Umlautfehler auf vfat-Partition

Dieses Thema im Forum "SuSE / OpenSuSE" wurde erstellt von oyster-manu, 10.12.2007.

  1. #1 oyster-manu, 10.12.2007
    oyster-manu

    oyster-manu toast

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    Hi,

    bei der Installation hat opensuse 10.3 meine vfat-Partition nicht erkannt, obwohl es unter 10.0 noch automatisch geschah. Ich habe den Eintrag dann einfach per Hand in der fstab vorgenommen. Jedoch werden jetzt alle Umlaute in den Dateinamen der vfat-Partition durch zwei Kästchen dargestellt, was unter Suse 10.0 nicht der Fall war.
    Wie muss ich die fstab anpassen, dass für die vfat-Partition nicht UTF8 sondern ISOxy als Zeichsatz verwendet wird?

    manu
     
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  3. #2 Bâshgob, 11.12.2007
    Bâshgob

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    iocharset=iso8859-<irgendwas>

    z.B.

    Code:
    /dev/sda1        /mnt/windows    vfat        iocharset=iso8859-15,noauto,user,sync,exec  0   0
     
  4. #3 oyster-manu, 11.12.2007
    oyster-manu

    oyster-manu toast

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    Hm die Umlaute werden dennoch nicht angezeigt... Woran liegts?

    PS: Ich denke mal dass du "isocharset" meintest und nicht "iocharset"
     
  5. #4 Bâshgob, 11.12.2007
    Bâshgob

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    man mount spricht von "iocharset". "isocharset" kenne ich persönlich nicht und ist in der Dokumentation zu mount auch nicht enthalten.

    Probiere doch alternativ mal die Option "codepage=850".
     
  6. #5 Mµ*e^13.5_?¿, 11.12.2007
    Mµ*e^13.5_?¿

    Mµ*e^13.5_?¿ Routinier

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    Bist du sicher, dass der Fall nicht genau umgekehrt liegt?
    Die Tatsache, dass die Umlaute durch _zwei_ Kästchen dargestellt wird, spricht zumindest dafür. Wäre auf der Platte ISO-8859-15, das fälschlicherweise als UTF-8 angezeigt würde, so müsste dann für einen Umlaut ein Zeichen zu sehen sein.

    Was mich angeht, so hat ein iocharset=utf8 schon so manches mal sehr weitergeholfen.
     
  7. #6 oyster-manu, 13.12.2007
    oyster-manu

    oyster-manu toast

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    Weder iocharset=iso8859-15 noch ...=utf8 haben das Problem beheben können. Mir ist aber etwas aufgefallen: ls ersetzt Umlaute in Dateinamen der Partition durch ein "?" während der Konqueror für die gleiche Datei zwei Kästchen pro Umlaut anzeigt.

    Ich poste hier mal meine fstab, vllt hilft das ja:
    /dev/sda1 /mnt/windows vfat iocharset=utf8,auto,user,async,rw,noexec 0 0

    Auf der Partition liegt ein Windows 98 SE, welches aber noch kein UTF8 können dürfte.

    PS: warum mountet suse 10.3 meine Partitionen über /dev/disk/by-id/scsi-SATA.... während 10.0 das nicht getan hat (meine Festplatte läuft über IDE). Warum wird nicht mehr einfach /dev/hdaX genutzt?
     
  8. #7 Fusselbär, 14.12.2007
    Fusselbär

    Fusselbär FreeBSD Noobie

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    openSUSE 10.3. Release Notes lesen ===> libata für IDE Devices

    Dazu steht etwas in den Release Notes zu openSUSE 10.3.
    Hat es beim installieren oder upgrade angezeigt.
    Wenn Du ein openSUSE 10.3 gerade laufen hast,
    kannst Du das bequem nachschlagen.
    Ich verwende Suse nur gelegentlich und
    habe es daher gerade nicht laufen.
    openSUSE 10.3 Dokumentation auf dem System:
    /usr/share/doc/release-notes/

    openSUSE 10.3 Dokumentation im Internet:
    http://www.novell.com/documentation/opensuse103/
    Genauer, die openSUSE 10.3 Release Note zu libata:
    http://www.suse.com/relnotes/i386/openSUSE/10.3/RELEASE-NOTES.en.html#09


    Gruß, Fusselbär
     
  9. #8 Jabo, 14.12.2007
    Zuletzt bearbeitet: 14.12.2007
    Jabo

    Jabo Aufgabe ohne Minister

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    Hallo,

    das ist vom Kernel her geändert, aber reversibel:

    Probiere mal, ob die dann auch wieder anders heißen, würde ich jetzt vermuten, hab aber keine 10.3 zum testen.
     
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  11. #9 oyster-manu, 14.12.2007
    oyster-manu

    oyster-manu toast

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    Ah ok. Ich werds aber so lassen, da ich nicht mehr als 15 Partitionen habe :)
    Jetzt brauche ich nur noch eine Lösung zum Umlauteproblem.
     
  12. #10 Bâshgob, 14.12.2007
    Bâshgob

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    codepage=850 o.ä.
     
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