Umstieg Windows zu Linux mit einigen Fragen

Dieses Thema im Forum "Member Talk & Offtopic" wurde erstellt von DweeZ, 07.09.2007.

  1. DweeZ

    DweeZ Jungspund

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    Ich plane, demnächst auf Linux umzusteigen. Ein großer Schritt, war ich doch bisher recht überzeugter Windows-Anwender mit kleinen Ausflügen zu OS X und einem 4-Wochen Suse-Urlaub.

    XP Pro wird auf meinem Notebook weiterhin seinen Dienst tun, allerdings will ich es nach und nach verstauben lassen. Gründe sind vielfältig und vor allem in der mangelhaften Konsistenz Windows' zu sehen, in der selbst MS-eigene Programme wie Office häufig mit kryptischen Fehlermeldungen nerven. Zumal mir die Lizenzpolitik und der Aktivierungszwang von immer mehr Programmen die Zornesröte ins Gesicht treiben.

    Nun studiere ich noch, schreibe häufig Texte und Hausarbeiten, was mit OO.org oder ähnlichem aber kein Problem darstellen sollte. Hauptaufgabengebiete sind Internet, Email, Office, Audio, Video, sowie Foto. Das sollte Linux mindestens ebenso gut können wie Windows.

    Problematisch wird es bei meinem Nebenjob in einem kleinen EDV-Betrieb. Dort bin ich vornehmlich mit der Betreuung/Reparatur von Windows-Rechnern beschäftigt, muss aber auch per Remotedesktopverbindung auf einen Terminalserver zugreifen, um Support für Unternehmen zu leisten. Nichts Großes, meist sind es Einstellungsaufgaben, aber es ist eine stabile Umgebung nötig.

    Mein Privatnotebook setze ich aus Praktikabilitätsgründen derzeit auch bei der Arbeit ein, weil ich so meine vertraute Umgebung nutzen kann. Meine erste Frage ist deshalb, ob es möglich ist, auf einen Terminalserver 2003 zuzugreifen. Oder sollte ich dazu weiter mein XP Pro nehmen? Was, wenn ich für Kunden etwa Platten partitioniere, sichere, klone? Geht das mit Linux so einwandfrei und einfach, dass ich Windows dazu nicht starten muss? Bisher nutze ich häufig True Image oder HD-Clone. Letzteres ist ja schon Linux, doch wäre es super, wenn es so etwas auch ohne Neubooten gibt.

    Weiter sind bei mir Fragen bezüglich meiner Hardware offen. Mein HP NX6310 wird weitgehend unterstützt (Centrino-Dualcore-Plattform). Daneben nutze ich eine Exilim EX-Z500, welche ebenfalls unterstützt wird. Drucker ist ein netzwerkfähiger Kyocera. Ebenfalls kein Problem.

    Wie sieht's mit Bluetooth aus? In meinem NB ist ein Broadcom Modul verbaut. Dazu nutze ich eine BT-Maus von Logitech. Liegen da Erfahrungen vor? Mein MDA mit Windows Mobile 2003 wird sicher schwieriger, doch plane ich da bereits ein normales Handy nebst einem kleinen Palm ein. Praktischer ist das eh.

    Nun zur Frage der Distribution und da scheiden sich bekanntlich die Geister. Suse 10 habe ich einmal probiert, doch entnervt wieder aufgegeben, weil mein damaliges Notebook kaum unterstützt wurde. Daneben kämen als Anfänger Ubuntu und Fedora in Frage. Fedora nutzt mein Bruder und berichtet viel Gutes.

    Was, wenn ich mich später für eine andere Distribution entscheide? Kann ich meine Daten ohne Probleme übernehmen oder "verstehen" sich die einzelnen Distris nicht?

    Wie bewerkstellige ich den Datenaustausch mit Windows? Da ich vorerst weiterhin Windows parallel nutze, sollten meine Daten aus beiden Betriebssystemen erreichbar sein. Gibt es mittlerweile stabile NTFS-Treiber? Dann würde ich mir vorerst größere Umpartitionierungen meiner Platte sparen (leider nur eine 100er).

    Thema Datenübernahme aus Windows. Bisher benutze ich Outlook 2007 mit Kalender und Adressbuch. Exportieren in eine Tabelle und importieren? Oder gehts einfacher? Welches Programm ist am ehesten ein Ersatz für Outlook? Ich gebe zu, Outlook ist für mich überlebensnotwendig. Mit Evolution konnte ich mich bei meinen damaligen Versuchen nicht anfreunden, weil ich keine Synchronisierung mit meinem Handy hinbekam.

