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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warm wird openSuSE eigentlich so von Vorurteilen behaftet?



defcon
29.01.2007, 11:43
Ja, ich weiß... ein altes ausgelutschtes Thema.. und manche sehns als flame an, aber trotzdem...
Erzählt mir mal, wieso openSuSE Eurer Meinung nach so hingestellt wird, als sei es der letzte Müll. Und ich will jetzt KEINE Antworten hören wie


"Dann kann ich ja gleich Windows installieren" .

Nur weil es YaST besitzt isses nicht gleich schlecht. Ich sehs posotiv, es erleichtert die Arbeit ungemein. Manche Dateien sind nicht da wo es andere Leute von Ihrer Distri her gewohnt sind, na und? Ist das bei den anderen Distris so?
Ich denke mal, das es für typische Anwender ideal ist. Wenn Leute die gerne am System frickeln.. es gibt genug andere Distris.
Ich hab openSuSE10.2 testweise mal installiert, und auch als debianer muss ich sagen das die 10.2 sauber läuft, flink ist und absolut Anwenderfreundlich ist.
Ich seh also keinen Grund von meiner Seite her, diese Distri schlecht zu machen, oder einfach nur dämliche Kosenamen wie "susegrusel" zu verpassen, so wie manch andere Ihr Windows als Winblöd...

Aber WTF ziehn andere so drüber her? Nur weil sie vllt. mal schlechte Erfahrung gemacht haben, und das dann gleich Verallgemeinern müssen?
Und andere müssen sich anschließen, weil se einfach c00l sein wollen und nicht aus dem Rahmen fallen wollen, obwohl se von tuten und blasen keine Ahnung haben?

Also Jungs und Mädls, auf in die Schlacht und diskutiert mal schön, bleibt beim Thema und werdet nicht ausfällig. Diskutieren soll Spaß machen, und in nicht in einem Krieg enden.

Achja.. Hier noch eine Signatur von jemanden der die Sache so ziemlich trifft.


ich nutze suse und kann alles das, was du auch kannst...

Einfach mal drüber nachdenken... ;)

devilz
29.01.2007, 12:09
Meine Worte ;) - Aber warum hier im Sandkasten?

brahma
29.01.2007, 12:24
Vermutlich weils eh wieder in einem Glaubenskrieg enden wird ;)

Also ich weiss das SuSE, seis open oder von Novell nicht mein Geschmack ist. Ich empfehle den meisten auch Ubuntu statt SuSE zum anfangen, aber das ist eben Geschmackssache. Meiner Schwester hab ich SuSE installiert...

Es ist nunmal leider so das diese Administrationstools wie YaST eben bei Profis nicht sehr angsehen sind, und ich glaube das einige sich einfach nur deren Meinung anschliessen ohne jemals selber Erfahrungen damit gemacht zu haben...

Ich hab letzte Tage gelesen, das der momentan schnellste Rechner der Welt auf SuSE Linux läuft, nur mal so als Gegenbeispiel zum Vorurteil das SuSE eine Anfänger/Dau-Distri ist :D
Ein weiteres ist, das einige meiner Informatik-Profs SuSE auf ihren Lappis laufen haben, und, sofern es noch aktuell ist, Linus selber SuSE einsetzt oder eine ganze Zeit benutzt hat....

defcon
29.01.2007, 12:38
Meine Worte ;) - Aber warum hier im Sandkasten?

brahma hats erfasst. Ich hoffs zwar nicht, aber ich geh mal vom worst case aus.

