redlabour
20.12.2005, 12:23
Naaa, schon alle Geschenke besorgt ?
Waaas, noch nicht?
Dann wird’s aber Zeit: In vier Tagen ist schon Heilig Abend.
Nun aber los. Nein, ich fordere Euch nicht zum schrankenlosen Konsum auf. Das weiß doch jeder, dass die Größe des Geschenks nicht entscheidend ist. Es muss von Herzen kommen. Ein Geschenk ist dann ein wirkliches Geschenk, wenn es zeigt: „Ich habe dir zugehört, ich habe dich aufmerksam beobachtet, ich habe deine Wünsche verstanden.“
Verliebte können das. Sie lesen in den Gefühlen des anderen wie in einem Buch. Verliebte sind irgendwie viel sensibler. Sie haben sozusagen Antennen für die Sprache des anderen. Ja, und wenn diese Antennen nicht da sind? Was dann? Dann müssen die Nachrichtenempfänger ausgefahren werden. Jeder Mensch besitzt diese Sensoren. So, wie die Schnecke ihre Fühler ausstrecken kann - so können Menschen ihre Erinnerungsantennen ausfahren.
Alles beginnt mit Nachdenken. Noch einmal das Jahr mit dem Menschen, der beschenkt werden soll, Revue passieren lassen. Ganz langsam. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Ja, und irgendwo zwischen den Monaten – da liegt die Idee zum Geschenk für den anderen. Ganz bestimmt. Und wenn es nicht sofort klappt, einfach noch einmal das Jahr durchgehen - mit den Gefühlsantennen.
In der Bibel lesen wir zwar, dass die Weisen aus dem Morgenland dem neugeborenen Jesus Geschenke mitgebracht haben. Aber bei diesen Gaben stand nicht ihr Wert im Vordergrund, sondern das, was die Geschenke aussagten: Gold als Symbol für alles Reiche, Frohe, Glückliche, Weihrauch als Symbol des Aufsteigens zu Gott, des Gebetes, des Vertrauens und Myrrhe als Symbol der Trauer und des Schmerzes, der Angst und Verzweiflung. Und die ersten Besucher, die Hirten, brachten sicher nichts an Geschenken, arm wie sie waren.
Können wir nicht auch einmal den Hirten gleich sein, anstatt immer den schenkenden Weisen (die erst in der späteren Tradition zu Königen gemacht wurden) gleichen zu wollen? Und wenn schon Geschenke, weshalb dann nicht eben symbolische Geschenke? Also beispielsweise eine besondere Geschichte zum Vorlesen am Abend, etwas zum Dessert, eine schöne Postkarte oder eine Ihrer CDs (die Sie dann wieder mitnehmen) mit einem Musikstück, das Ihrer Meinung nach zum Abend passt.
Du sagst, das wird nicht funktionieren bei dem Auftrieb heute? Du glaubst nicht an Wunder? Das solltest Du aber. Es wird Weihnachten.
In diesem Sinne ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest ..... Euer nervtötender redlabour der sich nun auf Weihnachten einstimmt und die nächsten Tage weniger online sein wird ..... :)
Waaas, noch nicht?
Dann wird’s aber Zeit: In vier Tagen ist schon Heilig Abend.
Nun aber los. Nein, ich fordere Euch nicht zum schrankenlosen Konsum auf. Das weiß doch jeder, dass die Größe des Geschenks nicht entscheidend ist. Es muss von Herzen kommen. Ein Geschenk ist dann ein wirkliches Geschenk, wenn es zeigt: „Ich habe dir zugehört, ich habe dich aufmerksam beobachtet, ich habe deine Wünsche verstanden.“
Verliebte können das. Sie lesen in den Gefühlen des anderen wie in einem Buch. Verliebte sind irgendwie viel sensibler. Sie haben sozusagen Antennen für die Sprache des anderen. Ja, und wenn diese Antennen nicht da sind? Was dann? Dann müssen die Nachrichtenempfänger ausgefahren werden. Jeder Mensch besitzt diese Sensoren. So, wie die Schnecke ihre Fühler ausstrecken kann - so können Menschen ihre Erinnerungsantennen ausfahren.
Alles beginnt mit Nachdenken. Noch einmal das Jahr mit dem Menschen, der beschenkt werden soll, Revue passieren lassen. Ganz langsam. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Ja, und irgendwo zwischen den Monaten – da liegt die Idee zum Geschenk für den anderen. Ganz bestimmt. Und wenn es nicht sofort klappt, einfach noch einmal das Jahr durchgehen - mit den Gefühlsantennen.
In der Bibel lesen wir zwar, dass die Weisen aus dem Morgenland dem neugeborenen Jesus Geschenke mitgebracht haben. Aber bei diesen Gaben stand nicht ihr Wert im Vordergrund, sondern das, was die Geschenke aussagten: Gold als Symbol für alles Reiche, Frohe, Glückliche, Weihrauch als Symbol des Aufsteigens zu Gott, des Gebetes, des Vertrauens und Myrrhe als Symbol der Trauer und des Schmerzes, der Angst und Verzweiflung. Und die ersten Besucher, die Hirten, brachten sicher nichts an Geschenken, arm wie sie waren.
Können wir nicht auch einmal den Hirten gleich sein, anstatt immer den schenkenden Weisen (die erst in der späteren Tradition zu Königen gemacht wurden) gleichen zu wollen? Und wenn schon Geschenke, weshalb dann nicht eben symbolische Geschenke? Also beispielsweise eine besondere Geschichte zum Vorlesen am Abend, etwas zum Dessert, eine schöne Postkarte oder eine Ihrer CDs (die Sie dann wieder mitnehmen) mit einem Musikstück, das Ihrer Meinung nach zum Abend passt.
Du sagst, das wird nicht funktionieren bei dem Auftrieb heute? Du glaubst nicht an Wunder? Das solltest Du aber. Es wird Weihnachten.
In diesem Sinne ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest ..... Euer nervtötender redlabour der sich nun auf Weihnachten einstimmt und die nächsten Tage weniger online sein wird ..... :)