Wie haltet ihr es nur aus...

Dieses Thema im Forum "Sandkasten" wurde erstellt von Tomekk228, 19.09.2008.

  1. #1 Tomekk228, 19.09.2008
    Zuletzt bearbeitet: 19.09.2008
    Tomekk228

    Tomekk228 Lebende Foren Legende

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    Das ist ein "Frust-Thread" weswegen ich es direkt in den Sandkasten gesetzt habe. Weil ich hier sehr viel rum Flamen und Bashen werde gegen andere DE's und gegen die Enwicklerlogik von KDE/Gnome usw, bitte ich darum sich mit "dummen" kommentaren usw oder mit hinweisungen oder "gegen bashing" zurück zu halten...ich WEIß das ich hier sehr radikal und verbal und vielleicht auch falsch reagiert habe, aber das musste jetzt einfach sein, sry.

    Es hat alles mit diesem Thread angefangen > http://www.unixboard.de/vb3/showthread.php?t=39628

    Vor Monaten habe ich mal was ähnliches geschrieben in Bash welches was ähnliches tut. Aber mein Script damals merkte sich nicht den Stand der verbleibenden Zeit. So das wenn der User sich einlogte, und nach 10 Minuten auslogte, so waren die restlichen 50 Minuten weg und musste bis morgen warten.

    Nun, jetzt hab ich etwas gegoogelt, und so gut wie gar keine Software gefunden für Linux welche genau diese Tätigkeit hat > User zeitlich begrenzen. Bzw dem User ein Zeit-Konto einrichten. So das der User mal 5 minuten eingelogt sein kann, mal 10, mal 20, usw, bis sein Konto leer ist am 1 Tag.

    Also hab ich mich an die Arbeit gemacht mein uraltes Script zu "modden" und habe es von ca 10 Zeilen Code in 77 erweitert... und das ist noch lange nicht fertig. Wieso?

    Als ich gedacht habe ich sei fertig, sprach mich ein User an: "Und was ist mit Leuten die sich nicht per TTY einlogen?" Und ich hab ihn gefragt was er meinte, daraufhin er: "Ja, leute die sich per KDM/GDM/usw einlogen, haben kein "-bash" eintrag in "ps aux".

    Daraufhin hab ich eine schei* Wut bekommen. Ich bin natürlich davon ausgegangen das sich KDE/Gnome/usw an den Standards halten und somit für jeden User (wie es normal auch ist und schon immer war) eine bash eröffnen. Aber nein, es wird nur eine "ur-bash" geöffnet unter den dann alle User laufen. Dann dachte ich mir: "halb so schlimm, machste beim Setup-Dialog ne Inputbox wo du den User fragst was für ein DE er hat", und kille einfach den X-Server vom User. So, als ich nun zusätzlich ca 30 Zeilen Code fertig hatte der mir ermöglichte zu überprüfen ob ein X-Server vom User XY läuft, inklusive der Funktion diesen _höfflich_ zu beenden, so das sich alle anderen Programme ordnungsgemäß schließen, habe ich wieder von dem gleichen User erfahren der mich wegen TTY usw ansprach das KDE/Gnome/usw überhaupt kein seperaten X für die User startet wenn sie sich einlogen, sondern den X-Server nutzen der zuvor mit init als Root gestartet wurde...

    TOLL! ein NORMALER User, nutzt ein X-Server MIT ROOT RECHTE. Gott sei mir gnädig: Ich bin kein guter Scripter, kein guter Programmierer, und vielleicht auch kein guter Logiker, aber ich schaffe es meine Programme und Scripte wenigstens so aufzubauen das ich wenigstens die Philosophie von dem Betriebssystem einhalte für den ich es schreibe. Das heißt bei Linux z.b jetzt das ich nicht unnötig Programme unter Root laufen lasse die eigentlich auch als User laufen lassen kann. Und X ist einer der Programme die für mich definitiv NICHT als Root laufen sollten. Für GDM und KDM ist es in Ordnung, mehr aber auch nicht!.

    Jetzt müssen sich die kleinen Entwickler die Abends, nach der Arbeit, sich zuhause vor dem PC setzen und ihr Hobby nachgehen, auf die Fehler großer Idioten Rücksicht nehmen, in dem sie ihren Code um das zehn fache vergrößern müssen um ein Workaround zu schreiben.

