Verwendet Ihr Linux oder BSD. Warum ?

Dieses Thema im Forum "Member Talk & Offtopic" wurde erstellt von LusH, 27.12.2011.

  1. LusH

    LusH Jungspund

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    Mich würde es einfach mal interessieren, warum ihr welches UNIX-System verwendet.

    Also eine Linux-Distribution oder ein BSD-Derivat ?

    Des Weiteren würde es mich interessieren, warum ihr welches der beiden Systeme verwendet.

    Was sind eurer Meinung nach die Vorteile gegenüber Linux/BSD, bzw. Nachteile gegenüber Linux/BSD.
     
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  3. #2 kartoffel200, 28.12.2011
    kartoffel200

    kartoffel200 AMD Fanboy Since 2003

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    Debian GNU Linux Squeeze weil ich ein schlankes schnelles System hab. Filme gucken, schreiben etc geht. Flash auf 64bit mit Chrome nun auch mit Leichtigkeit. Ist leichter zu warten und schneller, günstiger als Windows.
     
  4. B-52

    B-52 Routinier

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    verwende Linux seit knapp zwei Jahren. BSD war mir damals noch unbekannt und somit blieb ich bei Linux, bzw. Debian.
    Bei den Vor- und Nachteile von Linux / BSD muss ich leider passen.

    Auf Linux kam ich per Zufall. Hab den Installation-Key der Windows XP CD verlegt und brauchte eine Alternative. That's it!
     
  5. #4 marcellus, 28.12.2011
    marcellus

    marcellus Kaiser

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    Ich verwende auch Gnu/Linux, muss aber zugeben, dass ich mich erst nach einem Kommentar von gropiuskalle mit den Unterschieden auseinandergesetzt hab und BSD sehr interessant klingt. klick (man kann die Farben auch ändern)

    Ich müsste mir für die Installation aber neue Platten kaufen und die sind mir im Moment zu teuer.
     
  6. @->-

    @->- Guest

    Ich nutze überwiegend PC-BSD, weil es einfach läuft und nicht ständig radikale Veränderungen eingeführt werden.

    Grüße
     
  7. LusH

    LusH Jungspund

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    Ich bin momentan am überlegen ob ich mir FreeBSD 9 bzw. PC-BSD 9 paralell zu PCLinuxOS installieren soll.
    Also wenn FreeBSD/PC-BSD 9 released natürlich.

    Ich benutze bisher ausschließlich GNU/Linux, wobei ein paar Änderungen, die BSD-Derivate mit sich bringen, interessant klingen.
    Beispielsweise das Port-System.
    Außer man kompiliert sich XOrg, dass hat auf einer Virtuellen Maschine zu lange gebraucht :D)

    Naja Linux benutze ich, weil stabil und sicher läuft und ich auf keine Programme, die lediglich für WIndows angeboten werden, angewiesen bin.
     
  8. Lord_x

    Lord_x Guest

    Auf meinem Client Ubuntu 10.04 da ich nicht alle paar Jahre ein Update machen möchte. Konnte bis jetzt noch alle Software dank den PPA's für Ubuntu oder selber kompilieren nutzen.

    Auf dem Server habe ich Debian weil es einfach nochmals einen Tick stabiler läuft als Ubuntu. (SL 6.X oder CENTOS ist aber eine Alternative! 7 Jahre Updates.)

    OpenBSD habe ich auf Firewall's. FreeBSD oder sonst ein BSD sind für mich eher nicht interessant, weil ich keinen technischen Fortschritt gegenüber Linux sehe. Eher einen Rückschritt. (Cluster, HAL)
     
  9. #8 xbeduine, 28.12.2011
    xbeduine

    xbeduine ausgesperrt

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    Wenn möglich setze ich Linux ein (RHEL auf Servern, Fedora auf Desktops/Notebooks)
    RHEL: weil es Oracle/DB2 zertifiziert ist. Fedora - einfach so ;)

    Aber: In unserem Serverraum steht noch eine Intel Itanium Büchse mit HP-UX. Darauf laufen Oracle-Datenbanken. Am OS wird - solange sie noch läuft - nichts mehr gemacht (bevor jemand Sicherheitsbedenken äußert: das System steht in einem eigenen VLan und hat keine Internet-Verbindung, Zugriff nur über 2 Ports möglich). Falls das System Probleme machen sollte wird es durch "normale" x86 Server-Hardware von HP mit RHEL ersetzt.
     
