Schulinformatik in NRW

Dieses Thema im Forum "Member Talk & Offtopic" wurde erstellt von MrFenix, 17.05.2006.

  1. #1 MrFenix, 17.05.2006
    Zuletzt bearbeitet: 17.05.2006
    MrFenix

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    Hi,
    wir in NRW haben ja nun das "tolle" Zentralabitur, dass die Lehrpläne aller Schulen einheitlich macht. Leider wurde damit meiner Ansicht nach die Chance, Informatik zu einem brauchbaren Fach zu machen, gründlich versäumt. Ich frage mich was die Lehrpläne in Informatik sollen. Zwar verstehe ich, dass man gerne den Schülern beibringen will, wie man programmiert, aber doch nicht so:
    Da wird mit Klassen angefangen, bevor man was von Variablen gehört hat
    Alle Klassen, die man verwendet, sind auf Deutsch übersetzt (Nationalstolz hin oder her, man programmiert auf _Englisch_)
    Man schreibt Dokumentationen grundsätzlich restlos auf Deutsch und dann auch noch in MsWord in aus irgendeinem billigen UML Designer (bezieht sich auf das Designer Programm selbst, nicht auf UML) kopierten vorgaben
    Es werden in Delphi irgendwelche auf Deutsch übersetzten vereinfachten (schlecht funktionierenden) Formularkomponenten benutzt
    Die Themen werden niemals irgendwen bewegen Informatik zu studieren, zwar sind Sortierfunktionen und sowas Basiswissen, aber trotzdem schrecken sie eher ab, zumindest solange man sie in so sinnlose Programme einbindet, die nie ein Mensch brauchen wird
    Die meisten unserer Informatiklehrer wären nicht in der lage einen Rechner zusammenzubauen, geschweige denn ein Betriebssystem so zu installieren, dass man damit ins Internet kann (meiner meinte neulich auf die Frage von jemand, wieso man ausgerechnet 16 Bit für den Datentyp Word hat, "das hat was mit der Prozessor Architektur zu tun, 16-Bit Technologie und so")
    Das Internet als die Informationsquelle Nr.1 für Informatiker wird 0 im Unterricht berücksichtigt
    In den vorgefertigen Klassen die wir verwenden stehen Kommentare wie "Muss das jetzt freigegeben werden???", was auf "tolle" Kenntnise der Macher davon schließen lässt
    Wenn man aus dem Unterricht in der 13 kommt wüßte man noch nichtmal, dass es ein Betriebssystem neben Windows gibt und das es eine Programmiersprache außer Delphi gibt
    Die Themen sind so gewählt, dass sie Leute die sich mit Informatik schon beschäftigt haben schon kennen und der rest sie zum erbrechen langweilig findet
    Die Klausren beschränken sich, alleine schon weil man sie ohne PC schreibt, auf pures vorher Auswendiglernen von Source
    Die Liste lässt sich noch ewig fortsetzen...

    Was meint ihr so dazu? Ich finde es echt das letzte, dass man riskiert, dass an einer der brauchbarsten Branchen der Zukunft demnächst weniger Deutsche interessiert sein werden.
     
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  3. #2 factorx, 17.05.2006
    factorx

    factorx Tripel-As

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    Du kannst froh sein Delphi in Informatik gemacht zu haben. Bei mir war leider schon Basic das höchste der Gefühle :D
    Ich gebe dir aber recht in dem was du schreibst. Leider ist es nicht nur auf Gymnasien oder eben anderen weiterführenden Schulen so. Ich bin Azubi als Fachinformatiker für Systemintegration und muss, wie jeder andere meiner Art auch, regelmäßig zur Berufsschule. Leider sieht die Situation trotz der "spezialisierten" Lehrer auch nicht viel besser aus, was ich noch viel katastrophaler finde. Schließlich muss man irgendwann eine Abschlussprüfung ablegen, und ist vorher auf Lehrer angewiesen, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.

    Ich musste vor kurzem meinem Lehrer für "Informationstechnische Systeme" tatsächlich sagen, dass man einen Webserver nicht als root laufen lassen sollte, schon gar nicht wenn PHP mit läuft und jeder Schüler darauf zugreifen kann. Kompetente Lehrer wie meine sollen mir dann tatsächlich etwas beibringen können, um mich durch die Prüfung zu bringen. :think:

    Wenn man sich nicht selbst in diesem Fach bildet, gibt es kaum Chancen für einen interessierten Schüler, von diesen Lehrern etwas beigebracht zu bekommen.

