Windows Netzwerk mit openSuse als Fileserver

Dieses Thema im Forum "Internet, lokale Netzwerke und Wireless Lan" wurde erstellt von metallica, 08.05.2007.

  1. #1 metallica, 08.05.2007
    metallica

    metallica Grünschnabel

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    Hallo,

    da ich blutiger Anfänger bin, aber hier in meiner Fa. einen Fileserver unter Unix einrichten soll, bräuchte ich mal Eure Hilfe:

    Ich habe Suse 10.2 installiert, die IP´s vergeben und Samba installiert.

    Das Netzwerk funktioniert auch soweit und ich konnte den Ordner auch auf einem Probe-(XP)Rechner als Netzlaufwerk verbinden. Dies soll noch auf 5-6 weiteren geschehen.

    Jetzt zum Problem: Wie sage ich Suse/Samba, daß nicht nach jedem Neustart ein Login mit Name und Passwort erfolgen muss (ist bei mir root und das entspr. Passwort), sondern daß sich das Netzlaufwerk immer unbemerkt verbindet.

    Ausserdem bekomme ich keine Internetverbindung (DSL, Router hängt im Netzwerk, es müssen keine Zugangsdaten eingegeben werden - die sind im Router hinterlegt. Habe schon eine Firmeninterne IP-Adresse vergeben und unter Routing den Standard-Gateway eingetragen. Ergebnis: Keines.

    Dies ist aber mein sekundäres Problem.

    Und als letztes: Wie kann ich die Hauptfestplatte automatisch oder manuell auf eine zweite Festplatte gleicher Größe sichern/spiegeln.

    Und - wirklich - ich komme mit vielen Fachbegriffen nicht klar, daher redet mit mir wie mit einem 6-jährigen;)
     
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  3. #2 supersucker, 08.05.2007
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    Na dann fangen wir mal an..........:D

    Wie, da musst du genauer werden. Von der Windows-Seite aus oder wie?
    Samba stellt auch nach Neustarts immer sofort die vorher definierten Verzeichnisse bereit.

    Einmal die Ausgabe von

    Code:
    ifconfig -a
    Code:
    route -n
    hier posten.

    DHCP ist keiner am Laufen?

    Auf der gleichen Kiste oder auf einem Backup-Server?

    Generell würde mir da z.B. rsync einfallen, dazu findest du über google haufenweise Tutorials.
     
  4. #3 metallica, 08.05.2007
    metallica

    metallica Grünschnabel

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    Zu Frage 1:

    Auf den Windows-Kisten soll ein Ordner von Suse als Fileserver direkt angezeigt werden, so dass alle Windows-User direkt auf diesen zugreifen können als wäre es ein Windows-Ordner. Das läuft aber im Moment nicht, ich muss erst den Ordner anklicken, worauf ich die Abfrage nach User/Passwort bekomme. Nun möchte ich aber nicht, daß hier alle das root-Passwort kennen.

    Die Ausgaben muss ich noch schuldig bleiben, gibt´s ne Möglichkeit diese in eine (Windows-lesbare [Editor etc]) Datei auszugeben, so daß ich sie dann hier nur noch einfügen muss? Sonst muss ich das ganze zweimal abschreiben, da auf Suse kein Drucker installiert ist (kriege ich auch noch nicht hin).

    Und zum Schluss: DHCP???

    Schääääm
     
  5. NoXqs

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    Zu Frage 1:

    1. Nehme nicht root für die Freigaben!
    Lege besser einen neuen User auf Linux und Samba an.
    Befehl für Linux: # useradd oder YAST2
    und für Samba: # /usr/bin/smbpasswd -a $USERNAME (z.B.: smball)

    2. Haben die Win-User einen Linux-Account? Wahrscheinlich nicht. :-(
    Gibt es einen PDC? Wo werden die WinUser authentifiziert?

    Falls es keinen Password-Server gibt, muß immer ein password bei der ersten Verbindung zum Samba-Server eingegeben werden, mit Password-Server könnte man das umgehen.
     
  6. #5 metallica, 09.05.2007
    Zuletzt bearbeitet: 09.05.2007
    metallica

    metallica Grünschnabel

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    Danke für Eure schnellen Antworten - ich habe da aber noch zwei Fragen:

    wenn ich den user angelegt habe, wie kann ich ihm den (bereits bestehenden) Ordner zuordnen?

    Läuft der Passwort-Server auf dem Linux-Rechner oder auf den Windows-Rechnern? Wo bekomme ich den her?

    Und zu Deiner Frage 2: ????????
     
