PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Test easys Linux 4.1



werner1234
04.05.2008, 18:44
Test easyslinux -- Bis jetzt Fehlschlag, aber ich probiere es gerne noch mal



Gestern habe ich easyslinux downgeladen, um es einmal auszuprobieren.

Interessant schon einmal, dass es keine Ubuntu-Neuaufbruehung ist sondern von Slackware abstammt. Ob eine SLAX-Remasterung, ist noch zu sehen.

Beim Testen (bereits beim leidvollen downloaden mit meiner schlechten Verbindung) stehe ich neuen Distros stets wohlwollend gegenueber. Allerdings sehe ich sie immer etwas unter dem Aspekt, ob ein Anfaenger damit klarkaeme -- denn Distros fuer Schon-Linux-Spezialisten gibt es genug und brauchen auch von mir nicht getestet zu werden. Leider passiert dann aber immer was, was die Suppe versalzt.


easyslinux startet mit einem graphischen grub-Menue.


Zuerst habe ich das rescue-System getestet, wenngleich auch nicht so wichtig fuer Anfaenger . Das funktioniert zufriedenstellend. Insbesondere ist der mc vorhanden (das ja bei *buntu, redhat/pcos/mandrake ganz fehlt). Es ist auch Grafik vorhanden, die mit startx startet -- leider aber ist darin keinerlei Menue oder sonst was, womit man sehen kann welche graphischen Anwendungen da sind, in diesem Punkt koennte es verbessert werden.

Abgesehen vom rescue als Arme-Mann-liveSystem, ist easys kein live-CD. Auch gut, damit die Leute nicht 100x 'testen' aber weiter W$ installiert lassen, wie bei SLAX ou *buntu.

Die normale Installation schlug sofort fehl. Es kam ein Bild "Welcome easys GNU Linux", dunkel und unten sowie rechts abgeschnitten, nicht einmal so eingestellt dass man mit der Maus den Ausschnitt seitlich bewegen koennte. Nach dem Anklicken links oben von "no border" verschwand der Knopf und passierte und ging auch sonst nichts mehr. Nach CTRL-ALT-DELETE kam ein schwarzer Screen mit weissen Streifen, kein reboot sodass ich den reboot-Knopf druecken musste.

Es gibt keinerlei Rechtfertigung, das Install-System NICHT im frambuffer- oder vesa-Modus laufen zu lassen, das sollte default statt extra zu waehlende Option sein !!! Noch narrensicherer ist im Text-Modus mit dialogen, falls arme Leute in der 3. Welt noch einen Schwarz-Weiss-Monitor haben. Aus der Laecherlichkeit ein Supersystem fuer Firmen zu machen (wie noch bei V. 2 geschrieben wurde) und/oder das gar vermarkten zu koennen, sollten die easys-Leute mittlerweile erwacht sein, und es so machen dass es wenigstens die Armen kostenlos akzeptieren

Naechster Versuch im save-Modus, wohl vesafb-Driver. Diesmal war das Bild ok. Man sieht alice, scheinbar ein selbstgekochter Installer. Zuerst kommt die keyboard-Konfiguration. Mein br-abnt2 Keyboard fehlt; da Brasilien das Land mit der groessten Zahl an Linux-Benutzern ist koennte das ruhig drin sein.

Danach kommt das Partitionieren. Default ist 'automatisch'. Dabei wird gewarnt, dass bei 'automatisch' alles geloescht und die gesamte Festplatte fuer easys verwendet wird. Als Alternative hat man manuelles Partitionieren, wobei gparted aufgeht.

Meiner Erfahrung nach steigen 90% von W$ nach Linux genau dann um, wenn sie ein hoffnungslos/irreparabel zerschossenes W$-System haben, oft nicht einmal mehr mountbar/resizebar. Da ist es dann fast egal und das Beste, 'automatisch' zu waehlen. Bei den uebrigen Faellen halte ich das jedoch gefaehrlich; zwar wird da ausdruecklich gewarnt das dann alles geloescht wird -- aber viele Leute lesen, verstehen das nicht oder sind sogar Analphabeten. Noch weniger koennen sie mit dem Partitionierer anfangen -- selbst graphisch. Meiner Meinung nach sollte bei 'automatisch' , falls entweder noch freier Platz ist, oder aber nicht alle Partitionen zerschossen sondern mindestens eine mountbar/re-dimensionierbar ist, alles getan werden, um irgendwo auf der Platte genug freien Platz zu finden oder zu schaffen. Selbst arme Leute haben heutzutage mind. 250 GB Festplatte; 2 GB freier Platz wird da immer irgendwo auftreibbar sein -- bei einer noch mountbaren W$-Partition reicht dazu, hiberfile.sys und pagefile.sys zu loeschen, und dann oder direkt resizen. Bei geistreicher und technisch korrektem automatischen Platzfinden sind naemlich Bedienungsfehler ausgeschlossen und ist die Installierung mehr anfaenger-sicher. Es kommt dann nur auf die technisch korrekte Verwirklichung dieses Prinzipes im Install-Programm an.

Nun, hier schlug aber die Partitionierung ganz fehl.

Bei mir sind zZt 4 primaere Partitionen vorhanden, 2 davon fast leer, die 1. im Prinzip zum Experimentieren benutzt und kann ueberformatiert werden. Beim Original Slackware Installer waehlt man die einfach aus als beabsichtigte root-Partition, und waehlt 'formatieren', und dann geht das problemlos.