    Was, wenn ich mich von Windows später ganz verabschieden will oder einfach nur ein Programm brauche, ohne Window booten zu wollen? Gibt es vergleichbar einfache Virtualisierer wie VMware für Linux? Meine Hardware (T2300, 2GB RAM, 7200U/min 100GB Platte) sollte es können.

    Viele Fragen, sicher ein paar überflüssige, wenn ich mich noch weiter informiert hätte, doch sind es die, die mir zuvorderst wichtig sind. Ich weiß, dass Linux kein Windows ist. Soll es auch gar nicht. Genau das ist es, was ich will. Ich bin kein großer Bastler, doch möchte ich mehr Kontrolle über mein System, weniger offene Fragen, weil wieder einmal "security by obscurity" betrieben wird, keine Großkonzerne mehr, die mir vorschreiben, wie und wann ich Software zu nutzen habe, ein System, dass meine Hardware nicht zur Schnecke macht (vier Wochen Vista reichten mir) und mehr. Vielleicht kehre ich auch in ein paar Monaten reumütig zu Windows zurück, doch dann habe ich es wenigstens versucht.

    Danke vorab für eure Antworten.

    ;)
     
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  3. #2 schwedenmann, 08.09.2007
    schwedenmann

    schwedenmann Foren Gott

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    Umstieg

    Hallo
    ich will versuchen zu antworten

    das ist alles kein Problem, Suchfunktion hier benutzen, bzw. das Wiki konsultieren.

    zum Terminalserver kann ich dir nichts sagen, aber das Clonen un dPartitionieren geht ohne probs, Programme sind z.B.

    dd
    partimage
    parted
    gpated
    clonezilla
    ping

    Ein NTFS-Treiber ist ntfs-3g
    ansonsten Austauch pe ext2/3 Wintreiber


    mfg
    schwedenmann
     
  4. #3 Mike1, 08.09.2007
    Zuletzt bearbeitet: 08.09.2007
    Mike1

    Mike1 Niederösterreicher

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    VirtualBox wurde mir da empfohlen... :)

    Also mir reicht Thunderbird vollkommen, könntest du dir mal angucken, keine Ahnung obs deine Anforderungen erfüllt ;)

    Achja, netter Thread, zwar etwas lang aber einwandfrei :)
     
  5. TeaAge

    TeaAge Routinier

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    Bei den Distris kannst du dir auch mal Mandriva angucken (den Monat kommt noch 2008 raus). Mandriva ist sehr anfängerfreundlich und soll sehr gute Hardwareerkennung haben. Habs auf 2 Laptops und einem Destop laufen (alles ohne Probleme).
    Als virtuelle Maschinen hab ich mir qemu, VirtualBox und VMware.
    qemu ist langsam in der installation frisst aber nicht so viel ressourcen, hab alles hinbekommen, von Internet bis USB mit mehren Interfaces.

    VMware war schnell und recht simpel, hatte hier jedoch probs mit meinem USB Drucker
    VirtualBox war ebenfalls schnell, hier lief alles bisher super und ohne Probleme ... daher meine Empfehlung!

    Zum Mailen nutzt ich Thunderbird ... allerdings Mail ich auch nur damit.

    Bluetooth hab ich zwar hab es aber nur zu testzwecken genutzt und ein paar Datein zwischen Notebook und Handy hin und hergeschickt ... das war kein Problem, ich denke das der Rest auch geht, ist aber nur eine Vermutung.

    Die unterschiedlichen Distris sind soweit aber kompatibel ... kannst sogar mit verschiedenen Distris eine Home-Partition nutzen.
    Basieren ja alle aufeinander ...

    Den Rest zu dem ich was sagen könnte hat ja schwedenmann schon beantwortet.

    Gruß
    TeaAge
     
  6. DweeZ

    DweeZ Jungspund

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    Von Virtualbox habe ich schon gehört. Mir schwebt vor, dass ich zur Not, sollte ich keine Remotedesktopverbindung aus Linux heraus aufbauen können, mich aus einer virtuellen Maschine anmelden könnte. Ich schaue mir die Programme einmal auf den Homepages an, höre aber gerne von praktischen Erfahrungen.