Ritschie
29.01.2007, 12:41
... und auch als debianer muss ich sagen das die 10.2 sauber läuft, flink ist und absolut Anwenderfreundlich ist.
Tja, vielleicht ist genau das manchem Hardliner ein Dorn im Auge ;)

Gruß,
Ritschie
(überzeugter SuSE 9.3-User)

hex
29.01.2007, 12:47
Ich selbst komme mit SUSE nicht so gut zu recht, aber ich hab auch nichts dagegen. Gerade im Serverbereich finde ich SUSE nicht so administratorfreundlich wie z.B. Debian. Als Desktopsystem ist SUSE dafür ideal. Wobei ich da zZ Ubuntu bevorzuge.

mfg hex

defcon
29.01.2007, 12:50
Ich selbst komme mit SUSE nicht so gut zu recht, aber ich hab auch nichts dagegen. Gerade im Serverbereich finde ich SUSE nicht so administratorfreundlich wie z.B. Debian. Als Desktopsystem ist SUSE dafür ideal. Wobei ich da zZ Ubuntu bevorzuge.

mfg hex

Welche Gründe? Wir wollen Fakten sehn, darum gehts doch hier. Alle sagen "mir gefällts nicht" aber keiner kann vernünftig argumentieren wieso das so ist, was gegen SuSE spricht, und was nicht. ;)

Xanti
29.01.2007, 14:46
SuSE geht einen anderen Weg, was Administration angeht. Dies bedeutet, dass eigenhändige Konfigurationen im Nu von Yast überschrieben werden. Wer damit klar kommt, hat mit SuSE ein gutes OS.

gropiuskalle
29.01.2007, 15:26
SuSE geht einen anderen Weg, was Administration angeht. Dies bedeutet, dass eigenhändige Konfigurationen im Nu von Yast überschrieben werden. Wer damit klar kommt, hat mit SuSE ein gutes OS.

Verstehe ich jetzt nicht so ganz - andere tools überschreiben doch auch eigene Konfigurationen, wenn man sie dazu veranlasst, oder? Dieses Verhalten bleibt ja unter YaST absolut durchsichtig und kontrollierbar - aber ich denke, Dein Argument zielt eher auf den Aspekt 'Geschmackssache' ab, und das ist ja auch voll okay.

So ganz verstehe ich den Sinn dieses threads allerdings nicht, denn hier im ub wird SuSE nur vereinzelt geschasst. Es gab zwar eine Phase des 10.1-bashings (die ich in dem Maße auch nicht so ganz nachvollziehen konnte), aber das bezog sich nicht auf SuSE allgemein.

Tja und YaST ist (abgesehen von den online-updates) einfach mal ein saupraktisches tool - meiner Erfahrung nach kommen SuSEr dank YaST sogar mit bestimmten Dingen (wie der Konfiguration von init-Skripten) früher in Kontakt, weil sie sich unter SuSE grafisch angehen lassen - was nicht bedeuten muss, dass man später noch herausfindet, dass es mit anderen Mitteln *noch* praktischer, schneller oder was auch immer geht. Nur weil da 'ne GUI dranklebt... aber wie gesagt, ich erlebe die von defcon angedeuteten Anfeindungen eigentlich garnicht.

Xanti
29.01.2007, 15:43
Frage: kann man Yast abschalten? Ich habe SuSE von 4.x bis 9.1 benutzt, und das Verhalten von Yast war alles andere als durchsichtig. Ich weiß nicht, ob sich das mittlerweile geändert hat.

gattschardo
29.01.2007, 16:22
Frage: kann man Yast abschalten?

Wäre sinnlos Yast abzuschalten, oder? Ich mein, wenn man kein Yast will nimmt man ne andere Distro als SuSE...

root1992
29.01.2007, 16:34
Ich hab am Anfang auch SuSe benutzt 8.2. Da ich damals schon ein wenig Qt + C++ versucht habe, habe ich festgestellt, dass z.B. nicht jede Datei da ist wo sie sein sollte. z.B. die .h-Dateien. Als Anfänger ist es natürlich schwer es verknüpfen, bzw die Optionen vom gcc/g++ ändern.

Das Yast hat leider bei mir auch nicht immer funktioniert. Im Moment habe ich Ubuntu und da klapt eigentlich alles super (vom Update bis zur Konfiguration).
In letzter Zeit hab ich auch auf SuSe arbeiten müssen, da mein Cousin das neu hat. Aber als ich z.B. ein kleines Prog (ghex) gebraucht habe, da dauerte es sehr lange. Auch die Konfiguration.

