Welche Distro für Server? (Gentoo, Debian, Ubuntu LTS)

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von serverzeit.de, 10.12.2007.

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Welche Distro für Server?

  1. Gentoo

    14,2%
  2. Debian

    80,8%
  3. Ubuntu LTS

    13,3%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. #1 serverzeit.de, 10.12.2007
    serverzeit.de

    serverzeit.de Netzwerkarchäologe

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    Hallo,
    Ich muss einen Linux-Server aufsetzen und habe das schon länger nicht mehr gemacht, da ich immer nur mit BSD-Systemen arbeite. Jetzt muss aber ein Linux-Server her, weil der, der sich später drum kümmern soll, nur mit Linux auskennt und zu faul is sich mit BSD anzufreunden.

    Wie auch immer, ich habe mir folgende Distributionen ausgesucht, die für mich in Frage kommen: Gentoo, Debian und Ubuntu LTS, jeweils die aktuellste Version.

    Jetzt würde ich von euch gerne wissen, da ihr ja mehr Erfahrung mit Linux als Server habt, welche Distro ihr einsetzen würdet. Debian und Ubuntu haben ja nicht so richtig große Unterschiede.

    Folgende Aufgaben soll der Server mal übernehmen:
    1) Webserver (für CRM und Collab.-Suite) im LAN
    2) DNS-Server fürs LAN
    3) evtl. Proxy
    4) PostgreSQL

    Danke für eure Einschätzungen und Tipps...
    (Mehrfachnennungen möglich, wenn ihr sagen wollt "Debian oder Ubuntu")

    Wäre toll wenn ihr eure Antwort kurz (!) begründen würdet und bitte kein geflame oder sowas. Nur Erfahrung oder harte Fakten.
     
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  3. Lord_x

    Lord_x Guest

    Ich habe jetzt 2 Server produktiv im Einsatz. Zuerst wurden beide mit Debian installiert aber
    durch einen Hardware def. musste der Server auf einem anderen Gerät neu installiert werden.
    Für Ubuntu im Gegensatz zu Debian sprechen die 5 Jahre garantierten Updates.
    Seit dem Update auf 6.06.1 läuft der wirklich rock stable!

    Vielleicht wäre Arch-Linux noch einen Blick wert. (da BSD Like :D )
    Nachteil hier sind die häufigen Updates, weil immer die neuste Version installiert wird.
    Es gibt eigentlich keine festen Releasezyklen.

    Bei Gentoo würde mich das dauernde kompilieren auf nem Server stören.
     
  4. rikola

    rikola Foren Gott

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    Ich denke, dass es sehr grosse Unterschiede zwischen Ubuntu und Debian gibt. Die gesamte Verwaltung ist bei Ubuntu recht eingeschraenkt, modifiziert und nicht mehr nah an den urspruenglichen Diensten orientiert (zumindest ist das meine Erfahrung).

    Ein Server soll vor allem stabil laufen, von daher halte ich Gentoo fuer keine gute Wahl. Ich wuerde Debian stable nehmen.
     
  5. #4 BloodyMary, 10.12.2007
    BloodyMary

    BloodyMary Pornophon

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    Ein Server sollte denke ich möglichst schnell seine Software zur verfügung haben, deshalb kommt Gentoo nicht in frage. Debian wäre die Distro meiner wahl für den Job.
     
  6. #5 serverzeit.de, 10.12.2007
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    Danke schonmal für eure Einschätzungen.

    Arch nutze ich viel auf dem Notebook genau wegen der BSD-Ähnlichkeit :D Aber für den Server ist es mir auch zu instabil. Was da teilweise durch Updates zerstört wird... und bleeding edge halte ich für Server nicht sinnvoll.

    Wenn das so weiter geht werde ich wohl mal ein Debian drauf klatschen...
     
  7. sinn3r

    sinn3r Law & Order
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    nur mal am rande, stehen bei euch auch 110% ? *confused*
     
  8. #7 serverzeit.de, 10.12.2007
    Zuletzt bearbeitet: 10.12.2007
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    109,09% ;)

    Wie man sieht, sehr repräsentativ... :)

    Fehler: Es sind 13 Teilnehmer, das Skript sagt aber es seien nur 12...
     