    Eine Frage zu den NTFS-Treibern habe ich. Ich lese schon seit Urzeiten die c't, habe dort immer wieder interessiert Artikel über Linux verfolgt, doch wurde häufig von experimentellen Treibern abgeraten, um Datenverlust zu vermeiden. Wie sicher sind diese Treiber?

    Eine Frage zu den Distributionen habe ich noch. Da anscheinend Suse, Ubuntu und Fedora größere Releases planen, lohnt sich da das Warten oder kann man später problemlos aufrüsten? Ist ein Release nur ein Austausch einiger Dateien ähnlich einem Servicepack oder mehr ein eigenständiges Betriebssystem?

    Ist es klüger, eine schmale Distribution um die nötigen Pakete zu erweitern oder sollte ich zu den großen DVD-Versionen greifen?
     
  7. Mike1

    Mike1 Niederösterreicher

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    der NTFS-3G Treiber gilt eigentlich als sicher...
    Ich verwend den auch schon länger und hab schon etliche Dateien damit kopiert, erstellt etc. und bis jetzt nie Probleme...
     
  8. #7 Tomekk228, 08.09.2007
    Tomekk228

    Tomekk228 Lebende Foren Legende

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    Ich nutze jetzt schon seit Wochen den NTFS-3g treiber.
    Ich habe damit meine Win Partition gemountet, und eine externe 400gb Sata platte und eine 500gb sata platte. Zwischen der Win Partition, und den 2 sata Partition, fließen dauernd Dateien, kopiere, verschiebe, lösche, bearbeite usw. Das mit sehr guter Performance und zuverlässigkeit. Hatte bis heute kein Problem damit, bzw irgendwelcher Daten Verlust oder so.
     
  9. DweeZ

    DweeZ Jungspund

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    Das mit dem NTFS-Treiber kommt mir sehr entgegen, da ich so meine separate Partition mit den eigenen Dateien weiter nutzen kann. Die Virtualisierung sollte ebenfalls funktionieren, so dass ich zur Not immer ein Windows zur Verfügung habe. VMware, Xen oder VirtualBox, das entscheide ich später. Die Bluetoothunterstützung für meine Maus ist nach Recherche ebenfalls kein Problem.

    Bleibt die große Frage nach der passenden Distri. Nach einiger Durchsicht habe ich OpenSuSE und K/Ubuntu in die engere Wahl gezogen. Vorwiegend weil es große Distributionen sind, die häufig aktualisiert werden und von denen ich mir besseren Support und einen leichteren Einstieg verspreche als etwa von Debian. Das hat mir ein Freund ans Herz gelegt, doch muss ich offen sagen, dass mir dazu anfangs der Enthusiasmus fehlt. Schließlich sollte mein System innerhalb weniger Tage stehen und mich nicht wochenlang beschäftigen, bis es läuft.

    An SuSE stört mich die sehr poppige Oberfläche, die mir etwas überladen erscheint. Allerdings soll es für Anfänger ideal sein, weil es viele Automatisierungen enthält. Kubuntu erscheint mir auf den ersten Blick aufgeräumt und durchdacht. Da es dem Anwender nicht sofort alles abnimmt, ist entsprechend Anreiz vorhanden, tiefer in das System vorzudringen. Basteln ist nicht meine Hauptaufgabe, aber ab und an habe ich Spaß daran.

    Fedora? Spricht auch nichts gegen, aber auch nichts wirklich dafür. Ebenso bei Mandriva.

    In ein paar Minuten ist Feisty Fawn per Torrent da und dann teste ich erst einmal.

    ;)
     
  10. #9 Gast1, 08.09.2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 08.09.2007
    Gast1

    Gast1 Guest

    Egal für was Du Dich entscheidest, bleib erstmal dabei und wechsle nicht beim ersten Problem die Distribution.

    Die prinzipiellen Unterschiede sind marginal, auch wenn jeder User es bei "seiner" Distribution subjektiv anders sehen mag.

    In die Details wirst Du Dich bei jeder Distribution einarbeiten müssen, aber ob ich z.B. unter einem Debian oder Debiandrivat wie Ubuntu nun

    Code:
    apt-get install *blablubb*
    oder unter einem Redhat/Fedora

    Code:
    yum install *Blablubb*
    oder bei einer SuSE

    Code:
    zypper in *Blablubb*
    zur Installation eines Paketes eintippe, ist lediglich ein distributionsspezifisches Detail, prinzipiell gilt für alle Distributionen, daß ich meinen Paketmanager für die Verwaltung der Softarwe verwenden sollte, egal wie dieser nun heisst.

