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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eure Meinung



UniX
20.01.2003, 14:46
Ich habe im Moment mit Suse, RedHat, Mandrake und Debian gearbeitet und bin von Debian voll überzeugt!

Mit welchem Linux arbeitet ihr?

Ich habe noch nie mit Caldera oder Slackware gearbeitet, was habt ihr für Erfahrungen mit diesen Distributionen?

Maerel
20.01.2003, 15:50
Das ist Geschmackssache.
Ich mag Yast nicht, deshalb nehme ich kein SuSE.
Für Debian bin ich zu ungeduldig.

Ich nutzte Mandrake,
weil es mir einfach taugt.

Red Hat wäre noch Okay, aber ich entschied mich eben für Mandrake.
Wenn Mandrake tatsächlich unter geht, dann wird es von Red Hat ersetzt.

Vielleicht würde ich noch Icepack nehmen, mal schauen.

Ich bin eben nur ein einfacher 0815 User,
wollte einfach nur weg von Windows und ein gutes OS muss für mich nicht kryptisch sein ;)

ookami
20.01.2003, 16:25
mein liebling ist und war Slackware (http://www.slackware.com).

habe bisher CRUX (http://crux.nu), LFS (http://www.linuxfromscratch.org), Gentoo (http://www.gentoo.org), LRs (http://www.lrs-linux.org) und Debian (http://www.debian.org) probiert.

auser LFS und Slackware konnte mich keine so richtig überzeugen.

cu

patrick

simon
20.01.2003, 16:45
Debian.
Gentoo will ich mir aber noch irgendwann mal anschauen.
Mandrake ist auch ganz brauchbar, aber irgendwie kommt es meiner Meinung nach nicht an Debian ran.

megamimi
20.01.2003, 17:02
hi...

Ich verwende SuSE (bin ein Yast Liebhaber:D ), hab aber auch schon Mandrake und RedHat ausprobiert. Beide haben mich nicht von meinem geliebten SuSE wegbringen können. Als nächstes hab ich mir mal ein FreeBSD zum testen rausgesucht. Ihr dürf schon auf meine Fragen dazu gespannt sein;)

cu mimi

stargate
20.01.2003, 18:10
Mein kleines Netzwerk besteht aus 5 Rechnern:
2 x BigTower Workstaion
1 x Compaq Proliant Server <== würde ich
gern tauschen wollen, aus Platzgründen
2 x Windows ( unsere maedchen tun sich
schwer mit linux )
1 x Hardware BreitbandRouter, Dhcp-Server

Die Reihenfolge der Distri's ist frei gewaehlt

Distributor: Debian - Woody <== TestSystem
Homepage: http://www.debian.org
Geeignet für: Fortgeschrittene Linuxuser,
Poweruser,System Administratoren
Debian ist total über das Internet entwickelt. Das heisst das nicht in einem Raum die Entwickler von Debian sitzen sonder das sie frei verstreut über die ganze Welt zu Hause am eigenen PC für die Distribution entwickeln. Dies schlägt sich jedoch in der benutzerfreundlichkeit nieder. Zwar sind Grafische Oberflächen selbstverständlich implementiert aber ein grafisches Installationsinterface ist nicht vorhanden. Daher ist diese Distribution nicht für blutige Anfänger geeignet. Sie ist aber für fortgeschrittene Linuxcracks ein absoluter Leckerbissen.Es lässt sich alles in den Configs konfigurieren ohne das ein grafisches Interface Tool dann Probleme bekommen könnte.