Bei easys geht ein Fenster auf "Vorbereitung der Mount-Punkte". Die 4 Partitionen erscheinen als gemountet unter /mnt/sdaX (X=1,2,3,4). Egal, was man nun klickt -- manchmal mit oder ohne einem x dann davor, und ob oder wie man den mount-Punkt anders bezeichnet zBsp als / -- unten bleibt enabled nur "zurueck" oder "abbrechen" -- "weiter" bleibt disabelt. Trotz langem Rumprobieren geht es hier dann nicht mehr weiter und gibt es dann nur noch "abbrechen".

Auch nach Loeschen und Neumachen der Partition in gparted wurde das nicht besser.


Das muss repariert werden

Bâshgob
04.05.2008, 19:22
Bin ich froh, das dieses Forum eine "Ignorier"-Funktion bietet.

Ich habs nicht gelesen (s.o.), aber ich kann mir schon denken was unser Troll No.1 geschrieben hat.

In diesem Sinne:
http://www.unixboard.de/vb3/attachment.php?attachmentid=3061&stc=1&d=1209921381

werner1234
04.05.2008, 20:29
Tja, GENAU diese Einstellung ist eben das Problem von Linux ... und warum viele potentielle Benutzer damit nicht viel Zeit verlieren.

Es gibt hier ein Problem bei der Installation, was ich mir nicht aus den Fingern gesaugt und genau beschrieben habe. Wenn es korrigiert wird, ist's gut fuer die Distro, nicht fuer mich (und auch nicht fuer meine eigene Distro); wenn es ignoriert wird, haben halt andere Leute dasselbe Problem und easys wird von viel weniger potentiellen Benutzern verwendet. Bei der heutigen Distro-Schwaemme aergern sich die Leute nicht lange rum mit einer die nicht EINWANDTFREI funktioniert . Und die Benutzer sind am laengeren Hebel

Tomekk228
06.05.2008, 18:34
@werner1234

1. Der kann dich nicht "hören".
2. Wayne?!
3. Ich habe weder easys noch dein sys getestet. Wobei ich nicht mal Infos zu deinem finde (was ist das für eine sprache?, wenn du es schon zugägnglich machen willst usw, dann dokumentier es ordentlich und am besten auf englisch!).
4. Deine Distri und easys sind überflüssig, finde ich. Zum Lernen wie man eine Distri macht usw vllt ganz ok. Aber sonst? naja....
5: easys download ist langsam? Nur zu vergleich, bei dir saug ich mit grad mal 250kbs, bei easys download mit vollen 1,8mb/s...Nur das es bei dir noch 4,4gb sind! nein danke.

Goodspeed
06.05.2008, 20:19
@werner:
Der Installer funktioniert ohne Probleme. Auch das manuelle Partitionieren funktioniert. Wenn man das tut und sich als "Wissender" versteht (der z.B. auch weiß, was pagefile.sys ist), dann sollte man halt auch mal lesen und z.B. eine SWAP-Partition anlegen ... dann klappts auch mit dem "Weiter" Button.
Und nein ... eine automatische Partitionierung wie Du Sie Dir vorstellst funktioniert nicht. Das hatten wir in Deinem alten Thread umfangreich erläutert. Das Du es nicht verstehen willst/kannst ist eine andere Geschichte.

Bzgl. der Installer-Sprachen solltest Du mal ganz kleinlaut werden, solang Deiner nur deutsch und "ausländisch" (portugiesisch?) kann.

Und Deine "Grafik-Probleme" kann ich auch nicht nachvollziehen ... aber ich hab hier auch keine 14"-Röhre mehr zum Testen.

@Bashgob: Ich nehm zweiteres ...

werner1234
08.05.2008, 18:55
Grund der Probleme der easys Installation war scheinbar , dass eine swap-Partition noetig ist, UND das nicht ausreichend deutlich gewarnt wird.

http://easys.gnulinux.de/forum/viewtopic.php?f=22&t=61

Spaeter teste ich wohlwollend und objektiv easys weiter, moegen diese Schwierigkeiten zur Verbesserung dienen.

@goodspeed: Ich habe einen flatscreen acer al1511, damit Problem der Aufloesung. Empfehlung: die Installierung als default mit fbdev oder vesafb -driver laufen lassen

Wenn Platz auf der Festplatte ist, dann spricht nichts dagegen dass PRINZIPIELL dieser Platz automatisch lokalisiert und verwendet werden kann -- erst Recht wenn das Programm bei unzureichendem Platz o.ae. Problemen ins rescue-System geht wo man dann die Parttion normal manuell machen kann. Wenn das zBsp bei meiner Distro manchmal fehlschlaegt, dann liegt es nur an der noch unzureichenden TECHNISCHEN Realisierung (dh Fehler in meinem Install-Programm, die dann halt konsequent zu beheben sind), aber sagt nicht dass das Prinzip an sich falsch ist. Ich werde aber einen Hinweis anbringen, dass fuer eine manuelle Partitionierung (wer die unbedingt machen will) man halt erst in das rescue-System geht, sie zBsp mit cfdisk macht, und dann die Installierung startet. NACHTRAG: Hinweis in mein Installer eingebaut . Denn eine wesentliche Unklarheit ist bei mir dasselbe wie ein Fehler und muss behoben werden.

