PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Truecrypt Container unter NTFS beschreiben?



kissen
15.11.2006, 13:05
Guten Tag allerseits,

ich weiss nicht ganz wie ichs ausdruecken soll.

Ich habe auf jeden Fall eine 250 GB externe Festplatte, und wie man sich denken kann will ich sie nicht unbedingt mit FAT formatieren. Da die Festplatte unter Windows und Linux beschrieben und ausgelesen werden soll, kann ich die Platte ja nicht mit NTFS oder ReiserFS beschreiben, da es da ja auf der jeweiligen nichtkompatiblen Seite Probleme gibt.
Die Festplatte soll aber auch verschlüsselt werden, sollte, wie ich bereits geschrieben habe, kein FAT als Primärsystem benutzen. In dem Truecryptcontainer is das dann was anderes ;>

Deswegen habe ich überlegt ob man die Platte nicht mit NTFS formatieren kann und vielleicht einen Truecryptcontainer darauf ablegen kann. Kann das ganze dann problemlos unter Linux beschrieben werden oder hat es dann immernoch Probleme, da der Container auf nem NT File System liegt?

Danke schonmal,

kissen

Keruskerfürst
15.11.2006, 13:53
Man kann auch eine ext2/3 Festplatte unter Windows beschreiben.

kissen
15.11.2006, 13:57
Hat es dazu inzwischen grafische Programme? Oder eine einbindung irgendwie? Es wissen leider nicht alle Benutzt damit umzugehen

Danke schonmal :>

(Dennoch wuerde es mir irgendwie interessieren mit dem NTFS :>)

theton
15.11.2006, 16:34
Für ext2 gibt es explore2fs für Windows. Irgendwo gibt's gewiss auch FS-Treiber, mit denen man die ext2-Partitionen direkt unter Windows einbinden kann. Mit NTFS und Truecrypt kannst du das jedenfalls vergessen. Das Problem verdoppelt sich dadurch nur. 1. NTFS ist deswegen trotzdem nicht unter Linux ohne Gefahr beschreibbar, da die Datei-Attribute für NTFS nicht korrekt gesetzt werden können und 2. kann Linux mit Truecrypt-Kram meines Wissens nach nichts anfangen.

devilz
15.11.2006, 16:39
Für ext2 gibt es explore2fs für Windows. Irgendwo gibt's gewiss auch FS-Treiber, mit denen man die ext2-Partitionen direkt unter Windows einbinden kann. Mit NTFS und Truecrypt kannst du das jedenfalls vergessen. Das Problem verdoppelt sich dadurch nur. 1. NTFS ist deswegen trotzdem nicht unter Linux ohne Gefahr beschreibbar, da die Datei-Attribute für NTFS nicht korrekt gesetzt werden können und 2. kann Linux mit Truecrypt-Kram meines Wissens nach nichts anfangen.

Oh da täuschs du dich aber z.B. ->
http://www.truecrypt.org/docs/linux-manpage.php
http://privat.heinzelzwerg.de/howtos/debian/truecrypt/

Ich selbst verwende TrueCrypt Contrainer unter Win und Linux ;)

theton
15.11.2006, 16:52
Nun, man lernt nie aus. :)
Aber NTFS-Schreibzugriff unter Linux nutzen halte ich trotzdem nicht für ratsam. Ob das mit TrueCrypt-Containern besser läuft, wenn diese auf einem NTFS liegen, kann ich allerdings nicht beurteilen.

devilz
15.11.2006, 17:01
Nun, man lernt nie aus. :)
Aber NTFS-Schreibzugriff unter Linux nutzen halte ich trotzdem nicht für ratsam. Ob das mit TrueCrypt-Containern besser läuft, wenn diese auf einem NTFS liegen, kann ich allerdings nicht beurteilen.


Naja NTFS hat mit Truecrypt wenig zu tun - die allg. Problematik mit NTFS und den Treibern dazu sollte ja eigentlich bekannt sein.

Wobei mit den NTFS-3G Treibern sollte es halbwegs gehen - aber sicher is das imho nicht!
(http://www.pro-linux.de/news/2006/9959.html)

Truecrypt bietet dir ja nur ne GUI, welches die Auswahl der Algos und das anlegen einer Containerdatei vereinfacht.
Eigentlich nix besonderes (oder was man mit einer guten Shell und den nötigen Werkzeugen auch so erledigen könnte!), aber schön einfach halt ;)

Die Platte würde ich eher mit Fat32 Formatieren, notfalls in 2 Partitionen splitten.

kissen
15.11.2006, 17:22
Hio,

danke fuer eure Antworten.
Naja, gut, mehr oder weniger schade mit dem NTFS ;>
Naja, das mit dem FAT wollte ich ja eben nicht tun, aber ich denke, ich habe keine andere Wahl.
Weil, is mir eingefallen, Journaling Dateisysteme haben da ja ihre Macken .. (wie auch in dem echt guten Tut nochma drinnesteht).