SourceMage - Eine Sourcenbasierte Distro ...

Dieses Thema im Forum "Sonstige Linux Distributionen" wurde erstellt von devilz, 07.05.2004.

  1. devilz

    devilz Pro*phet
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    Also zuersteinmal kennen mich fast alle als Gentooist, von daher ist es schwer eine andere Distro Objektiv zu betrachten.

    Zuersteinmal werden sicher nicht alle SourceMage kennen, daher hier mal ein Link auf die History von SourceMage -> http://sourcemage.org/info/about/history.html

    So, der erste Schritt (wie bei den meisten Distros) ist der Download der ISOs.
    (http://download.sourcemage.org/iso/)
    Hier kann man sich für 2 versch. Kernel entscheiden - 2.6.5 & 2.4.25.

    Nach erfolgreichem Brennen der ISOs folgt der erste Start.

    Unter der Option Native Language Support kann man nun Font/Keymap/Language und default Editor einstellen.
    Es folgt die Partitionierung der Festplatte. Schön ist hier das man gleich 3 Programme dafür zur Auswahl hatt (cfdisk, fdisk & parted !).

    Danach werden die Partitionen Eingehängt und Formatiert. Dafür steht unter SML ext2/3,reiserfs,xfs und jfs zur Verfügung.
    So, nach dem Einhängen folgt nun die Auswahl der Timezone. (Europe/Berlin falls es einer nicht weiß *g*)

    Nun kommt was, worauf es bei den Sourcenbasierenden Distros ankommt, die Auswahl der Optimierung.
    Es gibt eine ganze reihe von Prozessorauswahlen, Angefangen von Intel StrogArm (Zaurus & XScale), über AMD/Intel und IBM/Motorola bis zu Sun Sparc/UltraSparc.
    Die Optimierung kann man in einem weiteren Auswahlmenü noch ein wenig spezifizieren (+size ++speed, Anzahl der CPUs, etc).

    Die nächsten Schritte sind nun (alles im Menü):

    - Install/Configure Linux Kernel. Das übliche Thema würden die Linux User nun sagen. Nur das ihr hier die möglichkeit habt, einen fertigen Kernel auszuwählen (aber wer will das schon *g*)
    - Configure Log System (Auswahl des Sysloggers. Es steht sysklogd,syslog-ng und metalog zur verfügung.)
    - Configure Bootloader (Grub oder Lilo - das ist hier die Frage !)
    - Configure Networking (Einrichten der Networkdevices, laden der Module, etc.)
    - Select optional spells to install (hier könnt ihr noch weitere Software zum Installieren auswählen ... z.B. openssh/udev/hdparm/nano/etc.)

    Nun könnt ihr zwischen udev und static /dev entscheiden.

    Und dann beginnt die Installation auf Disk ...

    Nach der Eingabe des root Passworts kommt die Kernel Konfiguration ...
    Eigentlich läuft die Installation soweit sehr einfach ...

    Das Basissystem ist nun bereit zum booten ... na dann mal los ...


    (So System bootet ... nun erstmal ein wenig mit experimentieren *g*)


    --- Mehr zu SourceMage im nächsten Teil ... ---


    PS : Bis jetzt gefällt es mir ganz gut ...
    PPS : Und FRAGEN sind erwünscht :)
     

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  3. #2 NiceDay, 08.05.2004
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    ...also im Endeffekt Gentooooo-mäßig, bloß durch ne nett gemeinte Oberfläche gesteuert.
    Da hat jemand genau des verwirklicht, was ich mir schon vorgestellt hab (hatte schonmal angefangen nen kleines Shellscript zu bauen was eigentlich genau so ablaufen sollte wie dieses SourceMage).

    Viel habsch da nun nicht zu fragen, aber werds auf jedenfall mal antesten ;-)
     
  4. #3 Edward Nigma, 08.05.2004
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    Wenn NDO keine Fragen hat, dann stelle ich mal welche. ;)

    1. Wie lange dauert die Installation inkl. KDE oder Gnome?
    2. Welche Tools werden benutzt um die Distribution aktuell zu halten?