Slackware hat im Installer zBsp nur Englisch. Ich habe momentan Portugiesisch und Deutsch, abgekuerzt auch in Englisch. Das kommt noch von der anfangs manuellen lokalen Verbreitung hier. Da kann ich aber kuenftig gerne noch etwas machen, da die Distro ja inzwischen auch gut downgeladen wird, nur mache ich das jetzt nicht sofort da nicht sooo wichtig und ich erst wichtigere Sachen mache

Nach dem Installieren ist auf dem Desktop das icon vom KDE-Control Center, wo man ua Sprache und keyboard einstellen kann. Der Grund warum ich momentan nicht extra-icons fuer Sprache und Tastatur hintue ist dass ich momentan was programmiere dass diese automatisch erkannt werden.

@tomek228: Pkt. 4 guck mal hier, u.a.: Uni Dubrovnik ftp://linux-ds.unidu.hr/sys/

Always-Godlike
08.05.2008, 20:57
Ich weiss nicht so recht, was du mit diesem Testbericht bezwecken willst. Ich will dir nicht zu Nahe treten, aber du solltest den Testbericht nicht uns vorstellen sondern den Entwicklern von easys. Zudem versteh ich es nicht, wie man von einer unfertigen Distribution erwarten kann, dass sie schon voll funktionsfähig ist. Das steht selbst in den Docs von easys:

Unsere Vision

Mit easys 4.1 wird die Plattform für eine konsequente Weiterentwicklung eines benutzerfreundlichen Konzeptes für eine Distribution auf der Basis von Slackware GNU/Linux geschaffen.

easys - so der aktuelle Stand der Entwicklung - ist erst am Anfang. Wir sind auf dem Weg, eine einsteigerfreundliche Distribution zu gestalten, die zugleich die von Slackware GNU/Linux gewohnten professionellen Eigenschaften besitzt.

Geplant sind unter anderem grafische Administrations-Tools zur Vereinfachung von Audio- und Netzwerkkonfiguration, komfortable Erweiterungen des bereits vereinfachten Paket-Managements (z. B. "One-Klick"-Mechanismus), Vereinfachung von Sicherheits- bzw. System-Updates und eine komfortable und professionelle Lösung für System-Backups.

Außerdem glaube ich kaum, dass Einsteiger für den Anfang eine so unbekannte Distri wählen. Erstens sind diese meistens nur wenig benutzerfreundlich und schlecht dokumentiert und auch nicht so leicht zu finden wie die großen (ich nenn jetzt mal keine...)

Wie gesagt: Richte deine Erfahrungen an die Entwickler, denn die sind im Endeffekt die, die das verändern können, darum geht es dir ja denk ich mal, nach dem was ich so von dir hier gelesen habe.

werner1234
09.05.2008, 22:21
Gut, du hast Recht dass ich die Test-Ergebnisse an die Entwickler von easys richten sollte. Ich habe es nur hier ganz kurz gepostet, weil hier ueber easys berichtet wurde.

Andererseits meine ich, man muss schon bzw vorrangig noch-nicht-fertige Versionen testen eben damit Fehler noch abgefangen werden.

In der Informatik wie wir wissen kann ein einzelnes falsches Bit die Funktion eines gesamten Programmes, CD's, Distro, Systemes, Computers verhindern. So ein Fehler ist 'schwerwiegend' i.S. der Fehl-/Nichtfunktion, aber ist belanglos iS der Reparierbarkeit oder der Belanglosigkeit fuer das Projekt insgesamt das somit nicht 'voellig unbrauchbar' ist, die bisher aufgewendete Zeit die somit nicht 'nutzlos verschwendet' wurde usw. (90% der Leser ist das klar, aber ich koennte posts zitieren wo eine Distro wegen einfachst behebbaren Fehlern im Installer als 'voellig nutzlos' bezeichnet wurde ...) In der Regel reicht eine einzelne Programmzeile, das zu beheben. Solche Fehler muessen halt nur entdeckt werden damit sie schnell behoben werden. Viele Fehler haengen von einer bestimmten Hardware-Konfiguration, Software (zBsp schon vhd. Partitionen, Anzahl, ob primaer oder logisch usw) ab, sodass Testen durch moeglichst viele Benutzer mit sehr verschiedenartigen Computern sehr angebracht ist. Nun wissen aber auch diejenigen Leser hier, die aufgrund der anfaenglichen Nachricht easys ausprobieren und dieselben Probleme haben, dass das Problem existiert und/aber wohl durch Anlegen einer swap-Partition vermeidbar ist, abgesehen davon dass die Entwickler von easys das moeglichst schnell korrigieren bzw bis dahin eine Warnung ins CD einbauen sollten.

Noch allgemein angemerkt: Was wir momentan nicht so dringend brauchen sind neue Distros fuer Spezialisten. Die gibt es schon genug bzw Spezialisten kommen mit praktisch jeder Distro zurecht. Was wir brauchen, sind Distros fuer die breite Bevoelkerung. Ich lese der Beschreibung/Projekt-Erklaerung von easys dass es als eine Distro mit vielen/guten Neuerungen fuer Firmen also fuer professionellen Einsatz gedacht ist (vermutlich anfangs auch unter der Absicht es zu vermarkten). Was ich im esays-Forum so lese was alles nicht funktioniert, wuerde ich vermuten dass es dafuer vmtl. nicht geeignet ist, scheinbar ist es nach anscheinend ueber 2jaehrigem Bestehen da auch nicht sehr erfolgreich gewesen. Ich hoffe aber, dass es eine fuer Anfaenger nuetzliche Distro sein kann. Dazu muessen Distros auf moeglichst narrensichere, maximal einfache Funktion getrimmt werden. Hier gibt es mE fuer Linux noch viel Gebiet zu erobern, insbesondere was jetzt von W$ besetzt ist. Abgesehen von der ganz obligatorischen einfachen Bedienung bestehen viele Optionen fuer Variationen und individuelle Politik der Distros. Einige beabsichtigen, ein sehr umfangreiches Sortiment an Software zu bringen, andere (wie ich lese auch easys) dagegen ein kleines System mit einer Grundausstattung von 1-2 Programmen fuer jeden Bereich. Von Letzteren moegen einige auf Multimedia Schwergewicht legen (wie das fruehere sehr gute VideoLinux, Vorgaenger von PCOS), andere auf Office-Sachen, wieder andere auf Progs fuer kleine Firmen/Geschaefte (hier vielleicht auch easys). Alldies ist sinnvoll und erreicht unterschiedliche Benutzergruppen, sodass hier Variationen sehr sinnvoll sind. Aber nochmals: bei allen muss in jedem Fall die Bedienung maximal einfach und einfachen Benutzern angepasst sein, sonst keine Chance. Und da gibt es mE noch viel zu verbessern (allgemein gesagt, nicht bzgl. easys), bzw sogar neue, etwas rigorosere Gedanken zu verfolgen.

