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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arch als Zentralserver



ReduX08
27.02.2010, 21:22
Abend,
Habe vor mir einen kleinen Homeserver mit arch einzurichten.
Wollte für die Files Samba verwenden. Wie sieht es jedoch aus wenn ich für die Files Software-Raid haben möchte? Muss man das in Samba einstellen oder bei der Distri selbst?
Desweiteren würde ich gerne von extern auf die Daten zugreifen können, habe mir gedacht über einen VPN Tunnel. Welches Programm ist dafür am besten geeignet.

Als letztes würde ich sofern das möglich ist, dass der Server auch noch den T-Com Router ersetzt? Möchte also das der Server die Funktion des Routers inkl. NAT und Firewall übernimmt. Gibt es dafür auch Programme?

MFG ReduX08

sim4000
27.02.2010, 21:36
Ist alles Möglich.


Wie sieht es jedoch aus wenn ich für die Files Software-Raid haben möchte?http://wiki.archlinux.org/index.php/Installing_with_Software_RAID_or_LVM


habe mir gedacht über einen VPN Tunnel. Welches Programm ist dafür am besten geeignet.openVPN.

Allerdings würde ich bei Servern eher zu einer Distri wie Debian raten. Arch Linux hat immer sehr aktuelle Software. Und das eine oder andere mal war der Server nach dem Update mehr oder weniger unbrauchbar. ^^ Zum Beispiel hat er nach einem Upgrade schon mal die Samba Accounts vergessen. *g*

Nach der Geschichte bin ich von Arch auf Debian. Arch hab ich aber noch auf meiner Workstation laufen.

kartoffel200
27.02.2010, 21:38
Softwareraid hat nichts mit Samba zu tun muss also während der OS Installation erfolgen oder nachträglich gemacht werden. Mit Samba gibst du ja nur mit path= an auf welches verzeichnis du möchtest.

http://www.zdnet.de/anwendungsentwicklung_vpn_server_unter_linux_einri chten_story-20000201-39149397-1.htm

Router etc geht auch dafür musst du routen und für firewallfunktionen gibts iptables...

marcellus
28.02.2010, 01:13
Ich weiß nicht, ob das so klug ist, bei mir im netz von meinem isp kommt alle ~20min ein portscan durch. Hat mich schon etwas geschreckt, wie da paar hundert logins ausprobiert wurden auf dem sshd.

Samba würd ich da nicht direkt laufen lassen.

ReduX08
28.02.2010, 02:27
Ich weiß nicht, ob das so klug ist, bei mir im netz von meinem isp kommt alle ~20min ein portscan durch. Hat mich schon etwas geschreckt, wie da paar hundert logins ausprobiert wurden auf dem sshd.

Samba würd ich da nicht direkt laufen lassen.

Ja, da es ein Homeserver ist wird ja nur der Port für VPN von außen erreichbar sein.
Wie meint ihr das mit dem Routing? Wenn ich mich nicht irre gab es vor ein paar Jahren mal in einem Magazin für Linux so ne Router Software die die Router-Funktionen übernommen hat.
Ich muss zugestehen von Routing habe ich keine Ahnung, bis jetzt auch noch nie gebraucht :D

MFG ReduX08

Rvg
28.02.2010, 10:17
dann bleib (vorerst) bei deinem Router, meiner kann z.B. VPN ootb, und lies dich ein wenig ins Routing + Firewalling ein :)

daboss
28.02.2010, 10:48
Wenn ich mich nicht irre gab es vor ein paar Jahren mal in einem Magazin für Linux so ne Router Software die die Router-Funktionen übernommen hat. Du meinst vielleicht IPCop?
Aber ich würde mich vorher auch etwas in die Materie einarbeiten und "Routersystem" und "Homeserversystem" in unterschiedliche Maschinen stecken. Wenn mich nicht alles täuscht, gab's da jede Menge c't-Artikel dazu. Vielleicht sind die ja kostenlos öffentlich zugänglich...

Rvg
28.02.2010, 13:07
c't-Debian-Server (http://www.heise.de/ct/projekte/c-t-Debian-Server-284111.html), ist aber nicht mehr ganz aktuell, 2007/08

Rain_Maker
01.03.2010, 12:31
Sie trennt mehrere Dienste auf einer physischen Maschine durch Virtualisierung voneinander, etwa Firewall und Mail-Server. Die Distribution bringt fertigt konfektionierte virtuelle Maschinen mit.

=> http://de.wikipedia.org/wiki/IPCop#Sicherheitsaspekte

=> http://www.ipcop-forum.de/unipcop.php