    Das wär für den Anfang alles was ich wissen will. :)
     
  5. #4 LinuxSchwedy, 08.05.2004
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    Ist schon nett, wenn immer neue Distris auftauchen. :]

    Ich, als großer Distri-Tester, frage ich mich auch schon langsam, ob es sein muss...:rolleyes:

    Im Prinzip gibt es kaum Verbesserungen von bestehenden Systemen. Die neuen werden auf irgeneinem System aufgebaut und hoffen auf einen Aufstieg ... :sly:
     
  6. #5 daniel.h, 08.05.2004
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    Ich benutze SourceMage als Hauptdistri, sie gefällt mir sehr gut !
    @Edward Nigma
    Wenn du wirklich gnmoe UND kde compilen willst dann kannst schon mit 2-5h rechnen, jedoch kann ich das auch nicht genau sagen weil
    1. Das ist natürlich von System zu System anderst
    2. Würd ich nie die beiden dicken zusammen installieren :D
     
  7. Riebl

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    werden bei der installation die kernelsources mitinstalliert oder zumindest mitgeliefert? wäre wichtig, da ich mir meinen wlan treiber immer noch basteln muss ^^
     
  8. #7 daniel.h, 08.05.2004
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    Ja, man kann sogar den Kernel selbst Kompilieren (während der installation)
     
  9. devilz

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    Naja das kann man sehen wir man will.

    Grade SourceMage ist eigentlich ein "einfacheres gentoo" und daher schon daseinsberechtigt.

    Also mir gefällt es wirklich und ich werde es mal weitertesten ....
     
  10. #9 Edward Nigma, 08.05.2004
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    Beide zusammen installier ich mir auch nie, aber meine Freundin arbeitet gerne mit KDE.
    Ich find den nebenbei gesagt auch ganz gut. :devil:

    Eine Frage ist noch offen. Welche Tools werden benutzt um die Distri aktuell zu halten???
     
  11. devilz

    devilz Pro*phet
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    Ähnlich wie bei gentoo emerge benutzt wird, verwendet SourceMage sourcery um deine Packete zu verwalten !

    Siehe auch -> http://wiki.sourcemage.org/index.php?page=Sorcery+-+The+Command
    und -> http://wiki.sourcemage.org/index.php?page=Cast
     
  12. oenone

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    ich hatte frueher mal sorcerer installiert, leider war diese distri zu der zeit ein wenig instabil und schlecht gewartet.

    von den sorcery tools war ich allerdings sehr begeistert und es freut mich, dass es jetzt eine distri gibt, die es weiterbenutzt.

    ich werd es mir auf jeden fall nochmal ansehen :)

    auf bald
    oenone
     
  13. Riebl

    Riebl Foren As

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    ich saug mir grad auch das iso =)
    bin sehr gespannt wie sich sourcemage "anfühlt", wenn ich ihm auf den zahn fühle ;)
     
  14. #13 NiceDay, 08.05.2004
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    Alsooo, die Installation ist ziehmlich schlicht und einfach gestaltet und man kommt schnell zum Ziel. Was man auf jeden Fall verbessern müsste, ist die Hardware-Erkennung (oder überhaupt mal eine einbauen :-)) und einige, kleinere Stellen im Setup selber.
    Was gibts noch positives anzumerken? Auch gelungen ist dieses kleine Setup was kurz nach dem Booten erscheint wo man sozusagen "on-the-fly" Kernel-Module nachladen kann und eben das Haupt-Setup, wo man mit wenigem Tasten drücken Dinge wie die Prozessor-Optimierungen, Zeitzone oder Kernel-Einstellungen auswählen kann.

    Ausbaufähig ist das Projekt eigentlich an noch jeder Stelle (ist ja eigentlich auch verständlich). Für Leute die eine leicht zu installierende Quellenbasierende Distri suchen, sicher das richtige - für mich als Test okay, als Main-Distri auf meinem PC jedoch nicht vorstellbar (ja ich weiß wer ein gutes, schnelles und optimiertes System möchte muss lange Kaffee-Zeiten in Anspruch nehmen, geh ich nun nicht weiter drauf ein :D)
     
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