Woran ich gerade arbeite, ist auch sehr einfach, aber extrem nuetzlich: Ein skript was aus einer (in der Praxis in 99%) schon vorhandenen W$-Installation / Partition all solche Daten ausliest und fuer die Linux-Installation uebernimmt, die selbst Auto-Install-Scripts schlecht sondieren koennen, wie: Sprache des Benutzers; Sprache des keyboards; bevorzugter user-name (falls nicht root); sonstige Daten des Benutzers; wlan-keys; bluetooth-keys; username/passwd der Internet-Verbindung um diese in jedem Fall schon sofort funktionierend aufzusetzen ohne dass der Benutzer nochmal alles eintippen muss. Damit wird nochmal die Qualitaet der User-Freundlichkeit bei Installation/Konfiguration erheblich verbessert.
.
.
.
EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :
.
Ich habe nochmal mein rsync zu den mirrors unterbrochen, meinen server abgestellt, das easys CD eingelegt, und rumprobiert das zum Laufen zu bekommen, einschliesslich auf einem USB-key ein swap-file gemacht ... umsonst, trotzdem blieb die Installation haengen. Zumindest bei mir lag es also nicht am swap-file. Gut, aber die Einzelheiten habe ich im easys-Forum getestet, gleich mit trollsicheren snapshots (einer davon wg. dem Problem der Aufloesung bei einem relativ neuen flatscreen)

http://easys.gnulinux.de/forum/viewtopic.php?f=5&t=50&p=275#p275

Im dortigen thread mache ich dann auch ggf. weitere Tests/Anmerkungen

tuxlover
10.05.2008, 12:11
Man alter du hast echt den größen Knall den man nur haben kann. Lass dich mal untersuchen oder nimm weniger Drogen.

@bashgob schönes bildschen :D

Tomekk228
10.05.2008, 14:29
@tuxlover

Der versucht nur "Konkurrenz" abzustechen damit er mit seiner Distri weiter kommt. Was wahrscheinlich NIE geschehen wird :P

Ich ignoriere schon sein "gott getue" :D

werner1234
10.05.2008, 16:24
Kommentar fast ueberfluessig. Im genannten Fehlerbericht, diesmal direkt im easys-Forum, sind screenshots des Problemes. link oben.

Kurztests anderer Distros mache ich schon lange bevor ich meine Distro gemacht habe, also nicht aus Interesse sondern damit das mal verbessert wird: genau umgekehrt waren die dabei zu beobachtenden nicht weggehenden 'immer-wieder-dieselben'-Fehler und die Hartnaeckigkeit der Distro-Macher das nicht benutzerfreundlicher zu machen, ein ein erheblicher Beitrag zu meiner Entscheidung dass ich meine eigenen Pakete zu einer Distro zusammenstellen sollte.

Meine distro ist serioes, sie lebt von der (zumindest versuchten) Qualitaet und nicht vom Gemobbe gegen andere Distros, wie dies umgekehrt Macher oder Anhaenger solcher gegen meine Distro versuchen. Ich meine, dass open-source incl. Linux insgesamt schneller vorwaerts kommen muss, sonst wird es von niemandem mehr ernstgenommen. Ich habe keine feindschaftliche Einstellung gegen andere Distros, aber bzgl. vieler Distros meine / 'fuerchte' / bemitleide ich dass das nie was wird und jede Hoffnung verloren ist.

Leider habe ich diese Befuerchtung auch mit easys. Das schleppt sich da alles sehr langsam vorwaerts. Diese Distro gibt es anscheinend schon seit 3 Jahren, aber dem Forum nach (bei mir selbst hat ja Ausprobieren bisher noch nicht geklappt) gehen da verschiedene einfachste Sachen nicht. Das sollte mE mal rigoroser angepackt werden damit es da weitergeht.

Im Uebrigen geht meine Distro trotz allem Gemobbe sehr gut, die meisten Distros sind sowieso nicht ernstzunehmen, schon garnicht als Konkurrenten zu meiner, weder von der guten Funktion noch vom Umfang noch von Benutzerfreundlichkeit her. Sie wurde in Brasilien ueber 20.000 x downgeladen , in Europa nur ca. 1.500 x davon nur die Haelfte von deutschen mirrors , das deutsche Publikum ist fuer mich ziemlich irrelevant.

