System absturz.

Dieses Thema im Forum "SuSE / OpenSuSE" wurde erstellt von JMKio, 11.05.2006.

  1. JMKio

    JMKio Grünschnabel

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    Hallo zusammen,

    ich habe ein riesiges Problem!

    Mein SuSE Linux 10.0 ist mir abgestürzt.
    Nun läßt sich dieses nicht mehr booten.

    Es will das ich das filesystem manuell reparieren soll.

    Nur wie?

    kann mir da jemand weiter helfen.

    Es ist Dringend!

    Vielen herzlichen Dank!

    JMK!
     
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  3. rikola

    rikola Foren Gott

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    Deiner Beschreibung entnehme ich, dass sich der Rechner schon noch booten laesst, allerdings mit Fehlern. Mit 'nicht mehr Bootbar' wuerde ich ein System bezeichnen, bei dem man - wenn ueberhaupt - gerade mal so ins BIOS kommt.

    Also, was steht denn am Ende des Bootvorganges genau auf dem Bildschirm? Meistens bekommt man die Aufforderung, man solle das root-Passwort eingeben. Danach kann man dann diverse Reparaturen vornehmen.
    Falls Du zu keinem Prompt mehr kommst, kannst Du von der Installations-CD von SuSE, oder auch einer Knoppix-CD booten. Bei der SuSE-CD kann man i.d.R. nach Auswahl der Sprache mit 'Ctrl-Alt-F2' auf eine Konsole umschalten und von dort das System reparieren.

    In Deinem Falle waere wohl ein
    Code:
    fsck /dev/hdaX
    
    angebracht, wobei Du 'X' durch die Ziffern Deiner Linux-Partitionen (ohne swap) ersetzen musst. Wenn Du SATA-Platten oder SCSI-Platten hast, dann ist es /dev/sdaX, wenn Du zwei Platten hast und Linux sich auf der zweiten befindet, dann waere es /dev/hdbX, usw. Dazu sind allerdings weitere Informationen Deinerseits notwendig.
     
  4. #3 JMKio, 11.05.2006
    Zuletzt bearbeitet: 11.05.2006
    JMKio

    JMKio Grünschnabel

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    warning... fsck.reiserfs for device /dev/sda1 exited with signal 6.
    fsck.reiserfs /dev/sda1 failed (status 0x8). run manually!
    Reiserfs super block in block 16 on 0x2201 of format 3.6 with standard jornal
    Blocks (total/free): ....
    Filesystem is clean
    Replaying jornal...
    ...
    fsck failed for at least one filesystem (not /).
    please repair manually and reboot.
    The root file system is is already mounted read-write.

    das ist in fstab

    /dev/hde6 / reiserfs
    /dev/hdg1 /daten reiserfs
    /dev/hdh1 /daten2 reiserfs
    /dev/hde7 /home reiserfs
    /dev/hde1 /windows/c ntfs
    /dev/hdf1 /windows/d vfat
    /dev/hde5 /swap
    proc /proc
    sysfs /sys
    usbfs /proc/bus/usb
    devpts /dev/pts
    /dev/dvd /media/dvd
    /dev/dvdrecorder /media/dvdrecorder
    /dev/fd0 /media/floppy
    none /subdomain
    /dev/sda1 /daten3 reiserfs

    mit fsck /dev/hdg1
    kommt
    fsck.ext2: no such device or adress while trying to open /dev/hdg1
    possibly non-existent or swap device?
     
  5. rikola

    rikola Foren Gott

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    Wow, ich wusste nicht, dass man 8 IDE-Platten an einem System haben kann.

    Boote mal in das System und schaue dann mit Hilfe von 'dmesg | less' nach, welche Platten der Kernel tatsaechlich erkennt.
     
  6. JMKio

    JMKio Grünschnabel

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    ne ne nicht acht IDE platten
    vier die sind entsprechend partitioniert.
    es gibt vier IDE Festplatten.
    auf der ersten ist windows drauf
    Linux /, /home.
    auf der zweiten ist windows daten.
    auf der dritten linux daten
    auf der vierten linux daten2

