Unterschied Debian u. Ubuntu?

Dieses Thema im Forum "Debian/Ubuntu/Knoppix" wurde erstellt von Mister0, 28.05.2006.

  1. #1 Mister0, 28.05.2006
    Mister0

    Mister0 Grünschnabel

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    Ich kann mir zwar vorstellen, dass das schonmal irgendwo gefragt wurde. Aber es ist nunmal ein enormer Aufwand alle Sachen zusammen zu suchen und dann am Ende doch nicht sicher zu sein, ob das alles so stimmt...

    Also mir ist ja bekannt, dass Ubuntu von Debian abstammt, soweit so gut.
    Aber was ist nun der große Unterschied zwischen den beiden distris?
    Auf meinem Server betreibe ich seit einigen Jahren nun schon Debian ohne irgendwelche Probleme - Ubuntu ist für den Desktop, weil neuer: gut
    Aber wie sieht es denn mit der Auswahl an Paketen aus? Hat Ubuntu auch so eine große Auswahl? Kann man Pakete, die für Debian gemacht wurden ohne weiteres auf Ubuntu installieren? Ist Ubuntu auch Entwickler freundlich? Gibt es Pakete für Qt, apache+php, MySQL, python, etc.
    Und noch eine Sache... das Dateisystem wird unter Ubuntu anders verwendet oder? (andere Verzeichnisse werden für Programme verwendet etc.)

    Gibt es irgendwo ein Überblick, wo die Vorzüge und (vielleicht) Nachteile beider Distributionen liegt?
     
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  3. theton

    theton Bitmuncher

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    Enormer Aufwand? Ich hab nur mal nach "Debian Ubuntu Unterschied" gesucht und bin dabei auf http://www.unixboard.de/vb3/showthread.php?t=14370 gestossen. Die Boardsuche ist doch eine feine Erfindung. ;)

    Ums kurz zu sagen: Ubuntu ist einfach wesentlich aktueller als Debian, hat eine bessere Hardware-Erkennung, hat dafuer aber eine kleinere Paketauswahl (noch). Allerdings wird der Normaluser selten Programme vermissen, denn auch die Ubuntu-Repos sind mittlerweile recht gut bestueckt. Nur halt ein paar Programme, die man bei Debian per apt ziehen koennte, gibt es bei Ubuntu noch nicht. Ausserdem ist Ubuntu voll und ganz als Desktop-System ausgelegt.
     
  4. heady

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    also man kann sagen, dass die paketmanagementsysteme beider distris
    komplet gleich sind, ubuntu ist halt wie schon erwähnt aktueller...

    aber um ganz ehrlich zu sein, wird bei ubuntu viel nicht benötigter mist
    einfach so dazuinstalliert, was sich auf die leistung extrem auswirkt...
     
  5. #4 Mister0, 28.05.2006
    Mister0

    Mister0 Grünschnabel

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    der installiert zu viel? - könnte man das nicht nachträglich wieder runterschmeissen, oder verwirft der dann mehr als er soll?
    Oder kann man das wirklich so machen, dass man erst minimal Installation macht und dann nachträglich Pakete installiert?
    Du verwendest Gentoo? hm, das ist mir für den Anfang glaub zu viel (grad bei meinem PC, der immer Treiber Probleme hat)
     
  6. #5 NiceDay, 28.05.2006
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    In der Standard-Installation kannst du nix auswählen, der macht einfach seinen Mist da drauf so wie er denkt (soll ja desktopfreundlich sein=weniger Auswahlmöglichkeiten, aber so will das der moderne User). Nachträglich kannst du alles wieder umstricken wie du möchtest, kein Problem. Allerdings war mir das zB bei meinem Notebook wo jeder Schnipsel an Speed zählt zuviel Aufwand...

    PS Nicht dein Computer hat ein Treiber-Prob. sondern dein BS ;)
     
  7. #6 murph, 28.05.2006
    Zuletzt bearbeitet: 28.05.2006
    murph

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    Aber die Paketauswahl ist die selbe!
    Mit Alien alles herumkonvertieren und in der /etc/apt/sources.list
    ein paar andere Server hinzufügen, schwupp, hat man da genau die gleiche Auswahl!
     
