. Allein in diesem Jahr kam es dadurch bereits zu 26 Sicherheitslücken im Linux-Kernel.

    Hinzu kommt, dass es im Kernel viele Treiber und Subsysteme gibt, die sich seit Jahren kein Entwickler mehr angeschaut hat. Es gibt auch keinen Entwickler, der tatsächlich alle Teile des Kernels kennt, wodurch niemand einschätzen kann welche Seiteneffekte es gibt, wenn sich bei den systemrelevanten Funktionalitäten etwas ändert. Auch dies sorgte in der Vergangenheit bereits für Sicherheitslücken. Das wunderbar_emporium-Exploit war ein gutes Beispiel dafür.

    Kurzum: Durch seine monolithische Struktur ist der Kernel zu einem Monstrum geworden, dass niemand mehr wirklich kennt und dadurch auch niemand mehr beherrscht.

    Denken ist manchmal so, als würde man Wissen auskotzen.
    Erfahrung macht manchmal blinder als 2 ausgestochene Augen.


  15. #14
    Kaiser Avatar von marcellus
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    Das monolithische design ist zwar gewisserweise auch ein Problem, aber es hat auch Ansätze gegeben einen microkernel zu schreiben (hurd, minix), die sich nicht durchgesetzt haben. Durch die ganze abstraktion verlierst du Performance und deswegen hat sich das linux design durchgesetzt, aber du kannst immernoch einen sehr großen Teil des kernels als module kompilieren und die module nur bei bedarf laden.

    Viele Teile sind zwar alt und nicht gemaintaint, zb irda. Irda hat sich nie richtig durchgesetzt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die microsoft implementation so viel besser ist, die apple leute haben das ganze einfach rausgeworfen und stellen keine Hardware für irda her.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Teile, die nicht gemaintaint werden einfach für den Großteil der Leute uninteressant sind und sich keine Entwickler dafür finden lassen, du hast aber die Wahl irda einfach nicht zu verwenden, ist imho immer noch besser als die Teile einfach ganz zu löschen.

    @bitmuncher das die grafische Oberfläche inkonsistent ist würd ich nicht direkt sagen, wenn du einheitlich bei gnome/kde bleibst und die dafür komzipierten Programme verwendest hast du ein konsistentes look & feel

    Wenn du dir ein notebook mit zb ubuntu kaufst hast du garantiert auch keine Probleme mit der hardware, mac os bekommst du überhaupt nur mit einem apple computer und windows ist auf >90% aller pcs vorinstalliert. Du misst die hardwarekompatibilität von windows auch nicht daran, ob dus auf einem ppc macbook installieren kannst. Wenn du absolute hardware kompatibilität haben willst kauf geeignete hardware http://www.ubuntu.com/certification/
    Every time you open a useless thread google cries a little tear.
    Linux is userfriendly, its just ticky about its friends.
    UselessUseOfCatAward 02.09.2007

  16. #15
    Tripel-As
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    Hurd hat sich nie durchgesetzt weil Linux als Kernel schneller verfuegbarer war fuer GNU, und Minix ist einfach ein Betriebssystem zum lernen nicht zum produktiven einsetzen

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