    Appel an die "Großen": Leute, ernsthaft, es - macht - kein - Spaß!

    Warum kann man sich nicht einfach an die "Standards" halten? Warum muss man so ein "schei*" produzieren? Nur um zu sagen: "Hey, guckt mal, ich kann so kompliziert und umständlich Coden!" ? Kann man nicht an die anderen denken? Sich in die Köpfe anderer vertiefen die mal womöglich auch mal ein Programm schreiben wollen und weil die "unwissend" sind mal daran denken das die NUR das OS selber kennen, und nur die Arbeitsweise des OS's?

    Kann man nicht sein Produkt AN Linux anpassen?

    Nein, anscheinend nicht.

    Weil irgendwie beobachte ich nur das sich Linux langsam an die großen "Software Konzerne" anpasst in dem sie immer mehr workarounds und patches in den kernel hauen.

    Eins muss man sagen: Bei Windows (auch wenn ich es nicht so sehr mag) wär das nicht möglich!

    Da ich es vorgeschlagen habe das Programm welches ich grad schreibe zu schreiben, werde ich dieses auch noch zuende schreiben, und zwar so das es auch mit KDE/Gnome/usw läuft. Aber danach können die mich mal kreuzweise (sry).

    Den ab da, werde ich nur Programme und Scripte schreiben welches sich strikt an die Philosophie von Linux halten...

    schönen gruß.

    ein-von-großen-software-konzern-machos-angepisster-tomekk
     
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  3. #2 sim4000, 19.09.2008
    sim4000

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  4. Cdh

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    http://www.linux-magazin.de/news/x_server_schon_bald_ohne_root_rechte?category=368

    War halt so, dass man wegen direktem Zugriff auf Grafik- und Eingabehardware das nicht mit Userrechten machen konnte...
    Aber keine Sorge, die frickeln das schon noch so hin, dass es auch DIR gefällt.


    Wie wäre es eigentlich, wenn du dir einen xorg baust, der die volle Funktionalität hat, aber nicht als root läuft? Ist doch Open Source und muss ja auch ganz einfach sein, weil nur große Idioten das nicht hinbekommen.

    Und du hast Recht, bei Windows wäre das nicht möglich. Da möchte ich mir gar nicht vorstellen, mit welchen Rechten und WO die Gui läuft. *schauder*
     
  5. #4 sim4000, 20.09.2008
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    Läuft der nicht als Benutzer, wenn du in einem tty startx eingibst?
     
  6. #5 Tomekk228, 20.09.2008
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    jap, als user.
     
  7. doc

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    nö, X läuft immer als root-prozess
     
  8. #7 sim4000, 20.09.2008
    sim4000

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    Code:
    <sim4000> (~) ps aux | grep X11
    sim4000   4975  0.0  0.0   2760   776 tty1     S+   11:02   0:00 xinit /home/sim4000/.xinitrc -- /etc/X11/xinit/xserverrc :0 -auth /home/sim4000/.serverauth.4959
    sim4000  10729  0.0  0.0   3308   868 pts/1    R+   13:23   0:00 grep X11
    
    <sim4000> (~) ps aux | grep startx
    sim4000   4959  0.0  0.0   4420  1452 tty1     S+   11:02   0:00 /bin/sh /usr/bin/startx
    sim4000  10991  0.0  0.0   3312   880 pts/1    S+   13:23   0:00 grep startx
    Ich weiß jetzt nicht ob das die richtigen Prozesse sind, aber die laufen bei mir als User...

    System: Arch Linux
    ohne Loginmanager
     
  9. #8 Tomekk228, 20.09.2008
    Tomekk228

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    Bei mir hat Root nichts in der Prozessliste was mit X zutun hat. Nur die daemone hat er am laufen (mpd, acpid, wlan usw).

    X ist komplett wie bei sim als user am laufen.

    Ohne login manager (bzw mit einem eigenen geschriebenen autologer, er logt mich als _user_ ein und startet x, auch als user).
     
