Web 2.0 und wie man sich dagegen wehren kann.

Dieses Thema im Forum "Member Talk & Offtopic" wurde erstellt von Lumio, 01.07.2009.

  1. Lumio

    Lumio Tripel-As

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    Hi, hab gerade nen Bericht über nen ziemlich heftigen Fall in DE gesehn. Kann sein, dass es ziemlich aufgeputscht wurde. Aber dennoch finde ich es nicht gerade toll, wenn man zum Gespött der ganzen Schule wird.

    Ich fänds super, wenn man hier ne kleine Diskussion starten könnte, welche Wege es gegen solche Aktionen gibt, die nicht gleich als Zensur abgewertet werden. Wie kann man erst gar verhindern, dass sich Kinder (also Menschen im Alter von 0 bis 18 ) selbst zum Affen machen?

    Wenn ich Kinder hätte, würde ich mich darum kümmern, dass meine Kinder sich im Web nicht zu sehr zeigen, etc. Aber wie ist dann die andere Frage.
     
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  3. Cyber

    Cyber .:DISTORTED:.

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    Von welchem Bericht sprichst Du denn? Dein text gibt nicht viel her für ne Diskussion.
     
  4. Lumio

    Lumio Tripel-As

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    Ich wollt mal eure Meinung hören, wie man derartige Jugendliche schützen könnte :)

    Ach der Bericht war in SAM (weshalb ich denke, dass er etwas übertrieben ist)
     
  5. #4 tuxlover, 01.07.2009
    Zuletzt bearbeitet: 01.07.2009
    tuxlover

    tuxlover Der den Tux knuddelt

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    web 2.0 = Verblödung 2.0

    ich nehme solche fernsehsender wie pro 7 grundsätzlich nicht mehr ernst,- da kommt eh nichts was wirklich informativ ist.

    Ist doch jeder selber verantworlich was er für infos ins web stellt und was nicht. und jeder der von oder mit mir oder über mich ungefragt dinge postet oder ins netz stellt, wird von mir zur rechenschaft gezogen.
     
  6. lutoma

    lutoma Möchtegern-Informatiker

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    Nun, ich bin selber 14 und kann deshalb, denke ich, ein bisschen aus Erfahrung sprechen. ;)

    Ich denke es macht wenig Sinn solche Web 2.0 Sachen zu verbieten, denn manche sind schon sehr nützlich und lassen sich auch sinnvoll benutzen. Ob man jetzt einen Account bei SchülerVZ braucht, sei jedem selber überlassen (Ich hab mich dagegen entschieden ;) )

    Man sollte halt besonders von den Eltern aus erklären welche Gefahren davon ausgehen zuviele Daten von sich im Internet preiszugeben - Das Problem ist eben nur, dass die wenigsten der Erwachsenen / Eltern selber schon großartig mit dem Web 2.0 zu tun hatten. Wenn man zum Beispiel mal seinen Namen hergibt, finde ich das nicht großartig schlimm... Meistens gibt es mehrere Menschen mit einem Namen und ein Name ist ja kein Geheimniss.. Bei Sachen wie Adresse etc. sollte man aber aufpassen!
     
  7. Lumio

    Lumio Tripel-As

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    Ja ne, verbieten - davon war nie die Rede :) ich spreche mich für Web 2.0 aus. Sowas wie Wikipedia ist super angenehm und ich habe aus Spass mal ein paar Begriffe aus der Bibel in Wiki getippt und mich durchgeklickt und bin auf interessante Fakten gestossen.

    Ich glaube, dass man bei dem Thema "Eltern" anpinnen soll und Lösungen finden soll, die Eltern dazu motivieren ihre Kinder zu schützen. Leider seh ich oft genug, wie Kinder vernachlässigt werden und da meine Mutter auch noch Lehrerin ist, bekomm ich das gleich doppelt mit.

    Gibt es denn schon eine Seite, an die sich vorallem Eltern richten können?
     