Als ich angefangen habe mir auch des öfteren mal was aus dem I-Net geholt (Tut usw) aber haben nicht so funktioniert, auf Debian, oder FreeBSD schon. Somit habe ich gewechselt.

Achja das ist meine Meinung.

away
29.01.2007, 17:10
auch wenns nicht weiterhilft ... aber ich bin einfach zu faul um mir andere distris anzusehen (= ... muss aber sagen das ich mit ubuntu sehr zufrieden bin und demnach keinen "grund" hab mir andere anzusehen!

aber mal ganz einfach .. soll doch jeder das verwenden was er moechte oder? ... es wird immer leute geben die sachen es ist wegen dem und dem "schrott" .. und? ... ich geh doch auch nicht zu einem freund von mir der sich gerade eine neue mikrowelle gekauft hat und sag ihm das sie schei**e ist! oder macht ihr sowas? ... vielleicht irre ich mich ja aber gibts leicht distributionen die mehr/weniger koennen?

gattschardo
29.01.2007, 17:17
habe ich festgestellt, dass z.B. nicht jede Datei da ist wo sie sein sollte. z.B. die .h-Dateien. Als Anfänger ist es natürlich schwer es verknüpfen, bzw die Optionen vom gcc/g++ ändern.

Eins von vielen möglichen Problemen wenn Dateien woanders sind als angenommen wird. Wofür vor allem SuSE bekannt ist. Für den Einsteiger mag das relativ egal sein, aber ein Programmierer wird aus diesem Grund eher kein SuSE einsetzen, wenn er nicht alles von Hand anpassen will.:think:

Chiron
29.01.2007, 17:18
Ich nutz kein Suse weil ich eine einfache, "saubere" Distri haben will die nich überladen ist. Deswegen Gentoo & Arch.

Aber deswegen Suse als schlecht hinzustellen find ich blöd, soll doch jeder das nehmen was er will. Wobei ich auch schonmal Suse als schlecht darstelle weil´s mir eben zu bunt und überladen ist, aber das rutscht dann meisten so raus :P

defcon
29.01.2007, 18:05
SuSE geht einen anderen Weg, was Administration angeht. Dies bedeutet, dass eigenhändige Konfigurationen im Nu von Yast überschrieben werden. Wer damit klar kommt, hat mit SuSE ein gutes OS.

Man ist ja nicht an YaST gebunden. Wer möchte, kann die Datein ja auch von Hand anpassen. Man muss nur flexibel genug sein. ;)
Also von daher seh ich das mal ein weniger gutes Argument an. Gut, Okay.. Anfänger würden sich sicherlich damit schwerer tun, aber wenn mans mal raus hat.. why not.
Und wieso sollten Programmierer kein SuSE nehmen sollten? Ich kenn genug Studenten die SuSE am laufen haben, und auch Firmen die SuSE nutzen. Bei denen funktionierts doch auch. Klär mich mal jemand diesbezüglich auf.

Xanti
29.01.2007, 18:25
Man ist ja nicht an YaST gebunden. Wer möchte, kann die Datein ja auch von Hand anpassen. Man muss nur flexibel genug sein. ;)
Also von daher seh ich das mal ein weniger gutes Argument an. Gut, Okay.. Anfänger würden sich sicherlich damit schwerer tun, aber wenn mans mal raus hat.. why not.
Und wieso sollten Programmierer kein SuSE nehmen sollten? Ich kenn genug Studenten die SuSE am laufen haben, und auch Firmen die SuSE nutzen. Bei denen funktionierts doch auch. Klär mich mal jemand diesbezüglich auf.

Yast hatte bei mir (bis 9.1, ich kenne die neueren nicht) die unschöne Eigenschaft, eigene Änderungen spätestens beim Neustart mit der eigenen Version zu überschreiben. Hat mit fehlender Flexibilität nicht wirklich was zu tun.

brahma
29.01.2007, 21:47
Also YaST an und für sich, ist eine tolle Sache, es hilft ungemein wenn man alle Kontrollmechanismen in einem Programm steuern kann. Das KDE-Kontrollzentrum bietet ja auch eine ganze Menge an. Dumm ist nur die Umsetzung, das YaST nicht bei jedem Start die Dateien neu einliest, sondern eher nach einem schema mit den eingestellten Werten füllt, egal ob man was neues vorher reingeschrieben hatte was YaST nicht kennt oder nicht....