    dmesg | less

    ...
    probing ide interface ide2
    hde: samsung sp1614n, ata disk drive
    hdf: samsung ...
    ide2 at 0x1f0-0x1f7,0x3f6 on irq 14
    hde: max request size: 1023kib
    hde: 312581808 sectors (160041 mb) w/8192kib cache, chs=19457/255/63, udm(100)
    hde: cache flushes supported
    hde: hde1 hde2 < hde5 hde6 hde7 >
    hdf: max req...
    hdf: 3125...
    hdf: cache ...
    hdf: hdf1
    probing ide interface ide3...
    hdg: samsung sp1614n, ata disk drive
    hdh: samsung ...
    ide3 at ...
    hdg: max req...
    hdg: 3125...
    hdg: cache...
    hdg: hdg1
    hdh: max req...
    hdh: 3125...
    hdh: cache ...
    hdh: hdh1
    ...
    attempting manual resume
    swsusp: suspend partition has wrong signature?
    reiserfs: hde6: found reiserfs format "3.6" with standard journal
    reiserfs: hde6: using ordererd data mode
    reiserfs: hde6: journal params: device hde6, size 8192, journal first block 18, max trans len 1024, max batch 900, max commit age 30, max trans age 30
    reiserfs: hde6: checking transaction log (hde6)
    reiserfs: hde6: using r5 hash to sort names
     
  7. #6 tuxlover, 11.05.2006
    tuxlover

    tuxlover Der den Tux knuddelt

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    ok hier mein tipp. hatte das gleiche problem auch schon. dauert viel zu lange bis du es hinkriegst. also am besten alles neu installieren. das geht schneller. vorher noch mit ubuntu-live-cd oder ähnlichem die wichtigesten daten sichern.
     
  8. #7 Keruskerfürst, 11.05.2006
    Keruskerfürst

    Keruskerfürst Kaiser

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    Mit der Suse cd ins Rettungssystem booten und dann fsck.reiserfs -f [(?) hierzu mal fsck.reiserfs aufrufen] auf die Partition anwenden.
     
  9. #8 Fusselbär, 11.05.2006
    Fusselbär

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    Hallo,

    einen kaputten Superblock hatte ich auch schon mal,
    verusacht durch eine gemountete kaputte Festplatte,
    die das ganze System umgerissen hatte. :trash:

    Hatte nur gedauert bis ich merkte, das eine Festplatte
    kaputt war, so das die ziemlich oft hintereinander
    das System umgerissen hatte, bis der Superblock
    auf der Sytempartition endlich kaputt war.
    (Die war auf einer anderen Festplatte)

    Das war allerdings mit UFS2 als Filesystem
    und nicht mit Suse und Reiser Filesystem.
    Bei UFS2 gibt es alternative Superblöcke.
    Habe dann rausgesucht wo die sind,
    und einen ausgewählt, dann lief es wieder.
    Einige Dateien waren allerdings in
    Mitleidenschaft gezogen worden.

    Ob es beim Reiser Filesystem alternative Superblöcke gibt,
    mußt Du Dich wohl selbst klug machen. :hilfe2:
    Da hatte ich noch keinen Anlass mich kundig zu machen.


    Gruß, Fusselbär
     
  10. theton

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    Ja, die gibt es, aber ich denke, dass ein
    Code:
    fsck.reiserfs -f /dev/<partiton>
    erstmal voellig ausreichen duerfte. Wenn dann tatsaechlich der Superblock hinueber ist (was er scheinbar nicht ist)
    Code:
    Reiserfs super block in block 16 on 0x2201 of format 3.6 with standard jornal
    kann man den immernoch wieder herstellen.
     
  11. JMKio

    JMKio Grünschnabel

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    nach dem ich unter knoppix alle platten nach dem schema mount -o remount,ro /dev/hdxx und /dev/sda1
    und reiserfsck -p /dev/hdxx und /dev/sda1

    wurde dies mit quitiert
    reiserfs super block in block 16 on 0x801 of format 3.6 with standard journal block (total/free): 73256384/53949603 by 4096 bytes
    filesystem is clean
    filesystem seems mount read-only. skipping journal replay.
    checking internal tree...finisched

    neu gebootet.
    ...
    checking file system...
    fsck 1.38 ...