  9. #8 Bâshgob, 10.12.2007
    Bâshgob

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    Gentoo verbietet sich schon allein aus dem Grunde als das Compiler und ähnliches Zeugs auf Servern definitiv nichts zu suchen haben.
     
  10. P17

    P17 Schandensbegrenzer

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    Ich würde auch für Debian stable plädieren.

    1. stabil und sicher
    2. einfach zu konfigurieren
    3. schnelle, komfortable Installation von Software durch apt/aptitude
     
  11. #10 serverzeit.de, 10.12.2007
    serverzeit.de

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    Warum haben deiner Ansicht nach Compiler nix auf Servern zu suchen?
     
  12. #11 BloodyMary, 10.12.2007
    BloodyMary

    BloodyMary Pornophon

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    würde ich auch gern wissen... Hab davon noch nie gehört...
     
  13. #12 Bytesplit, 10.12.2007
    Bytesplit

    Bytesplit Grünschnabel

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    Hm, zu den Compilern hatte ich auch schon verschiedene Meinung gehört. Haue aber auch in die Ecke, dass Kompilieren auf dem Server (produktiv vor allem) kaum Sinn macht.

    Ich habe mit OpenVZ ein Vserver-System am laufen. Centos als Host, da ich auf die EL-Pakete/Sicherheit gehofft habe. Soweit stimmt das auch. Für Anpassungen wiederum ists mir nicht so lieb. Ich komme mit dem RPM nicht wirklich zurecht, fertige Buildskripte gibt es wohl nicht und die binären RPMs sind oft nicht mit den nötigen Funktionen gebaut. Wie es da bei Debian steht, weiss ich nicht. Ist apt da besser?

    Gentoo hab ich mir angeschaut, weils gut zu meinem FreeBSD-Geschmack passte. Ähnlich wie ports, aber meiner Meinung nach trotzdem bischen Fehleranfällig.

    Aber insgesamt benote ich bei der Serverwahl folgende Punkte:
    1. Sicherheitsrelevante Patches, am besten binär vom Distributor
    2. Anpassung der Boot- und Wartungsskripte (rc-update/chkconfig...)
    3. Anpassung der Software-Install (fertige Pakete)
    4. Modifikation von Paketen für eigene Ansprüche. (Apache mit mod_proxy, sudo mit OTP...)

    Insgesamt stellt FreeBSD da nach wie vor die Referenz dar, kein Linux konnte mir da bis jetzt genügen. Ports und der Bau von Packages daraus ist genial (buildhost!).

    Debian wird immer wieder empfohlen. Ich habe auch einen Vserver damit laufen. Auf jeden Fall wird es der nächste Blick sein...
     
  14. Lord_x

    Lord_x Guest

    Darf ich mal von denen erfahren, die Debian empfehlen, warum sie das tun? In Bezug auf Sicherheitsupdates und Releasezyklen würde ich gärn eine Antwort erhalten.
    Bei Debian weiss man nie genau, wann die nächste Version kommt... Das kann sich ja Jahre hinziehen siehe Debian 3.0...
    Hier finde ich ein CentOS 5.1 (7Jahre) und Ubuntu LTS (5 Jahre) viel angenehmer... Da hat man genaue Zyklen und kann sich drauf einstellen.
     
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  16. #14 Bâshgob, 10.12.2007
    Bâshgob

    Bâshgob freies Radikal

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    Stell dir vor, du hast einen Server im Netz. Und stell dir weiter vor, jemand hat es geschafft einzudringen. Wie einfach ist es nun für den Eindringling auch ohne Rootrechte sniffer, Passwortcracker o.ä. zu installieren? Es ist ja alles da. Quellcode hochladen, bauen, einsetzen. Auf einen Server gehört nur das, was unmittelbar zum Job des Servers gehört. Auf keinen Fall mehr.
     
  17. Lord_x

    Lord_x Guest

    Naja wenn er es schon in deinen Rechner geschafft hat, ist das wohl dann dein kleinstes Problem...
     
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