  10. #9 shakky4711, 05.01.2012
    shakky4711

    shakky4711 DOS-FAN

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    Ich installiere auf normalen Desktop Rechner eigentlich immer Debian/GNU Linux, nachdem ich verschiedene Linux Distris probiert habe hat mir Debian am besten gefallen. Dort hat man (im Gegensatz zu BSDs) in rund einer Stunde eine komplette Desktop Installation (auf Hardware der Klasse Athlon-XP 2400 mit 512MB RAM) durch und ein System wo man sofort loslegen kann.

    Bei uns auf Arbeit läuft noch ein alter Server mit AIX, dadurch ist mein Interesse an einem doch eher roheren unixartigen Betriebssystem aufgekommen. Nach einigen Recherchen bin ich (auch Dank FreeNAS und MonoWall) an FreeBSD gekommen und habe hier inzwischen zwei Server damit stehen.
    Das Schöne bei FreeBSD ist, dass der Kernel, das Userland und das (wirklich gute und hilfreiche) Handbuch aus einer Hand kommen. Im Gegensatz zum Paketsystem von Debian kann man durch das Ports System sich seine Software so vor dem Compilieren einrichten wie man es braucht, allerdings ist dieses ständige Compilieren gerade auf schwächerer Hardware eine durchaus längere Sache, aber man kann auch fertige Pakete einspielen. ZFS ist ein weiterer Pluspunk für FreeBSD. Im Gegensatz zum inzwischen schon sehr voluminösen aktuellen Linux Kernel kann man ein FreeBSD sogar noch auf sehr altersschwacher Hardware Klasse P2-300 betreiben, gut um alte Stücke wieder einer Verwendung zuzuführen.

    Man merkt bei FreeBSD doch, dass viele Dinge die bei Debian out-of-the-box laufen erst Stück für Stück per Hand konfiguriert werden möchten. Dank dem Handbuch, guter Literatur (Original FreeBSD Handbook und "FreeBSD: Installieren, Konfigurieren und Administrieren von Jürgen Dankoweit (C&L), ferner "BSD UNIX Toolbox: 1000+ Commands for FreeBSD, OpenBSD and NetBSD" und einem qualitativ sehr guten Forum bekommt man eigentlich alles hin.

    Ein weiteres Pro bei FreeBSD sehe ich persönlich darin, dass auf Grund der geringeren Verbreitung die Gefahr eines Angriffs auf das Betriebssystem geringer sind als bei einem Linux, gerade wenn man nicht ständig alle Sicherheitsaktuialisierungen einspielt.

    Ach ja, auf einem Laptop habe ich auch immer das aktuellste PC-BSD laufen, einfach um zu sehen wie diort gerade der Stand ist.

    Wenn Du also auf dem Gebiet der dem original-unixen näheren Betriebssysteme etwas Erfahrungen sammeln möchtest kann ich Dir FreeBSD empfehlen.

    Gruß
    Shakky
     
  11. #10 marcellus, 05.01.2012
    marcellus

    marcellus Kaiser

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    Hat hier eigentlich schon wer debian gnu/kfreebsd getestet?
     
  12. ViNic

    ViNic Mitglied

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    Nur in der VirtualBox. Auf realer Hardware habe ich es bisher nicht zum funktionieren gebracht. Laut kleinen Messungen verbraucht kfreebsd weniger Leistung als Linux. Ob es schneller ist, weiß ich nicht. Ganz großes Plus, für einen Debianer sollte der Umstieg nicht wirklich schwer fallen. Werkzeuge sind für Debian beinahe identisch. Es fehlt in der Stable eigentlich nur an Software und gewissen möglichkeiten Seitens Apt. Sollte es mit Wheezy weiterhin verbessert werden, wird der unterschied wohl kaum mehr feststellbar sein.