Distributor: Mandrake Linux <== Workstation und Compaq Proliant Server
Homepage: http://www.mandrake.com/de/
Geeignet für: Anfänger, Poweruser,System Administratoren
Linux Mandrake steigert die Performance des Linux Rechners um 30%. Das ist möglich weil Mandrake eine Pentium Optimierung enthält. Das integrierte Festplattentool DiskDrake ermöglicht komfortables Partitionieren ihrer Harddisk fals sie noch andere Betriebssysteme paralell auf ihrem Linux-Rechner läufen lassen möchten. Linux-Mandrake basiert auf RedHat-Linux, mit voller Integration eines vorkonfigurierten grafischen Desktops: KDE. Diese beiden Teile wurden modifiziert und verbessert um perfekt zusammen zu arbeiten. Linux-Mandrake ist 100% kompatibel mit RedHat Linux.

Distributor: RedHat <== Zur Zeit kein System bei mir vorhanden
Homepage: http://www.redhat.com
Geeignet für: System Administratoren, Poweruser
Die Red Hat Linux Distribution ist eine vollständige, stabile Linux-Distribution, die sowohl für den Einsteiger als auch für den Profi-Einsatz optimal geeignet ist. Neben der einfachen, menugesteuerten Installation und einer Vielzahl von graphischen Komponenten für die alltäglichen Administrationsaufgaben (linuxconf) findet der Einsteiger eine große Zahl von zusätzlichen Softwarepaketen auf RPM-Basis.
Red Hat ist wohl eine der bekanntesten und weitverbreitesten Distributionen in der Linux-Welt.


Distributor: SuSE GmbH <== 7.2 SoundSystem
Homepage: http://www.suse.de
Geeignet für: Anfänger, Poweruser, Systemadministratoren
SuSE Linux ist eine der wichtigsten und weitverbreitesten Linux Distributionen der Linuxwelt, könnte durch die Mitwirkung von UnitedLinux die Distri überhaupt werden. Gerade für die deutschsprachige Linuxgemeinde ist diese Distribution sehr interessant weil sie auf Nutzung mit deutscher Sprache ausgelegt ist.

Doomshammer
20.01.2003, 19:03
Ich hab schon so einiges an Distributionen durch. Damals ging von Linux SLS ueber DLD zu SuSE. Da bin ich 'ne Zeitlang geblieben (bei 6.3 hab ich damit aufgehoert). Dann kamen LFS (2.4.4 glaub ich), Debian, Slackware, Mandrake (hat mir viel Spass gemacht die 7.1 auseinander zu pfluecken und 'ne Art LFS daraus zu machen) und Trustix im Bereich Linux sowie Free- und OpenBSD.

Haengen geblieben bin ich auf dem modifizierten Mandrake 7.1, Slackware und OpenBSD.

Wenn ich jetzt ein neues System aufsetze, dann meistens mit OpenBSD ansonsten Slackware.

IMHO auch nicht schlecht: Debian, Trustix, Connectiva (nur einmal kurz angeschaut, aber hat Eindruck hinterlassen) und Mandrake

sepp2k
20.01.2003, 21:02
also ich verwende gentoo. Aus einem ganz einfachem Grund: Die Paketverwaltung ist einfach geil

Andre
21.01.2003, 07:20
die Paketverwalltung ist genau das, was mich an debian fasziniert ;)
einfacher, schneller und unproblematischer kann man keine softare-pakete installieren ....

chiefadri
21.01.2003, 08:20
Ich verwende icepack.

mache damit alles (office, internet, grafik usw)

Klein und gut -) für mich perfect.

Los_Andros
21.01.2003, 08:36
Ich hab auch schon ein paar durch,

Die erste war eine SuSE (6.2 oder so), dann kam irgendwann mal ein Mandrake auf meine Platte, dann ein Red Hat und irgendwann bin ich wieder bei SuSE (ab 7.0) gelandet!
Dann hab ich noch etwas mit LFS und Gentoo experimentiert und mir auch wieder mal Mandrake und Red Hat angeschaut, aber seit der SuSE 8.0 bin ich wieider ein SuSE Jünger geworden (der immer wieder gerne richtung gentoo schielt, welches ihm am besten gefällt, aber für einen ISDN User nicht zu gebrauchen ist)

devilz
21.01.2003, 11:53
Original geschrieben von andre
die Paketverwalltung ist genau das, was mich an debian fasziniert ;)
einfacher, schneller und unproblematischer kann man keine softare-pakete installieren ....