  7. NoXqs

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    Der Befehl ist chown (change owner).
    Die manpages (soweit installiert) zu jedem Kommando bekommst du mit # man $BEFEHL, also in diesem Fall #man chown
    Der Befehl würde lauten:
    # chown -R <USERNAME>:<GRUPPE> /<Verzeichnis>

    anschließend würde ich auch gleich noch ein
    # chmod -R 750 /<Verzeichnis>
    hinterher schicken, damit werden die Rechte dahingehend gesetzt, dass der Besitzer alles darf, die Gruppe nur lesen und ausführen und der Rest nix.


    Samba ist sehr flexibel und mehr Details zu deinen Anforderungen wären hilfreich, damit die Freigabe so funktoniert, wie du es möchtest und Firmen-Policies es fordern. ;-)
    Wenn alle User auf alles gleichberechtigt (lesen, schreiben und löschen von allen Dateien und Verzeichnissen in der Freigabe) zugreifen sollen, kannst du folgende Config in die smb.conf eintragen.

    Code:
    
    [daten]
    
    path = /<dieser_ordner>
    valid user = <USERNAME>
    read only = no
    create mode = 0770
    directory mode = 0770
    
    
     
  8. #7 supersucker, 09.05.2007
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    Für Begriffserklärungen bitte immer erst auf wikipedia nachschauen: klick

    Ja, ganz einfach, angenommen du möchtest die Ausgabe von "ifconfig -a" hier posten, hast aber kein Internet, dann:

    Code:
    ifconfig -a > ~/ifconfig_output
    Speichert die Ausgabe in der Datei ifconfig_output in deinem home-Verzeichnis. Die kannst du über einen beliebigen Dateimanager (z.B. Konqueror) auf einen usb-Stick ziehen (sollte automatisch unter /media gemountet werden), auf einer Windows-Kiste mit Textpad oder was auch immer öffnen und hier posten.

    Ausserdem empfehle ich dir dringend mal als Grundlagen-Lektüre:
    - die Linuxfibel
    - samba-Tutorials
    - das opensuse online Handbuch (findest du über google)

    sonst wird das langfristig alles nix......
     
  9. #8 metallica, 09.05.2007
    metallica

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    Ich weiß:O , aber ich muss Euch leider im Moment so nerven, weil ich hier ein bisschen unter Zeitdruck stehe. Ich verspreche aber, mich später in Ruhe in Linux einzuarbeiten:hilfe2:

    Die Ausgaben werde ich hoffentlich heute noch posten. Hier muss man alles nebenbei machen, lange dauern darf´s aber auch nichtX(
     
  10. #9 supersucker, 09.05.2007
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    Jo, dit kenn ich....:D

    Zum Netzwerk-Problem nochmal kurz:

    Du kannst auch einfach mal folgendes probieren (als root):

    Code:
    ifconfig etho deine_ip netmask 255.255.255.0 broadcast 192.168.0.255 up
    Code:
    route add default gw deine_router_ip
    Code:
    echo "deine_router_ip" >> /etc/resolv.conf
    Dies setzt allerdings voraus, das du in einem Klasse-D Netzwerk bist (192.168.0.*) und das das System den Netzwerkkarten-Treiber schon geladen hat.

    Mit etwas Glück läuft dein Netz dann schon....:D
     
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    Vielleicht findest du HIER Antworten.
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  12. NoXqs

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    Welcome to the real world. :)
     
  13. #11 metallica, 10.05.2007
    Zuletzt bearbeitet: 10.05.2007
    metallica

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    So, hier ist die Ausgabe von ifconfig:


    eth0 Link encap:Ethernet HWaddr 00:E0:4C:D0:56:58
    inet addr:193.11.14.25 Bcast:255.255.255.255 Mask:255.255.255.0
    inet6 addr: fe80::2e0:4cff:fed0:5658/64 Scope:Link
    UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
    RX packets:4998 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
    TX packets:2272 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
    collisions:0 txqueuelen:1000
    RX bytes:614434 (600.0 Kb) TX bytes:328392 (320.6 Kb)
    Interrupt:58 Base address:0x6000

    lo Link encap:Local Loopback
    inet addr:127.0.0.1 Mask:255.0.0.0
    inet6 addr: ::1/128 Scope:Host
    UP LOOPBACK RUNNING MTU:16436 Metric:1
    RX packets:698 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
    TX packets:698 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
    collisions:0 txqueuelen:0
    RX bytes:69428 (67.8 Kb) TX bytes:69428 (67.8 Kb)

    sit0 Link encap:IPv6-in-IPv4
    NOARP MTU:1480 Metric:1
    RX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
    TX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
    collisions:0 txqueuelen:0
    RX bytes:0 (0.0 b) TX bytes:0 (0.0 b)


    Der Smilie oben ist übrigens ein :_D ohne den Unterstrich - macht er automatisch
     
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