    Das Spielchen könnte man jetzt noch bei praktisch jeder administrativen Aufgabe erneut spielen, wenn ich aber unter einer Distribution das Prinzip verstanden habe, dann käme ich auch relativ schnell auf einer anderen zurecht, ich müsste mir eben nur die Details aneignen sprich in obigem Fall das entsprechende Kommando und welche Datei/Einstellung beim jeweiligen Paketmanager für die Paketquellen zuständig ist.

    Und noch ein Tipp => STFW & RTFM, zu jeder halbwegs bekannte Linuxdistribution findet sich masseweise Dokumentation im Netz, die man leicht finden (Suchmaschine) kann.

    Natürlich wird man nicht alles auf Anhieb verstehen können, aber wenn man sich vor dem Stellen einer Frage in einem Forum en HowTo durchliest, dann wird die Frage konkreter sein und dadurch auch die Möglichkeit zur Hilfestellung deutlich besser.

    Schlecht: "XYZ funzt ned!!ELF!"

    Gut: "Ich habe XYZ versucht nach diesem (LINK) Tutorial einzurichten, leider bleibe ich an folgender Stelle hängen (Zitat), meine Konfiguration sieht so aus (Code)/es wird folgende Fehlermeldung ausgespuckt (Meldung im Wortlaut gepostet)....

    Greetz,

    RM
     
  11. #10 lord-spam, 08.09.2007
    lord-spam

    lord-spam Eroberer

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    Also zur Remotedesktopverbindung kann ich sagen, dass das Programm rdesktop dies Unterstützt. Selber habe ich es noch nicht Probiert, aber ein Freund von mir steuerte so einen WIndows2003 Server.
     
  12. MoFo

    MoFo Tripel-As

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    Wo ist die Oberfläche von openSUSE poopig ? Du meinst wohl eher KDE, und was nimmt dir K/Ubuntu nicht ab was die Suse macht? Deine "Erfahrungen" erscheinen mir nicht sehr plausibel.Und wenn dir der Entusiasmus fehlt, kannste es eigentlich sein lassen denn Linux ist nicht Windows.

    Wochenlange Konfigurationsorgien bis das System läuft halte ich für ein Gerücht. ;)

    gruss
     
  13. #12 SkydiverBS, 08.09.2007
    SkydiverBS

    SkydiverBS Tripel-As

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    In der aktuellen Ausgabe des Linux-Magazins steht ein Artikel über Rdesktop, der auch online verfügbar ist.

    Noch viel Erfolg beim Umstieg auf Linux :) !

    Gruß,
    Philip
     
  14. DweeZ

    DweeZ Jungspund

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    Rdesktop ist genau das, was ich suche. Danke!

    Ich würde es glatt ausprobieren, aber eine VPN-Verbindung bekomme ich noch nicht hin. Jedenfalls nicht unter Kubuntu in der Live-Umgebung. ;)

    Ansonsten gefällt mir Kubuntu sehr gut. Mein Modem wird nicht erkannt, doch hat das geringe Priorität. Sogar das WLAN geht auf Anhieb, wenn ich auch auf WPA zurückschalten musste. WPA2 ging erst einmal nicht. Ist aber sicher eine Einstellungsfrage.

    Derzeit lade ich noch Mandriva, teste noch etwas und werde mich dann morgen ganz der Installation widmen.

    @mofo

    Ich schildere nur meine Eindrücke und ja, es war KDE, was mir sehr bunt in Erinnerung blieb. Das soll keine generelle Abwertung SuSEs sein, doch erscheint mir SuSE mit KDE viel mehr ein Nachbau von XP als etwa Kubuntu. Auch das kann man natürlich ändern, doch es ist eben mein Eindruck. Tiefgreifende Analysen, warum und wieso ich mich für eine bestimmte Distri entscheide, kann ich nicht liefern. Ich vertraue da einfach auf meine Sympathie. Als Anfänger muss ich das.
     
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  16. TeaAge

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    Mandriva 2007.1 ist jetzt ein halbes Jahr alt ... in 10 Tagen oder so (habs jetzt nicht im Kopf) kommt 2008 runter .... hab bisher sehr viel Gutes davon gehört ... nur als Tipp.

