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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Linux@D2Box



chiefadri
28.03.2003, 07:35
Hi,

habe aus zufall eine Seite im Netz gefunden, wo mann Linux (neutrino) auf die D2Box machen kann.
Die Software wo auf der D2Box dabei ist, hat mich schon immer genervt. Lange ladezeit usw.

Fals ihr neutrino auf eure D2Box habt, könnt ihr dann mal meine fragen beantworten?
Hier meine Frage:
Hat von euch jemand schon erfahrung damit?
Seit ihr so weit zufrieden damit?
Ist neutrino wircklich schneller und besser?
Könnt ihr noch weitere vorteile schreiben?

Hier mal der Link, auf dem ich gestossen bin:
http://www.linuxatdbox2.de/home.html

Danke.
Gruss
Adrian

devilz
28.03.2003, 09:54
Also ich hab ne DBox2 mit Linux laufen ... also es ist einfach nur Göttlich !

Live Streaming (leider derzeit nur unter Win) der Programme auf PC ... Programmbrowser mit EPG !

Und die Geschw. ist um einiges schneller als Orginal ! :)

Ich hatte selber an meiner Box diverse Images getestet .... können uns ja mal im IRC drüber unterhalten :)

miret
28.03.2003, 13:59
Dazu hab ich mir ja noch gar keine Gedanken gemacht! Hört sich aber echt gut an!
Allerdings habe ich die DBox1! Da geht das sicher nicht, oder???

devilz
28.03.2003, 16:03
Original geschrieben von miret
Dazu hab ich mir ja noch gar keine Gedanken gemacht! Hört sich aber echt gut an!
Allerdings habe ich die DBox1! Da geht das sicher nicht, oder???

Nicht so wie in der DBox2 *fg*

miret
28.03.2003, 16:43
NEUE VERSCHLÜSSELUNG

Premiere plant Abschied von den Schwarzsehern

Schon im Herbst, hofft Premiere-Chef Georg Kofler, könnte sein Pay-TV-Sender endlich rund 30 Prozent seiner Zuschauer verlieren - so groß ist Schätzungen zufolge die Quote der Schwarzseher. Abhilfe soll eine neue Verschlüsselungstechnik bringen.


DDP
Georg Koflers Rettungskonzept, nächster Teil: Nach Personal raus und Kosten runter kommt nun der Rausschmiss der Schwarzseher - wenn das klappt
Wem es nicht reicht, Michael Schumacher aus nur einer Kameraperspektive beim Siegen zuzusehen, wer Filme oder Dokus mag und eine akute Allergie gegen die - Zitat: Pink Floyd - "thirty channels of shit to choose from" pflegt, der mag sich dafür entscheiden, zum Pay-TV zu wechseln. Den Zugang gibt es per Decoder, den man überall kaufen kann, und mit der dazugehörigen Smartcard, die das Abo freischaltet.

Das ist dann im besten aller Fälle bezahlt, ziemlich oft aber nicht im Elektronikfachhandel, sondern am Bahnhof: Dort und an vielen anderen Orten verticken fleißige Dealer seit Jahren schon extrem kostengünstige Premiere-Zugänge. Das hat Vor- und Nachteile: Auf der positiven Seite verbucht Premiere so schon seit langem Zuschauerzahlen, die sonst niemand geglaubt hätte, auf der negativen Seite aber verdient der Sender an diesen Kunden gar nichts.

Und das ist nicht gut für ein Start-up, das als Dauer-Rohrkrepierer und Kirch-Imperiumskiller gilt: Im Jahr 2001 produzierte Premiere 743 Millionen Euro Umsatz - bei 1,58 Milliarden Euro Kosten. Da fehlte selbst das Geld zur täglich attraktiven Bestückung des Programms der zahlreichen Digital-Kanäle, denen folglich Zuschauer davonliefen.

Premiere mehrte sein Minus täglich um satte 2,4 Millionen Euro, als im Frühjahr 2002 der ehemalige Pro7-Chef Georg Kofler als Retter auf den fahrenden Zug gen Nirgendwo aufsprang. Seitdem hat er einiges bewegt: Mit Schnäppchenangeboten, einem striktem Sparkurs und konsequenter Programmpolitik liegt Premiere vielleicht erstmals in seiner Geschichte wirklich im Aufwärts-Trend.

Immerhin 2,6 Millionen Leute sähen heute gegen Zahlung zu, sagt Premiere, und da sei es Zeit, sich von der einen Million Schmarotzer zu trennen, die Premiere selbst als Schwarzseher-Quote angibt. Andere Schätzungen gehen von bis zu 1,5 Millionen Schwarzsehern und mehr aus.