Das ist für den Desktop meisten auch nicht weiter tragisch, ich mein, das bei Windows auch so. Wie viele haben noch nie die Maske für die statische IP bei XP gesehen?
Nur irgendwann endet die Möglichkeit seine Wünsche mit Yast umzusetzen, bei einigen schneller, bei anderen nie, laut meiner Erfahrung, und wenn man nicht ganz darauf verzichtet, bringt einem fummeln an den Dateien nicht viel, soweit ich weiss werden immer alle Dateien neu geschrieben oder?

Und mal einfach in den Raum gesprochen: Wenn SuSE so "scheisse" wäre wie viele behaupten, wären die dann so erfolgreich geworden? Das kann nicht nur an Promotion etc. liegen. Suse hat als einer der Vorreiter versucht Linux auf eine breite Masse der Desktops zu bringen, und das System einfacher zu gestalten. Ich finde man kann fast sagen, das Suse der Opa von Ubuntu etc. ist was die Vereinfachung des System für "normale" Computernutzer ist.... ;)

grey
29.01.2007, 22:06
Ich habe damals mit SuSE 5.1 angefangen. Zu dieser Zeit gab es nur YaST und es war gut.
Mein Problem mit SuSE waren zum einen der schon genannte Punkt, daß eigene Einstellungen gerne überschrieben wurden und der Punkt, der mich entgültig von SuSE weggebracht hat, waren die starken Änderungen innerhalb der Versionen.

Wenn ich mich nicht sehr täusche (ist zu lange her), dann gab es beim Sprung von 6.x auf 7.x eine Umstellung der FSH (FileSystemHierarchie). Config-Dateien, die man sich über Jahre mühsam zusammengebastelt hat waren mit einem Mal nur noch Datenmüll. Pfade haben hinten und vorn nicht mehr gepasst ... etc.
Und als Krönung gab es diese Gruppe von Distributoren, die sich für ein Standard-FSH eingesetzt haben (incl. SuSE). Hat man sich aber nach diesem Standard gerichtet, dann war man bei SuSE rettungslos verloren. Vieles war nicht dort zu finden, wo man es eigentlich hätte finden müssen.
Aber was soll man sagen, lang ... lang ist's her ... ;)
Seitdem hab ich SuSE nie wieder angefasst, sondern hab mit den verschiedensten Systemen gespielt, bis ich irgendwann bei DEB hängen geblieben bin.

... und das ist auch gut so!“

Zico
30.01.2007, 01:12
Dies bedeutet, dass eigenhändige Konfigurationen im Nu von Yast überschrieben werden.

Ich denke, dass dies auch - zumindest TEILWEISE - ein Dingen is, welches SuSE zumidnest ab 10.0 (wenn ich mich Recht zurückerinnere) ausgeräumt hat.
Ich habe eine eigene smb.conf (selbst erstellt), sowie eine eigene xorg.conf (ziemlich modifiziert durch Beryl und NVidia driver config).

Zumindest in den oben genannten Beispielen wurde mir bis dato noch nix überschrieben. die smb.conf kann ich sogar mit Yast verändern und erweitern, ohne dass der bisherige Inhalt verändert wird (sprich, neu strukturiert, oder gar ganz überschrieben). Selbst Kommentare bleiben draussen :D

keks
07.02.2007, 22:05
Novellsoft XP -.-'

gropiuskalle
07.02.2007, 23:31
Und mal wieder ein bemerkenswert ausgewogener Kommentar von keks. Danke, keks.