    Ich versteh was du sagen willst.
    Bei meinem Umstieg vor 3 Monaten, hatte ich erst Ubuntu, dann SuSE und dann schließlich Mandriva getestet.

    Ich kanns nichtmal an irgendwas festmachen, aber Ubuntu und SuSE haben mir einfach nicht so gefallen ... Man kann sich zwar alles anpassen, aber ich bin mir sicher das es nichts geändert hätte.

    Naja, die richtige Distri ist eben ne Glaubensfrage ... kannst ja auch mehrere Installieren ...

    Wenn du für Mandriva Paketquellen suchst, dann guck doch mal hier nach:
    http://www.mandrivauser.de/smarturpmi/
    Einfach bei allen Quellen einen Server aussuchen (außer Testing und mud.de)

    So genug Werbung gemacht ... viel Spaß beim ausprobieren und testen und überhaupt in der Linux Welt :)

    Gruß
     
  17. #15 der_Kay, 08.09.2007
    Zuletzt bearbeitet: 08.09.2007
    der_Kay

    der_Kay Doppel-As

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    Ich wünsch Dir viel Glück bei Deinem Umstieg...

    Kleine Geschichte von mir gefällig? SuSE 10.2 lief mit Kernel 2.6.18-x einigermaßen o.k auf meinem ThinkPad T60, Hardware-Sperenzchen mit HotKeys auch einigermaßen. Einigermaßen heisst: Ca. 20% KÜRZERE Akkulaufzeit, egal was ich alles ausprobiert habe, bei ca. jedem 4-5. Mal Totalcrash nach Standbymode. KDE-Konqueror hat zig Bugs (zeigt z. B. auf Webseiten Bilder nicht im Fensterbereich sind, gar nicht an, Flash-Plugin ohne Sound etc.) und crasht in rrrrrrrrrrregelmäßigen Abständen. Firefox hängt (wie auf dem Mac) gerne mal mit 100% CPU Last... (Software fast täglich akualisiert.)

    ntfs-3g wollte lieber einen 2.6er > 20, also vanilla gezogen und ausgetauscht (Toller bug in SuSE Yast->Grub-Script killt seine Konfigurationen). Dann Querelen mit Header-Files, stundenlanges Gefummel, konnte keine Module mehr kompilieren und installieren, musste z. B. jedesmal X-Server abschießen und ATI-GraKa "Treiber" (-super Produkt von ATI -) mit "--force" laden. Meine Ausflüge in den "3D"-Desktop will ich gar nicht erwähnen...

    - Unter 2.6.20 Stundenlang mit dem WLAN-"Treiber" gekämpft, manuell installiert -> Knetworkmanager hat niemals wieder in mein WLAN connected, seitdem manuell "ifup/ifdown".

    - "Energiemanager" speichert Profil nicht mehr korrekt, immer volle Taktfrequenz, muss das manuell regeln. Ursache nie gefunden.

    Derzeit Factory Kernel 2.6.22-3-5: Rien ne vas plus:
    - Lüfterkontrollscript nicht mehr kompatibel; Dauerkrach.
    - Unter X11 immer doppelt großen Desktop, muss das jedesmal manuell auf korrekte Bildschirmgröße einstellen. Ursache nie gefunden ATI-"Kontrollcenter" X11 Einstttttttttttttellungen / Datei-Rechte ändern -> alles nix gebracht.
    - WLAN tot für immer, egal ob mit ipw3945 oder iwl3945, keine Connects, egal ob komplett offen, WEP oder WPA. Kein Update brachte irgendwas. Es ist nicht im Traum dddddddddddaran zu denkeeeeeeeeeeeen, dass wpa_supplicant, ipw3945d 80211 und was weiss ich noch alles, irgendwie zum Funktionieren zu bewegen sind. Logfileoutput sinnlos, in zig Foren daaaaaaaaaaaaaasselbe.
    - Das "Lustigste": Der Keyboard-"Treiber" spielt total verrückt und erzeugt aufs Geratewohl Keyboard-Echos, etwas sooooooooo... (siehe auch oben)

    Das System ist so gut wie nicht mehr nutzbar und der Fehler werde ichhhhhhhhhhhh nicht Herr. Ich habe absurd viel Zeit mit Googlen, Rumsucherei verschwendet und es brachte nichts.
    Ich verwende wieder Windows, wo ALLES AUSGEZEICHNET GEHT. Linux wird nie und nimmer eineeeeeeeeeee ernstzunehmende Desktop-Alternative werden.
     
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