    Ich fordere: kompetentere Lehrkräfte und einen besser durchdachten Lehrplan! :devil:
     
  4. #3 daniel.h, 17.05.2006
    daniel.h

    daniel.h IT-ler

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    Bei uns gibts Angewandte Informationstechnik, da programmieren wir fast ausschließlich (in C, später auch noch in Java). Dann gibts noch Hardwarebezogene (Digitalschaltungen, Logik etc. aber auch Controllerprogrammierung und ASM) und Softwarebezogene (Projektplanung, Struktogramme usw.)
    Ich finde den Unterricht zum Teil ein wenig einfach, aber wenn man bei 0 anfangen würde, dann auf jeden Fall in Ordnung.
    Ich muss aber anmerken, dass ich nicht auf dem allgemeinbildendem Gymansium bin, sondern auf einem technischen mit IT als Profil.
     
  5. mcas

    mcas Routinier

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    Hallo,
    ich kann dir nur voll und ganz zustimmen. Ich habe selber die "harte" Informatikschule in einer NRW Oberstufe durchlebt. Das ganze ist zwar etwas her bei mir, aber so wie ich höre ist es noch immer so.
    Wir haben in Turbo Pascal programmiert und da auch nur mit so einem Lernprogramm "Karel der Roboter". Wer es kennt wird wissen was man da so lernt.
    Da ist Delphi ja schon ein Vorteil ;-)
    Es gibt ja auch schon Schulen, allerdings Höhere Handelsschulen, an denen es Laptopklassen gibt. Klingt ja soweit ganz gut nur wozu die genutzt werden ist dann doch erschreckend.
    Man lernt Word zu bedienen, Excel (inkl. VBA) und ach ja ein wenig Access. Von selbstendigem Infomationssuchen keine Spur. Es gibt zwar WLAN aber das nur als Intranet. Lexika werden bis jetzt noch nicht genutzt. Wofür haben die Schüler jetzt die Laptops gekauft?
    Ich kann aber auch von dem positiven Einsatz von PCs in Schulen berichten. In einer Grundschule werden schon PCs eingesetzt um den Schülern die Möglichkeit zu geben selbstständig mit Lernsoftware ihr wissen zu vertiefen bzw. mit Spass zu Üben. Das ganze beruht allerdings auf dem Engagement eines einzelnen Lehrers, der das ganze in seiner Freizeit wartet, aufbaut und neu einrichtet.
    Aber auch wenn ich jetzt ein wenig vom Hauptthema abgewichen bin zeigt es, zumindest meiner Meinung nach, dass Deutschland (zumindest NRW) hier noch deutlich Nachholbedarf hat.
     
  6. #5 TerraWarrior, 17.05.2006
    TerraWarrior

    TerraWarrior Grünschnabel

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    Ja das ist leider 'unschön' ... die lehrer sind völlig überfordert mit dem thema und die die ahnung haben würden meist den job als lehrkraft nicht machen ...
    ich bin derzeit in der umschulung zum fachinformatiker anwendlungsentwicklung und bei meinem bildungsträger sieht die sache schon ganz anders aus ;)
    klar langweilte mich auch das eine oder andere aber das muss ich ihnen zu gute halten sie hatten ahnung (halt dozenten aus der freien marktwirtschaft) und wehe sie wusten auf eine frage nicht sofort antwort ... dann wurde ne 10minütige aufgabe gestellt und danach hatte man seine antwort *g*
    und von wegen alles auf deutsch ... pustekuchen zum glück alle doku etc nat auf english ...
    ich finde eh lehrkräfte für informatik sollten aus der marktwirtschafft kommen
    so auf dozentenbasis ... würde viele vorteile bringen ... ok würde etwas mehr kosten ... das sollte es aber wert sein
    so das sind my2cent zu dem thema ... erstmal *g*
     
  7. #6 MrFenix, 17.05.2006
    Zuletzt bearbeitet: 17.05.2006
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    Dummer Weise wird in Physik änlicher Schwachsinn fabriziert.
    Als Beispiel kann man das Thema Schwingkreise nennen:
    Es wird erwartet, dass man ohne Vektorrechnung und komplexe Zahlen irgendwelche Einschwingvorgänge anhand von Zeigerdiagrammen berrechnet. Dann wundert man sich, wieso das keiner richtig versteht. Die im Physik Grundkurs bei uns machen Meißnersche Rückkopplungsschaltungen ohne jemals Transistoren besprochen zu haben. Aber das beste: Die Theorie dazu wird zwar auf seltsamen und nachher nicht mehr brauchbaren Wegen durchgezogen, aber eine Schaltung bauen könnte keiner von denen die in Physik sitzen.
    Außer Frust zu erzeugen und dafür zu Sorgen, dass keiner mehr Ingenieurwissenschaften studieren will sehe ich dadrin keinen Sinn.