Es gibt noch mehr solcher Packetverwaltungssysteme ! (jetzt probier doch endlich mal gentoo :-þ )

Doomshammer
21.01.2003, 12:25
*klugscheiss* Der Portage-Tree ist kein Paketverwaltungssystem. Es ist kompiliert die Sourcen und bindet diese dann in ein Distributionseigenes Paketverwaltungssystem ein.

*noch mehr klugscheiss* Das Portage-System von Gentoo ist von *BSD geklaut.

danielgoehl
21.01.2003, 12:28
Nabend,

also ich muss hier auch mal meine Senf lassen!!

Mein router läuft mit ner SuSE 7.3, welche meiner meinung nach die Beste SuSE distri ist. Seit 8.0 hat sich die distri dramatisch verschlechtert!! Für einen Linux neuling ist es vieleicht besser geworden aber für einen Komandozeilen Junky wie mir ist das nicht zu gebrauchen!! SuSE hat zb die rc.config so auseinander gepflpgt das ich den eintrag für das ip_forwarding ziemlich lange suchen musste!!

Ich bin im moment dabei mich mit OpenBSD zu beschäftigen um mal ein "Unix" zu sehen. Ausserdem bedeutet mir die Sicherheit meines Servers sehr viel.

Ich habe vor in nächster Zeit mein eigenes LFS zu bauen und denke das ich dann dabei bleiben werde. Dort habe ich alles in meiner Hand und weiß was auf dem System intslliert ist.
Ein anderer großer vorteil an LFS ist das man sich sehr genau an mit den Linux interna beschäftigen muss und somit alles wichtige nicht nur gesehen sondern auch mal benutzt hat!!

So genug geschwafelt

Ich wünsch euch was

Daniel

ookami
21.01.2003, 17:07
Original geschrieben von Doomshammer
Das Portage-System von Gentoo ist von *BSD geklaut.

und dann habe sie es nicht mal geschaft depends ein zubauen *eg*
(bei der deinstallation)

cu

mib_xtreme
21.01.2003, 18:37
hi

ich habe suse, rh und debian getestet.

suse;
finde ich nicht toll. denn ich bin der meinung, dass man den usern zuviel zumutet. ich meine damit, dass suse versionen für teures geld herausbring, und diese nicht ausgiebig testet. desweiteren sollte der source von yast freigegeben werden. das macht suse aber nicht. da kommt mir nur microsoft in den sinn.

rh:
finde ich nicht schlecht. hat wenigsten eine gewisse stabilität. habe diese auf 2 servern bei mir zuhause am laufen.

debian:
finde ich eine super distri. zu schätzen weiss ich die stabilität, den speed, und die geniale packet verwaltung die mir die möglichkeit gibt von einer version auf die andere zu swappen, ohne mein system immer neu zu installien.
debian redet nicht nur von gnu, sondern lebt es auch zu 100%

für die zukunft werde ich mich weiterhin an debian halten. ich kann diese distri nur empfehlen. von vorteil finde ich auch noch, dass man bei debian einige kenntnise von linux haben sollte. dann macht diese distri richtig spass

grüsse an alle
mib_xtreme

Otten
21.01.2003, 18:54
Original geschrieben von stargate [...]
Distributor: RedHat <== Zur Zeit kein System bei mir vorhanden
Homepage: http://www.redhat.com
Geeignet für: System Administratoren, Poweruser
Die Red Hat Linux Distribution ist eine vollständige, stabile Linux-Distribution, die sowohl für den Einsteiger als auch für den Profi-Einsatz optimal geeignet ist. Neben der einfachen, menugesteuerten Installation und einer Vielzahl von graphischen Komponenten für die alltäglichen Administrationsaufgaben (linuxconf) findet der Einsteiger eine große Zahl von zusätzlichen Softwarepaketen auf RPM-Basis.
Red Hat ist wohl eine der bekanntesten und weitverbreitesten Distributionen in der Linux-Welt.