    Wie das kfreebsd habe ich auch die anderen BSDs bisher nicht wirklich zum laufen bekommen. In einer VM kein Problem, sobald reale Hardware ins Spiel kommt, war aus der Traum vom BSD. Nur einmal konnte ich ein openBSD zum installieren bewegen, war so um 2006 auf einem Pentium2. Ansonsten irgendwelche "Bios-Bugs" laut BSD-Foren usw. was die angebliche installation verhinderten. Irgendwann war es mir dann auch egal.

    Linux habe ich angefangen zu nutzen, weil ich einen vollwertigen C/C++ compiler wollte und aus einem Buch habe ich über Linux erfahren, das es genau das hatte. Ich habe Linux ausprobiert und bin bis heute mit bei diesem System geblieben. Heute arbeitet es gleichberechtigt neben Windows :)
     
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  14. #12 Gast123, 06.01.2012
    Gast123

    Gast123 Guest

    Moin,

    auf meinem Desktop und meinem Notebook benutze ich nun seit längerem Fedora. Vorher habe ich openSUSE benutzt, mit dem ich auch in die Linuxwelt eingestiegen bin. Linux benutze ich wegen seiner hohen Skalierbarkeit und Modularität und verwede es auch auf der Arbeit und im Studium an der Uni.
    Ich habe mich für Fedora entschieden, da es sich strikt an die Maxime der freien Software hält und dabei relativ leicht zu handhaben und zu warten ist. Außerdem ist meiner Erfahrung nach, entgegen der einiger anderer Nutzer Fedora relativ stabil und birgt eine umfangreiche Hardwareunterstützung.

    Auf meinem Produktivserver nutze ich CentOS, da es mit Fedora verwandt ist, jedoch längere Releasezyklen hat und längere unterstützung mitbringt. Einen Server wil man ja nicht jedes Quartal mit einem neuen Betriebssystem zu versehen. :)
    Auf meinem Experimentalserver, der momentan eigentlich nur Strom verbraucht :D, läuft Debian, da es sich als einziges System ohne gräßere Umstände auf der alten Kiste installieren ließ. Außerdem habe ich dort mit DEB mal eine anderes Paketsystem mit der ich mich auseinandersetzen kann, auch wenn ich RPM bis dato bevorzuge.
    Neben Fedora läuft auf meinem Desktop auch noch Windows, da ich gerne auch mal Computerspiele spiele, die mit Wine gar nicht bis nur dürftig laufen.
    Mit BSD habe ich mich noch nicht intensiv auseinandergesetzt. Abgeschreckt hat mich in erster Linie die aufwändige und langwierige Installation und EInrichtung, von der viele Nutzer berichtet haben. Das mag eine interessante Herausforderung sein - gerade für einen Bastler wie mich - aber eine schnelle Einrichtung für den zügigen Produkltivbetrieb ist mir da lieber. Außerdem habe ich davon gehört, dass gerade neue Technologien, wie WLAN Karten, Bluetooth und Grafikkarten unter BSD nicht die Qualität von Unterstützung erfahren, wie in aktuellen Linux Distributionen. Wenn ich da falsch liege, lasse ich mich aber gerne eines Besseren belehren.

    LG

    Schard
     
  15. Lord_x

    Lord_x Guest

    Ja ich habe es auch mal installiert als VM. Lief wirklich gut und ich war überrascht, wie gering doch die Unterschiede zu Debian sind. (Natürlich gibt es welche!)
    Mein Problem war damals, dass Debian GNU/kFreeBSD, wie auch FreeBSD und OpenIndiana damals eine alte Version von ZFS mitbrachten. Weiss jemand wie das weitergehen wird, nachdem Oracle ja SUN geschluckt hat? Habe diesen Link gefunden:

    http://en.wikipedia.org/wiki/ZFS#Comparisons

    Dort sieht man schön, dass Solaris schon V.33 und OpenSolaris 11 V.31 haben. Mit V.28 sollte man gut bedient sein aber das war auch die letzte Version von SUN. Gibt Oracle irgendwann die Version X an die Community weiter?
     
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Verwendet Ihr Linux oder BSD. Warum ?

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