    Glaube die in Düsseldorf haben meine Sig. ernst genommen und sitzen in room no.99, weit weg von jedem Praxisbezug und jeder Realität :devil:
     
  8. #7 Oliver_H, 17.05.2006
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    Als Grundlage ist das gar nicht so übel, das machten wir damals in E-Technik (Wechselstrom) auf einem techn. Gymnasium auch, trotz der Kenntnisse in Vektor-Analysis (Mathe-LK).
    Programmieren etc. lernst du im Selbststudium, d.h. 1-2h pro Woche "Info-Gefasel" hilft Lernunwilligen auch nicht, sprich Leuten die kein Interesse mitbringen.

    Um mal ein wenig zu pauschalisieren, in der Uni verhält es sich z.B. so, 30% Vorlesungen, 70% Eigenleistung sprich Selbststudium. Noch allgemeiner, Englisch z.B. lernst du nicht in der Schule, da ist auch massive Eigenleistung gefragt. Vice versa gilt dies natürlich auch für diverse Informationstechniken in der Schule und was Geek schon kann, muß der daran nicht interessierte noch lange nicht können. Ergo muß man auch die Verhältnismäßigkeit sehen, die Schule geht von null Wissen in diesem Bereich aus und versucht dieses mehr oder weniger glücklich aufzubauen.
     
  9. #8 DennisM, 17.05.2006
    DennisM

    DennisM Moderator u. Newsposter

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    Bei uns ist es noch katastrophaler, unser Lehrer ist nichtmal ausgebildet in diesem Gebiet, er sagt, dass er sich alles selbst angeeignet hätte, wir machen ausschließlich einen Mix aus Mathe, Physik (Sein Lieblingsgebiet) und VB5.

    MFG

    Dennis
     
  10. #9 MrFenix, 17.05.2006
    Zuletzt bearbeitet: 17.05.2006
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    Dann sollte die Schule es wenigstens schaffen die Leute ein bisschen dafür zu begeistern etwas in den Fächern zu machen und sie nicht noch vergraulen. Wenn man sich schon auf den Standpunkt stellt, dass man kein Wissen ordentlich vermitteln kann, kann man wenigstens Anregungen geben wo man das Wissen bekommt und was man für Vorteile dadruch hat, anstatt es den Leuten madig zu machen.

    Außerdem: Grundlagen sind ja schön, aber wenn sie nur zur Verwirrung beitragen (Eindruck von zwei kompletten Physikkursen an zwei Schulen), dann sollte man sich doch mal ernsthaft überlegen ob sie so Sinn machen. Aber Physik hin oder her, eigentlich geht es ja um Informatik.
     
  11. MTS

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    Also Schwingkreise, Transistoren, Schaltungen bauen ...
    Ich weiss nicht, ob deine Anforderungen da gerechtfertigt sind.
    Diese Themen sind, wenn man sie vernünftig behandeln will, viel zu komplex für die Schule. (Da ist es mit ein bisschen komplexer Wechselstromrechnung und Vektorrechnung nicht unbedingt getan). Und ich denke man würde so viele abschrecken.
    Was die Informatik betrifft, sind die meisten Lehrer wirklich hoffnungslos unterqualifiziert, wobei ich selbst damals Glück hatte.
    Im Prinzip sollte die Schule erstmal Grundwissen aufbauen. Interesse muss sich bei Schülern selbst entwickeln. Meine Schule hat mich bestimmt nicht dazu bewegt Elektrotechnik zu studieren, und ich hatte nichtmal Physik ;-)
     
  12. #11 Oliver_H, 17.05.2006
    Oliver_H

    Oliver_H Unix Fan

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    Ist auch egal, denn letztendlich läuft es auf die gleiche Problematik hinaus - wie sich das Fach nun nennt ist da Jacke wie Hose ;)

    Das ist wohl das Debakel in jedem Fach und auch der primäre Grund für das schlechte Abschneiden im Bildungsbereich.
     
  13. PBeck

    PBeck Routinier

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    Ich bin zwar nicht in der Informatikbranche tätig und habe auch kein Gymnasium besucht, aber auch mein Informatikunterricht an der Realschule war nicht gerade sehr "informativ" außer Word und Excel lief da nix (War gerade die Zeit als ich mit Linux began). Einfache Tabellenkalkulationen zu erstellen die in fünf Minuten fertig waren, waren z.B. die Aufgaben. Ein Teil meiner Mitschüler hat nichtmal das geblickt ... und der Lehrer war auch so eine "Pfeife". Aber wenn niemand eine Ahnung hat was soll man machen.