Linuxconf ist nicht mehr dabei, lediglich einige wenige redhat-config-tools die aber leicht von vi(m) ersetzt werden können.
[root@europa root]# redhat-
redhat-cdinstall-helper redhat-config-securitylevel
redhat-config-date redhat-config-services
redhat-config-keyboard redhat-config-soundcard
redhat-config-language redhat-config-time
redhat-config-mouse redhat-config-users
redhat-config-network redhat-config-xfree86
redhat-config-network-cmd redhat-control-network
redhat-config-network-druid redhat-install-packages
redhat-config-packages redhat-logviewer
redhat-config-printer redhat-switch-printer
redhat-config-printer-gui redhat-switch-printer-nox
redhat-config-printer-tui redhat-switchmail
redhat-config-rootpassword redhat-switchmail-nox
[root@europa root]# redhat-

Doomshammer
21.01.2003, 18:59
Original geschrieben von mib_xtreme
hi
suse;
[...] desweiteren sollte der source von yast freigegeben werden. das macht suse aber nicht. da kommt mir nur microsoft in den sinn.
Ich bin zwar kein SuSE Befuerworter, aber dieses Argument ist bloedsinn. Sowas gibt es bei fast jeder Distribution.


Original geschrieben von mib_xtreme
debian:
[...] stabilität, den speed
Worin definierst Du das? *kopfkratz*
Mein SuSE 6.1 hatte damals auch eine Uptime von >300 Tagen bevor es zum Stromausfall kam. Wo liegt der Stabilitaetsunterschied, anderen Distris. gegenueber? Womit hast Du den Geschwindigkeitsvergleich durchgefuehrt.

Wuerde mich echt mal interessieren...

mib_xtreme
22.01.2003, 20:29
Original geschrieben von Doomshammer

Ich bin zwar kein SuSE Befuerworter, aber dieses Argument ist bloedsinn. Sowas gibt es bei fast jeder Distribution.


yast gibt es nur bei suse. d.h der source ist nicht öffentlich verfügbar. nennst du das opensoure? ich nicht! jedoch muss ich dir schon recht geben, dieses problem kennt nicht nur suse. deshalb sage ich DEBIAN GNU/Linux die sind zu 100% nicht komerziell und leben nach dem motto "nur 100% freie Software kommt in diese original distri"

ein beispiel: linuxconf ist frei im soure und im gpl verfügbar. deshalb findest du das in verschiedenen distris.


Original geschrieben von Doomshammer

Worin definierst Du das? *kopfkratz*
Mein SuSE 6.1 hatte damals auch eine Uptime von >300 Tagen bevor es zum Stromausfall kam. Wo liegt der Stabilitaetsunterschied, anderen Distris. gegenueber? Womit hast Du den Geschwindigkeitsvergleich durchgefuehrt.

Wuerde mich echt mal interessieren...

ich definiere stabilität nicht alleine durch laufzeit einer maschine. sondern wichtiger ist die stabilität der einzelen programme/packete im direkten gebrauch des systemes. oder bootest du den pc, wenn dir eine einzelen applikation abstürzt. (wegen nicht sauberen programierens oder etc.)

früher hatte ich auch mal eine suse 7.3 am laufen. diese war sehr bekannt in stabilität und qualität. was man von den 8.0 / 8.1 nicht mehr sagen kann.

ich schätzte debian genau wegen folgenden gründen:
ausgiebige testzeiten bis eine version eingefroren beziehungsweise stable wird. der vorteil darin liegt eindeutig in der qualität des ganzen systemes dies bringt zwangsweise stabilität und speed mit sich.

grüsse

Luzifer
19.03.2004, 16:44
Hallo
Ich benutze seit 5 Monaten Slackware und bin äußerst zu frieden.
Es läuft einfach alles, es ist schnell und läuft Sabil.
FreeBSD ist irgendwie auch very sexy, aber mir persöhnlich ist es ein bisschen zu langweilig. Die folgenden Linuxdistributionen hatte ich schon:
red hat, debian, mandrake und ark linux

MfG Lupus

SilverHawK
19.03.2004, 17:17
Mein kleines Reich...