Wer meint, berechtigte Fehlermeldungen stns. Benutzer oder Tests mit Gepoltere wie hier 'beheben' zu koennen: a) Das traegt nur zur ganz schnellen/sofortigen und definitiven Unglaubwuerdigkeit von open-source bei den betroffenen Benutzern bei. Mach das einmal im Wirtschaftsleben gegenueber einer kleinen/grossen Firma die sich auf open-source eingelassen hat, die Leute bei Reklamationen als Troll zu bezeichnen !! Die schmeissen dann SOFORT all deinen open-plunder / Penner-Linux raus, sagen das ist alles Poebel, und ziehen es vor das Geld auszugeben um was bei M$, IBM etc zu kaufen. b) Ferner traegt das Gesundsingen von Krankem zum weiteren Abstieg bei.

Das Beste was easys machen kann ist sich von solchen Leuten zu distanzieren, und sehen dass sie die Fehlfunktionen in ihrer Distro beheben. Und sollten da bzgl. solcher Leute die mit Programmen die nicht richtig gehen teilnehmen, diesen Plunder aus ihrer Distro rausschmeissen, und was selbstschreiben oder von Anderen reintun was funktioniert.

sinn3r
10.05.2008, 16:33
Ich mache dich hiermit darauf aufmerksam, dass dieses Staendige "Beleidigen" von anderen Distributionen nicht mehr laenger tolleriert wird.

Das ist eine Ausdruckweise, die du hier an den Tag legst, die jeglicher Diskussion (und sei sie auch kontrovers) entbehrt.

Wenn du was zu sagen hast, dann tu es, aber poeble nicht auf anderen Distribuionen rum, sonst ist hier schnell Licht aus.

werner1234
10.05.2008, 17:10
hallo,

Erstens beleidige ich hier keine Distro speziell. Zweitens verteidige ich mich nur gegen Angriffe anderer; mit wird vorgeworfen ich wuerde allgemein schlecht berichten um 'Konkurrenz' zu schaedigen, waehrend ich in Wirklichkeit die meisten bedauerlichen arme-Saeue-Distros absolut nicht als Konkurrenz ansehe - einschliesslich dem Verhalten eines Teiles ihrer Befuerworter -, sondern eher als Stoerfaktor der open-source allgemein schaedigt.


Nach (zumindest in Europa) geltendem Recht und auch de facto ist es einfach so, dass jeder seine Projekte/Service/Waren (im Prinzip egal ob kostenlos oder gewerblich) macht und dann bekanntgibt. Andere koennen dasselbe machen. Was man dagegen nicht kann und auch nicht duerfen sollte, ist andere schaedigen oder schlechtmachen. Jeder traegt sein eigenes Projekt vor und macht dafuer etwas Werbung und hofft, dass es potentielle Benutzer lesen und benutzen. Was man dagegen nicht darf, ist, andere Projekte schlechtmachen. Vielmehr soll die Entscheidung ausschliesslich der Benutzer vorenthalten bleiben und nicht der Konkurrenz. Dabei kommt es nicht einmal darauf an, ob man Konkurrent oder nur Benutzer ist; Kritik braucht - um es hart zu sagen - nicht geduldet werden.

Das ist auch korrekt so, incl. im Internet. Beispiel: jemand stellt ein neues Projekt vor. Typische Haeufigkeitsverteilung: von den Lesern probieren es 100 aus.. Darauf kommen 30 - 80 die es gut finden und weiter benutzen. Wenn eine Bewertung erlaubt / vorhanden ist, bemuehen sich davon typischerweise 5 nochmal ins selbe site um abzustimmen, hierzu ist bei den Befuerwortern die Bemuehung gering. Anders dagegen bei den Meckerern. Erstens, wem das Programm wirklich nicht gefaellt, ist oft sauer, geht zurueck ins site und bewertet es als schlecht. Ferner gibt es in allen Bereichen Trolls, die regelmaessig gegen alles abstimmen. Und es gibt die Konkurrenz und deren Anhaenger (zwischen diesen beiden zu unterscheiden ist belanglos), die ebenfalls und zwar wiederholt gegen Projekte anderer stimmen. Daher ist es sehr haeufig, dass selbst bei guten Projekten die 60-90% der Leute die sie ausprobieren, Bewertungen von 20-40% gut vorkommen.

Nun, fuer Insider ist das klar; fuer die meisten normalen Benutzer und das Publikum nicht. Hierdurch entsteht eine schlechter Eindruck, den sich der Leiter eines Projektes ungeachtet der Gruende nicht gefallen lassen braucht da in seine Grundrechte eingreifend. Ferner sind solche Praktiken innovationsfeindlich, da regelmaessig gute Projekte durch/zugunsten schlechter Projekte miesgemacht werden. Insbesondere im Internet was voll von Trollen oder fachlichen Blindgaengern (eigen-ernannten Spezialisten) ist, und auch im gewerblichen Bereich ist das Internet geeignet, alle nicht zu billigenden gewerblichen Praktiken/Abusen gegen Konkurrenten auszuueben. Daher bin ich, grundsaetzlich als auch meines eigenen Verhaltens wegen, fuer ein hartes Vorgehen gegen solche Praktiken, einschliesslich gegen sites die Gemobbe erlauben.



Nun ist es andererseits der open-software zueigen, dass sie vor Veroeffentlichung getestet werden und dass auch danach Fehler behoben werden muessen. Inklusive hat jeder Entwickler nur wenige hardware zur Verfuegung. Daher ist es grundsaetzlich korrekt, dass sie vom Publikum auf verschiedener Hardware getestet, Fehler berichtet, korrigiert, wieder getestet wird usw. Dazu stelle ich selbst auch meine eigenen Projekte vor, und bitte Leser, sie zu testen und Fehler oder Unbequemlichkeiten zu berichten.

