Umstieg auf DEBIAN

Dieses Thema im Forum "Debian/Ubuntu/Knoppix" wurde erstellt von TenBaseT, 16.12.2004.

  1. #1 TenBaseT, 16.12.2004
    TenBaseT

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    Schlage mich gerade mit dem Gedanken rum, von Fedora Core 2 mit KDE auf DEBIAN umzusteigen. Wenn ich dieses mache, dann wird der Arbeitsablauf etwa folgender sein
    • HD kaufen
    • ISO's besorgen und brennen
    • alte HD ausbauen (Ich weiß, manchmal bin ich übervorsichtig) :brav:
    • neue HD einbauen
    • DEBIAN installieren
    • alte Platte als Slave einbauen und aufräumen
    So weit so gut.

    Da ich Debian vorher nie gesehen habe (aber umso mehr gutes gehört habe), frage ich mich, wo die wesentlichen Unterschiede zwischen den Distris liegen. Gibt es hier Leidensgenossen die mir den einen oder anderen guten Tipp geben können?

    Lässt sich Evolution unter Debian problemlos installieren? Das ist das einzigste Programm, worauf ich bestehe. Alles andere wäre "verhandelbar" :trash:

    Hans
     
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  3. #2 redlabour, 16.12.2004
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    apt-get install evolution = Fertig ! ;)
     
  4. #3 Kulfadir, 16.12.2004
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    Kulfadir Der tollste Typ hier.

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    Hallo, bin letzte woche von suse auf debian umgestiegen.
    Am Anfang wars ziemlich schwer weil erstmal garnix richtig ging so wie ich es gewohnt war aber hier gibt es viele gut Hilfestellungen und sonst den Rest hab ich aus www.debianforum.de und natürlich /usr/share/doc/.
    Also damit sollte man eigentlich alle Probleme lösen können.
     
  5. #4 Luzifer, 16.12.2004
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    Luzifer Schachspieler

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    Der wesentliche Unterschied ist das Paketmanagment. Damit kannst du problemlos Pakete aus dem Internet laden und installieren. Mehr dazu findest du unter http://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Package_Tool
     
  6. tig

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  7. #6 TenBaseT, 17.12.2004
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    Ok, das es mit Evolution so einfach geht freut mich.

    Packagemanger sollte auch kein Problem darstellen. apt-get habe ich ja auch schon mal unter RedHat verwendet, bevor ich auf yum umgestiegen bin. checkinstall gibt's ja auch noch für Pakete, welche man selbst compilieren muß.

    Na wenn mir Windoof mal wieder ein freies Wochenende lässt (stellen gerade auf AD um, ein Abenteuer :D ) werde ich mir das mal zu Gemüte führen. Sieht doch alles vielversprechend aus.

    Hans
     
  8. sysdef

    sysdef variable konstante

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    So schlimm wie viele sagen ist das nicht
    gruss, sysdef.
     
  9. #8 NiceDay, 18.12.2004
    Zuletzt bearbeitet: 18.12.2004
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    Wie das System dann am Ende aussieht is auch ne andere Geschichte ;)
     
  10. tuxlin

    tuxlin Eroberer

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    Wenn du ne DSL Flat hast, genügt 1 Iso. Der Rest wird übers WWW installiert.

    Grundsätzlich ist es am schlauesten, bei einem Umstieg zunächst das Alte System zu behalten.
    Also: neue Platte als Slave (oder Master am 2ten IDE-Controller) einbauen, darauf Debian installieren, dann Lilo/Grub so einrichten dass wahlweise Fedora oder Debian bootet.

    Unterschiede? Das Paketmanagement ist nicht der Hauptunterschied. Debians apt gibt es auch für Fedora/Redhat und das funktioniert unter Redhat/Fedora genau so prima wie unter Debian. Man google einfach nach rpmapt oder apt4rpm.

    Die Haupt-Unterschiede sind:
    - dass Debian auf fast allen verbreiteten Plattformen läuft (Mac, Alpha, Sparc, S390 usw.), Fedora nicht. Dafür ist bei Debian der AMD64-Port noch nicht fertig (aber man arbeitet dran).

    - Debian gibt es in 3 Versionen. Stable aka Woody: relativ alt, aber extrem solide und stabil. Für Woody gibt es regelmässige Sicherheitsupdates, und Securityfixes kommen oft schneller alsbei anderen Distros. In Woodygibt es extrem strenge Qualitätskriterien für Software, was zurFolge hat, dass viele neue Software nicht reinkommt, da sie die Stabilitäts- und Qualitätskriterien nicht erfüllt. Dann gibt es Debian Testing aka Sarge. Sarge ist momentan quasi die Beta für die nächste Stableversion. Die Software in Sarge ist aktueller, aber nicht brandaktuell.
    Die Qiualitätskriterien sind niedriger als bei Woody, aber immer noch recht streng. KDE3.3 kommt momentan z.B. wegen zahlreicher Bugs nicht nach Testing. Erst wenn diese Bugs behoben sind wird KDE3.3 nach Testing kommen.
    Und dann gibt es Debian Unstable aka Sid. Das ist relativ aktuell was die Software anbelangt, dafür sind die Qualitätskriterien niedriger. In Sid ist KDE3.3 z.B. bereits drin. Sid ist praktisch die Beta für Testing, und Testing die Beta für Stable.
    Für Testing und Unstable gibt es keine Sicherheitsupdates. Das heisst nicht dass dort Lücken nicht gefixt werden, es kann aber länger dauern und mankann die Sicherheitsupdates nichtseparat von normealen Updates installieren.
    Durch die Dreiteilung in Stable, Testing und Unstable wird erreicht, dass in Stable ein Qualitätsniveau erreicht wird,das nur wenige andere Distros auch nur ansatzweise erreichen. Dafür dauert es sehr lange, bis Software nach Stable kommt, weswegen Stable so gut wie nie aktuelle Versionsnummern hat. Für viele ist Testing daher besser geeignet: hier ist die Software nicht brandaktuell, aber aktueller und dabei immer noch gut getestet. Nach Testing kommt nämlich nur, was mehrere Wochen in Sid war und keine erkennbaren Bugs hat. Dafür gibts wie gesagt bei testing keine separaten Sicherheitsupdates. Meiner Erfahrung nach ist Testing oft ausgereifter als Finals von Suse und Mandrake oder auch FreeBSD Releases.
    Sid ist ewtas für eher mutige Leute, denn in Sid können grössere Bugs auftreten. Dafür ist es recht aktuell was Versonsnummern anbelangt.
    Sid ist also nur was für Leute, die zur Not auch grössere Bugs von Hand fixen können. Anfänger sollten unbedingt die Finger von Sid lassen!

    Evolution: siehe http://www.debian.org/distrib/packages
     
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  12. #10 NiceDay, 18.12.2004
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    Sehr gut erklärt :) :respekt:
     
  13. #11 TenBaseT, 19.12.2004
    TenBaseT

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    Da kann ich mich nur NDO anschließen

    Dickes Lob an tuxlin. :respekt:

    Hans
     
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