Verständnisfragen zu XEN

Dieses Thema im Forum "Linux OS" wurde erstellt von uhuebner, 18.07.2007.

  1. #1 uhuebner, 18.07.2007
    uhuebner

    uhuebner von Windows versaut

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    Hallo,

    noch ist XEN für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Aber Linux und Windows parallel zu betreiben, klingt schon verlockend. Allerdings sind mir noch ein paar Sachen unklar.

    1. Kann ich, wenn ich Linux als "Host" nehme, mein existierendes Windows hochfahren?
    In sämtlichen Tutorials, die ich gefunden habe, wird Windows da quasi erst im LVM installiert.
    Ich will aber mein Standard-"C"-Windows benutzen. Geht das?

    2. Wie sieht das dann aus? Läuft Windows dann quasi in seiner eigenen Welt und ich kann dann mit einer Art Taskwechsel zu Windows wechseln und zurück? Oder läuft Windows dann im Fenster? Wie muss ich mir das vorstellen?

    3. Kennen sich die beiden Instanzen? D.h. kann ich unter Linux eine Oracle-DB installieren und unter Windows dann darauf zugreifen? (also quasi übers Netz)

    Was mir vorschwebt ist, primär Linux zu benutzen. Aber für Bildbearbeitung und Drucken (es geht halt nix über Photoshop) dann zu Windows zu wechseln.
    Oder eben unter Windows zu daddeln. Aber ich will dann z.B. zum Surfen oder anderen Dingen halt nicht immer neu Booten müssen.

    Ich habe bisher keine wirklich brauchbaren (sprich: für Anfänger verständliche) Tutorials zu XEN gefunden.

    Gruss
    uhuebner
     
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  3. devilz

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    Kein Thema - wir versuchen mal zu helfen ;)


    Es gibt eine Möglichkeit ein bestehendes System in Zen zu integrieden .... du kannst z.B. nen DUMP von dem Windows machen (z.B. dd) und das als Festplatte angeben ....

    Ja, es läuft in einer "VM" und du kannst per Fenster hin und her wechseln ...

    Ja - übers Netz geht das sicher ... mußt halt nur beiden definierte IP Adressen zuweisen, aber das sollte ja klar sein ;)

    Puh - denk aber drann das den Prozessor auch die entsprechende CPU-Erweiterung besitzen muß, sonst wird Windows da nicht laufen.

    Naja, ich finde die XEN Seiten nicht wirklich schlecht ...
    http://wiki.xensource.com/xenwiki/FrontPage?action=show&redirect=StartSeite
    Das kennst du sicherlich schon?
     
  4. #3 uhuebner, 18.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 18.07.2007
    uhuebner

    uhuebner von Windows versaut

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    Ich trenne aber damit mein Windows auf, oder? Ich habe eine in eine "VM" konvertierte Version, die nur von XEN aus erreichbar ist und die native Version, die ich über den Bootmanager starte. Das ist nicht unbedingt das, was ich möchte.
    Ich kann nicht direkt z.B. /dev/sda1 als Laufwerk angeben?

    Diese VM-Version hat aber keinerlei hardwaretechnische Einschränkungen (simulierte Hardware)? Ich habe also volle 3D-Beschleunigung für Spiele?

    Ein AMD64 (X2 3800) sollte diese Anforderung meines Wissens nach erfüllen.


    Frage: Gibt es eine grafische Oberfläche zur Administration von XEN? (yast bietet das, aber das ist halt SuSE)

    Gruss
    uhuebner
     
  5. devilz

    devilz Pro*phet
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    Imho nicht ....

    Also 3D wirst du unter Xen nicht haben - normal greift Xen auf nen Framebuffer/Vesa Device zu ...
    (Ich hab nie drann gedacht in einer Xen Umgebung zu spielen *g*)

    Wenn er die VT Erweiterung unterstützt ja ...


    Ja gibt es ... Yast ruft auch nur den Xen Virt-Manager auf ...
    http://virt-manager.et.redhat.com/download.html
     
  6. #5 uhuebner, 19.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 19.07.2007
    uhuebner

    uhuebner von Windows versaut

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    Wenn ich die vorhandene Hardware nicht nativ nutzen kann, welchen Vorteil bietet XEN dann gegenüber VMWare oder VirtualBox? (für den Privatanwender wohlgemerkt)
     
  7. #6 keks, 19.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 19.07.2007
    keks

    keks nicht 1337 genug

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    du kannst "nativ" auf die hardware zugreifen -.-'
    Du hast dich anscheindend noch nicht richtig informiert.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Xen


    http://vmware-forum.de/viewtopic.php?t=8339
     
  8. #7 uhuebner, 19.07.2007
    uhuebner

    uhuebner von Windows versaut

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    Es scheint aber trotzdem massive Einschränkungen zu geben. Wenn die Grafikkarte nur über Vesa erreichbar ist, fällt die 3D-Beschleunigung weg.

    Beim XEN-Guest Windows (dass ich jetzt zum Laufen bekommen habe) hat er ausser der CPU nichts Natives drin. Grafik und Netzwerk wird emuliert.

    Für mich scheint die Performance gegenüber VM der einzige Vorteil zu sein.
     
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  10. devilz

    devilz Pro*phet
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    Lies mal das hier -> http://wiki.xensource.com/xenwiki/XenFaq#head-d5a7a247a5168517291228a6f02fd74b419badeb
     
  11. #9 Ferchault, 19.07.2007
    Ferchault

    Ferchault Eroberer

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    XEN kann Dateicontainer und Partitionen für die VM verwenden. Dateicontainer bedeutet, dass der Festplatteninhalt deiner VM einer einzigen (großen) Datei auf deinem Host entspricht. Partitionsbasiert kannst du deine VM auf eine normale Partition installieren und dann dasselbe Betriebssystem wahlweise unter XEN oder alleine starten.

    Damit hast du eig. alle Optionen...
     
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