Es ist aber ein grosser Unterschied zwischen testen und objektivem Berichten, und mobben aus Interesse oder einfach sinnlos / trollen. Die rechtliche Behandlung, zumindest in Europa, ist sehr einfach: der Initiator eines Projektes braucht Tests/Kritik usw nur soweit zu dulden wie er es will, alles Unerwuenschte ist bei Bedarf illegal. Wenn ich oder irgendein anderes Projekt seine Arbeit vorstellt und objektive Tests bittet - insbesondere um Fehler zu finden um es zu verbessern - muss ich/das Projekt auch das aber auch nur das hinterher aushalten. Und um Gemobbe wirkungsvoll einzudaemmen, ist es ganz korrekt, dass nach Recht und Rechtsprechung site-Inhaber die es nicht eindaemmen, mit einem Fuss im Knast stehen und den zweiten schnell nachziehen.




a) In der Praxis ist es nun leider so, wenn man irgendwo ein Projekt vorstellt, mag es nochso gut sein, kommt gleich ein Haufen Penner die wie die Schmeissfliegen drueber herfallen, die nie oder kaum das Programm ueberhaupt getestet haben, und mit unsachlichem Gepoebel das Projekt schlechtmachen, oder aber in Abstimmungen ohne Grund-Angabe mehrfach dagegen stimmen. Diese Praktiken sind nicht im Interesse guter Projekte und der Allgemeinheit, sondern nur in dem schlechter Projekte und selbst das nicht mal weil die ganze Branche als unserioes erscheint. Derartige Praktiken sind zu unterbinden.

b) Andererseits gibt es im open-source-Milieu viele sites wo die notwendige Meldung, Diskusion von Fehlern, Tests, Kenntnisnahme durch die Projektleiter und -programmierer in sachlicher, korrekter, objektiver Form geschieht. Hiermit stimmt der Projektleiter idR ueberein, insbesondere wenn er zu diesem Zweck sein Projekt zur Diskusion stellt und/oder es sein eigenes site ist.


Nun: A) Jedes site und seine Verantwortlichen entscheidet selbst, ob es der Gruppe a) oder b) angehoeren will. Und wie ernst/serioes das site, seine Verantwortlichen, seine Teilnehmer genommen werden.

B) Ich selbst bemaengele zwar das schlechte Niveau vieler Distros und bestimmte Praktiken insgesamt - das ist auch zulaessig, da niemand speziell benannt und da diese allgemeine Situation dazu fuehrt dass Bevoelkerung/Benutzer ueber open-source und damit auch meine Distro generell ablehnend sind. Ich mobbe aber nicht gegen bestimmte andere Distros. Ebensowenig stimme ich in anonymen Abstimmungen ohne das Programm mindestens getestet zu haben oder gegen meine wirkliche Meinung dazu, erst recht nicht wiederholt oder nur mit der Absicht ein Projekt zu schaedigen; bei wirklich schlechten Projekten dient dagegen eine Benotung dazu die Projektleiter anzukurbeln es zu verbessern.

Ich teste aber Programme und Distros und schreibe dann einen Test-Bericht. Diese meine Berichte sind kurz, knapp, ohne viel Rumgelaber, die Probleme objektiv beschrieben, incl. manchmal auch noch versucht rauszufinden wie das Problem korrigiert werden kann. Manchmal auch mit screenshots. Die Projektleiter koennen das dann lesen und korrigieren; potentielle Benutzer koennen objektiv vorab sehen, welche Probleme ggf zu erwarten sind.
Manche Tests mache ich unter einem speziellen Gesichtspunkt. So habe ich einmal rd. 20 Distros unter dem Gesichtspunkt der Anfaenger-/Idiotensicherheit getestet, und dann dazu einen wirklich sehr kurzgefassten Testbericht verfasst, zu jeder Distro in 1-2 Saetzen die Ergebnisse/Probleme zusammengefasst.

NUN SOLL MIR MAL EINER ZEIGEN, WO ICH IN EINEM BERICHT ZU EINER BESTIMMTEN DISTRO UNSACHLICH, POLEMISCH ODER SONST UNOBJEKTIV WURDE etwa um meine eigene Distro hervorzuheben.

Nochmal: ich habe lange Slackware, Kurumin, Mandrake empfohlen verschiedene Sachen zu verbessern die klein und einfach behebbar sind, die aber fuer Anfaenger die Distro unbrauchbar machen. Und ich haette sehr gerne gesehen, dass diese an sich grossen, guten Distros das behoben haetten, jedenfalls ziehe ich Verbessern von schon Bestehendem neuem Kram vor. Erfolglos. Das hat erheblich dazu beigetragen, dass ich meine Pakete schliesslich zu einem Install-DVD zusammengefasst und die genannten Prinzipien dafuer gewaehlt habe. Auch wenn ich mich ueber ihre Dickkoepfigkeit aergere, habe ich guten Kontakt und ein gutes Verhaeltnis zum Slackware- und zum Kurumin-Mann, und ich hoffe wirklich und aufrichtig, dass ihre Distros irgendwann mal in diesen Punkten korrigiert werden -- nur warten weder die potentiellen Benutzer noch ich nicht mehr darauf und ich gehe schon mal vorwaerts in diesem Punkt mit meiner eigenen Distro.