    Derzeit mache ich eine Ausbildung zum Mechatroniker und spüre stark den Unterschied zwischen Lehrern die aus der Praxis kommen und "normalen" Lehrer. Bei den Praxis-Lehrern wird einfach anwendungsnaher und vorallem realistischer gedacht. Meinem Elektroniklehrer für die Praxis merkt man sogar die Motivation an, wenn er eine Klasse hat die richtig mitzieht und er so wirklich den Stoff vermitteln kann. Du kannst glauben das uns das auch gefällt :)

    MfG PBeck
     
  14. #13 Alexander, 17.05.2006
    Zuletzt bearbeitet: 17.05.2006
    Alexander

    Alexander InfoAssi

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    Also erstmal denke ich das nur ein teil der lehrer unqualifiziert sind.
    Das viele Sachen nicht besprochen werden liegt meist am Zeitmangel und störenden Schülern. Ich habe durchaus auch fähige lehrer kennengelernt. Die sind zwar schon sehr extrem aber die haben durchaus ahnung.

    Zum dem Thema Schwingkreise.... Man kann nicht alle Themen im vollen umfang behandeln, das geht nicht. Es fehlt die Zeit.
    Zwangsweise muss das ABi möglichst viel stoff mitgeben, weil es an Unis oder Fhs als grundlage vorrausgesetzt wird. Und wenn wir jedes Thema in Physik bis aufs kleinste gemacht hätten dann wären wir vermutlich alle durchgefallen. Fängt doch schon mit dem Thema "Bewegung" an. Hat 100 % jeder im abi gemacht aber nicht alle werden dabei mit Differenzialgleichungen hantiert haben. Leider ist das so das die Lehrer sehr unter Zeitdruck gerraten. Teilweise sind die Fächer auch nicht aufeinander abgestimmt. Wir haben fleißig Wechselstromkreise , in Elektrotechnik, brechnet und erst ein gutes halbes Jahr später kamen wir in Mathematik erst zu den komplexen Zahlen. Ist doch irgendwo sinnfrei oder?


    Eigentlich ist das Zentralabitur eine gute Sache, nur die Planung des Stoffes sollte gut durchdacht sein. Und ein Abi mit schwerpunkt IT soll nicht so einfach sein das jeder depp es schafft ohne sich je für Informatik interessiert zu haben.

    Die Idee die Lehrer aus der Wirtschaft zu nehmen, diese sogenannten Quereinsteiger, finde ich sehr gut.

    /edit

    Mit ist gerade so eingefallen das die mit dem Zentralabitur die dauer des Abis auf zwei Jahre drücken wollen oder irre ich da?
    Das ist doch eigentlich der größte Mumpitz oder nicht?
     
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  16. #14 pinky, 17.05.2006
    Zuletzt bearbeitet: 17.05.2006
    pinky

    pinky König

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    Ich will das ja jetzt nicht schön reden, aber trotzdem mal ein paar Kommentare:

    richtige Informatik ist noch viel "langweiliger". Sei froh, dass ihr überhaupt programmieren dürft. Solltest du dich für ein Informatikstudium entscheiden wirst du froh sein wenn du wenigstens ab und zu mal ein paar Sotieralgorithmen in Pseudo-Code zu gesicht bekommst (von Code in einer richtigen Programmiersprache will ich hier garnicht reden). Das meiste wird da formal in abstrakter mathematischer Schreibweise behandelt.

    Ob das jeder Info-Prof kann wag ich auch zu bezweifeln. Informatik bedeutet nicht den ganzen Tag Programmieren, Betriebssysteme zu installieren/administrieren und Rechner zusammen zu schrauben.

    so falsch ist die Antwort für x86 Systeme doch garnicht. Gut man könnte es genauer erklären, aber im Kern geht es in die richtige Richtung.

    Naja, Informationsquelle Nr1 sollte immernoch gute Fachliteratur sein und nicht die nächstbeste Seite die google ausspuckt.

    glaubst du im Informatikstudium schreibst du Klausuren vor dem PC?

    Eigentlich sind ja noch viel zu viel interessiert, wenn man sieht wieviele nach den ersten Semestern desillusioniert abbrechen.
     
  17. #15 Oliver_H, 17.05.2006
    Oliver_H

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    Ja, nur kommt es nicht nur auf das Wissen an, sondern auch auf die Fähigkeit dieses Vermitteln zu können. Übrigens können Quereinsteiger dies ohne Probleme tun, das geht auch in vielen anderen Fächern - jedoch harpert es an der Bezahlung, in der Wirtschaft verdient man mehr ;)
     
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