Vmware-Kubuntu im Xming einsatz

Dieses Thema im Forum "Debian/Ubuntu/Knoppix" wurde erstellt von T4skFoRcE, 01.02.2007.

  1. #1 T4skFoRcE, 01.02.2007
    T4skFoRcE

    T4skFoRcE Grünschnabel

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    Hallo Leute,

    Ich hab mir jetzt ein Kubuntu unter Vmware-Server installiert und will es als reines "Arbeitsbetriebssystem" verwenden also -> Eclipse, Thunderbird, Firefox usw. is drauf.

    Als host hab ich ein XP im einsatz ( wegen den Spielen :D ) und nun will ich dass das Kubuntu beim starten nur den x-Server startet ohne die ganze KDE zu laden da ich sowieso über Xming die Proggs starte und mir dass in der VM Resourcen spart. Also nun meine Frage wie stell ich bei Kubuntu den KDE autostart und den grafischen Loginmanager aus lass aber den x-Server starten?

    :hilfe2:
     
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  3. #2 Hello World, 01.02.2007
    Zuletzt bearbeitet: 01.02.2007
    Hello World

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    Wieso willst Du denn überhaupt einen X-Server in der VM starten, wenn Du schon Xming laufen hast? Ist doch völlig überflüssig.
    Aber um Dir eine Antwort zu geben: Du müsstest irgendwo in kdm einstellen können, welcher Desktop gestartet werden soll. Dort startest Du "failsafe", dann bekommst Du nur das allernötigste (Terminal und primitv-Windowmanager).

    Achja, Du könntest auch einmal coLinux versuchen, das bootet schneller als Kubuntu und läuft mit wesentlich weniger Overhead.

    //edit:
    Wieso überhaupt ein virtuelles Linux? Eclipse, Thunderbird und Firefox gibt's doch auch für Windows!?

    //edit: ups, Du willst ja auch keinen Login-Manager. In dem Fall musst Du die Datei in /etc/init.d/rc5.d/ löschen, die kdm oder xdm oder gdm enthält.
     
  4. #3 Wolfgang, 01.02.2007
    Wolfgang

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    Verwende einen Runleveleditor oder editiere die Runlevel selbst.
    Ich kenne gerade nicht das default-runlevel von Kubuntu, aber unter debian ist es z.B. die 2.
    Du entfernst einfach den Link zum Startscript deines kdm (falls verwendet) und fügst statt dessen ein startscript in /etc/init.d ein, welches nur x startet. Das verlinkst du dann in deinem default Runlevel.

    Gruß Wolfgang
     
  5. #4 T4skFoRcE, 01.02.2007
    T4skFoRcE

    T4skFoRcE Grünschnabel

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    Hab ich dass dann also richtig verstanden ich brauch gar keine x-server auf meine VM um mit xming ein window zu starten? berechnet under rändert dann mein lokaler xming alles oder wie?

    zu der frage wieso überhaupt virtuelles linux:
    BACKUP -> ich brauch in VMWare-Server um dass ganze os mit allen einstellungen zu saven nur den ordner Kopieren. oder die möglichkeit von snapshots -> wenn ich was verkackt hab einfach reverten und fertig :D.
    Und da ich sowieso nen Server Zuhaus stehen hab kann ich ja dann von allen meine clients zentral auf der VMware-Maschiene arbeiten.

    und zu coLinux:
    hab ich schon versucht ist mir aber zu unsicher -> system absturtz. Ausserdem müsste ich dass dann auf meiner Workstation und auf meine Lappi installieren und gleich configurieren, dann ist erst recht wieder kein gleicher stand auf beiden systemen...
     
  6. #5 Hello World, 03.02.2007
    Zuletzt bearbeitet: 03.02.2007
    Hello World

    Hello World Routinier

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    Ja, aber das muss zunächst konfiguriert werden. Im Xming-Verzeichnis liegt eine Datei namens X0.hosts (oder so ähnlich, weiß gerade nicht genau). Dort musst Du die IP des virtuellen Rechners eintragen. Damit sagst Du Xming, dass es Netzwerkverbindungen von dem virtuellen Rechner annehmen soll.
    In der VM solltest Du natürlich erst den Start des X-Servers unterbinden, indem Du den Dienst kdm (oder gdm oder xdm) aus dem Default-Runlevel entfernst (Anleitung hier: http://wiki.ubuntuusers.de/Dienste). Dann loggst Du Dich auf der Kommandozeile ein und schreibst folgendes
    export DISPLAY=w.x.y.z:0.0
    wobei Du w.x.y.z durch die IP-Adresse des Rechners ersetzt, auf dem Xming läuft. Dann startest Du Xming. Wenn Du jetzt in der VM per Kommandozeile eine grafische Applikation startest, sollte diese auf dem Host-Rechner auftauchen.

    Anmerkung: das funktioniert auch übers Internet, machen sollte man das aber nur in vertrauenswürdigen Netzwerken (z. B. dein Heim-LAN oder eben das "Netz" zwischen deiner echten und deiner virtuellen Maschine). Die ganze Kommunikation findet nämlich unverschlüsselt statt - einschließlich aller getippten Texte und anderer vertraulicher Informationen! Daher sollte man über nicht vertrauenswürdige Netze (sprich Internet) lieber ssh mit X-Forwarding verwenden!
     
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