Uebrigens, was Slackware angeht, bin ich im Gegensatz vieler Internet-Schreiberlinge zugunsten Slackware sogar der Meinung, dass die Installation viel einfacher, narrensicherer, anfaenger-freundlich ist als das oft behauptet wird. Die Slackware -Installation ist sogar extrem einfach ! Nur: warum weiterhin der Quatsch, default-run-level als text zu setzen; die Probleme mit hal-Regeln, usw ??? Diese Kleiningkeiten versauen die einfache Benutzung von Slackware, und sollten daher SOFORT geaendert statt 'gerechtfertigt' werden !!

Was easys angeht, kann ich halt nur nochmal wiederholen: alle objektiv gemeldeten Fehler konsequent beheben ist die einzige Chance dass es besser wird

Tomekk228
10.05.2008, 17:12
@werner1234

Wenn du schon Kurztests ewig lange machst, dann verschwende nicht die Zeit überflüssige Distris zu entwickeln und zu meckern was bei anderen nicht geht sondern trete bei einem bestehenden Projekt zu (überall sonst, aber bitte nicht bei arch :D)

EDIT:



waehrend ich in Wirklichkeit die meisten bedauerlichen arme-Saeue-Distros absolut nicht als Konkurrenz ansehe
Das ist doch nicht dein ernst oder?. Und deine Distri ist das non-plus-ultra was? :D



sondern eher als Stoerfaktor der open-source allgemein schaedigt.
Du bist ein Störfaktor der die OSS und den Boardfrieden schädigt. Den solche Leute wie du übersättigen den OSS markt!.

werner1234
10.05.2008, 18:41
Ganz zweifelsohne sind Verbesserungsvorschlaege, an die Leiter von Distros gerichtet, oder aber auch OBJEKTIVE Teste/Fehlermeldungen, der erste Schritt (oft sogar auch die einzige Moeglichkeit) zu einer 'Mitarbeit' an einer bestehenden Distro.

Daher auch die Antwort: die meisten Distros wollen ja ueberhaupt keine Mitarbeit.

Und genau in diesem Punkt ist da ja fuer open-source wesentlich: sobald dann ein Projekt haengengelassen wird, nicht mehr weitergeht -- oder noch allgemeiner: sobald die Benutzer was anderes wollen -- wird es dann entweder von anderen geforkt, oder aber du entwickelst dein eigenes Projekt.

Andererseits ist eine formale, exklusive Mitarbeit an einer bestimmten Distro m.E. auch nichts wuenschenswertes und fuehrt dann nach einiger Zeit zur Voreingenommenheit, Religion dieser Distro, oder noch schlimmer, zu Personenkult (Ein-Mann-Distro) oder einer Pseudo-Aristokratie und Buerokratie (Debian). Beides ist mE einer schnellen, unkomplizierten Fortentwicklung und Anpassung an technische, wirtschaftliche, soziale Aenderungen dieser Welt hinderlich. Ich meine, eine Distro muss an Objektivitaet/Funktionalitaet und der zugunsten der Benutzer (nicht ihrer Macher) orientiert sein.

Daher halte ich fuer die beste Form einer Mitarbeit an Linux und zugunsten dessen Fortkommen die ungebundene, unverbindliche Mitarbeit woimmer man objektive / funktionelle Fehler sieht diese zu bemaengeln. Das mache ich uebrigens nicht nur durch Kurztests von Distros so. Auch bei Programmen die ich compiliere/teste, und wo manchmal C-Programmier-Fehler drinsind, versuche ich die zu verbessern um das compiliert zu bekommen, und schicke dann den Programmierern eine e-mail bzgl. dem Problem und der Verbesserung. Aber selten kuemmere ich mich hinterher noch drum ob sie es wirklich so verbessern, dazu haette ich auch gar keine Zeit bei so vielen Programmen da noch Kindergaertner zu spielen: meinen Beitrag zur Verbesserung habe ich jedenfalls getan, und wenn sie ihn nicht aufgreifen und das Programm nicht kontrollieren, letztlich ihr Problem und weniger meins [wobei aber auch hier wieder hinzukommt, dass open-source-Programme allgemein als unsicher verpoehnt sind, genau wegen den vielen Fehlern. Manchmal sehe ich so derbe Programmierfehler, das Programm wurde sicherlich kein einziges Mal compiliert geschweige denn getestet -- fuer mich ist das absurd dass da nicht ein Minimum an Kontrolle vorkommt]

Stoerenfried hier im board bin ich allenfalls soweit bzw bei den Teilnehmern die halt Interessen-Politik und Unter-den-Teppich-Kehren von Fehlern statt Sachlichkeit und schneller Fehlerberichtigung betreiben. Wie gesagt, letztendlich ist es der Betreiber eines jeden Forums, der entscheidet, wie und wie serioes sein Forum ist und angesehen wird. Eins jedenfalls kann nicht behauptet werden, dass ich UNOBJEKTIV oder auch nur unangemessen / unsachlich ueber bestimmte Distros berichtet haette.

Bâshgob
10.05.2008, 20:04
Warum ist eigentlich dieser wichtigtuerische Angeber noch hier? Früher[TM] wurden hier schon Leute für weit weniger gesperrt...

Rain_Maker
10.05.2008, 20:17
The new world order (in a nutshell):

Sich wie der letzte Mensch anstellen ist erlaubt, jemandem zu sagen "Du stellst Dich an wie der letzte Mensch", ist "unhöflich" oder auch "politisch nicht korrekt"....

Beantwortet das Deine Frage?