2 AMD Athlon 1700+ ( W2k und versuch grad Gentoo mit draufzubringen )
1 AMD Duron 1000 MHz ( W2k und Mandrake )
1 Pentium2 166 (Win98se und Mandrake )
1 IBM Laptop Thinkpad 1200er Serie ( Win98 Recover und Mandrake )

Suse gefällt mir als erstel mal Yast nich so richtig
Red Hat hab ich irgendwie immer Probs mit dem Internet
Mandrake 9.2 luppt suppi überall :)

Deswegen Mandrake

Hab auch scho vieles durch aber als Linux-Neuling is des glaub ich net so gut... weil:
1. Hat man wenig ahnung von den Systemen und den Aufbau an sich
2. Is man Irgendwie in nem Windowsdenken
3. Sucht man irgendwo verzweifelt den perfecten Clone von Windows
4. Muss man heftig umdenken
5. Genau das macht mir Probleme :)

Deswegen frag ich hier auch immer so doof hehehe

ma-games
19.03.2004, 20:42
Hallo!
Ich kenne Linux 8.0 - 9.0 und Red Hat 9 und Fedora Core 1. Ich finde das es keinen so großen Unterschied zwischen diesen Distries gibt. Außer vom Software Umfang her vielleicht. Ich besitze/betreue insgesamt 2 Notebooks und zwei PCs auf denen jeweils Suse 9.0 läuft. Bis auf kleine Probleme (neues Flash-Plugin in Opera, Schrftarten, Wine) bin ich eigentlich sehr zufrieden mit Suse. Und jetzt wo auch noch YAST unter die GPL gestellt wird, denke ich das ich auch erstmal Suse treu bleiben werde.

FritzX
19.03.2004, 21:37
desweiteren sollte der source von yast freigegeben werden. das macht suse aber nicht. da kommt mir nur microsoft in den sinn.


Hm,

vielleicht solltest Du einmal in das 2.6.4
ChangeLog auf Kernel.org (http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/ChangeLog-2.6.4) schauen und nachzählen wieviele Kernelpatches von SuSE Entwicklern kommen.

Die Mitarbeit am Kernel, an KDE, ALSA, etc. ist meiner Meinung nach wichtiger als ein Konfigurationswerkzeug...

Um hier nicht missverstanden zu werden: Das heißt nicht, daß SuSE Linux im Alleingang entwickelt ;)

Ich habe SuSE 6.1 erstmals auf einem 486er installiert, war bis jetzt (8.2 auf Athlon) sehr zufrieden und sehe für mich auch keinen Grund für einen Umstieg auf eine "Hardcore" Distribution...

Bei anderen Leuten mag das anders sein, jedem das seine...

Gruß,
Fritz

LinuxSchwedy
19.03.2004, 23:36
Meine Lieblingsdistris sind Slackware ( erste Sahne ! ), SuSE und Gentoo.:]

Mandrake, Red Hat, Debian finde ich nicht so toll. ;)

@FritzX: FULL ACK ! :P

FritzX
20.03.2004, 00:05
Ach ja, ein Nachtrag:

Auch wenn ich von SuSE 6.1 bis 8.2 bis jetzt nicht die Distribution gewechselt habe, heißt das nicht, daß ich nicht wechseln würde....