    failed to open the device ´/dev/sda1´: no such file or directory

    warning... fsck.reiserfs for device /dev/sda1 exited signal 6.
    fsck.reiserfs /dev/sda1 failed (status 0x8). run manualy!
    reiserfs super block in block 16 on 0x2201 of format 3.6 with standard journal
    blocks (total/free): 39070064/740101 by 4096 bytes
    filesystem is clean
    replaying journal...
    reiserfs super block in block 16 on 0x2241 of format 3.6 with standard journal
    blocks (total/free): 39070064/34159 by 4096 bytes
    filesystem is clean
    replaying journal...
    reiserfs super block in block 16 on 0x2107 of format 3.6 with standard jounal
    blocks (total/free): 25746160/20578800 by 4096 bytes
    filesystem is clean
    replaying journal...
    reiserfs journal ´/dev/hde7´ in blocks (18..8211):0 transactions replayed
    reiserfs journal ´/dev/hdh1´ in blocks (18..8221):0 transactions replayed
    reiserfs journal ´/dev/hdg1
    checking internal tree..finished
    checking internal tree..finished
    checking internal tree..finished


    ich habe nur eine SATA platte angeschlossen die ich als eine normale festplatte und nicht in irgendeinen RAID modus betreibe.
    als SATA im bios wurde sie nicht angenommen.
     
  12. #11 theton, 11.05.2006
    Zuletzt bearbeitet: 11.05.2006
    theton

    theton Bitmuncher

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    Vielleicht solltest du doch einfach neu installieren. Duerfte wohl am schnellsten, da du ja meintest, dass es dringend ist.
     
  13. Cappy

    Cappy Eroberer

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    Hallo!

    Wenn du dein Dateisystem mit reiserfsck oder ähnlichem
    reparieren willst, solltest du vielleicht die Partition
    mit mount /dev/<partition> -n -o remount,rw mounten,
    und nicht mit ro, wie du oben angegeben hast.
    eine Read Only gemountete Partition lässt sich nicht reparieren
    (zumindestens nicht meines wissens nach).

    Gruß Cappy!
     
  14. theton

    theton Bitmuncher

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    Eine Platte sollte niemals rw gemountet sein, wenn man sie reparieren will. Garnicht mounten ist hier wohl die bessere Loesung.
     
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  16. Cappy

    Cappy Eroberer

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    Das mir bekannte (und von SuSE so vorgeschlagene) Vorgehen
    Bei einem solchen Problem:
    Wenn das System beim Hochfahren stehenbleibt und
    eine Fehlende Partition meldet:
    Mit dem root- Passwort anmelden (wird vom System verlangt),
    Die entsprechende Partition mit
    mount /dev/partition -n -o remount,rw
    mounten und
    e2fsck oder reiserfsck ausführen, je nachdem was für
    ein Dateisystem vorhanden ist.
    Das schlägt das System beim Booten mit solch einem Fehler
    ja auch vor.

    Wenn das eine falsche Vorgehensweise ist,
    lasse ich mich aber auch gerne Belehren :)

    Gruß Cappy
     
  17. theton

    theton Bitmuncher

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    Zitat von http://www.oreilly.de/german/freebooks/linux_install/kap0412.html#HDR45

    Im allgemeinen ist es keine gute Idee, aufgesetzte Dateisysteme zu prüfen.

    ...

    Wie können Sie aber Dateisysteme prüfen, während sie abgesetzt sind? Außer dem Root-Dateisystem können Sie alle Dateisysteme vor dem Aufruf von fsck einfach absetzen ( umount ). Das Root-Dateisystem läßt sich allerdings nicht absetzen. Eine Möglichkeit, dieses Dateisystem im abgesetzten Zustand zu prüfen, besteht darin, eine Kombination aus Boot- und Root-Diskette einzusetzen -- z.B. die Installationsdisketten aus Ihrer Linux-Distribution. Auf diese Weise ist ein Root-Dateisystem auf der Diskette enthalten, während das Root-Dateisystem auf der Festplatte für die Überprüfung abgesetzt bleibt. In » Die Rettung in der Not « finden Sie weitere Details hierzu.

    Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Root-Dateisystem im Zustand read-only zu mounten. Dazu benutzen Sie am LILO-Boot-Prompt die Option ro (siehe auch den Abschnitt » Die Boot-Optionen festlegen « ). Allerdings kann es sein, daß andere Teile Ihrer Systemkonfiguration (z.B. die Programme, die beim Booten von /etc/init aus aufgerufen werden) auch schreibenden Zugriff auf das Root-Dateisystem haben müssen. Mit der Option ro könnten solche Programme nicht ausgeführt werden. Damit Sie das System mit der ro-Option für das Root-Dateisystem booten können, könnten Sie auch im Single-User-Modus booten (mit der Option single). Damit verhindern Sie jegliche weitere Konfiguration des Systems während des Bootens -- Sie können dann das Root-Dateisystem überprüfen und anschließend das System ganz normal booten.

    ...
     
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System absturz.

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