Würde man dieses Phänomen nur in Foren antreffen, dann wärs nur halb so wild, aber leider sieht man das doch z.B auch im "echten Leben" .. je dümmer und ignoranter man auf seine Umwelt zugeht (oder soll man sagen "losgeht") desto "berühmter" wird man ...

Wie hat es Lisa Fitz mal so nett gesagt:

.. "Denk-Schwäche für Ich-Stärke ausgeben ... diesem Phänomen begegnen sie täglich ....."

(gefolgt von Namen einiger Personen des öffentlichen Lebens, insbesondere aus Politik und "Society", die ich hier aus Gründen der Pietät verschweige)

Neee, ehrlicherweise fallen mir nicht mehr alle ein, war ne nette und auch recht lange Liste, aber wenn man zitiert, dann sollte man es vollständig tun ..

Bâshgob
10.05.2008, 20:43
The new world order (in a nutshell):

Sich wie der letzte Mensch anstellen ist erlaubt, jemandem zu sagen "Du stellst Dich an wie der letzte Mensch", ist "unhöflich" oder auch "politisch nicht korrekt"....

Ich pfeife bei dem Herren auf "Höflichkeit" oder "political correctness", jener welcher pfeift ja ebenso auf die Grundregeln des menschlichen Miteinanders.



Beantwortet das Deine Frage?


Hmm, aber es stellt mich nicht Zufrieden.



Würde man dieses Phänomen nur in Foren antreffen, dann wärs nur halb so wild, aber leider sieht man das doch z.B auch im "echten Leben" .. je dümmer und ignoranter man auf seine Umwelt zugeht (oder soll man sagen "losgeht") desto "berühmter" wird man ...

Wie hat es Lisa Fitz mal so nett gesagt:

.. "Denk-Schwäche für Ich-Stärke ausgeben ... diesem Phänomen begegnen sie täglich ....."

(gefolgt von Namen einiger Personen des öffentlichen Lebens, insbesondere aus Politik und "Society", die ich hier aus Gründen der Pietät verschweige)

Neee, ehrlicherweise fallen mir nicht mehr alle ein, war ne nette und auch recht lange Liste, aber wenn man zitiert, dann sollte man es vollständig tun ..

Leider hast du und auch Frau Fitz da recht. Ärgerlich, wie ich finde, dieses Phänomen. Im Internet kann man sich ja bequem über Ingnorierlisten oder Killfiles helfen. Wenns allerdings der eigene Nachbar, ein Familienmitglied oder gar der eigene Vorgesetzte ist wirds schwierig...

(Ich glaube, ich werde mir dieses Buch mal gönnen, passt irgendwie zum Thema und verspricht interessant zu sein: Der Arschloch-Faktor: Vom geschickten Umgang mit Aufschneidern, Intriganten und Despoten in Unternehmen (http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=978-3-446-40704-6&area=Wirtschaft))

In diesem Sinne eine angenehmen Samstag Abend.

werner1234
11.05.2008, 22:49
Tja, dazu sagt man am besten ... nichts. Sollte eine derartige Meinung ueber die Welt und ueber das Verhaeltnis zu Benutzern stellvertretend fuer Programmierer und 'Spezialisten' sein, dann hilft gegen den schnellen Abgang der Informatik in Deutschland selbst beten nicht mehr ... :headup:

Naja aber die Welt geht weiter auch ohne Deutschland, es ist ganz normal dass jede Kultur nur eine Zeit hat und danach zerfaellt, deutsche Waren sind schon seit 20 Jahren keine Qualitaet mehr, und mit Dienstleistungen ist es jetzt auch vorbei. Bleiben nur noch die Sozialwracks an den Ecken haengen. Ganz unvorstellbar dass solche Leute in Firmen unterkaemen die von Kunden abhaengen. Der 4., 5. und 6. Bildungsweg raecht sich halt jetzt, das war auch ganz zu erwarten, gut wer sich rechtzeitig abgeseilt hat

Fuer mein SYS machen die ca. 1500 downloads in Deutschland gerade mal 7% aus (Anzahl der downloads verglichen mit Curitiba), davon haenge ich weder ab noch kann ich da viel Ruecksicht drauf nehmen, selbst ein Totalabsturz waere da allenfalls periphaer wahrnehmbar.

Viel Erfolg auch noch weiterhin mit leistungsfaehiger und kundenfreudiger deutscher open-source software :D

Atsutane
12.05.2008, 11:58
Viel Erfolg auch noch weiterhin mit leistungsfaehiger und kundenfreudiger deutscher open-source software :D

Gerade bei Open Source Software ist es letztlich doch egal woher sie kommt, denn gerade weil sie Open Source ist, kann sie ja jeder mit den nötigen sprachlichen Kenntnissen lokalisieren.

Und zu deinem Bildungswegkommentar, ich habe den direkten Vergleich Gymnasium - FH und kann klar sagen, dass die Leute an der FH wesentlich mehr auf den Kasten haben als jene am Gymnasium(im Schnitt), einfach weil ihnen nicht so viel letztendlich unnützes Wissen eingedroschen wird und sie fachlich ausgerichtet unterrichtet werden.

Goodspeed
12.05.2008, 12:39
Ich mach das mal zu ... mit dem Origina-Topic hat da bei weitem nix mehr zu tun ...

devilz
12.05.2008, 12:49
Ich mach das mal zu ... mit dem Origina-Topic hat da bei weitem nix mehr zu tun ...

User wurde gesperrt! - Ich denke Thema SYS und Werner hat sich hier erstmal erledigt ;)