Back on topic:

YaST ist zum einen keinesfalls ein muss unter SuSE, und von dem Phänomen, dass selbst erstellte Konfigurationen undurchsichtigerweise überschrieben werden, höre ich (der erst mit der 10.0 eingestiegen ist) zum ersten Mal. Durchaus möglich also, dass sich da wirklich was geändert hat. Wie auch immer, YaST hat natürlich seine Grenzen, die aber nur innerhalb von YaST zu ziehen sind, nicht innerhalb von SuSE allgemein, welches die selben Möglichkeiten zur Erstellung und Editierung von .confs bietet wie praktisch jedes andere Linux.

Was sich jedoch wirklich gelegentlich negativ auswirkt, sind die selbst innerhalb der Versionssprünge von SuSE ausgesprochen flatterhaften Zuordnungen der Pfade. Ich bin mir zwar recht sicher, dass ein erfahrener Entwickler dies zu überbrücken weiß, aber ich bemerke oft, dass zum Beispiel Programmier-HowTos, die sich auf fast jede Distri anwenden lassen, auf SuSE angewandt gelegentlich einiges an zusätzlicher Recherche erfordern. Auch wenn ich mich mit z.B. 9.2er-SuSErn über Lösungsansätze unterhalte, merke ich immer wieder, dass Pfadangaben mit Vorsicht ausgetauscht werden müssen - jede Distri hat da ihre Eigenheiten, aber bei SuSE ist das nicht gerade ideal gelöst worden.

Allerdings erklärt all das nicht, weshalb SuSE schlechter dastehen soll als andere Systeme - abgesehen von irgendwelchen Nebenbemerkungen keksiger Art erkenne ich aber auch einfach keine verschärften Vorurteile gegenüber SuSE. Gebt mir mal ein oder zwei Beispiele, wo SuSE sich ungerechtfertigter Kritik ausgesetzt sieht.

Always-Godlike
08.02.2007, 17:28
Ich selbst benutze auch openSuSE 10.2 und ich habe bisher auch noch keine Nachteile festgestellt.

Aber ich glaube das Problem ist nicht wie gut das System ist, sondern wer es benutzt. Ein großes Problem warum sich Linux auf dem Markt nicht durchsetzt ist, dass viele Linux als zu kompliziert und Benutzer-un-freundlich ansehen. SuSE versucht da entgegenzuwirken, indem es ein relativ einfach zu handhabendes System vorzeigt. Viele empfinden die Installation von Programmen unter Linux einfach zu aufwendig und zu kompliziert. Unter SuSE ist das mithilfe der .rpm's so einfach geregelt wie in Windows (weil viele an Windows gewöhnt sind, und nicht gerade ins eiskalte Wasser springen wollen). Man lädt einfach die Datei runtert die man installieren will, klickt drauf und Konqueror fragt gleich nach, ob man dieses Paket mit Yast installieren will. Einfacher gehts für Umsteiger wirklich nicht. Und da viele beim Umstieg auch so etwas änhliches wie die "Systemsteuerung" suchen, werden sie mit Yast direkt Freundschaft schliessen. Denn bis man alle Befehle kennt, um das ganze in Config-Files oder Dateien zu regeln, kann dauern. Und die meisten wollen einfach ein System das man leicht bedienen kann. Sie interessiert garnicht wirklich was alles dahintersteckt. Man darf bei SuSE nicht von Programmierern oder Administratoren ausgehen, sondern von einem Otto-Normal-Verbraucher. Nur so wird Linux hoffentlich bald Windows den Marktführertitel abnehmen und ich finde SuSE spielt hier eine Vorreiter-Rolle.

Ich kann also nicht verstehen, warum so viele auf SuSE herumreiten, denn sie sollten auch wissen zu was SuSE dient. Wenn es ihnen nicht gefällt sollen sie eine andere Distribution holen und SuSE nicht in den Dreck ziehen (sry für die Formulierung aber so ist es).

LinUser
09.02.2007, 09:36
Bei mir als Umsteiger stand die Wahl zuletzt zwischen Xandros und SuSe.