  8. #7 Gast1, 01.07.2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.07.2009
    Gast1

    Gast1 Guest

    Mehr am Rande bemerkt, aber Wikipedia als Beispiel für "Web 2.0" zu wählen erzeugt bei mir Magenschmerzen, nicht nur wegen des für _fast_ alle mit dem Namen "Web 2.0" gehypten "Neuerungen" fehlenden, typischen Merkmals "hohes Verblödungspotential" (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel, natürlich gibt es auch dämliche WP-Artikel oder halbwegs clevere "Web 2.0"-Anwendungen), sondern auch schlicht und ergreifend, weil es chronologisch nicht passt.

    Wikipedia gibt es schon länger als dieses Web-2.0 Geschwafel, da bin ich mir ziemlich sicher (und ich würde fast wetten, daß man gerade _in_ Wikipedia dafür eine Bestätigung finden wird).

    Edit:

    Nun wirds allerdings interessant (Wikipedia wurde 2001 aus der Taufe gehoben).

    Deutsche WP:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0

    Aber (englische WP):

    http://en.wikipedia.org/wiki/Web_2.0

    und

    Zwar kein wirklicher Widerspruch ("erstmals erwähnt" und "der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht" sind zwei paar Stiefel), aber ein interessantes Detail (vor allem auch die Aussage mit Tim O'Reilly, die wohl für den angloamerikanischen Sprachraum als wichtiger angesehen wird).
     
  9. Lumio

    Lumio Tripel-As

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    Ich musste mich wegen meiner Matura/Abi mit Web 2.0 beschäftigen und kategorisieren, welche Anwendungen dazu gehören.

    Web 2.0 ist ein schwammiger Begriff, allerdings ist sich ziemlich jeder einig: Eine breitere Masse an "Redakteure" die Inhalte online stellen und bearbeiten können. Dazu gehört eben auch Wikipedia. Jeder darf und kann Inhalte (sofern man gute Quellen angibt) online stellen und somit sein Wissen teilen.

    Allerdings ging es mir mit dem Thema mehr um die Frage, wie man sich vor entblössung in Social Networks und seine Privatsphäre schützen kann und welche Möglichkeiten Eltern haben ihre Kinder davor zu schützen. (Okay, das hab ich in den vorigen Postings nicht klar definiert :D )
     
  10. #9 Atomara, 07.07.2009
    Atomara

    Atomara Debrandeter User

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    Web 2.0 pff ,Medien-Modebegriff

    Ich bin mal so fortschrittlich und spreche vom Web 3.11




    ps: ich weiß ein leichter Hauch von Spam liegt in der Luft
     
  11. Debma

    Debma Debian user

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    Für mich ist web 2.0 einfach nur bezeichnend für die Benutzung von Ajax uns ähnliche, und darum kann man nicht unbedingt sagen schlecht/gut, denn mit einer Technologie kann man natürlich beides anstellen ;)
     
  12. chb

    chb Steirer

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    Man muß da aber schon zwischen Säugling - Kleinkind - Kind - Jugendlicher unterscheiden.

    Wieso willst oder kannst du das verhindern?

    Ich dreh mal die Frage um, wovor hast du denn Angst?
     
  13. #12 gropiuskalle, 07.07.2009
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Irgendwie geht es hier am Thema vorbei, vermutlich, weil der etwas unscharfe Begriff "Web2.0" Erklärungsversuche provoziert.

    Es geht hier aber doch wohl um Social Networks wie Studi-/ SchülerVZ, Facebook, Yappy und Konsorten. Ich kenne ebenfalls einige Fälle von Kindern und Jugendlichen, die extrem böse mit diesen Netzwerken auf die Nase gefallen sind und finde, dass man von Kindern noch nicht uneingeschränkt verlangen kann, Verantwortung bezüglich der Preisgabe persönlicher Daten zu tragen - derlei setzt eben nicht bloßes Bewusstsein über mögliche Gefahren voraus, das ist ein u.U. langfristiger Lernprozess.