Es kommt immer auf die Anwendbarkeit des Produktes für meinen Anwendungsfall an ;)

Und da ist der große Vorteil von Linux: Hier kann ich z.B. von SuSE auf Mandrake, Fedora, Debian, Gentoo, Ark Linux, usw. usw. wechseln wenn mir etwas nicht gefällt ;)

Da gibt es einen großen Softwarehersteller, da ist dies nicht möglich...

Gruß,
Fritz

SilverHawK
20.03.2004, 05:46
noja ohne jemanden dabei auf die füsse zu treten jeder wird die distri nehmen mit der er am besten klar kommt und die für seine anwendungen am besten ist.

Ich bin mir da allerdings noch nich so im klaren welche distri das für meine anwendungen ist...

Deswegen teste ich immer und werd auch weiter testen hab dafür nen extra PC gebastelt :)

Aber die einfachsten sind wohl suse, redHat, Mandrake zumindest installationsmäßig

bin grad dabei Gentoo etwas unter die Lupe zu nehmen und muss sagen das diese distri für Anfänger wie mich fast nicht zu verstehen ist...

Oder bin ich einfach zu dumm dazu ?
Kann sich etz jeder denken was er will ;)

Aber solche Distri´s wie Gentoo find ich aus einem Grund ganz gut und wichtig
Jemand der sich mit Linux und seinem Aufbau auseinander setzen will ist da genau richtig... Der User wird ganz automatisch in die Grundstruckturen eingewiesen...
Er sollte sich natülich auch nen Kopf zu machenwas er da grad Tippt sonst kann er es auch gleich sein lassen...

Meine Meinung zu diesem Thema

Snieff
20.03.2004, 12:11
Also, dan geb ich auch mal meinen Senf zu dem Thema ab:
SuSE:
Ist eigentlich nicht schlecht, vor allem für Einsteiger. Bei Suse geht alles entweder mit einem Mausklick oder so gut wie gar nicht ;-) Hardwarsupport, Konfigurierbarkeit für Mausschubser 1a. Für den linux-profi vielleicht nicht die beste lösung...

RedHat:
Naja... find ich nicht so dolle, obwohl die redhat-config-* Tools wenigstens nicht so im System rumpfuschen, dass man sie nicht durch Vi oder so ersetzen kann. Nur die Softwareinstallation ist ein Graus, ohne Apt kann man das eigentlich kaum bequem machen, da hat SuSE die Nase vorn!
Jetzt heisst die User-Variante ja Fedora... mal gucken, wie sich das durchsetzt.

Debian:
Klasse Distri! Vor allem kommt da der Apt her! Mich hat nur die lähmend langsame installation ziemlich genervt. Dem völligen Fehlen von Config-Tools kann man mit Webmin entgegenwirken.
Was schwerer wiegt sind die sehr oft zu alten Versionen der einzelnen Programme. Wenn man dan Teile aus dem Unstable/Testing-Tree installiert, kann das ausarten zu einem kompletten systemupgrade - und dann ists mit der "Stabilität" dahin!

Momentan mein Favorit: Gentoo
Klar, die Installation ist noch länger als bei Debian, weil ja alles kompiliert wird, dafür läuft der kram etwas flotter und ich besseren Überblick was auf dem System installiert wird. Was auch noch ein Vorteil ist, es ist ohne weiteres möglich, tar.* Dateien ins System einzubetten, (indem man sich ein .ebuild schreibt, ist wesentlich einfacher als ein rpm zu machen) ohne die Paketabhängigkeiten völlig über den Haufen zu werfen.

Und noch was:
Das ist natürlich meine Meinung, jeder soll das Linux nutzen, dass in seinem Umfeld am besten geeignet ist! Gentoo kann in einigen Firmen nicht eingesetzt werden, weil es da keinen gibt, der Supportverträge dafür anbietet. SuSE ist da in Deutschland wohl immer noch Marktführer.