Trennung vom alten System macht gehackte Karten nutzlos

Denen will der Pay-TV-Sender jedenfalls mit einem neuen Verschlüsselungssystem der Schweizer Softwarefirma Kudelski den kostenlosen Spaß verderben.


IN SPIEGEL ONLINE

· Digitalfernsehen: Premiere für Schwarzseher (12.02.2003)
· Premiere "preiswert": Don't pay TV? [€] (17.09.2001)


"Wir werden in Zukunft denjenigen, die uns beklauen, noch kräftiger auf die Finger hauen. Ab Herbst wird bei den Schwarzsehern der Bildschirm wirklich schwarz", verspricht Premiere-Chef Georg Kofler.

Premiere entschied sich nach wochenlangen Verhandlungen mit fünf verschiedenen Anbietern für die Verschlüsselungssoftware "Nagravision" von Kudelski und damit gegen das Produkt der früheren Schwesterfirma BetaResearch, die das bisherige System geliefert hatte. Diese "betacrypt1"-Software wurde schon bald nach ihrer Veröffentlichung geknackt. Alle Versuche von Premiere, beispielswseise durch sich regelmäßig ändernde Zugangscodes mehr Sicherheit zu erlangen, blieben fruchtlos.

"Durch die Schwarzseher", sagt Kofler, "entstehen Premiere Umsatzausfälle von mindestens hundert Millionen Euro pro Jahr". Der Sender hofft, zahlreiche der Schwarzseher zu zahlenden Kunden machen zu können.

Premiere blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Ursprünglich ein Bertelsmann-Unternehmen in Konkurrenz zu Leo Kirchs DF1, gelangte der Sender 1999 in die Hände des Münchner Medien-Magnaten, weil Bertelsmann des Pay-TV-Abenteuers überdrüssig war, und Kirch es sich nicht leisten konnte, sein DF1-Geldgrab zuzuschütten. Er übernahm Premiere gegen Zahlung von rund 800 Millionen Euro und ließ seine eigenen, höchst unpopulären Pay-Sender darin aufgehen. Doch die Löcher in Kirchs Taschen erwiesen sich als zu groß, und Premiere tat sein übriges, sie noch zu erweitern: Das Medienimperium des Leo Kirch ging 2002 spektakulär unter. Seitdem herrscht freudiges Hick-Hack um die Erbmasse.

Premiere war im Februar von der Investmentgesellschaft Permira übernommen worden, die die frühere Tochter der Kirch-Gruppe bis zum Erreichen der Gewinnschwelle finanzieren will. Sanierer Georg Kofler erwartet schwarze Zahlen für das erste Quartal 2004.

miret
28.03.2003, 16:44
Ach ja, ich vergass! Die Quelle:

Spiegel-Online/Netzwelt

devilz
28.03.2003, 16:54
Jaja ich weiß :D :D :D

Allerdings wurde Nagravision schon geknackt ... und so versteh ich allerdings nicht wieso Premiere einen Knackbaren (und derzeit bereits geknackten) Schutz einsetzen !

Da mit der Linux DBOX schon sehr einfach der Schutz umgangen werden kann ... ist selbst Nagravision keine hürde :] :] :]


Naja ich hab ein Abbo aber ist schon nett anzusehen das auch alles OHNE gehen würde ...

Maerel
28.03.2003, 16:56
Eigentlich lohnt sich nur der Sportkanal :D

chiefadri
05.04.2003, 09:52
@devilz

Danke für die auskunft.

Da mein abo mit der miete noch nicht ausgelaufen ist (erst September) kann ich leider noch nicht ausbrobieren.

Ist mir ein bischen zu unsicher, wenn ich in der miete linux aufspiele.

Aber da ich ja bei premiere bleibe, behalte ich auch dann die dbox2. Dann spiele ich linux auf.

Aber danke schon einmal.

MFG

miret
05.04.2003, 10:33
Ich hatte erst mal vorsorglich gekündigt, da mich eigentlich nur noch Sport interessiert. Und da will ich erst mal abwarten was da in Zukunft noch kommt!
Ich bin seit es Premiere gibt (1991) Abonnent, aber war noch nie ein großer Freund der Aufblähung von Premiere, seit es den Zusammenschluß mit DF1 gab!
Die Software auf den DBoxen regt mich schon seit Beginn ds digitalen Premieres auf. Ist einfach Steinzeit, das Programm!
Hab noch bis August Zeit zu überlegen, was ich mache. Sport will ich auch behalten, vielleicht hol ich mir dann 'ne DBox2 oder 'ne noch neuere Stetop und mach da wirklich Linux drauf, wenn es sich lohnt! Auf jeden Fall begeistert mich die Möglichkeit!:]