  8. #7 Mister0, 28.05.2006
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    Mister0 Grünschnabel

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    hört sich schonmal gut an. Werd dann mal in den nächsten Tagen erstmal die Live-Version erneut auf dem PC testen bevor ich irgendwas an meinen Boot Zeugs änder, oftmals habe ich schon ältere Versionen probiert zu installieren, die dann mein PC überhaupt nicht mehr booten ließen. Hoffe das passiert mir nicht erneut.. dann gibts natürlich noch die Spielereien mit Sound (Creative Audigy 2 Platinum Ex), Netzwerk (Chip Marvell oder so), Grafik (ATI Radeon 9800 - 3D will man auch ;) ) wenn der das alles hinbekommt, respekt ;)
    Muss ich mal erstmal nach suchen wie man die Sachen fürs OS installiert (besonders bescheiden ist es immer, wenn er das Netzwerk nie erkennt)
     
  9. murph

    murph Doppel-As

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    also in den Punkten ist Ubuntu seeehr gut, sehr viele Treiber stehen zur verfügung

    @offtopic: weiß wer, welche distri die bessere Hardwareunterstützung hat, Ubuntu oder NetBSD?
    Oder sind das nur unterschiedliche Unterstützungen, die man nicht miteinander vergleichen kann?
     
  10. Rothut

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    Ich würde auf jeden Fall Ubuntu antworten!

    P.S: Die Frage beantwortest du dier schon fast selber ;)
     
  11. murph

    murph Doppel-As

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    Ich habe nur gelesen, dass NetBSD die beste Hardwareunterstützung hat, das war aber aus einem artikel aus dem letzten jahrtausend (1999).
    Deshalb die Frage...
     
  12. Rothut

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  13. #12 NiceDay, 28.05.2006
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    Der Beitrag spricht mir aus der Seele, nett :)
    Ja, ich würd mal sagen wenn du das hinbekommst, "der" macht nämlich nur was man ihm sagt, Respekt :)
     
  14. mo_no

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    Ich schätze Ubuntu wegen der Fähigkeit, dass (fast) alles Out-of-the-box funktioniert.
    Es ist nur ganz wenig Handarbeit nötig (u.a. mittels easyUbuntu Multimedia Formate aktivieren).

    Bei Debian ist wohl etwas mehr davon nötig. :))

    Ubuntu eignet sich meiner Meinung nach hervorragend als Desktop System.
     
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  16. theton

    theton Bitmuncher

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    Zuerst mal will ich klar stellen, dass Ubuntu nicht einfach zuviel installiert. Die Standard-Installation installiert aber einen vollstaendigen Office-Desktop was fuer manche sicherlich zuviel sein kann. Fuer diese Faelle gibt es die Moeglichkeit die Installation im Experten-Modus zu machen, bei der man u.a. auch eine Minimal-Installation machen kann, die mit der von Debian vergleichbar ist. Auf Basis dieser Installation kann man dann sein System nach Belieben aufbauen.

    Weiterhin sind die Automatisierungen bei Ubuntu durchaus gewollt und sollen gerade Leuten, die noch keine Erfahrung mit Linux haben das Leben etwas erleichtern. Wer sich erstmal dran gewoehnt hat sein System nach Gutduenken fuer eigene Anforderungen zurechtzubiegen, wird mit Ubuntu sicherlich weniger Spass haben (oder auch mehr, weil vieles noch optimierbar ist).

    Ubuntu hat sich nunmal zum Ziel gesetzt die Bedienung von Linux moeglichst einfach zu gestalten und dabei doch alles auszureizen, was man im Desktop-Bereich bieten kann. Man merkt dem System an, dass es als Office-Desktop gedacht ist und auf Flexibilitaet weniger Wert als z.B. bei Debian gelegt wird. Damit ist es ein sehr gutes System fuer Neu-Einsteiger und bei mehr oder weniger erfahrenen Usern fuehrt es (wie viele andere Distros auch) zu zwiespaeltigen Meinungen.

    @murph: NetBSD ist kein Distribution von Linux sondern ein komplett anderes System, das mit Linux nur bedingt vergleichbar ist. Deine Formulierung war etwas unguenstig. *find* :)
     
  17. #15 DennisM, 29.05.2006
    DennisM

    DennisM Moderator u. Newsposter

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    ACK das kann ich nur bestätigen, KUbuntu war in der Default-Installation sehr "schlank".

    MFG

    Dennis
     
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