systemupgrade Suse 10.0 -> 10.3?

Dieses Thema im Forum "SuSE / OpenSuSE" wurde erstellt von mr.reed, 26.03.2008.

  1. #1 mr.reed, 26.03.2008
    mr.reed

    mr.reed Jungspund

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    Was haltet ihr von einem Systemupgrade von Suse 10.0 nach 10.3 mit folgendem Vorgehen_
    DVD einlegen
    Yast/Software/System-Update
    ...

    vorteile, Nachteile, Alternative?
     
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  3. @->-

    @->- Guest

    Das ist ein extremer Versionssprung ob das gut geht bezweifel ich. Ich denke eine komplette Neuinstallation wird weniger Ärger machen....

    In diesem Sinne
     
  4. #3 gropiuskalle, 26.03.2008
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Meiner Erfahrung nach sind unter SuSE bereits Versionssprünge zur nächsten Nummer kaum befriedigend - SuSE schmeißt viele Pakete, die sich nicht auf der DVD befinden, einfach raus, und wenn ich mir die Größe der daraus entstehenden /-Partition so anschaue, ist diese bemerkenswert füllig im Vergleich zu einer regulären Installation. Da scheint eine Menge Müll übrig zu bleiben.

    Von 10.0 zur 10.3 dürfte gewissermaßen vergebene Liebesmüh' sein, das wird kaum hinhauen. Ich schließe mich also @->- an und sage: neu installieren.
     
  5. Jabo

    Jabo Aufgabe ohne Minister

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    Hallo,

    vergleichbare Diskussionen gab's hier öfters, mal suchen und Argumente abwägen...

    Grundsätzlich ist ein Upgrade innerhalb einer Hauptversion (10.x) unkritischer als von einer Hauptversion auf eine andere. Am sichersten ist es bei dem Schritt von einer Unterversion auf die nächste (10.1 -> 10.2). Je größer der Abstand wird, desto wahrscheinlicher ist es, daß aus irgend welchen Kompatibilitätsgründen Systemteile oder Konfigurationen aus dem alten System erhalten bleiben, worauf hin du etwas hast, daß in bestimmten Punkten nicht mehr der Doku für die neu installierte Version entspricht.

    Deshalb empfehlen manche Leute, so was schrittweise zu machen (bei dir wäre das 10.0 -> 10.1 -> 10.2 -> 10.3), was in so einem Fall aber unsinnig aufwändig ist, so daß du gleich 10.3 neu machen könntest.

    Der Nachteil: Je mehr du die Installation "personalisiert" hattest, desto mehr mußt du anschließend anpassen. Man sollte auch bei dann vermutlich neueren Servedienste-Versionen nicht kritiklos einfach die alten Configs sichern und drüber bügeln, weil sich da wichtige Kleinigkeiten geändert haben können, was den Dienst kaputt oder auch einfach unsicherer machen könnte.

    Du könntest - entsprechende Sicherung voraus gesetzt - das Upgrade einfach probieren und dir das Ergebnis anschauen, dann könntest du immer noch alles neu machen und die wichtigen Daten zurück spielen. Aber sauberer wird in so ziemlich jedem Fall eine Neuinstallation...
     
  6. #5 gropiuskalle, 27.03.2008
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Gerade die Frage der personalisierten Arbeitsumgebung spielt natürlich eine große Rolle, da hat Jabo Recht - man sollte sich in jedem Fall ansehen, welche Anwendungen Export-Funktionen anbieten und diese nutzen. KDEs KControl bietet z.B. über die 'Designverwaltung' an, Dinge wie bevorzugte Farben, Schriften und dergleichen als .kmp zu exportieren, welches man nach der Neuinstallation wieder einspielen kann. Das spart 'ne Menge Zeit. Bei kleinen Versionsprüngen binde ich immer meine alte /home-Partition ein, womit die Konfigurationen von Anwendungen übernommen werden können, aber auch Dinge wie selbst erstellte Kontextmenüs schon mal in der Anlage im neuen System vorhanden sind.
     
  7. #6 mr.reed, 27.03.2008
    mr.reed

    mr.reed Jungspund

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    Danke für euere Antworten. Die ich ehrlich gesagt gar nicht hören wollte, denn natürlich habe ich mich schon schlau gemacht und die positiven aber leider hauptsächlich negativen Erfahrungsberichte gelesen.
    Ich komme also zu dem Schluss alles neu zu installieren 8o
    Mann! ich war so froh, stolz als ich mir endlich eine DVD ansehen konnte.
    Das positive ist, dass ich wohl einen Lerneffekt erziehlen werde und mit dem System vertrauter werden...
    Ist 10.3 wirklich eine so grosse weiterentwicklung wie überall zu lesen ist? Aus den zwei Versionssteps ist das überhaupt nicht zu entnehmen...
     
  8. #7 gropiuskalle, 27.03.2008
    gropiuskalle

    gropiuskalle terra incognita

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    Ich finde, die Unterschiede sind immens. Sei froh, dass Du das Herumgeeiere um den Zen Management Daemon nicht mitmachen musstest - die 10.3 ist wirklich eine sehr gelungene Version.
     
  9. Jabo

    Jabo Aufgabe ohne Minister

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    Und auch die leichte Einbindung der "community-repositories" .... die es bei früheren Versionen nicht gab - wo du z.B. DVDs ansprichst. Entsprechende Server einfach auswählen (Vorauswahl für die wichtigsten - das reinpfriemeln in YaST von früher entfällt für die wichtigsten Sachen, gerade auch Multimedia), in YaST nach dem Zeug suchen bzw. Abhängigkeiten auflösen und du hast deine DVD...
     
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  11. #9 mr.reed, 28.03.2008
    mr.reed

    mr.reed Jungspund

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    hm, ich weiss nicht was community respositories sind, aber das Thema 'verschlüsselte DVD's per default abspielen können' ist mit der 10.3 wohl auch nicht gegessen, oder?
     
  12. Gast1

    Gast1 Guest

    Installiere die 10.3, dann weisst Du es.

    Die Verwendung einer Suchmaschine Deines geringsten Misstrauens würde Dir das aber auch verraten.

    Hö?

    Nein, es ist "nicht gegessen" und zwar

    a) weil es auch auf der 10.3 nicht "out of the Box" funktionieren wird und das hat keine technischen sondern immer noch die selben, (lizenz)rechtlichen Gründe.

    b) man genau so wie unter 10.0 "nachrüsten" kann, wobei die oben genannte Funktion der "Community Repositories" dabei sehr hilfreich beim Einbinden des passenden Repositories ist.
     
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