  10. doc

    doc Kaffeetrinker

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    das halte ich für ein gerücht.

     
  11. #10 Tomekk228, 20.09.2008
    Tomekk228

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    $("§&)"%)&!"§("%!)§"! >.< *grml*

    Naja, was kann man schon tun ;D :devil:
     
  12. #11 blue-dev, 20.09.2008
    blue-dev

    blue-dev stranger with blue eyes

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    Ich auch, X muss als root laufen. Ansonsten kann man den zugriff auf die Grafikkarte gleich knicken. Ich kenn nen paar Workarounds mit hal, hilft aber auch nur wenn hal als root gestartet wird.

    Code:
    [blue@noir] 2008-09-20 15:17:54 
    [~] ->   ps -aux | grep X
    Warning: bad ps syntax, perhaps a bogus '-'? See http://procps.sf.net/faq.html
    blue      4456  0.0  0.0   2760   780 tty1     S+   14:10   0:00 xinit /home/blue/.xinitrc -- /etc/X11/xinit/xserverrc :0 -auth /home/blue/.serverauth.4440
    root      4457  2.1  1.4  51304 44492 tty7     S<Ls+ 14:10   1:34 /usr/bin/X -nolisten tcp
    blue      6585  0.0  0.0   2436   844 pts/3    S+   15:22   0:00 grep X
    [blue@noir] 2008-09-20 15:22:20 
    [~] ->  
    
     
  13. #12 sim4000, 20.09.2008
    sim4000

    sim4000 Lebende Foren Legende

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    Doc und Blue-Dev haben recht.
    Code:
    <sim4000> (~) ps aux |grep X 
    sim4000   5124  0.0  0.0   2760   776 tty1     S+   17:26   0:00 xinit /home/sim4000/.xinitrc -- /etc/X11/xinit/xserverrc :0 -auth /home/sim4000/.serverauth.5107
    root      5125  3.6  1.2  32060 25320 tty7     R<s+ 17:26   0:09 /usr/bin/X -nolisten tcp
    sim4000   9021  0.0  0.0   3312   880 pts/1    R+   17:30   0:00 grep X
     
  14. @->-

    @->- Guest

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  16. Cdh

    Cdh Mitglied

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  17. #15 x0r, 22.09.2008
    Zuletzt bearbeitet: 22.09.2008
    x0r

    x0r Bitschubser

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    Du hättest ja auch die dev-notes lesen können, entsp. mailing-listen usw. ich meine: Du setzt Dich doch nicht vor die Workstation und fängst erstmal an zu coden, um Dich dann später über eine verhunzte Schnittstelle zu ärgern. Stell Dir vor, Du hättest nicht mit einem 10 oder 77 Zeiler in einer (noch sehr leicht lesbaren Skriptsprache) begonnen, sodern mit einer Anwendung in einer der einschl. portablen oder systemnahen Sprachen, bei der Du nicht nur einen Debugger nutzen müßtest, sondern auch noch eine Test/Evaluationsmetrik hinbasteln solltest, sofern das Kompilat nämlich gar nicht direkt ausführbar ist, sondern als Modul Teil einer komplexeren Anwendung.

    Die argumentative Basis für diese Aussage geht gegen NULL. Stichwort: DLL-Hell. Wie kommst Du nur auf so etwas ?

    Die Vorstellung mag nicht sehr tröstlich sein, aber glaub mir, eher nimmt jmd. vom Umfallen einer ganzen LKW-Ladung Reissäcke Notiz, als das sich auch nur ein ernsthafter Projektentwickler um die Probleme von script-codern scherte.

    Lass es halt bleiben :devil:, oder mach' das was viele Andere auch machen.
    <Irony_mode>Hinsetzen, Tee aufbrühen (Kamille ?) und die Sache sieht schon wieder gaaaanz anders aus...</Irony_mode>

    Mal im Ernst: Du bist schon so weit gekommen, hast Dir Wissen angeeignet, dass die meißten Leute nur in teuren Schulungen oder Studien gewinnen können die Dich viel Zeit und Geld kosten, und dann willst Du den Kram hinschmeißen, weil es Mal nicht so läuft wie es vielleicht laufen könnte ? Ist doch Quatsch...
     
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