    Ich sehe andererseits aber auch, dass Eltern oft schlechterdings überfordert sind, die notwendige Aufklärung zu leisten. Eine →heute vorgestellte Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien kommt zum Ergebnis, dass bereits die 7 bis 10-jährigen zu über 70% regelmäßig das Internet nutzen, sofern bei ihnen ein Netzanschluss im Hause ist, bei den etwas älteren sind es nahezu 100%. Während diese Generation mit dem Netz als selbstverständliches Werkzeug inkl. seiner sozialen Komponente aufwächst, bleiben weite Teile der Chemie innerhalb des www den Eltern völlig unbekannt. Die Betreiber solcher sozialen Netzwerke nehmen Datenschutz ebenfalls kaum ernst (vielleicht hat jemand neulich Herrn Markus Berger de León, dem Chef von StudiVZ, bei "Hart aber fair" in der ARD gesehen, der versuchte zu kolportieren, dass StudiVZ im Grunde genommen nur ein modernes Poesiealbum sei...).

    Gepaart mit dem meiner Beobachtung nach sich immer weiter verbreitenden "laissez faire" in Sachen Kindererziehung (insbesondere die Abgabe von Verantwortung an Lehrer sei hier genannt) führt das dazu, dass Kinder und Jugendliche erst dann die Grenzen der sozialen Kommunikation erkennen, wenn sie aufs Maul fliegen. Ich kenne Fälle aus meinem persönlichen Umfeld, wo Jugendliche aufgrund von Internet-Mobbing via Yappy oder dergleichen noch nicht mal mehr ein Handy in die Hand nehmen, weil sie Angst haben.

    Das ist also durchaus eine ziemlich ernste Sache.
     
  14. #13 tuxlover, 07.07.2009
    Zuletzt bearbeitet: 07.07.2009
    tuxlover

    tuxlover Der den Tux knuddelt

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    ich kann mal kurz aus dem nähkästchen plaudern. ich hatte mal ein profil bei xing. die älteren von euch, die arbeitssuchend sind oder waren, mögen wissen was es damit auf sich hat.

    nachem ich unangenehm auf diesen profileintrag angesprochen wurde habe ich mich ganz schnell wieder abgemeldet. das was dann aber gar nicht so einfach.

    die verantwortung muss auch bei den betreibern solcher websites liegen, die entsprechende einstellungen zum schutz der privats- und freundesphäre sollten zum beispiel bei der ersten anmeldung erfolgen. kaum einer weiß, dass er bei facebook und co die möglichkeit hat, genau festzulegen, wer welche sachen zu sehen bekommt und wer nicht. die defaulteinstellungen, dass alle alles sehen dürfen, bleiben oftmals so stehen.

    Zum anderen können wir nur darauf hofffen, dass die lehrer- und elterngeneration die jetzt hernawächst, dass bewußtsein an die schüler und schülerinnen weitergibt. aber leider finden die es auch viel zu großartig dass sie ihr komplette coole studentenzeit mit ihren freunden festhalten können und haben dafür überhaupt gar kein bewußtsein.

    es muss noch mehr in die köpfe rein. es muss mehr darüber berichtet werden, bis es einem zum hals raushängt, um das bewußtsein für die sensibilität indivudeller daten zu schaffen.
     
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  16. #14 sim4000, 07.07.2009
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    Da meine Eltern noch so versiert sind, hab ich bei meinem kleinen Bruder das Coaching übernommen.
    Hab mich mit dem mal ne Stunde hingesetzt und ihm einfach ein paar Beispiele genannt, was so alles passieren kann.

    Hat er super verstanden, und sich auch zu Herzen genommen. Wenn er nun eine neue Website findet, fragt er mich immer erst ganz nett falls er irgendwelche Daten eingeben muss. :)

    Ansonsten haben wir beide bis jetzt noch keine Probleme gehabt. ICQ, Email und SchuelerVZ. Alles soweit wie möglich Anonymisiert.
     
  17. JBR

    JBR Fichtenschonung

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    Natürlich besteht die Möglichkeit soziale Netzwerke zu missbrauchen, aber es gibt neben dem Verbieten für viele Probleme auch andere Lösungen, eine Erkenntnis die vielen bisher wohl verborgen blieb, in diesem Fall würde ein kritisches Bewusstsein, Moral, Respekt und Anstand schon genügen.
     
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