Da ich nicht weiß, ob und wie von Xandros die verschlüsselten Dateien bei einem Crash (mit Knoppix-Hilfe etc.) gesichert werden können, habe ich Suse10.2 gekauft und bin sehr zufrieden - ich würde es wieder tun.

Yast finde ich Klasse, weil alle Abhängigkeiten geprüft und Konflikte angezeigt werden und zusätzlich benötigte Pakete automatisch gesucht und mit installiert werden. Wenn ich sehe was dabei für Meldungen kommen, kann ich nur immer wieder sagen: Suse Gott sei Dank!

Gruß,
Th.

-- Knoppix gehört in jeden guten Haushalt ---

PetraNickell
09.02.2007, 11:28
Hallo,

ich habe hier mit Spannung gelesen.....
*aushol*
ich hatte bisher Windows......einfach weil ich die Anfänge der ganzen Compi Geschichte nicht mit bekommen habe, keinen Plan von Dos usw. habe und auch einfach da irgendwie nicht hin komme...is irgendwie nicht mein Ding ....ich geh lieber raus fotografieren wenn ich die Zeit hab.....
also brauchte ich was,was einfach mal so funzt.
Is ja auch gut so das nur Leutz mit Feeling für sowas das auch tun ....versteht man mich?
Nun ja.....ich versuchte es mit Suse 7.1....bekam aber die Mega Krise weil ich das zwar installiert bekam aber isdn damals noch...Drucker,nigges ging.....also wieder runter und ich dachte mir...kommt schon was, das funzt.....
nun is Vista am Start.....darauf und überhaupt Windows...ich mag einfach nicht mehr.

Yast....mir haute letztens einer um die Ohren...was ich hier auch las, das Yast undurchsichtige Dinge tut......

meine einfache Frage/ Feststellung
Yast telefoniert doch nicht? oder?
und das ist doch was ich will......
und, das Menschen wie ich ein gutes Betriebssystem haben...das funzt...weil ich halt nich so der Tüfftler und Versucher bin....hab *lustige Sachen mit Linux hier gelesen*ächz*
also das sind so die Dinge die*ich* mir jedenfalls gerne verkneif ;)

let'sRock

Petra

gropiuskalle
09.02.2007, 16:36
und, das Menschen wie ich ein gutes Betriebssystem haben...das funzt...weil ich halt nich so der Tüfftler und Versucher bin....

Solange jemand mittüftelt ist es halb so wild...

Let's rock!

hermann4
27.02.2007, 11:05
Ich habe Suse mal genutzt, aber mich stören die lange Bootzeit und die fehlende Akku unterstützung, weswegen ich jedemal einen neuen Kernel kompilieren müsste

flashlighter
27.02.2007, 14:04
hi,

ich nutze suse. privat zuahuse auf einem rechner und laptop. Darüber hinaus verwalte ich ein netz mit Ldap/NFS-serverbasierten useraccounts sowie 2 anderen servern unter suse.

mir ist vorallem wichtig, dass alles so schnell wie möglich geht geht...gerade das "konsolen-yast" finde ich super, weil ich quasi von überall auf alle rechner zugreifen kann, um die ganzen konfigurationsarbeiten zu erledigen bzw aufgebrachten usern problemhilfe leisten zu können (zitat: "da geht gar nix mehr"*ggg* )

aus administrator-sicht habe ich noch keine andere distri kennengelernt, weil alles schon aufgebaut war, als ich kam:)

muss aber sagen, dass ich noch nie probleme mit yast und eventuellen überschreibungsorgien hatte.

im endeffekt liegt es ja am admin/besitzer des rechners, und wie gut er sich mit der distri identifiziert/beschäftigt hat/auskennt und wieviel zeit er reinstecken will...

in meinem fall: susi hat mich(im gegensatz zu ubuntu) noch nicht enttäuscht, also warum wechseln? (

PS: Ich wage zu behaupten, dass die meisten Leute, die sagen, dass SuSe Hausfrauenlinux/schlecht/blöd usw sei, nur mal irgendwas gehört haben, aber es selbst noch nicht ausprobiert haben.

grüße, michi