Soviel dazu...

cu,

Stephan

Gronau
21.03.2004, 09:50
mein liebling ist und war Slackware (http://www.slackware.com).

habe bisher CRUX (http://crux.nu), LFS (http://www.linuxfromscratch.org), Gentoo (http://www.gentoo.org), LRs (http://www.lrs-linux.org) und Debian (http://www.debian.org) probiert.

auser LFS und Slackware konnte mich keine so richtig überzeugen.

cu

patrick

Dem kann ich mich nur anschließen

bananenman
22.03.2004, 10:27
da ich stolzer besitzer einer vmware-lizenz bin, habe ich in den letzten jahren so ziemlich jede distrie durchprobiert, die es bei linux-iso.org so zu laden gibt, zusätzlich die susi's und noch div. klein-distriebutionen. eingestiegen bin ich vor jahren bei suse 6 und red hat 5.2, inzwischen installiere ich auf meinem schlepptop (zum arbeiten) und dem lokalen server slackware, und auf dem desktop (zum rumspielen) mdk 9.2 - den sprung zur 10 werde ich erst machen, nachdem die official 2 monate läuft. ich mag das suse-konzept mit den durchwürfelten config-files nicht sonderlich, auch die tatsache, das es am yast quasie kein vorbeikommen gibt finde ich unakzeptabel - ansonnsten ist suse wahrscheinlich die beste overall-out-of-the-box-distribution am markt. debian ist mir einfach zu alt - das konzept ist ja gut, aber inzwischen ist auf neuer hardware eine ungepatchte installation nichtmehr lauffähig - es wird zeit, dass sich das projekt auch darum kümmert - backports sind nicht alles, und können eigentlich auch nicht im sinne einer distribution sein (wobei debian ausdrücklich keine distribution sondern ein projekt ist). es stellt sich halt immer die frage, was man das braucht - ich brauche zum arbeiten den ganzen firlefanz und tünnef der bei mandrake oder suse dabei ist nicht, sondern ein schlankes, schnelles system und sage: weniger ist oft mehr - daher mein hang zu slackware. mdk 9.2 ist "mein" multimedia-system: einfache einbindung von scanner, tv-card, usw, ... , dabei relativ schnell, nicht zu aufgeblasen - gut.

mfg

bananenman

Moritz
22.03.2004, 10:41
Ich weiß ja nicht, ob's schon irgendwo stand, aber ich wollte hier mal klarstellen, dass SuSE YaST unter die GPL gestellt hat. ( http://www.unixboard.de/comments.php?catid=1&id=376 )
Aber ohne Feinde geht's wohl nicht. (Nerv: Windows/Linux, SuSE/Redhat/bla, AMD/Intel, ATI/nVidia, CDU/SPD, Kölner/Düsseldorfer) Könnt ihr denn nicht einfach testen und gucken was Euch gut gefällt und alle anderen einfach in Ruhe lassen?!

hehejo
22.03.2004, 12:18
die Paketverwalltung ist genau das, was mich an debian fasziniert ;)
einfacher, schneller und unproblematischer kann man keine softare-pakete installieren ....
Hm, bei ArchLinux soll es ja mittels "pacman" auch so schön einfach gehen!
Leider wollte meine VM nicht so recht mitspielen, so dass ich es wohl mal echt testen muss...

Moritz
22.03.2004, 12:48
Hm, bei ArchLinux soll es ja mittels "pacman" auch so schön einfach gehen!
Leider wollte meine VM nicht so recht mitspielen, so dass ich es wohl mal echt testen muss...
Kann ich bestätigen... der Funktionsumfang ist nicht so groß wie bei apt, aber die wichtigsten sachen gehen alle...

Riebl
22.03.2004, 15:28
also ich bin ja noch nicht lange mit linux dabei, hab mit suse 9.0 angefangen und bin jetzt bei slackware gelandet und wirklich sehr zufrieden um nicht zu sagen begeistert ;)
auch die paketverwaltung unter slackware, die so oft kritisiert wird, stört mich nicht im geringsten, da man mit swaret die deps prüfen kann :)

cu, raphael